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Forum: "Systematische Grundlagen überflüssig?"

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@ chrischneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.01.2007 19:40:33 geändert: 10.01.2007 19:41:59

Wenn du irgendwelche Statistiken schöner geschönt hast, werde ich dich noch schwärzer anschwärzen...

Da fällt mir ein: Wir hatten doch mal so ein Superforum zur Nominalisierung von Artikeln. Dazu kann sich unsere "Fachfrau" doch sicher kompetent äußern


Gerade mal kurzneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.01.2007 19:41:29 geändert: 10.01.2007 19:46:04

eigenes Kind zum Thema interviewt:

"Grammatik? Wie meinst du das? Was soll die Frage? Wir machen sie. Gehört halt dazu! Kein Lehrer hat sich bisher darüber beklagt."

So viel zum Verallgemeinern.

@thornberrycake: Wenn Schüler Nachhilfe in Grammatik brauchen, ist woanders was schief gelaufen.

ysnp



Kein Deutsch bei deutschen Kindernneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.01.2007 19:43:19

zu Hause wird kaum gesprochen, noch weniger gelesen und Dieter Bohlen ist das Sprachvorbild.
Das Resultat:
Realschüler/innen der 10.Klasse behaupten, die Indirekte Rede sei falsches Deutsch. Auch nach vielen Beispielen waren einige immer noch nicht davon überzeugt, dass das "wirklich so richtig ist".

NIEMAND benutzt mehr in der Umgangssprache eine korrekte Futurform. Vergangenheitsformen sind immer nur zusammengesetzte Zeiten.

Bekannt sind nur zwei Zeitformen als Allzweckmittel:

1. Das Präsens

benutzt als Präsens: Jeden Tag gehe ich zur Schule.

benutzt als Futur: Und später mach ich dann Abitur.

benutzt als Präteritum: Bin ich gestern am Bahnhof, wer steht da? Der Atze!

2. Perfekt

benutzt als Perfekt: Ich habe gerade gegessen.

benutzt als Präteritum: Letztes Jahr habe ich Urlaub gemacht.
(Fortgeschrittene schieben nun gekonnt ein Plusquamperfekt nach:) Das war ganz schön gut gewesen.

Da kannse als Lehrer nich gegen anstinken!
Da fängt man jedes Jahr aufs Neue wieder beim Urschleim an.

Schülerkommentar zu Grammatik: "Wieso denn? Ich kann doch auch so reden!"


Starker Tobakneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: meike Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.01.2007 20:19:28

1.: Sprachwissenschaftlerin.
Jaja, ich habe auch Wissenschaften studiert. Leider deckt sich die Theorie nur selten mit der Praxis.

2.: habe während des Studiums einige Didaktikseminare besucht
Herzlichen Glückwunsch, die haben wohl alle besucht, die auf Lehramt studiert haben. ABER: Es ist eine Sache, Didaktik aus Büchern zu lernen und eine andere, Didaktik in der Praxis umzusetzen. Der Besuch einiger Didaktikseminare bedeutet nicht, dass man dann Ahnung von Didaktik oder Unterricht hat.

3.: Crashkurse
Die sind ungefähr genauso haltbar wie eine Haartönung Stufe 1. Im Klartext: Das Wissen ist so lange da, wie es gebraucht wird.

4.: Sicher haben die betroffenen Lehrkräfte ihren Dienst nach Vorschrift gemacht, aber auch nicht mehr.
Sicher, machen denn nicht alle Lehrer nur Dienst nach Vorschrift???? Also ehrlich, so etwas in einem Lehrerforum zu schreiben....
Ich mache Dienst nach LEHRPLAN. Es gibt Stufen, in denen die Grammatik nur eine begleitende Aufgabe hat. Da kann ich nicht mal eben eine schöne, lange und dann auch sinnvolle Grammatikeinheit einschieben, da dann u.a. Prüfungsthemen zu kurz kommen.

5.: Mittelhochdeutsch
Als Germanistikstudentin habe ich ebenfalls Mittelhochdeutsch gelernt, studiert und unterrichte es in der Oberstufe, da es im Lehrplan steht. Ich mochte MHD im Studium nicht und mag es immer noch nicht. Bin ich jetzt also eine Lusche? Trotzdem bin ich in der Lage, es vernünftig zu unterrichten. Aber MHD ist fast wie eine weitere Fremdsprache, also: Schüler schalten da ab.

7.: Aha-Erlebnisse
Aha-Erlebnisse haben die Schüler immer dann, wenn sie einen Stoff wiederholen müssen. Die vergessen das einfach.


