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Forum: "Hilfe - Drogen konsum 10. Klasse"

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Hilfe - Drogen konsum 10. Klasseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rieki Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2007 11:12:18

Guten Morgen zusammen!
Ich möchte euch, liebe Kolleginnen und Kollegen um Rat fragen!

Ich bin Klassenlehrerin einer 10. Klasse, bereits im neunten Klasse bemerkte ich ein Mädchen, das Drogenprobleme hatte, Drogen in der Schule konsumierte, stolz ihre Pillen und weißen Tütchen den Mitschülern zeigte...
die Mitschüler haben mich darüber informiert, ich habe das Mädchen in einem Vieraugen-Gespräch dazu gebracht, von ihrem Drogenkonsum zu erzählen, ganz offen, ganz ehrlich.
Dann haben wir einen Termin bei der örtlichen Drogenberatungsstelle gemacht, wir sind nachmittags nach Schulschluss zur Beratung gegangen, es fand ein 2-stündiges Gespräch statt, an dem ich teilnehmen durfte, alles ganz offen und ehrlich....
Jedoch lehnte das Mädchen eine dauerhafte Beratung ab, sie meinte, die Sache selbst geregelt zu bekommen.
Mittlerweile ist knapp ein halbes Jahr vergangen und nun weist mich eine Mitschülerin seit 3 Tagen per e-mail immer wieder daraufhin, dass das Mädchen wieder heftig konsumiert, stolz darauf ist....
Die Eltern habe ich vor 6 Monaten informiert, von ihnen ist allerdings keine große Hilfe zu erwarten, sie haben selbst genug Probleme.
In 2 Wochen steht die Klassenfahrt nach Berlin an, sie will Drogen mitnehmen....

ich will ihr helfen , aber wie??
Ich will ihr nicht den Schabschluss verbauen, ich will sie mit nach Berlin nehmen, andererseits habe ich Angst, dass sie mit Drogen im Hirn auf die Strasse läuft.....


WAS SOLL ICH TUN???



Eine sehr schwierige Situation!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elsaw Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2007 11:35:58

Hi Rieki,

du bist in der Tat nicht zu beneiden, denn das ist eine sehr schwierige Situation in der sich deine Schülerin, aber dadurch auch du, befinden. Alles was du bisher unternommen hast ist vollkommen richtig. Leider ist der von dir erhoffte Erfolg ausgeblieben. Deine Schülerin reagiert wie viele Drogenabhängige, sie will ihre Angelegenheit selbst in den Griff bekommen, schafft es aber nicht - kann es auch gar nicht schaffen. Was also ist zu tun. Die Drogenberatung hat sie nicht angenommen. Du brauchst aber, wenn du ihr überhaupt helfen willst, professionelle Hilfe. Wende dich an die Schulpsychologische Beratungsstelle des Schulamtes und hol dir dort Hilfe. Nach Berlin würde ich die Schülerin aus mehreren Gründen nicht mitnehmen: 1. Du hast die Verantwortung für alle SuS deiner Klasse und kannst nicht Tag und Nacht dich um diese Sch. kümmern, 2. Berlin ist, was Drogen anbelangt, ein heißes Pflaster und 3. du bist für den Ablauf des Programms verantwortlich.
Du solltest nur versuchen ihr so zu helfen, dass sie den Schulabschluss schafft, also musst du - gemeinsam mit einem Profi - versuchen, die Eltern - wie auch immer - ins Boot zu holen, gemeinsam könntet ihr es schaffen.

Ich wünsche dir viel Kraft und Mut dabei.
Liebe Grüße
Lieselümpchen


Ich kann mich elsawneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2007 12:00:56

nur anschließen: Auf keinen Fall würde ich die Schülerin mitnehmen!! Du hast sie ja überhaupt nicht unter Kontrolle (in dem Sinne, daß Du ihr vertrauen kannst; das zeigt ja ihr Verhalten) - bist aber voll verantwortlich...

Wenn da etwas passiert, bekommmst Du m.E. kein Bein mehr auf die Erde. Denn das wäre ja wie eine Einladung ins Drogenparadies, also grob fahrlässig.
Und eine pädagogisch nachvollziehbare (und v.a. stichhaltige) Begründung, warum Du sie mitnehmen willst und dieses Risiko eingehst, gibt es hier aus meiner Sicht nicht.

