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Forum: "Verweichlichen wir unsere Schüler?"

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.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: manuelisa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2007 13:10:08

Um meine Frage von oben nochmals zu konkretisieren:

Die Kinder, die ich unterrichte haben Eltern, die im Text als "noch nicht in Watte gepackt" definiert werden. Warum tun sie es dann so extrem mit ihren Kindern???

Mich würden einfach Ursachen interessieren, die zu den ausführlich beschriebenen Symptomen führen.


Elternneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klairchen Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2007 17:18:07

Ich glaube, dass es für viele Eltern heute nicht leicht ist, allen an sie gestellten Anforderungen gerecht zu werden.


Grönemeyerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kunsti Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2007 17:38:13 geändert: 05.06.2007 17:38:50

Ich glaueb auch (und das schreibe ich an dieser Stelle absolut wertfrei), dass sich die Stellung von Kindern innerhalb der Gesellschaft grundlegend verändert hat - vielleicht seit Grönemeyer "Kinder an die Macht" gesungen hat.


Verweichlichen auch die Noten?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2007 18:00:53

Neulich sagte mein Kollege, es war ironisch gemeint: „Wir Grundschullehrer leisten doch Hervorragendes, gehen doch nur noch 10 Prozent der Kinder auf die Hauptschule!“ Ist es nicht auch so, dass wir die Kinder über die Noten verweichlichen, dass wir kaum noch wagen, Kritik an deren Leistung zu üben, da sie sonst einen vermeintlichen seelischen Schaden nehmen könnten?! Da wird doch eine realistische Selbsteinschätzung für die Kinder immer problematischer.

Dazu ein Beispiel: Wir haben alle Sportnoten der Klassenstufen 3 und 4 uns angeschaut: 35 Prozent hatten im Halbjahreszeugnis eine EINS, 40 Prozent eine ZWEI und 25 Prozent eine DREI. Gleichzeitig erfahren wir über die einschlägige Sportliteratur, das körperliche Leistungsniveau würde sinken.


Noten?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2007 18:52:08

Ich für meinen Teil sage entschieden "nein". Gute Sport-, Kunst- und Musiknoten gibt es schon lange. Ich sehe das auch ein bisschen als Ausgleich für die Übertrittsfächer.
Ich finde eher, dass die Ansprüche gewachsen und die Notengebung nach wie vor hart ist. Zumindest in dem Bundesland, wo ich unterrichte.
LG: ysnp


Gute Notenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2007 19:56:57 geändert: 05.06.2007 20:02:28

Gerade in dieser Woche, wo bei uns in Niedersachsen die zentralen Abschlussarbeiten geschrieben werden, sieht man wiedermal, wie sanft, übervorsichtig und wohlwollend wir eigentlich sind mit unsren Noten. Das liegt vor allem an den mündlichen Noten.

So wie bei zwei Klassen die Deutschaufsätze durchaus im Rahmen des Üblichen sind, sind sie bei einer anderen Klasse unter aller Sau. Endjahres-Zensurenmäßig geben sich die Klassen untereinander allerdings nicht viel. Das liegt vor allem daran, dass man sich nicht getraut hat, in der Klasse mal so richtig notenmäßig durchzugreifen. Unter den Blinden ist der Einäugige halt König. In all den Jahren wurden genau in dieser Klasse immer wieder Entschuldigungen für indiskutables Verhalten und stinkende Faulheit gesucht und auch gefunden. Wenn sie von den Lehrern nicht gefunden wurden, dann von den Eltern.

Das Ergebnis haben wir in dieser Klasse: 8 Mal mangelhaft, 2 Mal ungenügend.
An die Ergebnisse der Mathematikarbeit und der Englischarbeit wage ich gar nicht zu denken.

Zu den Noten in Musik, Kunst, Sport, etc (die sogenannte Weichspülerfächer):
Ich habe Kunst als Fach und in der SekI sind diese Fächer auch Ausgleichsfächer für Chemie, Geschichte, Erdkunde, etc.
Ich finde, dann sollte man auch einen ebenso hohen Anspruch an die Leistung in diesen Fächern stellen.

