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Forum: "Kopftuch in der Schule? Heute die erste ... morgen???"

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echt interessant - ihr seid super!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tanjabritta Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.12.2006 23:47:15

Vielen herzlichen Dank für die vielen interessanten Diskussionsbeiträge. Ich glaube auch, dass die ganze Sache einfach weitergeht, denn ich habe es vor Jahren erlebt, als ich in einer Innenstadt-Schule gearbeitet habe. Damals wurde das Mädchen von den Mitschülern sehr verständnislos behandelt - und die türkischen Jungs, die vorher eigentlich recht nett zu ihr gewesen waren, verhielten sich plötzlich obermachomäßig dämlich ...
Jetzt hab ich einfach Angst, dass es diesem Mädel auch wieder so geht, zumal sie eh einen schwachen Stand in der Klassengemeinschaft hat.
Und natürlich will sie auch jetzt schon die anderen türkischen Mädels impfen: "Wenn ihr kein Kopftuch trägt, seid ihr nicht gläubig!" - worauf die heute bereits meinten: "Wenn aber die mit Kopftuch kommt, dürfen wir das auch!"
Und dann ist es auch der "Ruf" der Schule - da heißt es doch gleich "Türkenschule" und die Eltern aus den benachbarten Dörfern wollen ihre Kinder nach der Grundschule nicht zu uns schicken!
Das soll jetzt natürlich keine Intoleranz oder Respektlosigkeit einer anderen Religion gegenüber sein - ich habe ein Jahr lang mit einer Marokkanerin zusammengelebt, die wirklich sehr gläubig ist (aber kein Kopftuch trägt ...) -also da kennt man sich ja ein bissel aus!


Ein Hauptargumentneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.12.2006 23:56:29

bei wanna_be ( oder dem Schreiber der Seite, von der sie/er kopiert hat) scheint mir zu sein, dass die "bösen" Männer die Frauen wegen ihrer Attraktivität anmachen. Dann läge die Lösung aber doch nicht im Kopftuchtragen oder Verschleiern, sondern in einer Bewußtseinsänderung bei den Männern.
Interessant wäre es, mal zu schauen, welche Männer da vor allem anmachen. Ich habe festgestellt, dass in vielen ( nicht allen) Fällen das eben Männer aus einem Kulturkreis sind, wo die Frauen ( unabhängig von der Religion) "züchtig" gekleidet sind.
Für mich beißt sich hier die Katze in den Schwanz.

Ein zweites:
Für mich ist das Kopftuch kein religiöses Symbol wie das Kreuz!
hierzu:
http://www.swr.de/islam/konflikte/-/id=1550002/nid=1550002/did=1552562/1v3bdia/index.html

Religionsfreiheit ist ein sehr hohes Gut. Wenn sie aber an Äußerlichkeiten ansetzt und diese verabsolutiert, dann wird das Verlangen nach Religionsfreiheit sehr schnell zur Intoleranz.
Und noch ein Gedanke:
Wenn ich in Saudi-Arabien Urlaub machen würde und auf offener Straße ein Kreuz würde, hätten die Saudis einen neuen Insassen in ihren Gefängnissen.


Toleranz zu fordern muss immer einhergehen mit Toleranz gewähren.
rfalio


genauneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tanjabritta Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2006 00:03:41

danke - genau das denke ich auch! Aber hilft es, wenn wir tolerant sind, wenn es darum geht, dass jemand in der Schule ein Kopftuch trägt (eigentlich müssen wir gar nicht tolerant sein, wir dürfen es ja gar nicht verbieten ...) - es ändert doch nichts daran, dass viele Muslime uns gegenüber auch nicht tolerant sind. Die Mutter des Mädchens fordert von uns Toleranz und Respekt (sie betet auch jeden Abend für uns - nein, entschuldigt, jetzt werde ich ironisch, aber das hat sie wirklich gesagt), aber gleichzeitig ist sie nicht bereit, auch mal einen Kompromiss einzugehen.


Achtungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: anne1320 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2006 01:08:56

ich achte alle Menschen, die sich zu ihrem Glauben bekennen egal ob Kopftuch oder Kreuz.


