transparent Startseite Startseite Spendenaktion
Anzeige:
netzwerk-lernen.de
Hallo Gast | 43 Mitglieder online 10.12.2016 08:01:22
Login Bereich transparentSUCHE: 
Hilfe zur Suche
    UNTERRICHT
 • Stundenentwürfe
 • Arbeitsmaterialien
 • Alltagspädagogik
 • Methodik / Didaktik
 • Bildersammlung
 • Tablets & Co
 • Interaktiv
 • Sounds
 • Videos
    INFOTHEK
 • Forenbereich
 • Schulbibliothek
 • Linkportal
 • Just4tea
 • Wiki
    SERVICE
 •  Shop4teachers
 • Kürzere URLs
 • 4teachers Blogs
 • News4teachers
 • Stellenangebote
 • Klassenreisen
    ÜBER UNS
 • Kontakt
 • Was bringt´s?
 • Mediadaten
 • Statistik


Motivstempel im Shop

 ForenoptionenNachricht an die Mitgliederbetreuung Mitgliederbetreuung
dieses Forum Bookmarken
Bookmark
zum neuesten Beitrag auf dieser Seite
Neu auf Seite
zum neuesten Beitrag in diesem Forum
Neu im Forum
über neue Beiträge in diesem Forum per E-Mail informieren
E-Mail-Info ist AUS


Forum: "Heft und/oder Mappe/Kopien"

Bitte beachte die Netiquette! Doppeleinträge werden von der Redaktion gelöscht.

<<    < Seite: 2 von 2 
Gehe zu Seite:
Nostalgie, Nostalgie!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2006 17:29:02

Zurück zu ernsthaften Argumenten:
1) Pro Mappe:
- wenn man viele Kopien bekommt, ist sie leichter zu handhaben.
- man schleppt weniger leere Blätter mit
- man kann die Blätter immer wieder in einen Gesamtordner ablegen
2) Pro Heft:
- das Aufgeschriebene/ Eingeklebte bleibt in einer festen Ordnung ( ich hab einmal für meinen Sohn einen Matheordner der 12. klasse kopiert; der Einzug packte ab und zu 2 Blätter bzw. patzte beim doppelseitigen Kopieren. Anschließend die Ordnung wiederherzustellen war fast unmöglich!)
- die Mappe verführt zu einer "Universalmappe", in der alle Fächer jeden Tag mitgeschleppt werden
- volle Hefte hebt man zu Hause auf, bei der Mappe wird immer alles mitgeschleppt ( welcher Schüler heftet schon nach 3 Monaten einen Teil seiner Mappe ab?)
- Der Lehrer überlegt sich automatisch, ob er ein Blatt herausgibt ( schönstes Beispiel: eine Kollegin gab den Schülern ein DIN A4 Blatt mit 2 Kreisen und einem Rechteck)

Fazit: Ich bleibe beim Heft. Für die Schüler leichter, für mich Anregung zu mehr "Arbeitsblattdisziplin".
Und die Übungsmöglichkeit: Dafür habe ich meine Freiarbeitsmappe mit laminierten Blättern und ein eigenes Übungsheft, in das die Schüler die Aufgaben übertragen und sie dann bearbeiten können.
rfalio


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2006 18:58:31

Ich bin eher ein Verfechter für Mappen und habe auch noch meine Sachunterrichtsmappe aus der eigenen Grundschulzeit. Nach wie vor finde ich es schön, darin zu blättern.
Damals, als noch die Matritzen gekurbelt wurden, hatte ich einen weißen Block mit Linienblatt und die Ergebnisse des Sachunterrichts wurden darauf geschrieben und dann eingeheftet.

An unserer Schule haben wir 3 Monate Kopien gezählt und uns gefragt, wie man Kopien vermeidet.
Sicher, angesichts der überladenen Lehrpläne geht man oft dazu über, einen Text zu kopieren, wenn man sich dessen aber bewusst ist, kann man es auch anders machen.
Dann lernen Kinder wieder, die Tabellen selbst anzulegen, Texte zu verfassen etc.
Ich bemühe mich, dass im Unterricht umzusetzen. Aber man muss sich dann dafür auch bewusst Zeit nehmen. Zeit, die man an anderer Stelle vielleicht auch durch eine Kopie lieber einspart.

Palim


in meiner erstenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: fairytale1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2006 19:02:58

gibt es:
- schnellhefter für mathe,deutsch und musik/gedichte (letzterer wird 4 jahre geführt).
mathe und deutsch wird im halbjahr entleert und daheim gesammelt (tun die eigentlich tatsächlich gerne)
- ein dicker ordner in der klasse für sachunterricht (da wir kein buch haben, bietet sich das an, früher hatte ich ein heft,aber die einkleberei nervte und selber schreiben ist anfangs noch wenig ertragreich in su)
- hefte in deutsch,mathe,religion
dazu ein großer formati-spiralblock für buchstabenübungen

ich fände es auch schrecklich,wenn so ein beispiel wie *drei kreise,ein rechteck* pro blatt schule machen würde....


ach janeuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2006 20:09:03

noch ein Argument gegen Mappen:
Die Blätter reißen oft aus.
Ringverstärker aufkleben hilft, hält aber genauso auf wie das Einkleben ins Heft.