Zusammenfassend lässt sich doch folgendes feststellen:
** Ich werde immer wieder entsetzt angeschaut, wenn ich nach Büchern im Elternhaus frage. Nicht vorhanden. Zeitungen? Nicht vorhanden. => Es wird nicht mehr gelesen.

** Häufig wissen die Schüler nicht mehr, wie sie lernen müssen, um etwas langfristig zu behalten. Auswendiglernen geht im schulischen Kontext gar nicht mehr. Hier frage ich mich immer, wie man die Charts, die Handymodelle und alles andere behalten kann. Musiktitel können die übrigens mitsprechen! Und ich rede da nicht von einem Song.

** Ich habe Schüler, die nach neun Jahren in unserem Schulsystem nicht wissen, dass man eine Seite umblättern muss, wenn der Text am Ende einfach aufhört. Die hören dann auf zu lesen.

** Ich finde es unverschämt, einfach den Lehrern die Schuld in die Schuhe zu schieben. Die Schüler sehen den Sinn nicht darin, da viele von ihnen gelernt haben, dass sie vom System aufgefangen werden. Gehe mal an ein Berufskolleg und höre Dir mal ein paar Pausengespräche an - da fliegen Dir die Ohren weg.



@ rhaudaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.01.2007 20:39:50 geändert: 10.01.2007 20:40:45

Realschüler/innen der 10.Klasse behaupten, die Indirekte Rede sei falsches Deutsch. Auch nach vielen Beispielen waren einige immer noch nicht davon überzeugt, dass das "wirklich so richtig ist".

Da kann ich dir nur zustimmen!!! Nicht nur zu dieser Passage...

Heute im Französischunterricht, Kl. 10 RS, Thema conditionnel

1)Si les Français parlaient...
= Wenn die Franzosen ... sprächen

2) Si nous lisions...
= Wenn wir läsen....

3) Monsieur, si vou buviez
= Wenn Sie ...tränken..

Allgemeines ungläubiges Kopfschütteln, Augenrollen und Kichern. Was die Schüler von meinem antiquiertem Deutsch hielten, lässt sich unschwer erahnen


@ meike
Genau!! Klasse!!


...räusper...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.01.2007 23:27:27

Also, ich haue ja hier auch gerne mal in den Foren, habe aber das Gefühl, dass thornberrycake hier Haue kriegt, die er/sie so nicht verdient hat.

Unabhängig davon bin ich der Ansicht, dass alle KollegInnen, die sich hier geäußert haben, die Schulwirklichkeit genauso beschreiben, wie ich sie wahrnehme.

Nur: Meiner Ansicht weiß thornberrycake wirklich nicht, wie das ist. Ich habe den Eingangsbeitrag so verstanden, dass er/sie (ja nicht erst seit gestern angemeldet), annahm, wir würden seine/ihre Meinung teilen. Tun wir nur teilweise oder gar nicht. Davon ist thornberrycake aber nicht ausgegangen. D.h. er/sie wollte uns hier nicht unbedingt was vorwerfen. Es war seine/erste Aktivität hier im Forenbereich und vielleicht nach dieser Resonanz auch die letzte. Fände ich schade.

Zum Thema: Vielleicht kann ich thornberrycakes Ansicht ein bisschen nachvollziehen, weil ich in grauer Vorzeit an der Uni auch in Linguistik gebadet habe. Es war mein absoluter Lieblingsbereich, ich habe darin geschwelgt, abstruseste Grammatiktheorien miteinander zu vergleichen. Und ich war richtig gut, habe Bestnoten bekommen von Leuten, bei denen man eigentlich nicht Examen machte, weil das so "schwer" war. Die Seminararbeiten, die ich damals geschrieben habe, verstehe ich heute nicht mehr, und diese Aussage ist keine Koketterie oder Ironie sondern die reine Wahrheit. Wenn man mir damals eine Doktorandenstelle angeboten hätte, ich hätte zugeschlagen. (Man hätte ja vielleicht sogar, wenn das nicht schon ein völlig anderer Fachbereich gemacht hätte, in dem ich zu der Zeit meine Brötchen verdiente. Ich habe letztendlich dankend abgelehnt.)

Ohweia, ich werde wieder langatmig. Also: Heute entwerfe ich für meine Englisch G-Kurse an der Hauptschule ohne mit der Wimper zu zucken (und es tut auch nicht wirklich mehr weh...) so Baupläne für englische Fragen nach dem Muster "Fragewort/Verb/Person/Verb/Rest" (Begriffe wie Hilfsverb oder gar Prädikat sind sinnlos), mit den Ausnahmen "Who ohne do" (Frage nach dem Objekt wird in G-Kursen geschlabbert....) und "is, are, was, were" (Formen von to be ist auch sinnlos). Das ist die Realität.