@anne1320neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: anja_seiler Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2006 12:25:37

generell sehe ich das genauso wie du. Ich finde es gut, wenn ich einer Person gegenüber stehe, die für ihre Religion eintritt und kein Problem damit hat, auch nach außen hin zu zeigen, welcher Religion sie angehört. (Das gleiche gilt übrigens auch für eine offene Meinungsäußerung.)

Allerdings habe ich ein Problem damit, wenn dieses Symbol durch irgendwen vorgeschrieben wird.

Ich unterrichte recht viele muslimische Schülerinnen, allerdings tragen davon sehr wenige ein Kopftuch. Die, die es tun, gehören zu den stilleren Schülerinnen. Ob es da einen Zusammenhang gibt?


Das meinte ich oben:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2006 12:54:52

Das Kopftuch steht nicht für den Islam, sondern für den Islamismus ( = bewußte eigene Ausgrenzung in einer fremden Kultur ohne Integrationsabsicht)
rfalio


bitte noch einmal lesenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2006 15:13:57

...ich habe - bevor wanna-bes copy und paste-Tirade kam - einmal an einem ganz konkreten Beispiel dargelegt, wie in einer Stadt an den Schulen das Kopftuch offensiv dafür eingesetzt wird, um den politischen Islam zu propagieren und wie die Kinder dafür instrumentalisiert werden.

Ich habe noch keine Antwort oder keinen Kommentar dazu gelesen als: Ich toleriere alle.

Das kann für mich aber nicht die Lösung des Problems sein vor dem HIntergrund meiner Erfahrungen.


das kenne ich auchneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tanjabritta Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2006 16:22:19

liebe rhauda,
genau das kenne ich auch - die Schulsprecherin unserer letzten beiden Schuljahre war ein türkisches Mädchen, das eben genauso war wie die anderen Mädels. Sie war hochangesehen und sehr beliebt, ging sogar ins 10. Sj, was bei uns an der Hauptschule für ein türkisches Mädchen LEIDER nicht selbstverständlich war.
In unserer Stadt gibt es aber eben auch viele Türken, die absolut konservativ sind. Und nachdem ich jetzt über deine Erfahrungen gelesen habe, krieg ich richtig Angst davor, was ein Kopftuch alles an- und ausrichten kann. Ich hab ein übles "Bauch-"Gefühl, weil es bei uns genauso laufen könnte wie bei Euch! Aber wie schon meine Frage am Anfang lautet - was kann man denn dagegen tun? Oder muss man sich einfach zugestehen, dass man nichts tun kann? Das kann ich nicht ...


77 Millionen Menschen in Deutschland sind keine Muslimeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dirkb Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2006 16:58:34 geändert: 09.12.2006 17:09:44

und es sind längst nicht "die" Muslime, die trotz angeblicher Integration intolerant genug sind, nur ihre eigene Identität als ultrakonservative Türken gelten zu lassen (jawohl, darum geht es, nicht um den Glauben. Der wird auch hier wieder mal nur als Vehikel mißbraucht. Die Ursachen liegen ganz sicher nicht allein in einer verfehlten deutschen Integrationspolitik, sondern auch sehr in der strikten Weigerung vieler, sich zu integrieren).

Darf ich die verehrten Damen und Herren, deren Vorfahren vor etwa 45 Jahren ursprünglich als "Gastarbeiter" zu uns kamen, um unser und auch ihr eigenes finanzielles Wohl zu mehren, freundlichst daran erinnern, daß derjenige, der in ein anderes Land - hier Deutschland - kommt, zunächst dessen Sitten und Gebräuche, dessen Rechtssystem und dessen Geschichte zu akzeptieren hat und nicht umgekehrt. Dann kann man gern über alles andere reden. Toleranz einzufordern ohne sie selbst zu leben ist scheinheilig Punkt
Diese deutsche Geschichte beginnt nicht 1933 und endet nicht mit dem Zusammenbruch der Hitler-Diktatur des "3. Reiches2 1945, sondern ist über 1.000 Jahre alt, hat etwas mit Aufklärung, der Trennung von Religion und Staat, der für die Bevölkerung schmerzlichen, ja tödlichen Erfahrung der aus Großmannssucht und Größenwahn herrührenden zwei Weltkriege, der in unserem Grundgesetz festgeschriebenen Gleichberechtigung von Mann und Frau zu tun, mit großartigen Leistungen deutscher Wissenschaftler und Unternehmer und so weiter. Es muß für die hier Lebenden ja Gründe dafür geben, hier leben zu wollen.

