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Forum: "Diktate"

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Diktateneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tanja1411 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2006 08:24:53

Kann gar nicht verstehen, dass nach dem was die Fachdidaktik alles über Diktate herausgefunden hat, immer noch Diktate in den Schulen geschrieben werden?
Was sind denn die Grüne dafür????


Dieses Thema,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: maria77 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2006 09:35:37 geändert: 21.09.2006 09:57:35

hatten wir schon öfter. Du kannst es in verschiedenen Foren nachlesen. Gib bei der Suche Diktat/Foren ein, es sind 6 Seiten.
Grüssle


Newsletter des Stolz-Verlags pro Diktatneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: 95i Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2006 14:15:29

Diktate sind vor Jahren als unmodern in den Mottenschrank der Pädagogik abgelegt worden. Als Ersatzmäntelchen gegen orthographische Erkältung dienen seither Rechtschreibspiele aller Art. Dagegen mag man nicht viel sagen: Ist es ja ganz unterhaltsam, Kreuzworträtsel zum s-Laut ausfüllen zu lassen oder Buchstabenverdreher zu suchen. Es mag sicherlich auch der Konzentration dienen, und dem logischen Denken. Aber: lernen unsere Kinder dabei das richtige Schreiben im Zusammenhang? Wir erwarten ja auch nicht, dass einer das Autofahren kann, weil er jahrelang die Hupe drücken durfte, den Scheibenwischer betätigte und den Blinker setzte. Was man können will, muss man tun.
Schreiben lernt man nur durch Schreiben. Und richtiges Schreiben lernt man durch Lesen richtiger Texte und Schreiben richtiger Texte. Bei allem fröhlichen und schönen Spielen dürfen wir das nicht vergessen.

Zu Hause haben Eltern immer schon mit den Kindern Diktate geübt. Dabei gab es zuweilen auch heftige Niederschläge. Und neben dem zerknitterten Schreibpapier türmten sich feuchte Schneebälle. Der Teufel soll doch diese dumme Rechtschreibung holen! Wir würden sie gern abschaffen, aber: wollen wir in Zukunft auch bei der Zeitungslektüre rätseln: „Was heißt das?"
Nein, so weit lassen wir es nicht kommen. Wir holen den alten „Diktatmantel" aus dem Schrank. Die Mottenlöcher übersehen wir großzügig. Wir ziehen ihn an und gehen jeden Tag ein paar Meter damit auf und ab. Wir üben das richtige Schreiben ohne Druck und Stress - fünf Minuten täglich. Das geht in trockenem Klima, und es winken Erfolge, ohne die es nun einmal für uns Menschen keinen Sinn hat, sich anzustrengen.

Diktate bewirken gemeinhin mehr Positives, als man denkt.

- logisches Denken
- Durchhaltevermögen
- Konzentrationsfähigkeit
- Zuhörbereitschaft
- Genauigkeit und Sorgfalt

Also „diktateln" wir! Wir tun es ohne schlechtes Gewissen und mit fröhlicher Zuversicht. Diese überträgt sich auf unsere Kinder, und wir werden feststellen, dass diese sogar Freude daran haben, Texte möglichst fehlerfrei zu Papier zu bringen - damit - tja, damit man es eben LESEN KANN!

Karin Pfeiffer


Ich find die Argumentation gut.


Danke, 95i!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: oblong Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2006 16:33:40 geändert: 21.09.2006 16:33:49

Deine zitierte Stelle ist eine gelungene Begründung.

@ tanja1411
Die Fachdidaktik hat bestimmt schon herausgefunden, dass sie selbst in die Irre gehen kann - na und?
Seit 20 Jahren muss ich den Käse lesen, den sie als "neueste Entdeckungen" veröffentlicht. Schade, dass die Herren und Damen Spezialisten selten länger als drei Jahre bei ihrer Meinung bleiben: bis sie nämlich die nächste Generation an Grundschullehrern ausbilden, denen sie wieder die neuesten Ergebnisse präsentieren müssen.

Liebe Grüße,
oblong


@ oblongneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.09.2006 16:51:20 geändert: 21.09.2006 16:53:10

Da ist etwas dran, was du sagst. Auch ich musste in meinen langen Dienstjahren feststellen, dass aus heutiger Sicht "alte Erkenntnisse" frisch in anregender Verpackung verpackt als neu deklariert werden.
Zur Rechtschreibung: In BaWü arbeitete ich in den 70/80iger Jahren nach Rechtsschreibregeln gekoppelt mit Diktaten ohne Grundwortschatz. Allmählich übernahm man dann an der damaligen Schule das in Bayern übliche Nachschriftenprinzip.
Heute ist man in Bayern weg von den Nachschriften und bei Rechtschreibstrategien angelangt - eine verfeinerte und weiterentwickelte Form des früheren Schreibens nach Rechtschreibregeln.
Auch wurden seit den 70iger Jahren Legasthenie und LRS immer wieder etwas anders definiert.


@95ineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: brigitte62 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2006 16:35:29

Irre ich mich oder fehlt in der Liste der Fähigkeiten, die durch Diktatschreiben gefördert werden, die Rechtschreibfähigkeit?

