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jau,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christine_sk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.12.2006 15:10:54

wie man doch mit eine Menge an komplizierten Begriffen alle Klarheiten beseitigen kann.
das mit dem verstecken der eigenen Leistungen scheint ein weit verbreitetes Lehrerproblem zu sein und wird von außen durch ständige Angreifbarmachung der Person des Lehrers forciert. Ob jede Wurschtverkäuferin nur halb soviel reflektiert, ob sie den Kunden auch zuvorkommend bedient und richtig beraten hat, wie wir das i.A. tun? (Wurschtverk steht natürlich auch für die Herren Anwälte, Doktoren, Kosmetiker...)


Vielleicht eine kleine Unterscheidungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.12.2006 15:29:53 geändert: 05.12.2006 15:30:47

Außenwirkung: Wie wirkt der Lehrer nach außen ( Eltern Schüler Presse usw.). Wie wird er dort wahrgenommen?
Innenwirkung: Wie wird er vom Schulleiter / Kollegen wahrgenommen?
Erst einmal unterscheiden sich leider oft beide Wahrnehmungen sowohl subjektiv ( wie bekommt es der Betroffene mit) als auch objektiv ( wie steht er wirklich da).
Und die dann laufenden Äußerungen bleiben leider oft nicht nachprüfbar bzw. werden oft einfach nicht konkretisiert => FRUSTRATION.
Heut z.B. lag wieder eine Statistik auf meinem Tisch: Ergebnisse der Abschlussprüfung 2006. Die Zahlen für meine Klassen stimmen nicht überein mit denen, die ich errechnet habe. Keine Erklärung, wie das genau berechnet wurde. Keine Differenzierung, obwohl ich 2 Klassen hatte ( die eine lag im Bayernschnitt über dem Durchschnitt, die andere mit 32 Schülern etwas darunter; wurden einfach zusammengeschmissen).
Da bleibt jede Transparenz auf der Strecke.
Wenn man mich nun lange genug frustriert, werd ich aggressiv!
Statt nun die Ergebnisse einfach mal mit dem Lehrer zu besprechen und Ursachen zu erforschen, bekommt man sie hingeknallt.
=> schnellster Weg zum Burn-out.
Leider werden unsere Funktionsstellen nach irgendwelchen dubiosen Kriterien besetzt; Führungsqualitäten stehen anscheinend nicht auf der Agenda .
Ich weiß, ich bin böse, aber ich bin es gern.
Und alle, die eine leitende Funktion innehaben und es besser machen, werden es mir schon verzeihen, denn sie sind nicht angesprochen.
rfalio


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christine_sk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.12.2006 16:19:11 geändert: 05.12.2006 16:21:53

ähnliches meinte ich, mit Unsicherheit, wo steht man, wo wird man gesehen. Was sind die Faktoren´, die wahrgenommen werden.
Ich erlebe momentan eine Situation, die mir ordentlich Unbehagen bereitet. Der Rektor mischt sich unter die Schüler, soweit so gut, das kann und soll er ruhig tun. Der Grund dafür scheint aber, die Beliebtheit der Lehrer zu erfahren. Die Beliebtheit, auch wenn nur phasenweise, richtet sich danach, wer mal eher raus läßt oder netter im Unterricht plauscht und sicher nicht danch, wer die Schüler fordert. Schüler unterscheiden zwar in gerecht und ungerecht, ... aber gefordert zu sein, ist gerade in der Pubertät nicht unbedingt der größte Wunsch.
Was er mit den Informationen macht, wie er sie mit anderen Puzzlesteinen zusammenbringt weiß ich nicht. Es herrscht kein Gefühl von Offenheit und ich fühle mich manchmal ziemlich unwohl. Kommt dann noch eine unangenehme Situation mit Schüler oder Eltern dazu, fehlt mir das Gefühl der Sicherheit. Ich kann zwar jeden Tag in den Spiegel sehen, weil ich weiß, was ich tue und wie oft mein Geduldsfaden eher Tau genannt werden könnte. Aber wenn man es nicht mal hört, dass man gut arbeitet oder irgendwie merkt, das es anerkannt wird, dann "geleitet einen schlechte PersonalPflege" auf den Weg ins Burnout


ich finde es toll,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: pulverfass Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.12.2006 16:30:58

dass hier auf mehreren Umwegen so viele Aspekte des burnout zusammengetragen wurden.
Was mich noch interessieren würde, wurde noch nicht angesprochen, soviel ich weiß

