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Forum: "Eignungstests für angehende Lehrer"

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vollkommen richtigneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: drvolker Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2006 19:12:11


Eignungstests für angehende Lehrer

wie das aussehen sollte, wäre ja noch zu beschreiben.

An der Uni haben wir momentan Abbrecherquoten von über 30 Prozent im Bereich LA - insbesondere im geisteswissenschaftlichen Umfeld. Das gibt zu denken.
Nach meinen eigenen Erfahrungen wissen viele LA-Studenten überhaupt nicht worauf und mit welcher Perspektive sie sich auf ein Lehrerstudium einlassen. Also, hier irgendwie aktiv zu werden ist vollkommen ok!

Einige Ausbildungsstätten haben ja auch schon reagiert: So werden Nachweise von Praktika verlangt. "Arbeit mit Kindern/Jugendlichen" die nachzuweisen sind, z. B. als eigene Biographie (Portfolio?) - hier werden - im Sinne eines Eignugstests nicht nur Qualitäten sondern auch Quantitäten gefordert.

Wiederum nach meinen eigenen Erfahrungen:
NAtürlich - das ist ein richtiger Weg - auch damit die, die wirklich L. werden wollen, eine gute Ausbildung bekommen.

LG


Dringend notwendig,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christine_sk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2006 20:52:28

ein Eignungstest!!!auch für den Menschen selber, der da wider aller Ungeeignetheit ein vollständiges Studium beendet. Was kann man mit diesen Jahren des Studiums dann anfangen?, wenn man bemerkt, man eignet sich nicht. Ganz abgesehen, von den "Lehrern" die jede Stunde mit angsverzerrtem Gesicht wörtlich in/durch die
Hö(hl)le gehen. Und sie gibt es!!! Was ist das für ein Leben, wenn man stündlich merken muss, das kann man nicht, die andern könnens, man will sich verstecken, aber die Kinder machen ein immer wieder darauf aufmerksam! Keine wirkliche Alternative und erst recht nicht, wenn man sich dann schon ein paar Jahre durchgequält hat. Durchhalten solange es geht?
Solidarität von den Kollegen ist ebenfalls schwer zu bekommen. Tragen doch viele die Arbeit dieser Kollegen mit auf ihren Schultern, weil man ihnen schwierige Klassen nicht mehr zumuten will, weil dies weil das ... Als Klassenlehrer wirst du auch noch angesprochen, von Schülern und Eltern, von dir wird erwartet....


Notwendig, für wen und warum?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: balou46 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2006 21:36:39

Jetzt muss ich mal provokativ werden. Eignungstest, schön und gut. Aber wann willst du denn diesen Test machen? Gleich nach dem Abi, bevor du die erste Stunde halten darfst? Oder vielleicht nach 3 - 4 Semestern? Oder vielleicht noch in der 10. Klasse, damit du merkst, ob du überhaupt für ein Studium geeignet bist oder du lieber ein Handwerk lernen willst?
Und wer stellt den Test auf? Private Pädagogen, oder staatliche Stellen?
Ein Beispiel sagt mir, dass Tests und Noten nicht alles sind. Wir haben einen Kollegen bekommen, frisch vom Referendariat, mit relativ schlechten Noten. Kam nur in Frage, weil er von den Fächern her gepasst hatte und weil mitten im Schuljahr als Krankheitsvertretung sofort verfügbar. Der junge Mann hat sich in wenigen Wochen total freigeschwommen und hält einen ordentlichen Unterricht, was bei uns Jung und Alt übereinstimmend sagt (kommt selten vor). Ein Kollege mit Super Noten hat sich dagegen zum absoluten Abseiler entwickelt, wahrscheinlich weil der angestrebte Karrieresprung daneben ging.
Meine Schüler (Klasse 10, Realschule), machen zur zeit einen Test nach dem anderen. Die Tests sind teilweise wenig aussagekräftig, da kommen immer noch Gespräche dazu, bevor es zur Einstellung kommt.
Ich verstehe die Besorgnis: wird auf junge Menschen losgelassen und ist vielleicht nicht geeignet. Das gilt aber auch für Erzieher, Kinderärzte, Seelsorger, Psychologen, Trainer usw.
Vor allem möchte ich nicht, dass irgendwelche dubiosen Institutionen die Regeln für Tests aufstellt. Mir wäre lieber, wenn während der Ausbildung die Auslese intensiviert würde. Ja ich kenne die Abbrecherquoten. Die sind im Ingenieurbereich teilweise aber noch höher, und diese "Versager" kommen dann häufig mangels Alternative darauf, ins Lehramt zu streben. So war es zu meiner Studienzeit, und so ist es leider teilweise immer noch.
Aber auch in anderen Berufen ist ein häufiger Wechsel, und ich gehe davon aus, das wird in absehbarer Zeit im Lehrerberuf nicht anders, wenn der Beamtentstatus nicht mehr der Normalfall ist.


Ich möchte nur mal eine Frage in den Raum stellen:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janneke Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2006 21:38:15

Wie kommt es, dass in Ländern, in denen sich die Unis ihre LA-Studenten aussuchen dürfen, die Lehrer einen so viel besseren Ruf haben als hierzulande?

Der Grundgedanke kann ja wohl so verkehrt nicht sein.

Die Idee mit dem "soft-skills-Nachweis" finde ich übrigens großartig. Ich denke, es wird sich eher jemand zum Lehrer eignen, der schon jahrelang Kinder- und Jugendarbeit in einem Verein/Verband/Kirche gemacht hat, Gruppentreffen und Fahrten begleitet und organisiert hat als jemand, der zwar ein Einser-Abi in der Tasche, dafür aber fünf oder mehr Jahre den Schreibtisch und PC zum besten Freund hatte.