Letztlich hilfst Du ihr nicht durch falsches Veständnis. Klar willst Du ihr nicht den Abschluß verbauen, aber das tust Du auch nicht, sondern das besorgt sie selbst!!!

Und aus meiner Sicht muß ihr das klar werden: Sie ist für ihre Zukunft verantwortlich! Solange sie das Gefühl hat, so weiter machen zu können, weil andere (Lehrer,...) ihr den Rücken freihalten, wird sie keinen Anlaß sehen, sich ihrer Situation zu stellen!

Ohne das aber wird sie - bei aller gutgemeinten Hilfe - den Weg aus der Sucht nicht finden.
Vielleicht hast Du mal die WDR-Produktion "Süchtig - Protokoll einer Hilflosigkeit" gesehen. Das Mädchen, um das es dort geht, bringt genau das zur Sprache!
So schlimm das ist: Alle Hilfe verpufft, wenn sie nicht auf die ehrliche Bereitschaft der Betroffnen stößt, ihre Situation grundlegend zu ändern. Denn das kann nur sie, sonst Niemand!

Ich wünsche Dir viel Erfolg - aber v.a., daß Du Dir im Falle des Schweiterns klarmachst: Es war letztlich ihre Entscheidung!

LG

Hesse


Bedenkeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: aloevera Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2007 12:09:36

bei einer Klassenfahrt in Klasse 10 auch das Verbot von Rauchen, Alkohol und Drogen.
Lass dir das von den SchülerInnen und Eltern auf einem Elternabend unbedingt unterschreiben, dass du im Zweifel abgesichert bist (selbst, wenn du die eine oder andere Zigarette oder den Alkohol nicht ganz unterbinden kannst).

Ansonsten kann ich mich meinen Vorschreibern nur anschließen.
Viel Glück!
aloevera


Auf die Nase fallen lassen....neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2007 12:19:20

Ich weiß, es hört sich schrecklich an, aber ich weiß aus (glücklicherweise nicht eigenen) Erfahrungen von Angehörigen von Alkoholikern, dass es der beste Weg für jemanden, der Drogen konsumiert und lernen soll, ehrlich mit sich umzugehen, ist, dass man ihm sämtliche ÖFFENTLICHE Hilfe entzieht, d.h. in deinem Fall, das Mädchen nicht auf die Fahrt nach Berlin mitzunehmen. Das kann doch kein Mensch verantworten! Behalt die Schülerin im Auge, mach weiterhin Angebote, bleib mit den Eltern im KOntakt, aber entziehe ihr das "rettende Netz", das den Schein wahrt, es sei alles in Ordnung.
Viel Kraft wünscht dir Clausine



Ich hatteneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: flabbergasted Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2007 12:23:40

letztes Jahr ein ähnliches Problem mit einem Schüler. Auch ich habe die Eltern über den Drogenkonsum ihres Sohnes informiert. Sie wollten von all dem nichts bemerkt haben. Was eine Lüge war, wie sich später herausstellte. Jedenfalls habe ich das Jugendamt eingeschaltet. Die wiederum haben erstens Termine bei einer Jugendpsychologin gemacht, um die Notwendigkeit einer Einweisung in eine geschlossene Anstalt feststellen zu lassen und zweitens mit einem Betreuer gearbeitet, der zwei bis drei Mal pro Woche mit dem Jungen gearbeitet hat. Nach einem knappen halben Jahr haben diese beiden Maßnahmen Früchte getragen: Der Junge hat mittlerweile einen Entzug hinter sich, wird psychologisch betreut und soll demnächst in ein betreutes Wohnen gehen. Ob es langfristig hilft, wird sich zeigen. Im Moment ist er jedenfalls clean.

Und was den Drogenkonsum / -besitz in der Schule angeht: Das ist kein Kavaliersdelikt und du bist eigentlich verpflichtet, Anzeige zu erstatten. Jedenfalls ist es in Niedersachsen so. Und wenn Schüler berauscht in der Schule erscheinen, haben wir außerdem die Pflicht, sie abholen zu lassen. Sie dürfen dann nicht am Unterricht teilnehmen, weil sie eine Gefährdung für die Allgemeinheit darstellen (könnten).


Schwierige Situation!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2007 12:24:36

Da du der Schülerin bereits versucht hast zu helfen, würde ich wahrscheinlich andere Maßnahmen ergreifen.
In unserer Hausordnung ist vermerkt, dass das Mitführen und der Genuss von Tabakwaren, Alkohol und anderen Drogenverboten ist und dass bei Drogen die Polizei eingeschaltet wird!
Also ichwürde die Schülerin darüber informieren, dass
-ich mich weigere sie auf die Klassenfahrt mitzunehmen
-ich ihre Eltern informiere über den weiteren Drogenkonsum
-ich die Polizei / das Jugendamt informiere.

