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Der 4teachers Schulplaner 2016/17
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Forum: "Wertschätzung der Arbeit im deutschen Schulsystem ein Fremdwort?"

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@kimcorinneneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.07.2007 10:15:37

Wenn ich dich richtig verstehe, ist euer ganzes Kollegium engagiert, eine Gruppe von 5 Kollegen aber macht mehr als der Rest. Ihr erhaltet Anerkennung von den Schülern, den Eltern und dem Kollegium. "Nur" der Schulleiter zollt euch diese Anerkennung nicht. Und diese fehlende Anerkennung heißt, es gibt keine Stundenermäßigung?
Hab ich das so richtig verstanden?
Bei der Verteilung der Stundenermäßigung hat meines Wissens nach der Personalrat mitzureden - also deine Kollegen!
Zum Thema AGs müsste es zumindest eine Verwaltungsvorschrift geben.
Auch zum Thema Überstunden gibt es eine Vorschrift (auch bei Beamten)!
Manchmal wirkt es auch Wunder, wenn man Dinge, die man immer gemacht hat einmal nicht macht!
In RLP haben Eltern einen enormen Einfluss (der Elternwille geht fast immer vor). Bind die doch mal vor deinen Karren und sag den Elternvertretern, dass du z. B. die AG zukünftig nur machst, wenn du Stunden dafür angerechnet bekommst.


@silberfleckneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kimcorinne Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.07.2007 19:17:29

Hallo,

ich will es mal so stehen lassen obwohl es nicht alles umfasst. Denn es gehört ja auch ein wenig soziale Kompetenz dazu, ein Dankeschön oder ein wertschätzender Blick und an sich einfach auch einmal ein Ausgleich, der nicht immer in Form einer Ermäßigunsstunde sein muss. Du weißt selbst, wie viele kleine belastende Dinge es im Lehreralltag gibt, die durchaus jemand anderes übernehmen könnte. Und sei es nur das blöde Falten von Zeugnisblättern. So haben wir beispielsweise 5 Kollegen, die noch nie in ihrer Schullaufbahn Klassenlehrer waren (und das nicht wegen ihrer Fächerkombination!). Ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass es nicht sein kann, dass man übersieht, dass es Personen an unserer Schule gibt, die sehr (!) viel tun und dennoch zusätzlich Dinge aufgenötigt bekommen, die andere, die sich weniger engagieren, leichter erfüllen könnten. Wir sind zwar ein engagiertes Kollegium, aber auch unter uns gibt es auch den ein oder anderen, der sich aus der Affäre zieht.

Hier gerufen habe ich nämlich nicht, als ein Klassenlehrer fehlte oder jemand eine weitere Korrektur übernehmen musste oder eine weitere Pausenaufsicht übernehmen sollte, obwohl es Kollegen gibt, die gar keine haben. Soll ich mit den Kollegen deswegen Stunk anfangen? Muss ich mich dafür entschuldigen, dass ich bei der Einteilung durch die Schulleitung einfach erwarte, dass man hier ein wenig mehr darauf achtet, wer bereits stark beansprucht ist? Auch muss ich in meinem Fall sagen, dass man bedenken muss, dass die Schüler in gewissen Dingen auf mich als Verbindungslehrer eher zutreten als auf andere. Dass ich meine Zeit nachmittags mit Gesprächen verbringe, von den 10ern gefragt werde, ob ich den Abschlussscherz betreue oder mit ihnen ein Theaterstück für ein Jubiläum aufführe, das wird selbstverständlich begrüßt, aber Rücksicht wird darauf nicht genommen. Soll ich hier deswegen etwa nein sagen? Hallo?! Da steht für mich eine weitere Korrektur aber ganz hinten an, wenn ich weiß, dass es 5 weitere Kollegen gibt, die diese genauso übernehmen könnten. Ein bisschen Mitsicht - so will ich es einmal nennen - würde mich freuen. Zu viel verlangt? Aber hallo, warum bin ich den Lehrer geworden. Setze ich falsche Prioritäten, wenn mir wichtig ist, dass sich Schüler an unserer Schule wohlfühlen? Sicherlich nicht! Ich kann diese Arbeit aber nur leisten, wenn man ein wenig mitdenkt, dass mich das auch Zeit kostet.
Und dann mag ich noch etwas aufführen: Diese vielen kleinen sozialen Tätigkeiten summieren sich gewaltig und haben eine Auswirkung auf usner Schulklima. Zwei Kollegen, die ein Musical auf die Beine stellen, haben unbestritten auch sehr viele Überstunden gemacht. Aber kann es sein, dass man ihnen drei Tage für ihre Leistung freigibt?

