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Der 4teachers Schulplaner 2016/17
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Forum: " Rund um WEIHNACHTEN IM SCHUHKARTON"

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also,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: feul Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.10.2006 22:24:36 geändert: 24.10.2006 22:27:22

an unsrer schule lief das vor einigen jahren über kath.religion..............


(hab grad nachgeschaut: ja, lief in kath.rel, aber ging aus von der oö landlerhilfe..........)


Die Kritik besteht darin,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elgefe Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.10.2006 08:32:09 geändert: 25.10.2006 08:53:39

* dass der Verein mit seinem Bibelverständnis, mit seiner Auffassung von Mission und Evangelisation und die daraus resultierenden Konsequenzen ein anders geprägtes Christentum repräsentiert, als es für die katholische Kirche bezeichnend ist. Die enge Verzahnung mit den US-amerikanischen Organisationen verschärft die Unterschiede eher.
* dass mit der Aktion Weihnachten im Schuhkarton keine nachhaltige Hilfe gewährleistet wird. Stattdessen erhalten die Kinder Geschenke aus einem anderen Kulturkreis, was – neben weiteren Problemen wie der Verteilungsgerechtigkeit vor Ort – weder der lokalen Kultur noch der lokalen Wirtschaft weiter hilft. Der Hinweis, dass nachhaltige Hilfe zwar nicht mit diesem, wohl aber mit anderen Projekten des Vereins gewährleistet würde, ändert nichts an der Problematik.
* dass die gut gemeinte Versendung von Päckchen rund um die Welt angesichts der Not und der Bedürfnisse in deutschen Kinderheimen, Frauenhäusern und anderen Hilfseinrichtungen wenig sinnvoll erscheint.

Angesichts dieser Kritikpunkte sollen alle Einrichtungen des Erzbistums München und Freising von einer Teilnahme an der Aktion Weihnachten im Schuhkarton absehen (vgl. Amtsblatt Nov. 2005)! Stattdessen sei auf die die kirchlichen Hilfswerke hingewiesen, wie CARITAS INTERNATIONAL (http://www.caritas-international.de/), MISSIO (http://www.missio-muenchen.de), MISEREOR (http://www.misereor.de/), ADVENIAT (http://www.adveniat.de/), RENOVABIS (http://www.renovabis.de/), AKTION HOFFNUNG (http://www.aktion-hoffnung.de/) oder das PÄPSTLICHE MISSIONSWERK DER KINDER (http://www.sternsinger.org/). Sie alle führen vielfältige Projekte durch, die dazu dienen, Kindern ein menschenwürdiges Leben und eine hoffnungsvolle Perspektive für die Zukunft

www.info.weltanschauungsfragen.de/a-z/Weihnachten_im_Schuhkarton.html

das ist zwar nur die stellungnahme der kath. kirche, aber sie zeigt deutlich die gesamtproblematik elgefe


Alles klar, aberneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lunalovegood Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.10.2006 14:31:28 geändert: 28.10.2006 18:36:12

auch an unserer Schule und an weiteren Schulen unserer Gemeinde haben Klassen an dem Projekt Weihnachten im Schuhkarton (2005) teilgenommen. Ich kann jetzt nur für meine Klasse sprechen und habe festgestellt, dass die grundsätzliche Bereitschaft anderen Menschen in dieser – zugegebenermaßen kleinen Form - zu helfen bei den Schülern zunächst geweckt werden musste, dann aber voller Begeisterung aufgenommen wurde. Initiiert wurde die Aktion auch bei uns von der Freien Evangelischen Gemeinde, die aber nicht nur in diesem Zusammenhang mit unserer landeskirchlich gebundenen evangelischen Kirche kooperierte.

Ich möchte kurz auf einige Kritikpunkte eingehen.