Sie als Trostpflaster für die Noten in anderen Fächern zu sehen, finde ich gelinde gesagt unverfroren gegenüber den Kolleginnen und Kollegen, die auch dort Leistung erwarten und entsprechend zensieren (wobei auch da ja im Schnitt die Noten eher besser sind als in den Hauptfächern).
Bei mir geht die Notenskala auch in Kunst von 1 bis 6. Es macht mir nichts aus, in einer Klasse mehreren Schülern eine 1 zu geben. Ich habe allerdings auch schon eine 6 auf dem Abschlusszeugnis verteilt. Wenn es ein 16 Jährige nicht schafft, trotz goldener Brücken eine ordentliche Arbeit im Halbjahr abzugeben, gibt es kein Pardon.

Es gibt manchmal Gründe, eher die bessere Note zu geben, obwohl die Arithmetik es nicht hergibt. Diese Gründe sollten allerdings schon sehr stichhaltig sein.
Ansonsten halte ich das auch für Weichspülerei und Verpamperung.


Unterschied zwischen den Bundesländern und Stufen?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2007 20:33:34 geändert: 05.06.2007 20:35:53

In der Grundschule gebe ich als Klassenlehrer fast alle Fächer. Die Hauptfächer sind für die Kinder hart und sie sind einem enormen Druck ausgesetzt, da sie in Bayern für den Übertritt ja einen bestimmten Notenschnitt erreichen müssen.
Deswegen sehe ich das in den anderen Fächern lockerer und setze die Ansprüche nicht so hoch. Schlechter als 4 bekommt dann meist keiner.
Schlechte Noten frustrieren die Kinder in der Grundschule doppelt und sie müssen erst lernen, damit umzugehen.

Ist vielleicht eine andere Situation und mit der Sekundarstufe nicht zu vergleichen.


In meinen ersten Lehrerjahrenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2007 20:43:47

bin ich mit meinem Fach Musik durch alle GS-Klassen "gescheucht" worden und war damals auch ziemlich locker beim Zensieren. Heute sehe ich das Fach anders: wenn ich mein eigenes Fach derartig abqualifiziere, dadurch, dass ich keine Note schlechter als 4 geben will, mache ich mich ein Stück weit unglaubwürdig. Allerdings kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass ich in all den Jahren keinem Schüler eine 5 in Musik auf Grund seiner schlechten Leistungen geben musste!
Ich kann ysnp aber gut verstehen, dass sie so handelt, wie sie es beschreibt. Man kann in einem fächermäßig "ausgewogenen" Unterricht in der GS etwas großzügiger handeln als ein Lehrer in der SekI, der sich als "lasch zensierender" Musik-, Kunst- oder Sportlehrer ins Off setzt.
Clausine


@clausineneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.06.2007 21:43:50

Genau! Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht. In den Schulen, in denen ich bisher war, musste ich in Kunst im Zeitraum der ersten 3 Zeugnisse oft Fünfen vergeben, manchmal sogar eine Sechs!

Danach hat es sich herumgesprochen, dass man etwas leisten muss und siehe da: die Schüler leisten das auch! Jetzt sind die Fünfen wirklich die Ausnahme und ich habe meine Ansprüche nicht heruntergeschraubt.

Ich bin davon überzeugt, dass die Weichspülmethode auf Dauer schädlich ist. Ein Pferd springt eben nicht höher, als es muss!


Notenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.06.2007 12:35:43 geändert: 06.06.2007 12:36:28

verweichlichen nicht, das ist ein anderes Thema.

Vor allem wenn es in Musik Kunst und Sport nicht um Noten, sondern um echte für andere erfahrbare Leistung ginge, dann wäre das eine echte Herusforderung:
Ich finde eine musikalische Veranstaltung, wo auf den Punkt alles gekonnt sein muss und alles klappen muss, ist viel härter als nur für eine gute Note ein bischen Blockflöte und Theorie zu lernen.


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