DAS ALTER in dem man besonders gefährdet ist (oder gibt es keins)

ist man weniger gefährdet wenn man in TEILZEIT arbeitet und in der Familie oder im Ehrenamt oder sonstwo ein weiteres großes Betätigungsfeld hat, das die Schule ein wenig relativiert?


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: schulmamsell Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.12.2006 17:10:14

ich finde es gar nicht böse, was du sagst!!! im gegenteil, du sprichst mir aus der seele!
ich denke, viele von uns, und ich will mich da gar nicht ausschließen, haben schlicht damit zu kämpfen, dass rückmeldungen in unserem job eher spärlich gesät sind.
und wenn, dann weil es in irgendeiner form probleme gibt.
jetzt mal ehrlich. wo bleibt denn der nachmittägliche elternanruf, der mir mitteilt, dass ich heute ganz tollen matheunterricht gemacht habe, dass die experimente in bio dem filius riesigen spaß gemacht haben oder dass die streitschlichtung in der deutschstunde super gelaufen ist???? nix!!! nach so einem tag erwartet mich auf meinem anrufbeantworter höchstens die nachricht, dass der soundso dem soundso schon wieder dauernd auf den fuß getreten ist und jetzt bald das fünfte paar schuhe hinüber ist und das kann doch gar nicht sein....... kreeiiisch!!!!

problematisch ist, dass positive verstärkung zu selten kommt. wenn man glück hat, einmal im jahr am elternabend (nachdem der beitrag fürs landschulheim ausdiskutiert wurde!!!)oder bei der entlassfeier.
direkte ergebnisse der eigenen arbeit kann man auch nicht wirklich erkennen. ob hans meier im job später super ist, weil wir gut mit ihm gearbeitet haben, erfahren wir ja doch nie.

das ist schon manchmal ein bissel frustig. lasst´s uns angehen ihr lieben!


@ Pulverfassneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.12.2006 17:53:29

das Syndrom ist altersunabhängig und auch unabhängig von der Stundenzahl.
Einzig bedeutend ist meines Erachtens das Umfeld und die positive oder negative Rückmeldung, die man erfährt. Natürlich kommt noch der persönliche "Elefanten"hautfaktor dazu.
Was uns kaputt macht, ist das dauernde Kritikastern, oft in unterschwelliger Form, die immer diffizieleren Probleme, für deren Lösung wir eigentlich nie ausgebildet wurden, die immer bürokratischeren Vorgaben von oben, die ein ruhiges und beständiges Arbeiten fast unmöglich machen, weil immer wieder eine "neue Sau durchs Dorf getrieben wird" und dann noch das antrainierte "Einzelkämpfertum", der zu geringe Austausch im Kollegium, was probleme, Niederlagen und Erfolge anbetrifft. Hat dir schon mal ein Kollege gesagt: " Toll, die Kinder freuen sich auf deinen Unterricht?". Mir nicht
Wir bräuchten so eine Art "Schulseelsorger", nicht nur für die Schüler, sondern auch für uns.
rfalio


Mirneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: event Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.12.2006 20:04:33

wurde das schon gesagt. Bin ich auch mächtig stolz drauf.
event


Wer sich mit Burnout beschäftigt,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.12.2006 20:24:25 geändert: 05.12.2006 20:34:08

sollte sich zunächst mal mit Lehrergesundheit bzw. Salutogenese beschäftigen;
Nicht den Fokus auf "Was macht mich krank" sondern: Welche Ressourchen habe ich, um gesund zu bleiben.
Rhauda hat da schon sehr viel genannt.
M.E. führt das Jammern über unfähige Vorgesetzte schneller zum Burnout als sich effektive Strategien anzueignen, damit ohne Kränkungen umgehen zu können.
Bei mir hängt groß der Satz: Sie können sich über alles und jeden ärgern, aber verpflichtet sind sie nicht dazu.