* Ich bin kein Mitglied der freien evangelischen Gemeinde, nehme aber manchmal an Veranstaltungen teil. Ich habe diese Gemeinde als unglaublich offen gerade gegenüber Nichtmitgliedern erlebt. Obwohl alle Mitglieder meiner Familie öfters an für uns interessanten Aktionen, Veranstaltungen wie auch immer teilgenommen haben, wurde NIE der Versuch unternommen uns dahingehend zu beeinflussen ihrer Gemeinde beizutreten. Gerade der Aspekt der FREIWILLIGKEIT im Glauben und der Zugehörigkeit zur Gemeinde (keine Babytaufe) ist den Mitgliedern besonders wichtig.

* Dass die katholische Kirche sich derart von den freien evangelischen Gemeinden distanziert liegt daran, dass die katholische Kirche sich ja sogar immer noch schwer damit tut, die evangelische Kirche als gleichberechtigte Kirche zu akzeptieren. Gerade der Papstbesuch in Deutschland hat gezeigt, dass die evangelische Kirche in Bezug auf damit verbundene Hoffnungen der Ökumene enttäuscht wurde.
Die in den freien evangelischen Gemeinden praktizierte strikte Trennung von Kirche und Staat (die Mitglieder zahlen beispielsweise keine Kirchensteuer, sondern unterstützen ihre Gemeinde finanziell und auch ansonsten auf freiwilliger Basis) und der demokratisch ausgelegten Gemeindeordnung ist der katholischen Kirche sicherlich ein Dorn im Auge, widerspricht es doch ihrer eher hierarchisch organisierten Kirche .

Ich möchte hier in keinster Weise einen Glaubensstreit vom Zaun brechen, sondern nur deutlich machen, vor welchem Hintergrund man die katholische Kritik auch sehen kann. Außerdem ist es mir wichtig festzuhalten, dass diese freien evangelischen Gemeinden keine Sekten sind und keine Sonderlehren verbreiten. Sie grenzen sich nicht von Christen anderer Benennungen ab, sondern pflegen den Kontakt zu anderen Gemeinden aus Landes- und Freikirche, beispielsweise im Rahmen der Evangelischen Allianz.

Inwieweit es nun sinnvoll ist zu Weihnachten oder anlässlich tagespolitischer Umwelt- oder sonstiger Katastrophen an Spenden- und Hilfsaktionen teilzunehmen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann nur aus der Erfahrung berichten und festhalten, dass ich die Vor- und Nachbereitungszeit sehr wohl dazu genutzt habe, um mit den Schülern darüber zu sprechen, inwieweit wir dazu beigetragen haben bzw. immer noch beitragen, dass es in einigen Ländern ein derartige Armut gibt. Auch ansonsten werden solche Fragen bzw. Problematiken doch immer wieder im laufenden Schuljahr thematisiert. Nur weil man an so einer Aktion teilnimmt, heißt es doch nicht, dass man sich den Rest des Jahres, um nichts schert und wer will, kann ja außerdem noch der Oma im Altersheim einen Kuchen backen.

Tut mit leid, wenn dieser Beitrag so unendlich lang geraten ist … Luna


Geschenke der Hoffnungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: magistralatina Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.10.2006 14:37:09

ist ein e.V., der Mitglied in der AMD im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Deutschlands ist.
Damit gewinnt er bei mir große Glaubwürdigkeit.

Die Schuhkarton-Aktion ist laut Verein ein Türöffner für nachhaltige Hilfe, die der Verein auch bietet.

Ich sehe daran nichts Problematisches...

Gruß
magislat


es geht nicht um einen glaubensstreitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elgefe Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.10.2006 15:33:05 geändert: 25.10.2006 15:33:49

es geht um die art und weise der sogenannten "Evangelikalen", die zum teil sehr intolerant z.b. gegenüber homosexuellen menschen und sehr militant in der form der glaubensvermittlung vorgeht....

wenn man auf den seiten, die einen zur "quelle" von "geschenke der hoffnung" führen, wirklich genau liest und hinsieht, dann KANN man es m.E. zumindest nicht mit gutem gewissen unterstützen....oder eben nur unter offenlegung des gesantem spektrums dieser aktion!