Aufgrund des geschilderten Falles sehe ich nämlich nicht nur Gefahren für die Schülerin selbst, sondern auch für die Mitschülerinnen und Mitschüler.


Alles im Griff haben, gehört zum Bild eines Drogenabhängigen!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elsaw Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2007 13:10:21

Leider gehören Versprechungen und dieses "Alles-im-Griff-Haben" zum Bild eines Drogenabhängigen dazu. Es gilt hier tätsächlich die "Fluchtmög-lichkeiten" zu entziehen, um tätsächlich helfen zu können. Du als Lehrkraft kannst nur wirklich helfen, wenn du die Schülerin professioneller Hilfe zuführst und das Umfeld (Eltern, Geschwister, sehr gute Freunde) mit einbinden lässt.
Die Verantwortung für diese Schülerin auf einer Klassenfahrt ist einfach zu groß, als dass du sie tragen könntest, bei allem Helfenwollens deinerseits. Passiert etwas, dann würdest du dir ewig Vorwürfe machen.

Liebe Grüße
ElsaW



Ich bin ganz erschrocken und ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rieki Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2007 16:30:02

auch sehr DANKBAR für eure konstruktiven Vorschläge, die ihr gemacht habt!
DANKE für die viele Mühe damit!!!

Ich lese aus euren Beiträgen, dass es besser ist, die Schülerin nicht mit nach Berlin zu nehmen. Daran habe ich bisher noch gar nicht gedacht!
Außerdem wird mir immer mehr klar, dass sich ein Profi mit der Schülerin beschäftigen muss. Zum einen bin ich dazu nicht ausgebildet, zum anderen hat mein erster Hilfeversuch ja nicht funktioniert.
Ihr habt recht, die Schülerin meint, sich allein helfen zu können! Aber das kann sie nicht, was der erneute Drogenkonsum beweist.
Und es ist nicht meine Art, die Augen zu verschließen und wegzusehen. Ja, ich muss mir Hilfe von kompetenter Stelle holen (hier im Ruhrpott gibt es genug davon).
Und ich werde morgen mit dem Mädchen reden, vielleicht gemeinsam mir ihrer Freundin, die mir e-mails geschrieben hat und um Hilfe gebeten hat.
Das hat beim ersten Mal ganz gut geklappt.
Die Klassenfahrt nach Berlin (schon in 2 Wochen!), puh, das wird mir sehr schwer fallen, sie auszuschließen... ich kenne die Schülerin seit 6 Jahren....

Meine Güte, ich bin traurig darüber, was da mit dem Mädchen abgeht.

Danke.


Ich bin ganz erschrocken und ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rieki Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2007 16:30:23

auch sehr DANKBAR für eure konstruktiven Vorschläge, die ihr gemacht habt!
DANKE für die viele Mühe damit!!!

Ich lese aus euren Beiträgen, dass es besser ist, die Schülerin nicht mit nach Berlin zu nehmen. Daran habe ich bisher noch gar nicht gedacht!
Außerdem wird mir immer mehr klar, dass sich ein Profi mit der Schülerin beschäftigen muss. Zum einen bin ich dazu nicht ausgebildet, zum anderen hat mein erster Hilfeversuch ja nicht funktioniert.
Ihr habt recht, die Schülerin meint, sich allein helfen zu können! Aber das kann sie nicht, was der erneute Drogenkonsum beweist.
Und es ist nicht meine Art, die Augen zu verschließen und wegzusehen. Ja, ich muss mir Hilfe von kompetenter Stelle holen (hier im Ruhrpott gibt es genug davon).
Und ich werde morgen mit dem Mädchen reden, vielleicht gemeinsam mir ihrer Freundin, die mir e-mails geschrieben hat und um Hilfe gebeten hat.
Das hat beim ersten Mal ganz gut geklappt.
Die Klassenfahrt nach Berlin (schon in 2 Wochen!), puh, das wird mir sehr schwer fallen, sie auszuschließen... ich kenne die Schülerin seit 6 Jahren....

Meine Güte, ich bin traurig darüber, was da mit dem Mädchen abgeht.

Danke.


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