@balou46neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christine_sk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2006 21:56:03

ganz recht, die Noten sagen garnichts, geben sie doch eher einen Hinweis, ob derjenige zum rechten Zeitpuunkt das richtige gelernt hat, ob er wissen parat hat, außerdem ist von Uni zu Uni und vor allem von Studienseminar zu Studiensaminar das Niveau in Deutschland extrem unterschiedlich. Die Refs die hier mit zwei abschneiden, hätten dort wo ich das Ref gemacht habe zum Teil im 4er Bereich gelegen. Aber ich finde es schon wichtig, zu sehen, ist jemand überhaupt belastbar, wie geht jemand mit Konflikten um. Mit Sicherheit kann man eine Entwicklung durchmachen, so dass man nicht ausschließen darf, dass jemand ein hervorragender Lehrer wird, bei dem es vorher überhaupt nicht so aussah, aber warum dann nicht einen Umweg gehen und später durchstarten.
Es ist überhaupt schade, dass man um Karriere zu machen meist einen ziemlich geraden Weg gehen muss. Warum nicht erst sich und den Platz finden.
Und wichtig wären vor allem Alternativen, für die jenigen, die es nicht (mehr) schaffen. Denn sie können an anderen Stellen durchaus noch viel leisten.
Ich meine nur, es ist schlimm nach den vielen Jahren des Studiums damit Leben zu müssen, dass man das nicht kann, worauf man viel Energie verwendet hat und noch schlimmer, täglich mit einem unguten Gefühl in die Schule gehen zu müssen, sich von Ferien zu Ferien durchzuhecheln, wei man selber merkt, dass es der falsche Beruf ist. Ich sehe dabei einige Kollegen vor mir, für die es entweder selber die Hölle ist, oder die anderen das Leben schwer machen.
Sicher gibt es keinen Königsweg, balou, aber hast du schon mal so einen Kollegen beobachtet. Es muss furchtbar traurig sein


Wenn das nurneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.12.2006 10:17:05 geändert: 20.12.2006 10:19:21

ein organisatorisches und zeitliches Problem ist, dann wir das ja wohl zu lösen sein.
Prüfungen, die irgendwo am Schreibtisch ausgedacht werden, halte ich auch nicht für sinnvoll. Aufnahmeprüfungen der Ausbildungsstätten wären nicht verkehrt, muss man in Musik z.B. sowieso machen. Praktika ab 10.Klasse mit einem ordentlichen Bericht der jeweiligen Betriebe sind auch aussagekräftig. Darum sollten sich diejenigen, die wirklich Lehrer werden wollen, frühzeitig kümmern. Was man bei den Pfadfindern, in der kirchlichen Jugendgruppe, im Sportverein schon an pädagogisch interessanten Tätigkeiten übernommen hat, sollte man sich entsprechend schriftlich attestieren lassen!! Auch die Schule selber kann Statements über Engagement und soziale Kompetenz abgeben, bloß NICHT in Notenform!!!

Noch was Ketzerisches: ich stelle fest, dass die Damen und Herren, die irgendwann einen Doktor gemacht haben, sich für das Lehramt nicht unbedingt automatisch eignen!!!!


Eignungstest nein, aber...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.12.2006 15:33:16 geändert: 20.12.2006 18:06:39

Ich bin aufgrund eigener Erfahrungen gegen einen Eignungstest. Auch balou redet von anderen Beobachtungen. Was das Auftreten vor der Klasse betrifft - da lernt man im Studium und in der Praxis jede Menge dazu.

Eine tolle Einrichtung: Wir hatten im Studium Sprecherziehung und Microteaching. Meine Forderung: Man sollte auch die Ausbildung für Lehrer aller Schularten praxisnäher gestalten.

Aber: Es sollte irgendwie die Motivation zum Studium "überprüft" werden. Man sollte diesen Beruf auch wirklich wollen, d.h. man sollte gerne mit einer Klasse arbeiten wollen. Da fände ich besser, wenn zur Entscheidungsfindung vor dem Studium Praktika, wo man mit Kindern oder Jugendlichen umgehen muss oder Nachweise einer jahrelangen Jugendarbeit verlangt werden. Wer jahrelang irgendeine Jugendarbeit gemacht hat (war auch bei mir der Fall), der bekommt dann schon eine Ahnung, ob ihm so etwas liegt oder nicht.

Da wäre das soziale Jahr für beiderlei Geschlechter ein interessanter Weg.


Bessere Begleitungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christeli Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.12.2006 16:45:34

Eignungstests sind überflüssig, wenn es von Beginn des Studiums an eine intensive Begleitung mit möglichst vielen praktischen Anteilen gäbe. Dann merkt man selbst beizeiten, ob man für den Job geeignet ist oder nicht. Bei uns war es so, dass man nach 10 oder 12 Semestern wohl kaum noch umsteigt, wenn es im Referendariat kneift. Ist das heute besser?
Christeli (schon lange dabei)


Leicht, nach Eignungstest für Lehrer zu rufen.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: balou46 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.12.2006 17:49:03

Hat eigentlich schon jemand daran, gedacht, dass wir in unserer Arbeit auch von der Erziehung der Eltern abhängig sind?
Meines Wissens ruft aber niemand laut nach einem Eignungstest für angehende Eltern.


Was ich mir noch überlege...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.12.2006 18:12:04

wenn balou die schwierige gewordenene Stituation mit Eltern anspricht:
Wie kann man feststellen, ob man den Anforderungen (Umgang mit schwierigen Eltern und Schülern) auch psychisch gewachsen ist?



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