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Forum: "Nachsehen von Berichtigungen"

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Nachsehen von Berichtigungenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: mali Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2007 15:04:36

Wie geht ihr in euren Klassen mit Berichtigungen um?
Ich bin der Meinung, dass Schüler durch die Berichtigung der eigenen Fehler am meisten lernen. Deshalb sehe ich auch die Berichtigungen (Englisch Kl.5-10) gründlich nach und streiche wiederum Fehler an, die dann nochmal verbessert werden müssen. Das ist sehr mühsam und oft depremierend, wenn Schüler sich wenig Mühe gemacht haben. Einige meiner Kollegen sind der Ansicht, man sollte sich als Lehrer die Arbeit sparen.
Eure Meinung wäre mir wichtig.
Gruß
mali


Ich stimme dir zuneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: veneziaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2007 18:05:51 geändert: 08.07.2007 18:07:22

Auch ich mache mir die Mühe und lasse im Zweifelsfalle auch eine 2. Berichtigung anfertigen, je nachdem, welche Klassenstufe sogar auch mit der Unterschrift der Eltern versehen (die allzu oft jeden Mist unterschreiben!).
Allerdings meine ich auch, dass sich die Mühe lohnt.
Klare Regeln und klar strukturierte Hefte helfen den Kindern.
Beim ersten Berichtigen (Kl.5 Deutsch) helfe ich ihnen. Die Korrekturzeichen und -erklärungen lasse ich auf die letzte Heftseite schreiben. Ebenso steht da, wie berichtigt werden soll (RS-Fehler z.B. in Wortfamilien und nicht dreimal das Wort richtig schreiben). Ab der 2. Klassenarbeit müssen sie alleine berichtigen, natürlich helfe ich auf Nachfrage.

Es ist kein Wunder, dass Berichtigungen nachlässig erledigt werden, wenn sie anschließend vom Lehrer ignoriert werden...
Ich verstehe die Kollegen nicht, sie wertschätzen so ihre eigene Arbeit nicht! Von der Vorbildfunktion ganz zu schweigen...


Es ist eine Heidenarbeit, ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wishfulthinking Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2007 20:04:51

daher korrigiere ich Berichtigungen höchstens bis Klasse 8. Wer bis dahin noch nicht gemerkt hat, dass er aus seinen Fehlern lernen kann / muss, dem ist auf diesem Gebiet auch nicht mehr zu helfen.

In Klasse 5 und 6 korrigiere ich die Berichtigungen pingelig und schreibe mir auch auf, wer noch eine Nach-Verbesserung verfassen muss. Das zählt dann wie ein "Strich" - einmal Hausaufgaben nicht (ordentlich) gemacht. Manchmal verlange ich dann auch eine Unterschrift der Eltern unter der zweiten Verbesserung und mache eine entsprechende Bemerkung über den Sinn einer ausführlichen Korrektur ins Heft.

Ich werde allerdings nach einer stattlichen Zahl von Berufsjahren ziemlich abgeklärt, was das Korrigieren insgesamt betrifft. Wenn ich mir anschaue, welche Wahnsinnszeit ich auf das Korrigieren einer Oberstufenklausur (incl. Nachschlagen, Alternativen, Positivklausur) verwende und wie vollkommen egal den meisten Schüler(inne)n die Art und Form der Fehler sowie die Berichtigung ist, hinterfrage ich doch manchmal das Verhältnis von Aufwand und Nutzen...

Ab Klasse 8 oder 9 stelle ich nach Klassenarbeiten eine Hitliste der häufigsten, "interessantesten" oder typischsten Fehler zusammen, die ich in Kopie bearbeiten lasse (und bis zu Abitur werden in diesen bewusst falsch abgetippten Sätzen von den meisten Schülern sehr viele Fehler nicht gefunden!). Exemplarisch werden dann Brennpunkte aus Wortschatz und Grammatik besprochen.
Das müssen die Schüler lernen, und das frage ich dann auch ab.


Bin da auch ziemlich "pingelig"neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2007 20:16:33

und stand an meiner bisherigen Schule damit ziemlich alleine. Und wie bei allen Dingen ist es natürlich schwieriger, wenn nicht alle an einem Strang ziehen.
In Deutsch habe ich die Berichtigungen sehr individualisiert. An der HS hat halt jeder ein anderes Problem und ein LRS-Schüler kann seine Arbeit nicht so berichtigen wie andere. Ich habe mich auch bemüht, Schwerpunkte zu setzen, d.h. es musste nicht alles berichtigt werden. Ich habe jeweils unter die Arbeit geschrieben, was als Berichtigung angefertigt werden sollte. Dinge, die für alle galten, habe ich an die Tafel geschrieben und unter die Arbeit schreiben lassen (bei Rückgabe der Arbeit). Z.B. Sortiere deine R-Fehler nach Rechtschreibschwierigkeiten und dann zwei oder drei den Schülern bekannte Kategorien genannt, der Rest kam unter "sonstige Fehler". Kinder, die damit gearbeitet haben, haben erstaunliche Fortschritte erzielt. Aber die Zahl derer, die einfach die komplette Arbeit mit fast noch mehr Fehlern abgeschrieben haben oder jedes falsch geschriebene Wort halt dreimal (oft mit neuem Fehler) dahin schmierten war immer erstaunlich groß.... Und die Eltern haben natürlich immer brav alles unterschrieben.
Diese Berichtigungen waren immer ein guter Ansatzpunkt für Elterngespräche, vor allem bei Eltern, die wissen wollten, ob es nicht ein nettes Computerprogramm gebe, mit dem der Sprössling an seiner Rechtschreibung arbeiten könne...

