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Forum: "Schimpfwörter in der Klasse"

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Schimpfwörter in der Klasseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: susannefine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.09.2007 11:09:41

Meine Schüler, in einer neu übernommenen 4. Klasse, bringen eine Menge Schimpfwörter in die Pause sowie Unterricht. Diese sind schnell Auslöser für Schlägereien und bringen massive Unruhe, die das Lernen stark beeinträchtigen.Einige werden sicherlich auf der Straße, von den Medien ect. aufgeschnappt. Ich vermute aber, dass sich meine Eltern nicht gerade vorbildlich verhalten. Wie kann ich die Eltern beim Elternabend dezent auf ihren Erziehungsauftrag hinweisen?


Dezentneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: anne1320 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.09.2007 11:17:49

verstehen die Eltern vielleicht gar nicht, wenn du davon ausgehst, dass viele der Schimpfwörter von zu Hause kommen. Kannst du deine Schüler nicht einmal aufnehmen und das dann den Eltern vorspielen?


Wenn es viele in der Klasse betrifft,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.09.2007 11:22:00 geändert: 23.09.2007 11:24:29

würde ich allgemein ganz neutral die Probleme ansprechen. Die Eltern werden schon reagieren. Auf keinen Fall würde ich mit einem "moralischen Zeigefinger" auf die Eltern zeigen. Es geht erst einmal weniger um die Ursachenforschung, sondern eher darum, das Problem darzustellen und auch vorzustellen, was du vorhast dagegen zu tun. Ich persönlich würde die Eltern um Mithilfe bitten, dich in dem Belang auch von zuhause aus zu unterstützen, da ja diese Streitereien ja das Klassenklima vergiften und somit das Lernen behindern. (Wer ein nicht ganz reines Gewissen hat, was den Umgangston zuhause betrifft, dem wird es spätestens dann bewusst. )
Viel Erfolg!
ysnp


es gibtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dafyline Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.09.2007 11:29:15

eine anekdote, in der genau das angesprochen wird.
eine lehrerin spricht einen vater auf das verhalten seines sohnes an, der viele schimpfwörter verwendet. reaktion des vaters: was weiß ich, woher der .... das hat, der ....., von mir sicher nicht!



Hmneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: indidi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.09.2007 13:41:48

Viele Schüler (Ich arbeite auf einer Förderschule) benutzen Schimpfwörter und Beleidigungen fast schon automatisch.
Ein "Sch...." fällt schon garnicht mehr auf - auch bei Lehrern schon gehört.


Schimpfwörter und Beleidigungen haben im Unterricht nichts verloren.
Meinen Großen erklär ich immer, was das für einen schlechten Eindruck macht, wenn sie im Praktikum z.B. ständig Sch... sagen.

Bei diesem Punkt bin ich auch wenig pädagogisch, geb ich zu:
Namen an der Seitentafel.
Wer ein Schimpfwort gebraucht bekommt einen Strich.
2 Striche am Tag (in meinem Unterricht!) sind frei, weil einem so ein Sch.... eben auch mal rausrutschen kann.
Ab dem 3. Wort gibt es einen Din A4-Zettel zum abschreiben "Warum ich keine Schimpfwörter und Beleidigungen gebrauchen soll".

Natürlich reden wir auch drüber und gutes Benehmen ist ein Punkt, der in vielen Fächer immer wieder zur Sprache kommt.


Ersatzschimpfwörter ausdenken lassen...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.09.2007 15:12:01

...die Idee kommt von S. Petersen aus :"Rituale für kooperatives Lernen i.d. Grundschule" und ist dort ggbf. genauer nachzulesen.

Es geht ihr darum, die Wirkung von Schimpfwörtern zu überdenken: Einerseits sind sie verletzend,andererseits sind sie aber auch ein Ventil für Wut etc. Um beide Wirkungen zu berücksichtigen, schlägt sie vor, jedes Kind sein jeweils schlimmstes Schimpfwort auf einen kleinen Zettel aufschreiben zu lassen, das Wort anschließend vor der klasse erklären zu lassen (ist teilweise ganz amüsant, wie "Wichser, Schlampe...usw" definiert werden
Anschließend wandern diese Wörter in eine gemeinsame Mülltüte. Weiter werden Ersatzschimpfwörter für dieses schlimmsten Schimpfwörter überlegt von jedem Kind, die im Bedarfsfall anzuwenden sind.
Mit der Klasse kann überlegt werden, welche Konsequenzen es hat, wenn man sein Ersatzwort im Bedarfsfall vergessen hat und weiter beleidigende Worte benutzt.