Wenn jemand diese Realität nicht kennt, dann muss man ihn/sie nicht gleich hauen. Finde ich. Jedenfalls nicht, wenn er/sie nicht zuerst gehauen hat... . Und das war nicht der Fall. Finde ich.
ishaa


@ ishaaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.01.2007 23:31:10 geändert: 10.01.2007 23:32:03

Sicher haben die betroffenen Lehrkräfte ihren Dienst nach Vorschrift gemacht, aber auch nicht mehr.

Sätze wie diesen empfindest du nicht als Haue??

Es ist übrigens eine SIE.


@klexelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.01.2007 00:08:54

Nein, nicht wirklich.
Ich kann mir vorstellen, dass jemand, der ganz viel mit Grammatik lebt und arbeitet und weiß, dass das alles so schön in unseren Lehrplänen steht und dann feststellt, dass bei den SchülerInnen nichts vorhanden ist, zu solchen Annahmen kommen kann, ganz ohne Böswilligkeit.
Sie kennt unsere Wirklichkeit nicht, wir ihre schon ein bisschen mehr.

Ich bin übrigens mittlerweile der Ansicht, dass man Grammatik nicht unbedingt zum Sprachenlernen braucht. Sprachgefühl oder wie immer man das nennen will, scheint auch zu reichen. Einziges , statistisch natürlich unerhebliches Beispiel ist mein eigener Nachwuchs, sprachlich begabt, grammatisch dermaßen unbeleckt, dass es mir die Schuhe auszieht. Das vierte Schuljahr wurde ihm erspart, es folgten drei Jahre völlig grammatikfreier Unterricht (Lehrpläne hin oder her) am Gymnasium. Irgendwann fragte er, was eigentlich "Präsens" sei (neuer Deutschlehrer...) und es stellte sich heraus, dass er die Begriffe Akkusativ und Dativ noch nie gehört hatte, von Subjekt, Prädikat und schlimmeren Dingen ganz zu schweigen. Ich habe ihm (jetzt Klasse 8) mal eine Grammatikarbeit gegeben, die ich in Klasse 5 an der HS geschrieben hatte (ja, Lehrerskinder sind ein gebeuteltes Volk), und er hätte schlechter abgeschnitten als fast alle meine Schüler! Soviel zum Wert von Grammatik. Das weiß ich jetzt. Aber im Studium hätte ich mir das nicht träumen lassen. Natürlich ist dieses Kind mit einer sprachbegeisterten Mutter geschlagen, es wurde immer viel geredet,es lebt in einem Haushalt, in dem man von bedrucktem Papier erschlagen wird und liest selbst (manchmal zwangsweise, weil halt die diversen faszinierenden Geräte mit den Bildschirmen nicht immer available sind, auch diesbezüglich sind Lehrerskinder gebeuteltes Volk). Solche Faktoren wurden hier schon angesprochen. Wüsste ich das ohne eigenen Nachwuchs, ohne meine Tätigkeit an der HS? Ich bin mir nicht sicher.
Grüße
ishaa


Funktion eines Nachhilfelehrersneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ankajo Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.01.2007 08:20:21

Wenn man als Nachhilfelehrer feststellt, dass die Grundlagen nicht vorhanden sind, muss man sie eben mit dem Schüler durchnehmen. Wer alle Grundlagen beherrscht, wird wohl keinen Nachhilfeunterricht nehmen. Das ist eben das tägliche Brot eines Nachhilfelehrers. Wenn dann jemand erst kurz vor dem Abitur Nachhilfe nimmt, obwohl er es schon lange vorher nötig gehabt hätte, ist eben nicht mehr als ein Crash-Kurs drin. Da muss dann der Nachhilfelehrer auch etwas mehr als "Dienst nach Vorschrift" machen. Schüler kommen bestimmt nicht in den Nachhilfeunterricht, wenn sie gut oder sehr gut stehen.


Ehrlich gesagtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: andreajapan Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.01.2007 10:21:30

finde ich es erschreckend in welchem Ton hier eine Diskussion gefuehrt wird und wie persoenlich die meisten LehrerInnen Bemerkungen anderer nehmen.

Das ist mir jetzt schon mehrfach aufgefallen und erzeugt bei mir einen aeusserst unguten Beigeschmack, den eine ansonsten inspirierende Website wie diese nicht wirklich ausloesen sollte. Ein bisschen Diplomatie finde ich angebracht.
Keep cool, people!!


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