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Forum: "Zusammenlegung von Haupt- und Realschule"

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@ feulneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.11.2006 11:36:36

Das was du schreibst, das ist nämlich genau das, was ich befürchte: Sind nicht genug Lehrkräfte vorhanden, muss man zwangsläufig wieder zurück zu alten Systemen.
Ich bin genau deiner Meinung, was das Helfersystem betrifft. Deshalb stehe ich den großen jahrgangsgemischten Klassen ziemlich distanziert gegenüber, so lange das eine Lehrkraft mit der gleichen Schüleranzahl und z.B. nur 6 Wochenstunden Unterstützung bewältigen muss. Ich glaube nicht, dass man da allen Leistungsgruppen unter solchen Bedingungen gerecht werden kann.
@ rfalio: Vielleicht funktioniert dieser Ansatz deshalb nicht so wie wir uns das vorstellen in anderen Bundesländern?

Hätten wir diese Betreuung wie z.B. in Finnland, dann wäre - dieser Überzeugung bin ich - die schulische Ausbildung unserer Kinder wesentlich erfolgreicher.


@ysnpneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.11.2006 16:23:53

Das ahbe ich in meinen beiträgen doch auch herausgestellt.
Bevor ich gutes Geld in einen Systemwehsel stecke, verwende ich lieber das gleiche Geld für die Verbesserung der Unterrichtsbedingungen (s. Foren kein Unterrichtsausfall u.ä.)
rfalio


Allen Bayern,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.11.2006 16:31:41 geändert: 18.11.2006 16:35:59

denen der Link auf die Seite mit den Erfolgsmeldungen des KM zu dürftig ist, empfehle ich das ausführliche STudium der Bildungsberichtserstattung 2006 des ISB (=Staatsinstitut für Qualitäts-und Bildungsforschung)--> 238 Seiten.

müsste an jeder Schule vorliegen:

Einige Auszüge (Originalzitate):

Ausländische Schüler treten nach Ende der Grundschulzeit sehr viel häufiger an die Hauptschule über (74,4% versus 41,1%)und wechseln deutlich seltener als ihre deutschen Mitschüler an die RS und das Gymnasium. Das sehr unterschiedliche Übertrittsmuster hat sich in den letzten 15 Jahren kaum verändert.

Fast jeder sechste ausländische Schulabgänger in Bayern beendete im Schuljahr 2003/04 seine Schulzeit ohne Schulabschluss. Unter den deutschen Jugendlichen traf das nur auf 4,4% der Abgänger zu.

Je höher die Jugendarbeitslosigkeit in den Kreisen und Städten, desto höher ist in den meisten Fällen auch der Anteil der Schulabgänger ohne HS-Abschluss.

Je höher das durchschnittliche Einkommen je Steuerpflichtigen, desto niedriger die regionale Übertrittsquote an die Hauptschule und Realschule und desto mehr Übertritte an das Gymnasium.

Die Nichtversetzungsraten stehen in einem Zusammenhang mit der regionalen Arbeitslosigkeit. In Kreisen mit vergleichsweise hoher Arbeitslosigkeit sind die Nichtversetzungsraten höher als in wirtschaftlich starken Regionen mit wenig Arbeitslosigkeit. Dieser Zusammenhang gilt für GS, HS und die RS. Für das Gymnasium lässt er sich nicht feststellen.

Wahrhaft ein Erfolgsmodell!

elefant1


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von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.11.2006 17:28:07 geändert: 18.11.2006 17:29:36

Aussage bei einem Infoabend in Bayern für weiterführende Schulen für die Eltern der 4. Klasse:
Frage eines Elternteils: Wie viele Schüler verbleiben auf dem Gymnasium, d.h. bleiben vom 5. Schuljahr bis zum Abitur?

Antwort: zwischen 50 und 60 %.

Ist das noch ein Erfolgsmodell? frage ich mich auch wie elefant.

Viele Grüße: ysnp

@rfalio: Ich bin für ein neues Schulsystem, statt das alte zu "verschlimmbessern".