In meiner dritten Klasse hats geholfen!
Unverzagte grüßt.


Petersen und andere Ideenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: susannefine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.09.2007 19:00:14

Danke für Tipps und Erfahrungen. Petersen habe ich gelesen, mich aber noch nicht getraut es unzusetzen. Es bin etwas unsicher, ob das bei einigen Jungs nicht nach hinten los geht
( ich habe die Klasse gerade neu übernommen).
Was haltet ihr von der Idee, den Kindern zu sagen, dass wenn ihre Eltern diese Wörter am Arbeitsplatz verwenden würden, sie sofort ihre Arbeit los wären?


Schimpfwörtermaschineneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kla1234 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.09.2007 22:00:47 geändert: 23.09.2007 22:01:51

http://www.volkswagen-kinderleicht.de/spiele/

Durch diese Maschine hat sich in meiner Familie die "rote Zimmerente" eingebürgert.

Ich erinnere gern an den ursprünglichen Sinn von Wörtern. Für die Kinder haben diese Wörter halt wirklich einen ganz anderen Sinn bekommen.

Mit Eltern würde ich lediglich die gemeinsame Vorgehensweise absprechen. Keine Schuldzuweisung, es ist eine gemeinsame Sache wie man mit den Kindern umgeht.
Zur Untermauerung der Dringlichkeit kannst du ja eine Strichliste der gehörten Ausdrücke präsentieren.

kla


Probiers einfach ausneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.09.2007 22:19:31

hab ich auch gemacht, so wie unverzagte oben schreibt, habe es in der Klasse thematisiert: Jeder sollte eine Sammlung Schimpfwörter anlegen, die wurden dann besprochen (manche auf "Wahrheitsgehalt" überprüft: ein Hurensohn z.B. kann nur sein, wer eine Prostituierte zur Mutter hat. Da dieser Fall verneint wurde, kamen wir zu dem Ergebnis: dieses Schimpfwort stimmt einfach nicht, warum also benutzen. Ebenso ging es mit sämtlichen Tiernamen usw.)Die Kinder waren teils belustigt teils erstaunt, dass dieses Thema so ernst genommen wurde. Es trat tatsächlich Besserung ein. Man sollte alternativ eine Möglichkeit erarbeiten, wie Wut kanalisiert werden kann, denn manchmal hat man einfach Wut auf jemanden, soll sie ja aber nicht am anderen auslassen. Wir hatten dann folgendes Verfahren: Es gab einen Wut-Eimer, da konnte man einen Schimpfwörterzettel hineinschmeißen, wir hatten Extra Wutpapier, dass man zerreißen durfte und es gab ein Wutkissen, in das man nach Bedarf hauen durfte.
Manchmal habe ich aber in besonders harten Fällen den Kindern eine Benachrichtigung an die Eltern mitgegeben mit dem Wortlaut "Ihr Kind hat heute zu einem Mitschüler du ar...gef...te Sau" (rotwerd)gesagt. Bitte diskutieren Sie mit Ihrem Kind über diesen Ausdruck"...


Anliegenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: indidi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.09.2007 22:28:23

Was mir ein Anliegen ist und ich nochmals betonen möchte:

Es gibt sicher Kinder und Jugendliche, die Schimpfwörter und Beleidigungen provokativ einsetzen.

Aber der Großteil der Schüler (selbst an unserer Förderschule) gebraucht die Wörter aus Gewohnheit.
Sie hören es von den Erwachsenen und Jugendlichen aus ihrem Umfeld (das nicht immer das Beste ist).
Diesen Schülern muss man zeigen, wann sie Schimpfwörter benutzen.
Deshalb meine Striche, wenn sie eines hernehmen.

Und mittlerweile habe ich da meine Schüler schon sensibilisiert und der Gebrauch der Schimpfwörter und Beleidigungen im Unterricht tendiert gegen Null.


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