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Forum: "Weniger Disziplinieren - mehr unterrichten - oder ist Disziplinieren auch Unterrichten ?"

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Weniger Disziplinieren - mehr unterrichten - oder ist Disziplinieren auch Unterrichten ?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmetzger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.11.2003 17:08:47

Ich bin seit 4 Jahren im Schuldienst und zur Zeit an einer städtischen Realschule tätig. Dies ist bereits meine 2. Schule. Auch im Referendariat war ich an einer Stadtschule.
Ich stelle mir derzeit die Frage, ob es zum "normalen" Unterricht dazu gehört, dass so viel diszipliniert werden muss. Oder liegt das an den unmöglichen Schülern städtisch geprägter Schulen ????
Viele unserer Schüler kommen aus sozial problematischen Elternhäusern. Leider bin bereits schon vor dem eigentlichen Unterricht häufig damit beschäftigt, Streit zu schlichten, Täter und Opfer ausfindig zu machen und Bösewichte angemessen zu bestrafen.
Die Stunden beginnen dann meist mit "geht an eure Plätze" "setzt euch hin" , "seid still" , "holt eure Sachen raus", "hört auf zu ...." . In dieser Reihenfolge oder auch austauschbar wiederholt sich das dann mehrmals.
Während des Unterrichts setzt sich die Maßreglerei dann fort. In der einen Klasse mehr, in der anderen weniger.

Ich fühle mich in meinem Unterricht eigentlich grundsätzlich wohl , bin weder völlig frustriert (nur in einem Maße, das glaube ich jeder kennt!!!) noch desillusioniert (ich denke nie, so kann das nicht weiter gehen). Ich habe mich eigentlich schon daran gewöhnt, dass ein gewisses Maß an Disziplinierung einfach dazu gehört. Aber ist das wirklich "normaler" Unterricht ?
Ich finde, diese Frage sollte sich jeder Lehrer ab und zu mal stellen .

Wie ist das mit euren kids ?
Findet ihr das normal ?
Gibt es ein paar Tipps, wie man aus weniger vielleicht mehr machen kann ?





ein "erfahrener" kollege (HS) umschrieb es so:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vectra Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.11.2003 18:09:35

kids brauchen und verstoßen gegen regeln, loten aus, was beim einzelnen noch ohne strafe durchgeht, und bekommen dafür zusatzaufgaben.
durch weniger verstöße gegen regeln wird der mehraufwand an arbeit verringert.
diese geringere arbeitsbelastung (zugewinn an freizeit) erst, empfinden die kids als belohnung!
paradox?


Disziplin und kein Endeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: abcdef Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.11.2003 18:41:50 geändert: 12.11.2003 18:42:31

Unsere Kinder probieren immer wieder aus, ob die Grenzen von gestern heute noch gültig sind. Ich habe viele Maßregelungen durch Rituale in den Griff bekommen und kann sie mir nun (meistens) schenken.


Bin zwar erst das 5. Jahr im Schuldienst...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant71 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.11.2003 19:07:47

aber ich hab bis jetzt die Erfahrung gemacht, dass die Klassen, die am wenigsten diszipliniert waren, diejenigen waren, die ich dann am nettesten fand und die mich auch mögen/mochten.
Ich weiß nicht, ob da ein Zusammenhang besteht.
Jedenfalls habe ich und hatte ich Klassen, die ganz "brav" sind/waren, die ich aber sterbenslangweilig finde, die mich auf dem Flur kaum grüßen und zu denen ich nicht den Draht habe.
Es passiert mir öfter, dass ich sage: Ihr seid eine supernette Klasse und ich bin echt gern bei euch, aber es stört mich total, dass ihr so unruhig seid.
Ich leb halt damit und sag das ab und zu und dann geht es auch ne Weile besser.
Aber liebe ne Klasse, wo ich gerne reingehe und dafür nicht so gut arbeiten kann als diese Klassen, wo man sich gegenseitig doof findet.


Dizziiiiiiplin - wie schreibt man das?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: mara_rose Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.02.2004 03:00:56

Komme jetzt ins 7 Jahr meiner Lehrtätigkeit. Das verflixte Jahr führt mich dazu endlich zu erkennen, dass es genügend Möglichkeiten gibt Verhaltensauffälligkeiten an der Wurzel zu packen.
Es ist bei mir an einer Schule im sozialen Brennpunkt mit einer 1. Klasse erstaunlich, wie dankbar Kinder sind, wenn man ihnen Respekt und Anerkennung entgegen bringt. Und damit bin ich dann als Lehrerin doch hervorragendes Vorbild, oder?

Na ja, an manchen Tagen könnte man wirklich verzweifeln - doch das weiterhin Hinschauen auf die kleinen Erfolge macht doch unseren Beruf zur Berufung. Hab ich auf jeden Fall für mich selbst herausgefunden. Also, durchhalten.


@ abcdefneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kfmaas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.02.2004 09:06:03

Mich würden diese Rituale brennend interessieren.
Ob du uns da erwas zu sagen kannst/willst?
kfmaas


ich hab auch ritualeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.02.2004 09:41:53

die das leben erleichtern. ich stell die uhr ein (der zur verfügung stehende zeitraum ist zu sehen), schreib die begrüßung an die tafel und sag: wenn alle sitzen fang ich an. und dann, wenn alle sitzen, schreib ich verschiedene lernbereiche an die tafel und leg material aus. vieles ist auch sowieso schon da. dazu kommt, dass ich kinder grundsätzlich nicht bestrafe und an der wand zwei verbote und drei erlaubnisse ausgehängt habe, seit jahren. also gibt es keine zeitverluste durch "disziplinierung".
kurz vor schluss der arbeitszeit szeht an der tafel, bis wann aufgeräumt sein muss.
klappt immer.



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