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Forum: "Hilfe ! Ich bin Lehrerin!"

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lieber rwxneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2007 16:54:56 geändert: 19.12.2007 17:13:43

In anderen Bereichen tragen Incentives und Controlling schließlich auch zur Qualitätssteigerung bei.
es sind halt andere bereiche, wo etwas hergestellt wird oder es wird verkauft.
in schulen sollte es darum gehen, möglichst positive lernumgebung zu schaffen und alles was an informationen und lernmaterial erreichbar ist zur verfügung zu stellen.
und dann die lernenden einfach bei ihrem lernen zu begleiten.
dass du keine lehrer magst hat ganz sicher damit zu tun, dass du lernumgebung womöglich als bedrückend und gefährlich erlebt hast und dass du nicht neugierig sein durftest und mit anderen reden, sondern dass du aufträge bekamst und die ablieferung ziemlich unberechenbar kontrolliert und bewertet wurde.
ich würde solche lehrer schätzen, die kinder und jugendliche nicht beim lernen stören und in deren lernumgebung es keinen unnötigen leerlauf gibt.


hallo rwxneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vobiscum Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2007 16:56:02

natürlich geht es mir auch um "Qualitätssteigerung". Aber bei dieser Frage lasse ich mich von Prinzipien der Neurodidaktik leiten - und nicht von Prinzipien aus der Ökonomie. Das ist zwischen uns der unvereinbare Gegensatz !


@rolfneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2007 16:57:45

was bitte ist ein lehrlauf?
gehört der zur wortfamillie des leerlaufes?

unverzagte grüße


Produkt Bildungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tandil Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2007 17:09:24

Also, jetzt misch ich mich auch noch ein.

1. Leistungsorientierte Bezahlung ist sicher kein Schaden, auch
wenn ich denke - und das ist ja mehrfach auch schon
angeklungen - dass "Leistung" in unserem Beruf schwer messbar
ist.

2. Ich war früher auch in der freien Wirtschaft, zwar nicht im IT-
Bereich, doch ich hatte da auch meinen Vertrag auf 42 Stunden.
Meistens wurden's mehr, Überstundenausgleich oder -vergütung
gab es nicht. Jetzt unterrichte ich "voll" mit 25 Stunden an einer
RS, im ersten Dienstjahr nach dem Ref und arbeite definitiv
MEHR als früher.
Hinzu kommt noch ein wichtiger Aspekt. Früher ging ich um 17
Uhr (oder eben um 19 Uhr) aus dem Büro, und mein ARBEITStag
war vorbei. Samstag und Sonntag war frei. Heute bin ich zwar
um halb drei zu Hause, aber meine Arbeit nehm ich mit. Es ist
jetzt nicht mehr klar getrennt, wann frei ist und wann ich Dienst
habe. Das ist viel anstrengender. Zwar kann ich mir meine Zeit
jetzt frei einteilen und auch mal am Dienstag mit ner Freundin
Nachmittags ins Cafe gehen - aber dann sitze ich halt die ganze
Nacht oder das ganze Wochenende....
Außerdem habe ich IMMER die SChule im Hinterkopf. Ich könnte
IMMER noch MEHR vorbereiten, immer noch verbessern,.... Egal
vie viel Zeit ich bereits investiert habe.
Aber das ist noch nicht alles. Ich habe Verantwortung für
Menschen - und zwar für viele und junge Menschen. Eine
Schülerin hat mir erzählt, dass sie sexuel mißbraucht wurde, bei
zweien haben die Eltern grad ihre Jobs verloren, andere... die
Liste ist unendlich. Als Lehrerin die ihren Job ernst nimmt
beschäftigen mich diese Sachen ständig. Nicht nur in der Schule,
auch nachts, am WE, in den Ferien.... Auch das ist eine Belastung
die ich früher nicht kannte.