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von: mahakal Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.11.2006 17:38:39

man das Schulsystem biiiiitttte auch auf die Eltern ausdehnen. Ich denke, manches Problem hätten wir hier in der Dikussion nicht, wenn Kinder sprechen nicht vom Fernseher lernen, Bücher nicht als etwas schulspezifisches erleben würden, Kinder nicht erleben würden, dass wenn man Erwachsene nur lang genug gängelt, sie tun was man möchte, einschließlich Handstand ohne Benutzung der Hände und dabei fröhlich trällern!!! Wie oft sind eigentlich Eltern das Problem der Schule!! Politik und Gesellschaft würde viel erreichen, wenn durch Wort und Tat das Vertrauen in unsere Arbeit stärker würde.


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von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.11.2006 22:00:35

yspn: ich hab schon mal darauf hingewiesen, dass eben viele aufs Gymnasium "gepuscht" werden, die dafür nicht unbedingt geeignet sind ( das gleiche gilt auch für die Realschule). Wir müssen den Eltern viel mehr klar machen, dass von jeder Schulart aus Weiterbildung/ höhere Abschlüsse möglich sind und da würde ich mir eine Höherwertung der beruflichen Abschlüsse wünschen ( ein Beispiel: Mein Schornsteinfegermeister hat "nur" den normalen Hauptschulabschluss, hat sich aber fortgebildet und diskutiert heute mit mir beim Messen der Heizungsanlage über Funktionen).
Und was ist aus manchen meiner Realschulabgänger geworden: Diplomingenieur, Fachingenieurin für Medizintechnik, kath. Priester, Gymnasiallehrerin, Diplomphysiker, Innenarchitekt ...
Das Bewusstsein bei den Eltern und in der gesellschaft muss sich ändern, das ist viel wichtiger als jedes Herumdoktern an Schulsystemen.

@elefant: Bitte vergleiche auch mal die Anforderungen der Abschlüsse. Ich habe schon öfters in der 10.Klasse Realschule Abituraufgaben aus anderen Bundesländern rechnen lassen.
Eine Verbesserung ist sicher noch möglich, der Ansatz wäre aber eben eine Frühförderung ( vor allem sprachlich) schon in der Vorschulzeit, wie ich es oben gefordert habe.
Übrigens, wenn man die Statistiken des ISB genau liest, stellt man fest, dass Bayern seine Spitzenstellung in Deutschland häufig den Real- und Hauptschülern zu verdanken hat, deren Vorsprung gegenüber anderen Bundesländern signifikanter ist als der der Gymnasiasten.

ABer ich denke, dass bei der ganzen Diskussion oft weniger fachliche Gesichtspunkte im Vordergrund stehen, sondern mehr ideologische.
Meine Ansicht bleibt: Es wäre schön, wenn mehr Geld für Bildung zur Verfügung stehen würde und dieses Geld müsste der Reihe nach eingesetzt werden für
1) sprachliche Förderung für alle bereits im Kindergarten ( würde das soziale und Migrantenproblem entspannen)
2) mehr Mittel in die Grundschulen
3) Lehrerstunden für Differenzierungen
4) verbesserte Anerkennung der beruflichen Abschlüsse ( die fachliche Ausbildung einer "Kindergartentante" bei uns entspricht in anderen europäischen Ländern z.B. einer Universitätsausbildung).
rfalio


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2006 12:11:24

Ich habe keinen Ländervergleich gezogen. Die Aussagen des ISB beziehen sich nur auf Bayern.

Allerdings nervt mich deine Arroganz bezüglich anderer Bundesländer gewaltig.
Es gibt viele Dinge, die man sich dort abschauen könnte. Da braucht man nur mal die jeweiligen Bildungsserver anschauen.

Unsere Haupt-und Realschüler sind besser: Logisch - weil die Übertrittsquoten niedriger sind und weil es in anderen Ländern eben auch noch die Gesamtschulen gibt. Da sind die HS noch mehr ausgedünnt.

Die Erfolgsgeschichten von Haupt-und Realschülern kenne ich auch. Immerhin unterrichtete ich seit mehr als 20 Jahren Abschlussklassen an der HS.