Ich bleibe dabei und denke, es macht Sinn!


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: manuelisa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2007 21:44:05 geändert: 08.07.2007 21:44:53

Ich erwarte bei den Deutschaufsätzen auch eine relativ ausführliche Verbesserung, die ich dann auch (wie eine Test bzw wie einen Hausaufgabe) bewerte. Dazu gebe ich grundsätzlich eine Woche Zeit.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich den Schüler gleich zu Beginn von Klasse 5 ein Blatt mit meinen Kriterien gegeben habe, das die Eltern unterschreiben mussten. Da steht dann auch, dass eine reine Rechtschreibkorrektur oder ein bloßes Abschreiben nicht genügt, sondern, dass die Schüler in den Aufsatz die Korrekturhinweise (z.B. zu kurze Einleitung, mangelnde Logik, keine Gefühle und Gedanken ...) einarbeiten müssen.
Nachdem die ersten beiden Male ziemlich furstrierend waren (wohl für beide Seiten!), hat es sich jetzt herumgesprochen, dass es sich lohnt, sich anzustrengen.
Und bei manchen merkt man schon auch, dass sie die gleichen Fehler nicht mehr dauernd wiederholen.


Was vielleicht auch weiterhelfen koennteneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: andreajapan Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.07.2007 07:05:59

wenn man den SuS ein Bewusstsein fuer die Fehler antrainieren wollte, ist das Spielen von Auktionen.

Dabei bekommen die Kiddos eine bestimmte Anzahl an Pseudoeuros, die sie auf Saetze bieten sollen, die ihnen grammatikalisch als richtig erscheinen.
Alle Kinder bekommen eine Liste von Saetzen, wobei einige grammatikalisch richtig sind, andere wiederum nicht (man koennte sich auch ueberlegen, ein paar false friends einzubauen... kommt eben auf den Schwerpunkt an, den man als LuL setzt)
Die SuS arbeiten in kleinen Gruppen, in denen sie die Richtigkeit der Saetze diskutieren.

Und dann geht das bieten los, und die SuS koennen die Saetze, die sie fuer richtig halten ersteigern.
Dann werden in einem gemeinsamen Gespraech zum Ende hin, alle Saetze auf ihre Richtigkeit hin abgeklopft. Wer auf die richtigen Saetze gesetzt hat, kann sein Geld behalten, wenn auf Falsche, dann werden sie ihnen abgezogen. Wer am Ende das meiste Geld hat, hat gewonnen.

Ich denke, wenn man das Spiel ab und an mal spielt, werden die SuS einen Blick bekommen fuer das, was richtig und falsch ist, und Spass dabei haben sie auch.

Dachte mir, das koennte als Anregung mal hier ins Forum gesetzt werden...
andreajapan


Auch ich finde, die Kids - besonders in den unteren Klassen - bis Klasse 6neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dirkb Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.07.2007 08:28:15

haben ein Recht darauf, daß man ihre Berichtigungen sogfältig ansieht und sie auch ggf. korrigiert.
Wie sollen sie sonst erkennen, daß ihre Arbeit vom Lehrer Wertschätzung erfährt?

Ich habe vor einiger Zeit bei den Materialien hier ein interessantes Blatt gefunden, mit dessen Hilfe Schüler sich ihre Fehler vor Augen halten können.

Das werde ich im nächsten Schuljahr in Mathematik einsetzen.

Ciao

Dirk


@ dirkb und @ andreajapanneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.07.2007 16:50:05

@dirkb: WElches Material meinst du denn???

@ andreajapan: Danke für den super Spielvorschlag, den werde ich nächstes Schuljahr mit meiner dritten Klasse ausprobieren.

Ich lasse die Schüler auch Hefteinträge selbst korrigieren (Postit-Zettel in die Seite rein mit einem V für Verbessern). Dann geben die SuS sich beim Abschreiben schon mehr Mühe und auch beim Arbeiten selbst. Das habe ich angefangen, weil ich gemerkt hab, dass meine Verbesserungen gar nicht angeschaut wurden - ist ja auch irgendwie logisch...
Grobe RS-Fehler lasse ich nach einem bestimmten System in ein Fehlerteufel-Heft verbessern.

Ich finde die Arbeit am Fehler ist enorm wichtig - denn so kann man sehr gut lernen...

joqui


joquineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dirkb Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.07.2007 17:06:29

Ich weiß nicht mehr, von wem es stammt: Ein Blatt, wo auf der linken Spalte ungefähr stand: "Das und das habe ich falsch gemacht".. und in de rrechten Spalte sinngemäß: "So ist es richtig".
Ich fand das System so Klasse, weil es den Schüler zwingt, sich mit seinen Fehlern aktiv auseinander zu setzen..

Habe ich das einigermaßen verständlich übergebracht?

Ciao

Dirk


???neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.07.2007 17:41:15 geändert: 09.07.2007 21:04:04

Nö, ehrlich gesagt nicht so ganz...

joqui


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