Eventuell sind wir einfach ein wenig naiv oder dumm? Wir vertrauen unserem Chef, wenn er sagt, nächstes Jahr kann die Streitschlichter-AG weiterlaufen und auch hier haben wir Stunden. Reichlich dumm schauen wir dann, wenn wir am Anfang des neuen Jahres feststellen, dass eine von den vier Kollegen gerade einmal eine Stunde dafür bekommen hat und die anderen drei nichts. So geschehen in diesem Jahr. Fragt man nach, heißt es dann: "Es standen leider doch nicht so viele Stunden zur Verfügung, außerdem sei die Tennis-AG des Referendars dazugekommen und Frau L. was wollen Sie denn, Sie haben für Ihre Tätigkeit als Verbindungslehrerin doch schon eine Stunde." Und den Rest mache ich freiwillig? So leider schon, denn den Kindern hat man bereits im vergangenen Jahr gesagt, dass es weitergeht, ein Vortreffen organisiert und Werbung gemacht. Soll ich denen sagen: "Sorry, wir haben euch nur verar...? Wir nenen uns zwar soziale Schule, aber Streitschlicht braucht doch kein Mensch!" Was mache ich denn in so einem Fall? Das trägt sich doch wirklich nur auf den Rücken der Kinder aus


Ich habe für das kommende Jahr alle meine Tätigkeiten abgesagt, natürlich habe ich dem Elternbeiratsvorsitzenden dies auch unter die Nase gerieben. Und letzte Woche war der Elternabend der neuen 5er, die durchaus mitbekommen haben, dass sie teilweise unter falschen Voraussetzungen ihr Kind auf diese Schule angemeldet haben. Was sagt unser Rektor vor diesen Eltern: "Frau L. wird dies auf jeden Fall weiter übernehmen!" Hallo? Habe ich doch schriftlich mitgeteilt, dass ich ohne Stundenermäßigung nichts mehr übernehme. Bis heute weiß ich nicht, ob es diese Stunden gibt - aber die Eltern werden im Glauben gelassen, dass es diese spezielle Förderung an unserer Schule gibt. Juhu!!

Was soll ich da also noch tun?


Liebe Grüße von Kim


@kimcorinneneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.07.2007 22:03:09

Ich kann gut nachvollziehen, was du schreibst. Ich kann auch verstehen, dass du verärgert bist! Doch du lässt dich auch erpressen! Du schreibst:"So leider schon, denn den Kindern hat man bereits im vergangenen Jahr gesagt, dass es weitergeht, ein Vortreffen organisiert und Werbung gemacht. Soll ich denen sagen: "Sorry, wir haben euch nur verar...?" Ich höre da heraus, dass du doch weitermachen willst, um der Schüler willen. Find ich auch gut, aber spann doch die Schüler und ihre Eltern vor deinen Karren. Was glaubst du warum dein SL am Elternabend gesagt hat, du würdest weitermachen? Auch das ist ein Erpressungsversuch!
Die Situation erscheint mir schwierig und verfahren.
Ich für mich wüsste in dieser Situation jemanden, der mir raten könnte, aber ich weiß nicht, ob du einen Coach hast oder findest.
In einem kann ich dir auf jeden Fall ungeteilt zustimmen: Wer eine Führungsrolle hat, braucht soziale Kompetenzen. Dies scheint aber keine Voraussetzung bei der Besetzung von Führungspositionen zu sein.
Ein kleiner Tipp für dich: schau doch mal im Forum " soziale Kompetenzen für Lehrer" nach oder "Workshop Eric Adler". Wenn dir das auch nciht sofort hilft, findest du aber auf Dauer eine.