Konzentrationsvermögen, Ausdauer etc. kann ich auch in anderen Übungen fördern.
Für mich ist es immer wieder ein Phänomen, dass Schüler, die Wörter, die sie ausdauernd für ein Diktat geübt haben, in ihren freien Texten anschließend wieder falsch scheiben ????

Ich verwende die Zeit, die ich für das Vorbereiten und Auswerten von Diktaten verwende, für Rechtschreibübungen.
Dabei fällt mir allerdings gerade auf: Ich möchte einen Unterschied machen zwischen Diktaten als eine von vielen Übungsformen und dem Diktat als Klassenarbeit. Gegen letzteres bin ich, ersteres hat durchaus seine Berechtigung, allerdings in geringerem Umfang als häufig praktiziert.

Ganz großartig finde ich, dass wir in Berlin in der Schulanfangsphase gar keine Klassenarbeiten mehr schreiben müssen. Das trägt der Tatsache Rechnung, dass die Kinder vor allem am Anfang einfach ganz viel Zeit zum Lernen brauchen.


Ich habe selbst schon erlebt...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: stumpelrilzchen Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2006 17:57:20 geändert: 22.09.2006 17:57:46

, dass Schüler, die normalerweise in Diktaten eine 5 haben, in einer Nachschrift (Überarbeiten eines Textes mit dem Duden, Abschreiben einer gänzlich großgeschriebenen Wortschlange in richtiger Form, Korrektur eines Fehlertextes usw.) plötzlich eine zwei bekommen. Meiner Meinung nach, fragen Diktate Fähigkeiten ab, die zu 50 Prozent angeboren sind. Ein schlechter Diktatschüler bleibt sein Leben lang der schlechteste im Diktat.
Das Hören von Texten und Niederschreiben ist eine äußerst unnatürliche Situation, die so so gut wie nie vorkommt. Auch eine Sekretärin hat später einmal ein Rechtschreibprogramm auf ihrem PC oder einen Duden zur Hand.

Ich behaupte mal, dass einer Benotung der Rechtschreibfehler auch sehr viele Forenbeiträge bei 4tea nicht standhalten könnten. Dabei sind wir doch die allwissenden Lehrer.

Falls ich solche Dinge trainieren will...

- logisches Denken
- Durchhaltevermögen
- Konzentrationsfähigkeit
- Zuhörbereitschaft
- Genauigkeit und Sorgfalt


... kann ich die Schüler auch für 3 Tage ohne Nahrung in ein total dunkles Labyrinth stecken und ihnen dabei verwirrende Anweisungen zubrüllen.

Gruß

(Stumpel // selbst immer schlechter Diktatschüler)


@ stumpelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: oblong Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2006 18:55:43

Wer selbst schlechte Erfahrungen mit dem Diktat gemacht hat, ist natürlich zu Recht kritisch. Darin verstehe ich dich, stumpel.
Ich mag keine großen didaktischen Exkurse bei 4t; nur so viel möchte ich dir entgegnen:
Aus einer Laune meines Chefs heraus hatte ich eine Klasse von der 5. bis zur 8.Klasse einschließlich - das ist sicherlich kein Idealfall.
Ich habe in dieser (durchaus leistungsstarken)Klasse es geschafft, dass ein Schüler, der in der 5.Klasse 18-28 Fehler im Diktat hatte, auf 5-8 Fehler herunterkam: systematisches Lernen von Regeln, Bezüge zwischen Diktaten und Grammatikunterricht, Verbesserung durch Wiederholung der Regeln, Rückmeldungen und Tipps unter dem Diktat, usw.: Diktate können die Rechtschreibung deutlich verbessern. (Sie müssen es aber nicht, und das hängt auch von vielen Faktoren ab, die teilweise beschämend für Lehrer und Schule sind).
Meine Erfahrung: Wenn Schüler spüren, dass der Lehrer ihnen helfen will und mit ihnen den Weg geht, dann ist die Frage nach dem Diktat zweitrangig. Punkt.
Liebe Grüße,
oblong


leiderneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: termico Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2006 19:20:51

kann ich die diskussionen zum thema diktat im foren-bereich nicht finden. habe schon stundenlang gesucht...

ich bin auch fachfremd und unterríchte in der 2.klasse. laut meiner kollegin muss ich umbedingt anfangen, diktate zu schreiben, aber ich höre immer wieder, diktate sollen ja längst überholt sein (wie oben beschrieben).

aber was ist die alternative?! einfach die diktate weglassen, das geht ja wohl auch nicht, aber was mache ich stattdessen?

sorry, wenn sich die frage etwas dämlich anhört, aber deutsch war noch nie mein ding und ich muss mich in den fachbereich erst komplett neu einarbeiten.



@termiconeuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2006 23:38:30

Gib mal "Rechtschreiben" in der Forensuche ein, da erscheinen viele Diskussionen, u.a. "Sind Diktate noch zeitgemäß?" von bobblume.

Grüße: ysnp


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