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Forum: "Weiß nicht weiter!"

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Weiß nicht weiter!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: cze Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2006 11:35:09

Hallo,
ich bin Mutter einer Neunjährigen. Ich habe folgendes Problem:
Bei einer Mitschülerin meiner Tochter wurde ein Riemen am Ranzen abgeschnitten. Die Mutter der Mitschülerin bat die Klassenlehrerin die Angelegenheit aufzuklären. Sie äußerte den Verdacht das meine Tochter evt. der Übeltäter ist, da die Kinder zu diesem Zeitpunkt verstritten waren.
Nach Unterrichtsbeginn wurde meine Tochter aus der Klasse in den Essensraum gebracht (ohne Aufsicht). Sie sollte dort in 3 Sätzen aufschreiben ob sie es war oder nicht. Nachdem meine Tochter schriftlich erklärte das sie es nicht war, wurde ihr ein neuer Zettel hingelegt mit dem Hinweis das sie als einzige einen Grund gehabt hätte. Die Lehrerin sagt ihr das sie ihr nicht glaube, da sie in einer anderen Sache schon einmal geschwindelt hat (dies entspricht der Wahrheit und wurde von meiner Tochter nicht geleugnet). Dies ging so lange bis meine Tochter nicht mehr konnte und schrieb sie wäre es gewesen.
Nach dem Unterricht erzählte sie uns die ganze Sache und beteuerte uns, daß sie es nicht gewesen sei. Bei einem nachfolgenden Elterngespräch sagte uns die Lehrerin das sie bei ihrer Meinung bliebe, mit dem Argument: Wer einmal lügt dem glaubt man nicht ...
Alle Gegenargumente wie sie könne doch nicht ein Kind unter Generalverdacht nehmen oder das auch für Kinder erst einmal eine Unschuldsvermutung gelte überging sie.
Wir haben die Angelegenheit mit der Mutter der Mitschülerin geklärt und auch den Schulranzen anstandshalber bezahlt, da wir das Gegenteil nicht beweisen konnten.
Ist so eine Vorgehensweise der Lehrerin korrekt? Sollen wir unserem Kind zu liebe die Sache auf sich beruhen lassen? Darf man den ein Kind in einen seperaten Raum ohne Aufsicht setzen? Wir wollen niemanden etwas böses aber natürlich spricht man in der Schule darüber?
Vielen Dank für Eure Hilfe im voraus. Entschuldigung wegen der Länge des Textes.


Hallo czeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: binimaja Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2006 12:26:34 geändert: 19.06.2006 12:26:57

ich weiß nicht, ob dir hier aus der "Ferne" jemand so recht helfen kann. Ich kann zunächst nur einige Gedanken und Fragen äußern:
Ein Kind zu verdächtigen mit dem Hinweis, es habe schon einmal gelogen, halte ich für sehr fragwürdig - da könnte man wohl jedes Kind (und jeden Erwachsenen) verdächtigen.
Ob ich ein Kind allein in einen Raum setze, ist eine Frage des Warums und auch eine des Vertrauens - die Lehrerin war sich wohl sicher, dass deine Tochter so allein in dem Raum nichts anstellt. Wieso hat sie ihr da vertraut und glaubt ihr andererseits nicht??
Gibt es an der Schule einen Vertrauens-/Beratungslehrer, mit dem man das Problem noch einmal aufrollen kann?
"Laienjuristisch" gesehen sprechen natürlich das schriftliche Schuldeingeständnis und die Bezahlung eurerseits für eine Schuld. Andererseits muss doch immer der Kläger die Schuld beweisen - welche "Beweise" gibt es denn? Wieso sollt ihr eure Unschuld beweisen, müssen das die Eltern der anderen Kinder der Klasse auch? Kann man nicht sogar auch vermuten, dass das Mädchen den Riemen selbst zerschnitten hat, um so endlich zu einem neuen Ranzen zu kommen?
Was wurde denn von der Klassenlehrerin noch unternommen, außer dass sie eure Tochter unter Druck gesetzt hat? Ist sie mit anderen Kinder auch so verfahren?
Ich würde das Ganze auf jeden Fall nicht auf sich beruhen lassen, damit riskiert ihr, dass eure Tochter beim nächsten "Vorfall" wieder "dran" ist.Ihr müsst euch aber auch ganz sicher sein, dass sie es nicht war, sonst geht ein erneutes Aufrollen vielleicht nach hinten los.
Nachdenkliche Grüße
binimaja


Owei,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kla1234 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2006 12:57:41

Die Lehrerin hätte erst mal auf der sachlichen Ebene den Kindern erklären können: man muss halt wissen wer es war, damit man weiß wessen Versicherung das zahlt.
Der "Übeltäter" braucht Hilfe, keinen "Ärger". Wenn man in dem Alter sowas macht steckt eine gehörige Portion Wut oder Ähnliches dahinter.Das hätte sie klar machen müssen.Besprechen, wie man mit heftigen Gefühlen umgeht, anstatt selber im gleichen Stil mitzumischen.
So eine Krise wäre für die Lehrerin eine Chance für soziales Arbeiten in der Klasse.
Stattdessen gibt es jetzt "Böse" und "Gegner". Die Lehrerin gehört auch dazu.
Viel Kraft beim Bearbeiten und besprich dich mit anderen Eltern...
Liebe Grüße
kla


Seit wannneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2006 13:05:02

gibt es ein Urteil ohe Beweise??


Beratungslehrerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ankajo Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2006 13:36:40

Gibt es einen Beratungslehrer oder Vertrauenslehrer an der Schule? ich denke diese Sache kann man nicht mehr auf der Eltern-Klassenlehrer-Ebene belassen. Meiner Meinung nach müsste auch der Schulleiter eingeschaltet werden. Die Vorgehensweise der Lehrerin ist sehr unprofessionell und unpädagogisch. Ich drücke Dir die Daumen, dass alles ein gutes Ende nimmt.


Dankeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: cze Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2006 16:04:18

Hallo,

vielen Dank für Eure Antworten (es hat geholfen mit jemandem vom Fach darüber sprechen zu können). Leider gibt es an der Schule keinen Beratungslehrer. Desweiteren geht es nach einem Direktorenwechsel ziemlich drunter und drüber (Dies ist aber ein Gerücht).
Natürlich gibt es unter den Lehrern auch Freundschaften und somit weiß ich nicht wen ich ansprechen kann. Die neue Direktorin ist mit der besagten Lehrerin ebenfalls freundschaftlich verbunden. Alles also ziemlich schwierig.
Beschwerden sind außerdem nicht gern gesehen und eine Lehrerin berichtete uns, dass im Lehrerzimmer schon mal über die Eltern, welche sich beschweren, schlecht gesprochen wird.(Die Lehrerin kann das aber auch nicht offiziell bestätigen)


Beschwerden unerwünscht?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kla1234 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2006 18:15:49

Und wie steht es mit Hilfeanfragen?

Wie geht es jetzt deinem Kind?
Was denkt sie von der Lehrerin und von Schule?
Vertraust d u deinem Kind?
Was sagen die Mitschüler?
Das war ja jetzt kein "verschwundener Radiergummi", sondern eine kraftvolle Aktion. Auf die Idee muss man erst mal kommen...

Angenommen, dein Kind war es nicht:
dann sitzt jetzt irgendwo ein Kind mit großen Schuldgefühlen und einem großen Geheimnis.
Und dein Kind könnte mit gutem Recht an jeglicher Gerechtigkeit zweifeln und an Lehrern und Schule allgemein.
Angenommen, bitte!, nur angenommen, dein Kind war es doch, dann wäre das ja total furchtbar, das ungeklärt zu lassen für das Mutter-Kind-Verhältnis.

Also geh hin zur Lehrerin und Schulleiterin, egal wie die Gerüchte- und Stimmungslage ist, und bitte um Hilfe für dich und dein Kind.
Mit dieser Blickrichtung musst du dir nichts überlegen oder besonders geschickt auftreten, kannst einfach ehrlich sein, kannst ohne Schuldzuweisungen und Beschwerden ankommen, und vielleicht diesen Teufelskreis durchbrechen...
Viel Glück!
kla


@ czeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: oblong Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2006 20:10:12

Dein letzter Eintrag verrät, dass du dir sehr viele Sorgen machst und schon viel über das nachdenkst, was eher Gerüchte und Stimmungseindrücke wiedergibt.
Klatsch und Tratsch gibt es überall, warum nicht auch im Lehrerzimmer?
kla1234 hat ganz Recht: verschaffe dir Gewissheit und packe den Stier bei den Hörnern, lasse aber das Kampfschwert zu Hause; wenn du du klar machst, dass du um das Wohl deines Kindes besorgt bist, aber noch nicht so tust, als ob du eh schon weißt, wer schuldig ist und wer nicht, dann müsste doch ein vernünftiges Gespräch möglich sein.
Verschwende nicht so viel Gedanken an Seilschaften und Freundesbeziehungen bei Lehrern; dich bringt es nicht weiter, und du hast es dann schwer, unbefangen auf Lehrerinnen und Lehrer zuzugehen.
Ich wünsche dir frischen Mut und klare Gedanken!
Liebe Grüße,
oblong


Elternbeirat??neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: batk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2006 20:17:06

Hast du es schon über den Elternbeirat versucht oder über Elternbeiratsvorsitzenden? Wenn keine Vertrauenslehrer da sind, dann könnten in deinem /eurem Fall doch die Elternvertreter die Stelle des Vermittlers übernehmen und gemeinsam mit dir dein Problem bei Lehrerin und Kollegen ansprechen. Auf jeden Fall würde auch ich nichts unversucht lassen, um meiner Tochter aus dieser Situation zu helfen und diese für sie zu klären. Gleich, ob sie es war oder nicht.
liebe Grüße, Batk


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