Im übrigen stelle ich fest, dass in den letzten Jahren allmählich ein Umdenken einsetzt. Stichworte: Teammanagement; Organisationsentwicklung; Konfliktschulung u.a.
Solche Kollegien - wie von Rfalio beschrieben - kenne ich auch, aber wer hindert einen daran, selbst erste Schritte in die andere Richtung zu tun.
elefant1

eine sehr gute Untersuchung zum Thema Lehrergesundheit findet sich hier:
http://www.unfallkassen.de/files/510/Handbuch_Lehrergesundheit_endv.pdf
Infos zum Burnout hier:
http://www.tu-dresden.de/medlefo/dateien/vortrag_weber_20050504.pdf

Prävention:
http://www.learningfactory.ch/downloads/dateien/artikel_lehrerrollen.pdf


@ elefantneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.12.2006 20:49:41 geändert: 05.12.2006 21:09:35

du hast schon recht; aber wenn ich den Ärger schlucke, wirds erst recht nicht besser.
Und unfähig sind die Vorgesetzten sicher nicht, nur nicht hinreichend für ihre Aufgabe ausgebildet.
Sie sind erst einmal Lehrer ( und oft keine schlechten) und Menschenführung, Managment, Haushaltsabwicklung usw. haben sie nie gelernt.
Sie müssen sich erst mal in ihre neue Rolle finden und das dauert
Mir fehlt halt immer ein bisschen die aufmunternde lockere Unterstützung ( bisher hatte ich erst einen Chef, der das konnte und ich hab immerhin schon 8 verschlissen), ohne sich anzubiedern oder im 2. Halbsatz gleich die Kritik hinterherzuschicken.
Oder Thema Beurteilung: Dreimal in einem Jahr in derselben bekannt schwierigen Klasse Unterrichtsbesuch, aber nie in der 5., wo du neue Arbeitsformen eingeführt hast und wo die Eltern begeistert sind, weil ihre Kinder sich auf einmal auf Mathematik freuen.
Das sind so die Kleinigkeiten. Ich hab ja Gott sei Dank eine dicke Haut, aber ich kann schon verstehen, dass das Kollegen ausbrennt.
Am schlimmsten sind aber nicht die unmittelbaren Vorgesetzten, mit denen du persönlich Kontakt hast, sondern die "Schreibtischtäter", die seit Jahren eine Schule nur noch bei Feierlichkeiten von innen gesehen haben oder die aus der Juristenlaufbahn stammen.
Da werden nutzlose Statistiken erstellt ( bzw. die Arbeit wird nach unten durchgereicht), wirklichkeitsfremde Erlasse ausgebrütet, neue Formulare erfunden ....
Und von Personalführung keine Ahnung ( versuche mal eine fundierte Begründung für eine Personalentscheidung zu bekommen; da ist die Telekom noch auskunftsfreudig dagegen).
Aber wie gesagt: Dicke Haut und durch; aber das schafft halt nicht jeder.
Manche gehen in die innere und/oder äußere Isolation, manche brennen aus, werden krank, resignieren.
Oft sehr schade.
rfalio
Ach ja, ein rezeptfreies Mittel gegen Burn-out gibt es: 4teachers und der Austausch hier!


Nur ein kleiner Tipp!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.12.2006 21:28:13

Ehrlich gemeint und nicht besserwisserisch aufzufassen.
Was hindert dich daran, zum Schulleiter zu gehen und zu sagen:
Ich habe heuer eine fünfte Klasse in Mathematik, die super arbeitet. Alternative Unterrichtsformen kommen bestens an, die Eltern sind begeistert. Schauen Sie sich doch mal eine Stunde an´. Sie werden begeistert sein, was in den Kindersn so alles steckt. Die achte Klasse kennen Sie ja jetzt schon zur Genüge.

Das ist nur ein kleines Beispiel...
Wenn Vorgesetzte nicht umdenken, muss man Ihnen Denkanstöße und Hilfen geben.

elefant1


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