Zur Information !neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: flienzi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.10.2006 16:41:49

„Geschenke der Hoffnung e.V.“ ist ein christliches Werk mit internationalem Profil, das Menschen in Not hilft und das Evangelium weitergibt. Ziel der Arbeit ist es, Bedürftige, ungeachtet ihres religiösen oder kulturellen Hintergrundes zu unterstützen.

Der Verein ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste (AMD) im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD). Er trägt das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI), ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und darf das Prüfzertifikat der Deutschen Evangelischen Allianz führen.


Ich habe auchneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: candyman95 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.10.2006 19:39:18 geändert: 28.10.2006 20:22:14

mit meiner 4. Klasse Förderschule letztes Jahr teilgenommen. Da ich nur wenig Schüler hatte, sind es 3 Kartons geworden. Meine Schüler waren sehr engagiert. Ich habe dann die Kartons zu einer Familie in meiner Nähe gebracht, die in ihrem Haus eine Sammelstation hatte. Die gebrachten Kartons wurden alle noch einmal kontrolliert, teilweise Sachen ausgetauscht, in andere Kartons, die weniger gut bestückt waren. Das ganze Haus der Familie war von oben bis unten voller Schuhkartons, tausende und die Bearbeitung dieser Kartons wurde,als ich kam, durch die 10-jährige Tochter vorgenommen. Ich hatte ein ganz komisches Gefühl dabei. Es sah alles sehr professionell aus.
Meine Schüler hatten sich ein Kind vorgestellt, das sie beschenken wollten und für dieses Kind eingepackt. Das ihr Paket noch einmal umgepackt und die Sachen auf andere Pakete verteilt werden, hätten bei ihnen sicher die gleichen komischen Gefühle hervorgerufen wie bei mir. Gut, dass sie es nicht gesehen haben. Dieses Jahr mache ich bei der Aktion nicht mit.MfG candyman


niemandneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elgefe Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.10.2006 20:01:37

der so ein paket packt, ahnt jemals, dass andere das paket mit einem bibelspruch versehen...das sagen sie nicht....keiner weiß wofür die 6€ porto wirklich genutzt werden und nur wer nachforscht, gelangt nach gründlicher recherche zu den quellen dieser aktion...das stört mich!
außerdem wird sie eindeutig am stärksten von der freikirche getragen und alle denken an die ev. kirche...das stört mich auch....


@ elgelfeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: flienzi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.11.2006 18:58:17

unterhalten wir uns doch mal zur Abwechslung -

ich frage dich als Atheist - was würde denn "deine" Kirche auf oder in den Schuhkarton packen?

Mit dem Begriff "deine Kirche" habe ich so meine Schwierigkeiten - ihr seid doch Christen! Und auch wenn eure Anschauungen auseinandergehen, dann müsste doch eine gemeinsames Basis vorhandensein?

Wenn die Christen sich schon nicht einig sind, wie sollen dann Weltreligionen in Toleranz auf dieser Erde zusammenleben?

Liebe elgelfe, Argumente für und wider diese Idee sind immer rechtens, aber auch du missionierst - merkst du das eigentlich?

Liebe Grüße flienzi

Nachtrag:
Ich habe auch schon erlebt, dass Kartons umgepackt worden sind und das waren z. T. völlig vermüllte - kaum zu glauben. Der Inhalt bestand aus abgenagten alten Stiften, lumpigen Sachen, alten Süßigkeiten. Gut, aber das Argument ist für mich einleuchtend. Ist ein Päckchen in Ordnung, würde mich das auch verwundern. LG flienzi


Bei uns..neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elke2 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.11.2006 20:08:31

.. läuft diese Initiative über die Kolpingfamilie,in die ich als evangelische Christin gerne aufgenommen wurde ( hier klappt mal die Ökumene!)Es wird genau beschrieben, wohin die Pakete gehen und was hinein soll und hier hab ich noch nie erlebt,dass Päckchen ausgepackt wurden!!! Gruß elke2


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