3. Wir Lehrer stellen nicht das Produkt BILDUNG her. Das können
wir nicht. Bildung geschieht in den Köpfen der Schüler -
hoffentich. Wir stellen höchsten Unterricht her und der kann
nicht für jeden Schüler gleich gut sein, denn jeder Schüler ist
anders. Bildung unterliegt unendich vielen Faktoren: dem
Unterricht, dem ELTERNHAUS (Bildungsstand der Eltern,
Arbeitssituation, ....) , der Motivation (und die können wir nicht
halb so gut beeinflussen, wie die Welt glaubt), der Klasse, der
Clique.... Als Produzent eines Bildungsportals sollte dir, lieber
lehrerfan, das eigentlich klar sein.
Gruß
tandil


Neid...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: piramia Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2007 17:09:39

Ich mache immer ganz viele Lerngänge und nehme ganz viele Eltern mit und danach bekomme ich immer ganz viel Bewunderung für meinen harten Job und die Gelassenheit mit der ich ihn bewältige...
Ansonsten frage ich mich, warum wir Lehrer immer meinen uns rechtfertigen zu müssen. ich weiß was ich leiste, aber ich kenne auch die Grenzen des Erreichbaren (gerade in Bezug auf die "Ware" Schüler, die mir von den Eltern "geliefert" wird, leider gibt es da noch keine allgemeingültigen Standards, das würde uns die Arbeit wesentlich erleichtern und sie auch messbarer machen)

Ich liebe meinen Beruf und meine Schüler (meistens) ich sage nichts zu meinem Gehalt, wenn ich z.B. mitbekomme, was Polizisten verdienen, aber etwas Anerkennung von Politik und Gesellschaft würde einem manchmal einfach gut tun!
Danke!!!!


Kontrolle...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tandil Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2007 17:12:15

... ach ja, Qualitätskontrolle erfahren wir auch: von Eltern, Schülern,
Schulleitung, Gesellschaft (ob die nun in meinem Unterricht dabei
ist, oder nicht... )


vielen dank unverzagteneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2007 17:16:50

ich wollte natürlich leerlauf schreiben (inzwischen ist es richtig gestellt).
andererseits kommt sowas ausgerechnet meistens dann vor wenn belehrung stattfinden soll.


@rolfneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2007 17:21:50

...aber mein hinweis lief doch gar nicht ins leere?
stimmt, es hat auch keine belehrung statt gefunden, du wusstest ja bereits, dass lehre und leere nicht zwangsläufig verwandt sein müssen



Danke piramianeuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ines Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2007 17:22:38

Ansonsten frage ich mich, warum wir Lehrer immer meinen uns rechtfertigen zu müssen.

Ich habe es in meinem Beitrag mir schon selbst eingestanden in eben diese Falle getappt zu sein.

Ja und eines sei allen gesagt! Ich genieße meinen Sommer, meine Weihnachten, meine Ostern!!!!!
Yeah ich habe frei!
Passt super,ich habe einen Beruf mit Vorteilen!

und nein ich will nicht tauschen!!!!!!!!

Also lächeln und antworten "Manche Entscheidungen genießt man eben länger!"
DREI TAGE NOCH!! und dann


Das wird einfach fein!- auch so etwas Unbezahlbares - so wie Menschenbegleitung!


@vobiscumneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rwx Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.12.2007 17:27:20

natürlich geht es mir auch um "Qualitätssteigerung". Aber bei dieser Frage lasse ich mich von Prinzipien der Neurodidaktik leiten - und nicht von Prinzipien aus der Ökonomie. Das ist zwischen uns der unvereinbare Gegensatz !


Wie definiert sich denn Qualitätssteigerung im Sinne der Neurodidaktik? Für mich ist die Qualität der Schule vereinfacht ausgedrückt der Bildungsstand den die Schüler in ihr erwerben.

Außerdem bin ich Informatiker, kein Ökonom und unvereinbare Gegensätze sehe ich auch keine.
Lehrer nicht zu mögen hat mich ja auch nicht davon abgehalten 4teachers zu bauen


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