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Forum: "Amoklauf an einer RS in NRW"

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Werteerziehungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2006 13:15:39 geändert: 25.11.2006 13:16:10

Ich muss hesse Recht geben, eine Werteerziehung gibt es kaum noch in unserer Gesellschaft. Heutzutage hat z.B. fast keiner mehr moralische Bedenken, sich auf Kosten von anderen Vorteile zu verschaffen. Von einem Gewissen ganz zu schweigen.

Weiteres Beispiel, passiert in einem Gymnsium: Da tragen Schüler Meinungsverschiedenheiten mit Faust (blaues Auge) und Stühlewerfen aus. Mit so einer Gewaltbereitschaft hätte ich jetzt an einem Gymnasium nicht gerechnet und war für mich als Schüler in den 60/70iger Jahren undenkbar.



ysnpneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christine_sk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2006 14:42:09

mit so einer Gewaltbereitschaft am Gymnasium.....Die gibt es dort genauso, wie anderswo auch, nur wurden sie vorwiegend mit Worten ausgetragen, was nicht weniger verheerend ist Robert Steinhäuser war übrigens auch Gymnasiast


...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2006 14:50:04

eben - ich dachte, dass Gymnasiasten doch eher einen Konflikt in Worten austragen können.

Ist körperliche Gewalt nicht auch ein Zeichen von einer gewissen Sprachlosigkeit (und mangelndem Abstraktionsdenken)? Erwarte ich da zu viel?


@ ysnpneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2006 14:56:10

Eindeutig ja!
Geh mal an Schulen, besonders Haupt- und Realschulen, mit einem hohen Ausländeranteil. Da regiert die Faust und herrscht oft Sprachlosigkeit, täglich, überall, im Klassenraum, in den Pausen. Es ist manchmal erschreckend. Und viele Schüler sind dort absolut überfordert, ihre Konflikte mit Argumenten beizulegen. Da geht es oft um die Ehre und nach dem Motto Auge um Auge und Zahn um Zahn. Oft stehst du als Lehrer ziemlich machtlos daneben. Viele haben es nicht anders gelernt.


In Wort"gefechten"neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christine_sk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2006 15:07:50

geht es nicht um Argumentieren, es geht um ein Duell in der Rhetorik, ein Ausdrücken der eigenen Macht mit Worten. Dabei werden keine Probleme gelöst, sondern Menschen ins Abseits gestellt, Politik macht es uns jeden Tag vor. Es werden keine Fragen mehr gestellt, denn was der andere denkt, ist eh egal. Nur die (Person) treffenderen Worte zu finden, ist wichtig.
Deswegen herrscht die Sprachlosigkeit (Sprache als Mittel der Kommunikation) überall und nicht nur an RS/HS.


Heute in der Zeitungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: aloevera Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2006 15:24:07

http://www.4teachers.de/url/570

Mein erster Gedanke dazu: Zum Glück rechtzeitig entdeckt, aber ist es nicht auch ein weiteres gefundenes Fressen für die Presse? Wird jemand, der vielleicht nichts Böses im Sinne hatte, abgestempelt?

Wie denkt Ihr darüber?


@aloeveraneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rwx Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2006 16:48:26

Aktionismus.
Hätten die Mitschüler vor zwei Wochen davon berichtet, hätte es wohl niemand interessiert.


@ christine_skneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.11.2006 14:55:20

Ist das aber nicht genau das Problem, was ysnp und ich meinten?

Wort"gefechte" an sich - das macht uns schon die Antike vor - dienen zur Schulung von Argumentation und Rhetorik. daran finde ich erstmal nichts Schlimmes. Aber: Es geht im ursprünglichen Sinne um die geistige Auseinandersetzung und Schulung, nicht um die Vernichtung (ich drücke es mal so drastisch aus) des Gegenübers!

Und da liegt heutzutage der Hase im Pfeffer:
Der Mensch dreht sich nur noch um sich selbst, andere mit ihren Bedürfnissen und Rechten werden nicht wahrgenommen. Es gibt scheinbar kein stilles Einverständnis über einen gewissen Werterahmen, in dem wir uns bewegen. Und da liegt der Schlüssel m.E. eben immer noch zuallererst im Elternhaus!

Die Medien verstärken diesen Trend in meinen Augen noch zusätzlich (Beispiele kennt jder von uns zuhauf).

Dennoch sind das zwar alles Erklärungen, aber keine Entschuldigungen für Amokläufer!!!
Bei allen äußeren widrigen Einflüssen widerstrebt es mir zutiefst, diese (ja, was sind das eigentlich? Doch: Menschen) aus der Verantwortung zu entlassen.

Spätestens wenn Unbeteiligte hier mit zu Opfern dieser Killer werden, sollte auch bei dem Letzten kein Funke (falschen) Verständnisses übrig bleiben.
Die "Schuld" daran anderen zuzuweisen, erscheint mir wie schon gesagt wie ein billiges (ja, vielleicht sogar zynisch anmutendes) Alibi!

LG

Hesse



@hesseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rwx Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.11.2006 15:03:57


Spätestens wenn Unbeteiligte hier mit zu Opfern dieser Killer werden, sollte auch bei dem Letzten kein Funke (falschen) Verständnisses übrig bleiben.
Die "Schuld" daran anderen zuzuweisen, erscheint mir wie schon gesagt wie ein billiges (ja, vielleicht sogar zynisch anmutendes) Alibi!


es geht nicht um ein Alibi, sondern um Ursachenforschung, und die wird nicht funktionieren, wenn man nicht bereit ist, sich in die Denkweise des Täters hineinzuversetzen.


genau rwxneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christine_sk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.11.2006 15:58:38

keinesfalls will ich irgendwas entschuldigen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und wird nicht zum Mörder oder auch "nur" zum Straftäter. Letztlich hat jeder die eigene Verantwortung und auch die eigene Wahl. Aber deshalb darf ich doch überlegen (und muss es ja auch) warum passiert so etwas?

@hesse

die Verantwortung liegt mit Sicherheit zu einem großen Teil im Elternhaus, aber allein Eltern zum Schuldigen zu stempeln, zieht alle anderen aus der Verantwortung. Auch Eltern sind nur ein Rädchen in der Gesellschaft. Wäre diese in Ordnung, wäre es Eltern nicht möglich, ein Kind so weit zu bringen, denn andere wären auf Probleme aufmerksam geworden, ein Kind würde sich auch nicht in so aussichtsloser Lage sehen und selbst mit einer schwierigen Jugend wäre in einer intakten Gesellschaft ja eine Zukunft da. Also können wir es uns nicht so einfach machen, auf einzelne Schuldige zu zeigen. (Und auch Eltern haben enorme Probleme)
Wir alle sind gefragt, wenn in unserem Umfeld etwas nicht in Ordnung ist. Passiert etwas, wo wir es nicht sehen wollten und anderen die Verantwortung geben, machen wir uns schuldig. Wenn wir im Außen nur Schuldige suchen, nehmen wir uns aus der Verantwortung und die Gesellschaft bleibt, wie sie ist. Sicher sind wir nicht überall, sehen nicht alles, können nicht überall helfen, aber so ein bischen an die eigene Nase fassen...
Zuhören!!!!
Das heißt nun aber nicht überall einmischen, denn das wäre das verheerende Gegenteil von Hilfe, aber so ein bischen auf Zwischentöne hören, denn manchmal wird damit viel gesagt, gerade in unser lauten Gesellschaft.


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