Allerdings kenne ich auch unsägliche Geschichten des Scheiterns. Allein in meinem Landkreis (wirtschaftsstarke Region-niedrige Arbeitslosigkeit) sitzen über 300 Schüler ohne Abschluss und ohne irgendeine Perspektive an der Berufsschule in Jungarbeiterklassen.

Bei Betriebspraktika-Besuchen häuft sich die Ansage: Wir nehmen keine Hs-Schüler mehr, die Anforderungen sind mittlerweile zu hoch.

Die klassischen Handwerksberufe für HS sind längst weggebrochen, da sich die Anforderungen dramatisch erhöht haben. (z.B. KFz-Mechaniker u.v.a). - vgl. mein letzter Link.

Das viel gerühmte praxisorientierte Prinzip der Hauptschule funktioniert bestimmt hervorragend, wenn immer mehr Stunden der praktischen Fächer fachfremd von unzureichend dafür fortgebildeten HS-Lehrkräften unterrichtet werden.
Außerdem kann ich auch das alte Vorurteil nicht mehr hören, dass Hauptschüler die praktisch Begabten sind.
Da gibt es an jeder Schulform Größen und Nieten.
Dafür sind deine Erfolgsstorys ja Beleg genug.

Aber insgeheim bewundere ich dich für deine Haltung: Wer sich so sehr im Glanz der eigenen Erfolge und der der bayerischen Schulpolitik sonnt, muss keine Angst haben, irgenwann ganz blöd im Regen zu stehen. Doch ich denke mir zuviel Glanz kann auch blind machen.

elefant1



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von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2006 12:52:52

Ein Argument gegen das dreigliedrige Schulsystem ist auch immer noch die Frage der harten Auslese, wie sie an den Grundschulen Bayerns geschieht und alle Beteiligten derart stresst. Ich als 4.Klasslehrerin muss das immer alle 2 Jahre hautnah miterleben.

Warum nicht gemeinsam weiter und innerhalb einer Gesamtschule in Ruhe differenzieren?

Für mich ist das übrigens keine ideolische Frage, sondern eine menschliche und kindgerechte.



@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: mahakal Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2006 13:08:50

Wie schätzt du Bildung in der ehemaligen DDR ein?
Warum waren Fachkräfte aus der DDR im Bundesgebiet so gefragt? Weil sie im Einheitssumpf der POS (Polytechnische Oberschule) bis zur 10 Klasse (von 1 an gemeinsam lernen mußten!!) Sicher gibt es Argumente für oder gegen gemeinsames Unterrichten. Aber wenn wir gerade in der heutigen Zeit unseren Kindern keine Werte vorleben, werden sie bestenfalls gebildete "Krüppel" Bildung ist nicht das Anhäufen von Wissen. Bildung ist mE auch eine soziale Kompetenz.
Durch frühe Trennung setzen wir aber andere Zeichen.


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von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.11.2006 13:13:00

für die aufmunternden Worte.
Bitte aber die Einträge ganz lesen.
Ich habe sehr wohl viele Verbesserungsvorschläge gebracht!
Wenn Gelder da sind, dann bitte für Verbesserungen verwenden, nicht für einen teuren Systemwechsel.

und ich frage mich weiterhin: Werden die Berufschancen von Schülern besser, wenn ich Haupt- und Realschule zusammenlege?
Wichtig wäre ein Bewusstseinswechsel in der Öffentlichkeit ( und vor allem bei den Eltern ):
Das Gymnasium sollte vorrangig zum Studium führen; Real- und Hauptschule zum Beruf und zu weiterführenden Bildungswegen.
Und noch einmal ( auch wenn es nervt):
Warum reden wir uns in Deutschland Erfolge immer klein?
Wenn ein Schulsystem bei 90% der Schüler Ergebnise zeigt, die über dem Bundesdurchschnitt liegen, dann kann es doch soooooo schlecht nicht sein.
Soll ich deswegen ein System übernehmen, das bei 100% der Schüler schlechtere Ergebnisse bringt?
Ist nicht eine sukzessive Verbesserung des Bestehenden effektiver? Gutes behalten und Schlechtes verbessern?
rfalio


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