Es ist ja in jedem Bundesland anders:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.07.2007 22:04:53

Habt ihr an der Schule selbst einen örtlichen Personalrat? Das bedeutet, eure Schule selbst ist Dienststelle und euer Schulleiter Disziplinarvorgesetzter.
Dann ist es eindeutig Sache des Personalrates, auf gleichmäßige Belastung aller Lehrkräfte zu sehen und falls der Chef das nicht macht, weiterzugehen zum Bezirkspersonalrat usw.
Falls ihr keine eigenständige Dienststelle seid, bring doch dein Problem beim übergeordneten Personalrat an.
Manches kommt mir bekannt vor von dem was du erzählst; aber inzwischen akzeptiert mein Chef ein "Nein", v. a. seit ich selber im Personalrat sitze.
Das eigentliche Problem liegt aber tiefer:
Immer mehr wird auf die Schule abgewälzt, immer mehr Engagement wird von den Lehrern verlangt; aber der finanzielle Rahmen ( Entlastungsstunden / leistungsprämien etc.) wird nicht geändert. Man hat sich in der politik angewöhnt, dass Lehrer auf Grund ihres Berufsethos nicht leicht protestieren und vieles schlucken.
Irgendwann bringen wir noch die Kohlen für die Heizung mit.
Also mein Rat: Personalrat.
rfalio


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kimcorinne Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.07.2007 00:23:39

grins...oder wie dieses Jahr bei uns die Ventilatoren, weil wir nicht länger lüften durften als bis zur 6. Stunde. Denn sonst hätte unser 6-köpfiges Putzteam (bei einer Schule von 450 Kids, sehr nobel)ja die ganzen Fenster kontrollieren müssen. Dass wir in der Woche bis zu 20 Ohnmachtsanfälle hatten, darf ich ja wirklich niemanden erzählen...


@silberfleckneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kimcorinne Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.07.2007 00:40:18

Hallo,

du hast ja absolut Recht. Ich bin jedes Jahr neu naiv oder dumm genug...ich hoffe immer, dass sich etwas ändert, um gleich mit der Bekanntgabe des neuen Stundenplans wieder die erste Diskussion auszulösen. Mich nervt es so unendlich, dass die Schüler darunter leiden. Ich kann mich nur wiederholen: Ich profitiere von meinen vielen Tätigkeiten wirklich sehr in meinem Unterricht. Sehe, wie viel dies bewirken kann, wie handzahm die angeblich größten Rüpel sind. Man könnte so viel tun und so viel Positives schaffen. Ich mag irgendwie nicht darauf verzichten und doch spüre ich nur zu genau, wie sehr mir meine Kräfte geraubt werden, weil die Notwendikeit für solche Tätigkeiten viel zu sehr von meiner Schulleitung unterschätzt werden bzw. wie sehr sie es ausnutzt, dass mir und eigentlich vielen anderen Kollegen dies so wichtig ist.

Wie gesagt, ich werde nächstes Jahr sehen, wie es läuft. Ich muss gestehen, den Brief zu schreiben, dass ich meine Fachberaterstelle aufgebe, fiel mir schwer. Aber er liegt seit vier Tagen der Schulaufsicht vor. Ich babe mir vorgenommen es durchzuziehen - und das wie gesagt nicht im Stillen. Aber was ist mit dem Rest unseres Kollegiums? Da gibt es leider noch viel zu viele, die sich einspannen lassen. Und ich muss dir ehrlich gestehen, ich weiß gar nicht, was wir alles machen können und werde daher genaustens mal deinen Tipp studieren. Danke dafür! Aber bei uns ist das Gegrummel groß, wirklich was tun, traut sich erst mal keiner. Vielleicht bin ich mutiger, weil ich mir sage, ich hab auch noch einen zweiten Job und nichts zu verlieren. Aber was tun mit all den anderen, die sich eher ducken?

Zudem musste ich heute zum ersten Mal feststellen, dass sich einige Kollegen sehr daran gewöhnt haben, dass ich so viel erledige und verblüfft reagiert haben, als ich sagte, dass werde ich zukünftig nicht mehr übernehmen. Zudem war ich enttäuscht zu erleben, dass man mir wenig Fehler zugesteht. Meine Festplatte ist voll, habe doch glatt etwas vergessen, was ich persönlich nie so hoch eingestuft hätte, wie die Kollegin. Hier die Erwartungshaltung der allwissenden perfektionistischen Kollegin, da die unerfahrene aufmüpfige Junglehrerin. Krasser Gegensatz, den ich jetzt erst einmal verarbeiten muss

Liebe Grüße von Kim


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