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Forum: "Das Mathe-Jahr fängt ja gut an!"

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Das Mathe-Jahr fängt ja gut an!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.01.2008 17:41:28

Da haben wir Lehrerinnen und Lehrer von Spiegel-Online vom 26.1.08 mal wieder einen Schlag ins Genick gekriegt. In einem Interview sagt der Gießener Mathematikprofessor Beutelsbacher auf die Frage, weshalb viele Menschen mit Mathematik auf Kriegsfuß stünden und wer schuld daran sei, folgendes: „Mathematik wird zu 99 Prozent über die Schule vermittelt, also muss es an der Schule liegen. Das Problem ist: Häufig geht es im Unterricht nur um richtig und falsch. Auch wenn nur ein Prozent einer Rechnung falsch ist, ist das Ergebnis komplett falsch. Das birgt die Gefahr, dass der Lehrer der Herr über richtig und falsch wird. Das bedeutet wiederum, dass Macht ausgeübt wird. Und Machtausübung heißt dann auch, dass Angst erzeugt wird.“


hmneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.01.2008 17:51:05 geändert: 26.01.2008 17:51:38

eigentlich mache ich mir immer die mühe den rechenweg zu bewerten (aber mathelehrer korrigieren ja bloss 5min pro arbeit)

einer meiner ersten dialoge mit den schülern in jeder neuen klasse geht so:
s: och müssen wir den rechenweg so ausführlich aufschreiben
L: ja, dass übt, und ihr seht eure fehler eher
s: müssen wir das auch in der klausur machen
L: ja, ich bewerte im allgemeinen 30% ansatz, 30%rechneweg und 30%ergebnis
s: reicht es nicht nur das ergebnishinzuschreiben
L: hm. also gut, dann machen wir es so. wenn das ergebnis richtig ist, bekommt ihr 100%. wenn es falsch ist 0%. das macht die korrektur auch leichter für mich.
s: öh. ne dann lieber den rechenweg.

wisst ihr wo das problem wirklich liegt:
an dem satz - naja ich war nie gut in mathe, (nachdem jemand dinge gesagt hat wie naja 50% waren dafür und mehr als die hälfte dagegen) - und daran, dass das gesellschaftlich akzeptiert wird.

habt ihr schon mal den satz gehört: naja ich war immer schlecht in deutsch


nachtragneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.01.2008 17:53:47

und an den matheprofs, die in einer fachklausulierten sprache labern, dass kein normaler mensch was versteht.

und die meinen das es falsch ist, wenn man schreibt x = ..., wenn es heißen muss x := ...
etc. (So einen hatte ich!!!!)


dazu fällt mir nur ein:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dafyline Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.01.2008 17:56:23 geändert: 26.01.2008 17:57:57

ein vater beklagte sich bei mir sehr unwirsch, weil ich das messergebnis, das sein sohn bei einer schularbeit geliefert hatte, als nicht korrekt beurteilte, mit den worten "wegen 3 mm machen sie sooo ein theater!"
meine antwort darauf machte ihn dann doch etwas verlegen, denn ich fragte einfach: "sie sind ja ingenieur. können sie sich bei einer berechnung im maßstab 3 mm differenz leisten? stellen sie sich bitte die (von den schülern zu berechnende) brücke im original vor, bei der im maßstab schon 3 mm differenz bestehen."


oh janeuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.01.2008 18:13:05

eigentlich ist mathe wie oxfort-english
es gibt vokabeln und grammatik
und die muss man lernen. und wenn man sie kann, dann kann man damit spielen und auch mal davon abweichen

p.s. wenn ich das wörtchen ANGST und MACHT schon höre. als wenn es in deutsch kein richtig oder falsch geäbe!!!!!!


gelten die Regeln der deutschen Rechtschreibungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: amann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.02.2008 13:04:48

eigentlich auch für Beiträge in 4teachers-Foren?


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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.02.2008 15:14:10

Also ehrlich gesagt, finde ich gar nicht so falsch, was er da sagt.
Beutelspacher geht es doch darum, Mathematik als etwas anderes als nur rechnen darzustellen.
Er beginnt schon gleich mit den vielen Themen, die Mathematik eben auch ausmachen und er sagt, dass man wegkommen muss vom Rechnen als Kulturtechnik und Mathematik eben auch ausprobieren, vermuten, versuchen ist.
Damit sind nicht die abstrakten Beweise gemeint, sondern ein Forschen mit ganz konkreten Materialien. In dem Mathematikum in Gießen kann man viele Sachen einfach anfassen, BE-GREIFEN.
Es ist doch deutlich, dass viele Menschen sich einfach nicht vorstellen können, was diese Zahlen darstellen und abbilden. Viele werden schon in der Grundschule abgehängt - spätestens aber beim Bruchrechnen sagen sie: das ist mir zu hoch. Dann quälen sie sich von Mathearbeit zu Mathearbeit und begreifen einfach nichts, weil ihnen die Grundlagen fehlen.

