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Forum: "Ähnlichkeitshemmung"

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Ähnlichkeitshemmungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: piramia Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.11.2007 12:30:32

Eine Kollegin von mir hält mir immer wieder Vorträge über die Ähnlichkeitshemmung. Viele Rechtschreibprobleme (z.B. äu - eu) lassen sich aber nur aber nur recht schwer einführen, wenn man die Vergleichswörter nicht erwähnen darf. In letzter Zeit habe ich auch festgestellt, dass in vielen Sprachbüchern darauf keine Rücksicht mehr genommen wird (z.B. Jo Jo). Meine Frage: Hat man zu diesem Thema inzwischen neue Erkenntnisse, ist die Theorie überholt? Oder "muss" ich weiterhin auf meine Kollegin hören??


überholt?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.11.2007 12:34:53

das problem ist einfach vergessen.
im kindergarten zeigt man kindern auf keinen fall auf einmal was links und rechts ist. es würde sie auf dauer seitenunsicher machen.
rechtschreibprobleme oder -besonderheiten einzeln zu zeigen, wörterlisten dazu herzustellen, lässt sicherheit finden. wenn in einer wörterliste mit ck ein völlig anderes wort dazwischen steht, sehen kinder, worauf es ankommt und nach einiger zeit können sie selber herausfinden, warum eine schreibweise so ist.
die gegenüberstellung z.b. von z und tz am gleichen tag oder auch nur in der gleichen woche macht absolut unsicher, auf dauer.


Überholt ist es sicher nichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: heidehansi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.11.2007 16:46:23

Das beste Beispiel dafür war für mich meine Mutter: Die hat ihr Leben lang Pfirsiche und Aprikosen verwechselt.
Als ich im Studium das mit der Ähnlichkeitshemmung erfuhr, hab ich ihr die Pfirsiche "erklärt", nur die Pfirsiche.
Und: Von da an, kannte sie sich aus.

Häufig geht es ganz gut, dass man das eine erklären kann ohne das andere: Z.B. rechts. Und dass die andere Seite dann links ist, ist unausgesprochen, klar.

Im Unterricht hab ich auch immer nur einen Fall erklärt. Höchstens hab ich anfangs darauf hingewiesen, dass es Verschiedenes gibt, das wir auseinanderhalten müssen. Aber dann eben konsequent nur das eine ausdrücklich gelehrt.


Es gibt dazu...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sommerlaune Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.11.2007 22:33:30

... einen interessanten Aufsatz von Heinz Risel in Grundschule 7-8/1997 S. 44, "Tabu Ähnlichkeitshemmung".
Er stellt darin die These auf, dass auf eine mögliche Ähnlichkeitshemmung insbesondere im Anfangsunterricht geachtet werden muss. Dass die Schüler aber schon in Klasse 2 dann Rechtschreibregeln an die Hand bekommen sollen, mit deren Hilfe sie Zweifelsfälle selber bestimmen können, eine bewusste Gegenüberstellung also durchaus Sinn macht. Er gibt in dem Aufsatz verschiedene Beispiele für Rechtschreibphänomene, die seiner Ansicht nach für eine solche Gegenüberstellung geeignet sind, ja, die eine Gegenüberstellung fordern (u.a. auch tz- z: "...tz als spezifische Form der z-Verdoppelung...")!

Ich denke, die Beispiele eu - äu könnten auch bewusst gegenüber gestellt werden, denn daran lässt sich das Prinzip der Morphemschreibung sehr gut und logisch erklären. Bei link-rechts dagegen macht das überhaupt keinen Sinn, wie rolf richtig angemerkt hat, schließlich gibt es dafür keine logische Herleitung. Es gibt sozusagen kein Merkmal, dass man für z.B. links lernen könnte, das in Kontrast zu rechts steht. Ups, etwas kompliziert formuliert, ist schon zu spät für mich Hoffe, es war trotzdem halbwegs verständlich.

Grüßle, sommerlaune


Wie lernt man...?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kunsti Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.11.2007 22:42:39

Wenn sich auch Vieles verändert, so doch nicht die Funktion des Gehirns. Ähnlichkeitshemmung ist nach wie vor ein wichtiger Aspekt, der meiner Meinung nach unbedingt zu beachten ist. Deshalb ist es meiner Ansicht nach hemmend, wenn man Druck- und Schreibschrift parallel einführt. Sollte man einfach nicht tun!


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.11.2007 22:52:31

Rechtschreibregeln: Ja!
Aber in der 2. Klasse die Verdopplung von Konsonanten als Phänomen zu erklären und einzufordern - Nein, danke!
Gerade die Kinder, die kurze und lange Vokale überhaupt nicht unterscheiden können, haben ja die Probleme.
Andererseits: Verlängerung von Wörtern (Auslautverhärtung) und Bewusstmachung gerade bei den Kindern, die Schwierigkeiten mit einzelnen Lauten haben z.B. g-k, finde ich sinnvoll. Dazu sollte aber ein Rechtschreibgespür vorhanden sein. Helfen kann es Kindern, die zwar logopädisch therapiert, deren phonologische Bewusstheit aber nicht ausgeprägt genug ist.

Und letztlich: Lehrer sollten sich nicht ständig auf Schulbuchschaffende verlassen, sondern mitdenken und selbst den Unterricht und das Material gestalten.

Palim


Dankeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: piramia Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.11.2007 19:56:31

für die schnellen Antworten!! War mein erster Versuch im Forum - hat prima geklappt.
Eine Anmerkung zu den Schulbuchautoren sei mir noch erlaubt: Das sind doch auch ganz normale Lehrer, wie du und ich. Manchmal ist es ganz interessant die "Schulbuchszene" ein bisschen zu beobachten, manches zu übernehmen oder dann ganz anders zu machen


Mir ist auch aufgefallen,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.11.2007 12:34:44

dass viele Arbeitsmaterialien/Schulbücher nicht auf die Ähnlichkeitshemmung achten. Aber das es stimmt, kennen wir doch alle! Sehr ähnliche Namen oder Telefonnummern werden doch häufig verwechselt.
Ich habe bei meinen Kindern die Erfahrung gemacht, dass sie z. B. das oder dass besser unterscheiden können, wenn man nur eine regel erklärt.


Umgang mit Fehlernneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kla1234 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.11.2007 21:01:41

Eine verstärkte Missachtung der Ähnlichkeitshemmung ist die Unsitte,dass ein Lehrer das Falsche an die Tafel schreibt, ganz groß durchstreicht und mit beschwörender Miene erklärt, was man n i c h t machen soll....

Ebenso wenn ein Lehrer in selber Manier bei vorkommenden Fehlern in der Klasse diese der ganzen Klasse nochmal "erläutert"...

kla



Ich kannneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: manuelisa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.11.2007 21:30:44

das Gesagte besonders auch für das - dass nur bestätigen!! Da sind dann auch manche Materialien hier bei 4tachers kritisch zu beurteilen.


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