Und noch ein Gedanke, der jetzt allerdings ein bisschen abschweift.
Wir hatten jahrelang bei uns kein Schulbuch in Religion ( neuer Lehrplan usw.), jetzt gibt es 2 gute Reihen, aber die Kollegen wollen sie gar nicht einführen bzw. verwenden die bereits angeschafften nicht, denn sie haben ja ihr Material auf Blättern fertig.
Wir schaufeln uns also unser eigenes Grab, denn Eltern begehren auf, wenn sie Büchergeld o.ä. zahlen sollen und das Buch dann gar nicht verwendet wird und auch unseren Sachaufwandsträgern ist dann nur schwer Geld für neue Bücher abzuringen.
Auch die Verlage überlegen sich die Herausgabe von Büchern, wenn sie nicht in vielen Schulen Verwendung finden bzw. die Preise steigen durch kleine Auflagen.
rfalio


Einsatz nach methodischen und didaktischen Gesichtspunkenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2006 20:48:04

Setze ich Kopien ein, überlege ich mir vorher:
- Gibt es im Buch ein Material, wo das Thema ebenso behandelt wird und zielgerecht didaktisch aufbereitet ist?
- Habe ich die Zeit, die Schüler die Aufgaben vom Buch bearbeiten zu lassen?
- Ist methodische Abwechslung angesagt?

Ich glaube, man kann auch kein allgemeines Bekenntnis für oder gegen Arbeitsblätter abgeben, sondern der Einsatz muss auch unter den oben erwähnten Gesichtspunkten bedacht sein. Das gilt für mich für alle Unterrichtsmethoden, auch den offenen Unterricht.
(Bei Spielen, laminierte Arbeitsblätter, Puzzles und andere Dinge für den offenen Unterricht komme ich um Kopien nicht herum.)
Allerdings bin ich der Meinung, dass man prinzipiell Fragen genauso in ein Heft beantworten kann und nicht alles auf ein Arbeitsblatt schreiben muss.

ysnp (Grundschule 3./4. Klasse)


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2006 20:54:47

An unserer Grundschule haben wir EINEN Klassensatz Bücher für Sachunterricht angeschafft und keine Bücher für Religion, gerade weil wir uns dadurch nicht binden wollen.
Da ist die Frage, warum bei euch die Bücher angeschafft wurden, wenn die Kollegen ohnehin nicht bereit sind, damit zu arbeiten.

Bevor ich halbherzig ein Arbeitsheft anschaffen lasse, arbeite auch ich lieber mit Kopien und bin in meinen Themen und in meiner Methodik freier.

Palim


Copyright-Problemneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: 95i Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2006 21:04:31

Wo viel kopiert wird, werden mit Sicherheit nicht nur Eigenentwürfe genommen. Also sucht man sich das Material aus verschiedenen Lehrbüchern und vervielfältigt es. Tut jeder. Ich auch. Ist aber nicht rechtens, oder?


Problem:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2006 21:13:53 geändert: 19.09.2006 21:15:02

ich muss ja zugeben, dass ich auch häufig auf Kopien zurückgreife, gerade in Fächern, wo es um aktuelle Dinge geht. auch in Englisch sind die gebotenen Übungen in den Büchern und Arbeitsheften nicht zahlreich genug.
Das Resultat unserer Kopierwut ist allerdings, dass Schüler quälend langsam schreiben. Man merkt es und plant die schriftlichen Phasen entsprechend kürzer, weil man kaum mit seinem Stoff auf einen grünen Zweig kommt. Das verstärkt wiederum das Problem.

Eine weitere Folge des vielen Kopierens (auch von Skizzen und Fotos) ist, dass Schüler kaum noch in der Lage sind, einen einfachen Versuchsaufbau zu zeichnen. Zudem werden die fertigen Illustrationen auf den Kopien häufig nur als Verzierung betrachtet, nicht als Informationsträger. Selbst zeichnen heißt auch, sich mit etwas auseinandersetzen. Weils aber eben nicht klappt, lässt man es sein - und verstärkt das Problem.


Auch bei den Lehrernneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2006 21:22:58

kommt das ganze in Schwung:
Erst hat nman keine Bücher und behilft sich so.
Dann kommen die neuen Bücher; man bestellt sie, weil man froh ist, endlich welche zu haben und nicht mehr kopieren zu müssen.
Dann gefällt einem die Aufbereitung des Materials doch nicht so, man greift wieder zum eigenen AB usw.

Ich denke, es schadet unseren Schülern überhaupt nicht, abschreiben/abzeichnen/ Seite selbst gestalten zu lernen.
Und wenn ich ums Schulhaus gehe und Arbeitsblätter als Papierflieger in der Botanik finde, weiß ich wenigstens, dass die Schüler was über Aerodynamik gelernt haben.
rfalio


Konnte eine weile nicht mitlesenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2006 10:35:00

umso mehr freue ich mich über diese sehr ergiebigen Stellungnahmen. Viele Menschen, viele Meinungen, viele Erfahrungen, also viele tolle Rückmeldungen. Danke!!!!
(Keine Ironie!!))


<<    < Seite: 2 von 2 
Gehe zu Seite:
Beitrage nur für Communitymitglieder
Beitrag (nur Mitglieder)
   QUICKLOGIN 
user:  
pass:  
 
 - Anmelden 
 - Daten vergessen 
 - eMail-Bestätigung 
 - Account aktivieren 

   COMMUNITY 
 • Was bringt´s 
 • ANMELDEN 
 • AGBs 


Schulplaner 2016/17



 
  Intern
4teachers-Shop
4teachers-Blogs
4teachers-News
4teachers-Schulplaner
  Partner
Der Lehrerselbstverlag
SchuldruckPortal.de
netzwerk-lernen.de
Die LehrerApp
  Friends
ZUM
Der Lehrerfreund
LehrCare
Klassenfahrten
  Info
Impressum
Disclaimer
AGBs