In Deutsch würde man die Rechtschreibfehler sehen oder merken, dass ein Kind nicht lesen kann und erst einmal für die Grundlagen noch großen Bedarf hat.
In Mathematik fragt keiner mehr nach den Grundlagen.

Neuere Mathewerke und auch die Curricula gehen doch von verschiedenen Rechenwegen, Ansätzen, Vermutungen aus. Es geht nicht mehr darum, ein Ergebnis zu haben, sondern unterschiedliche Rechenwege zu kennen und zu wissen, warum man etwas auf die eine oder andere Weise rechnen kann.

Das ist auch schwierig, das weiß ich. Manche Kinder können eben nur nach Rezept einen Weg gehen. Wenn sie den verstanden haben, ist viel gewonnen - mehr jedenfalls, als wenn sie gar nichts mehr verstehen.

Beutelspacher will Lust auf das Entdecken machen und nimmt dafür Kurioses zu Hilfe. Dabei fängt nämlich jeder an zu Denken, zu Grübeln, zu Probieren. Da gibt es Knobelspiele, GeoWürfel, Brücken-Bauen, Mandalas, Spiegel-Spiele und vieles mehr ... und dann ist Mathematik nicht mehr nur Rechnen, sondern Entdecken, Probieren, Nachahmen ...
Vielleicht erreicht man darüber eben viel mehr Menschen ... und auch solche, die eigentlich sagen: Ich konnte noch nie Mathe!

Palim


@palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.02.2008 16:10:02

fragt keiner mehr nach den Grundlagen

Ich kann ja nur von mir sprechen.

Und da ist mir schon bewusst, dass vielen Schülern die Grundlagen fehlen. Nun woran liegt das?

Ich beobachte mit regem Interesse den Unterricht meiner Kinder in der Grundschule. Hier wird sich sehr bemüht im Zusammenhang zu rechnen. Besonders bei der Einführung neuer Rechenarten. Das reine Zahlenrechnen ist eigentlich nur als Übung da, und in den Arbeiten.

Ich habe noch keine Erfahrung über das Vorgehen im SEK I.Bereich. (Da bin ich auf nächstes Jahr gespannt, wenn mein Sohn in die 5.Klasse kommt).

Aber wenn die Schüler bei mir in die Berufsschule kommen, fehlen bei mehr als der Hälfte das Verständnis der Grundlagen.
Sie können Brüche nicht addieren, Wurzeln nicht ziehen, Gleichungen nicht umformen, und Buchstaben rechnen schon gar nicht.

Außerdem schreiben sie unsinnige Ergebnisse hin ohne die zu hinterfragen.
(In der Berufsschule rechnen wir fast ausschließlich mit Anwendungsbezug)

Auf Nachfragen kommen Bemerkungen wie
- das haben wir immer mit dem Taschenrechner gemacht
- wir haben immer mit Zahlen gerechnet, ohne Anwendung
- ...

Nach meiner Einschätzung läuft demnach in der SEK I. was schief. (Und in der Grundschule: denn was passiert mit den Kindern, die Probleme in Mathe haben, bei meinen Kindern gibt es zwar Lesemütter aber keine Rechenmütter - Väter sowieso nicht)

Wenn ich dann z.B. in der 11. Klasse Physik für das erste Halbjahr erstmal den Taschenrechner ganz weglasse, um mit ihnen Anwendungs bezogene Grundlagen zu wiederholen (übrigens entgegen den Vorgaben - nach denen muss ich in jeder Klausur den graphikfähigen Taschenrechner einsetzen)
bekommen sie Panikund schieben alle Fehler und jedes Unverständnis auf das Fehlen des Rechners - wieso sollen sie auch handschriftlich/imKopf rechnen, dass tuen sie seit der 7 Klasse nicht mehr.

Fazit: Klar ist an dem was der Prof sagt etwas wahres. Aber er pauschalisiert und er benennt die Ursachen nur sehr oberflächlich/vereinfacht


P.S.: Rechtschreibung in den Foren ist wie Umgangssprache imGespräch - nimms nicht so pingelig





noch wasneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.02.2008 16:11:09

Mathematik ist was anderes als Rechnen und fängt frühestens bei der Einführung der linearen Funktion an


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.02.2008 19:08:01

Warum fängt Mathematik erst bei der linearen Funktion an?

Palim

P.S.: Ich wars nicht Ich nehme Rechtschreibung nicht pingelig - nicht in den Foren und nicht bei meinen Schülern. Ix gan fast ales lesn!


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