Diese geschichtliche Wirklichkeit und nach meinem Wissen der Islam haben aber nicht sehr viel mit einem vor allem für türkische Männer in Deutschland sehr bequemen Unterdrückungsmechanismus namens "Patriarchat" zu tun, nichts mit sogenannten "Ehrenmorden", nichts mit "Zwangsheirat" - Das alles ist gesetzwidrig und muß daher von Gesetz wegen geahndet werden -, überhaupt nichts mit reihenweiser Abmeldung vom Sportunterricht oder mit dem faktischen Verbot für viele türkische Mädchen, an mehrtägigen Klassenreisen teilzunehmen.

Wenn man dann noch wie ich als Vater einer Tochter erleben muß, daß die Menschen, die in der dritten Generation hier leben, zu einem sehr großen Teil schlechter deutsch sprechen als die Landsleute, die als Kinder und Jugendliche hierher kamen, frage ich mich ernsthaft, ob deren Eltern wirklich wissen, was sie ihren Kindern antun, ja, wie sie sich an ihnen versündigen:
schlechte Deutschkenntnisse verhindern einen erfolgreichen Bildungsabschluß, das wiederum zieht die ganze Spirale der selbstverschuldeten lebenslangen Nachteile nach sich: eine weitere Ghettoisierung und Selbstisolation und daraus eine permanente Gefahr für unsere mühsam erworbene Demokratie werden die Folge sein.

Die offenkundigen Nachteile kann niemand mit dem Tragen eines Kopftuches kompensieren und schon garnicht mit seinem Glauben argumentieren.
Mir persönlich ist es wirklich völlig egal, ob eine Schülerin aus religiösen Gründen ein Kopftuch trägt - eine Kopftuch-tragende Lehrerin lehne ich aber entschieden ab - .
Von dieser Schülerin und von ihren männlichen Geschwistern erwarte ich dann aber auch die dem eigenen Glauben geschuldeten Verhaltensweisen - und da sind wir bei der Frage des Respekts - das wäre mal ein Lichtblick, wenn endlich alle Schüler "mit Migrationshintergrund", auch die andere Seite ihrer geliebten Medaille betrachten würden!-
Gilt Respekt eigentlich nur gegenüber dem so zur Schau gestellten "Glauben" des Kopftuchträgers oder müssen nicht vielmehr alle diejenigen, die diesen Respekt einfordern, zunächst einmal den Respekt gegenüber Dritten - immerhin der Mehrheit von ungefähr 77 Millionen in diesem Land - selbst leben?
Da ja der Islam geschichtlich seine Wurzeln im Judentum und im Christentum hat - die Hedschra (Mohammeds Flucht von Mekka nach Medina) war ja erst 622 nach Christus, wenn ich mich recht erinnere - sei hier ein Bibelwort gestattet:
"Sie sehen den Splitter im Auge des Anderen, den Balken im eigenen Auge sehen sie nicht" so oder ähnlich lautet er.
Das habe ich übrigens nirgendwo abgeschrieben. Mir war einfach danach


Toleranz und Integrationneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2006 17:01:22

sind keine Einbahnstraße! Es erwartet keiner, daß sich ausländische Mitbürger assimilieren, aber sie sollten sich einfügen. Von uns Toleranz erwarten kann nicht heißen, daß sie einseitig geübt wird.
Und wenn ich mir tanjabrittas Initialbeitrag durchlese, überkommt mich schon ein ungutes Gefühl. Das Mädchen sprach von "Schmerzen", wenn sie ihr Kopftuch abnimmt. Vielleicht war das aus dem Zusammenhang gerissen, für mich klingt das aber sehr wie bei uns früher der Schwarze Mann, der unartige Kinder holt.

Wir haben bei uns in der Kinderpflege auch eine Schülerin mit Kopftuch. Sie ist nett, gibt sich Mühe - durfte aber nicht mit in den dreitägigen außerschulischen Unterricht! Gespräche mit dem Vater: Zwecklos!

Für mich hat das nichts mit dem Einfordern von Toleranz zu tun!
Machen kann man da nicht viel, wenn die Eltern so verbohrt sind, ohne der Schülerin Probleme zu bereiten, aber Wut bekome ich da manchmal schon...

LG

Hesse


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