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Forum: "Das Mathe-Jahr fängt ja gut an!"

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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 03.02.2008 22:06:02

Danke lupenrein.


hmneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 03.02.2008 22:18:20

ich stimme schon mit ing überein, dass zu wenig trainiert wird. Es ist meiner meinung nach notwendig, dass die schüler z.b. das kleine 1x1 auswendig lernen. leider tuen sie das nicht mehr.
viele dinge werden nur angeschnitten, aber nicht mehr vertieft. dazu kommt noch der viel zu frühe einsatz des taschenrechners - und dann nicht einer, der hilft die grundrechnearten schneller zu rechnen,sondern gleich ein graphikfähiger, so dass viel handarbeit den schülern als nicht notwendig erscheint.

ich erwarte von einem schüler spätestens in der 11.Klasse, dass er Problemstellungen wie folgende lösen kann:

Wo steckt der Fehler?
a = b+c
3a-2a = 3b-2b+3c-2c
3a+2b+2c = 2a+3b+3c
3a-3b-3c = 2a-2b-2c
3*(a-b-c)= 2*(a-b-c)
3 = 2

Leider können das kaum welche eigenständig - und was noch schwerer wiegt, sie verstehen die Notwendigkeit solche Fehler zu erkennen nicht einmal.

ich weiss nicht, wie man am besten abhilfe schafft. aber tatsache ist doch, dass ich meinen schülern mit erweiterten!! sek 1 in der 11. klasse die grundlegenden rechnenregel neu beibringen muss.angefangen von handschriftlichen diffidieren und multiplizieren,über wurzel ziehen,bruchrechnen und einen punktin ein koordinatensystem einzeichnen.

ich hatte sogar mal einen schüler, der folgenden schritt nicht nachvollziehen konnte:
y=ma+b mit b=6
y=ma+6 mit m=1
y=1a+6
y=a+6
Frage:Wo ist denn die 1 geblieben?

(dieser schüler hat sein abi geschafft.)

ich will auf keinen fall in diese auswendiglernen und mathe zum selbstzweck klitsche zurück,in der ich gesessen habe, aber etwas mehr handwerkliches arbeiten und etwas weniger taschenrechner scheinen mir zumindest zur zeit ein richtiger weg zu sein

was mich daran ärgert ist nicht so sehr das fehlende wissen der schüler, sondern der zeitdruck unter den die lehrer und schüler stehen,wenn sie die lücken (krater) wieder aufholen wollen.und sie wollen schon, denn (und dieser zeitpunkt wundert mich sehr) sie erkennen zum größten teil im laufe der 11.Klasse den sinn diese rechnenarten im kopf zu haben


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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 03.02.2008 22:52:47

Wie nur kommt ihr darauf, dass zu wenig trainiert würde?

Einen guten Ansatz finde ich, dass der Stoffplan überfrachtet ist. Wenn ein Schüler der Klasse 4 in der Hausaufgabenhilfe erkenne lässt, dass er das kleine 1x1 nicht beherrscht, schlage ich innerlich auch die Hände über dem Kopf zusammen.
Von diesem Schüler WEISS ich aber, dass er STunde um Stunde in der Schule, alleine und mit Erwachsenen geübt hat. Dennoch beherrscht er weder die Reihen noch einzelne Aufgaben. Seit einigen Wochen hat er die Kernaufgaben begriffen und weiß nun, wie er sich die anderen Aufgaben herleiten kann. Für ihn war es ein großes Aha-Erlebnis. Das ist Inhalt der Klasse 2.

Sicherlich kann man für mehr Übungen plädieren... aber das erreicht eben nicht alle Schüler.
In meinen Curricula - und die sind neu, steht:

Der Umgang mit konkreten Veranschaulichungsmitteln ermöglicht Schülerinnen und Schülern, mentale Vorstellungsbilder zu entwickeln, die sie befähigen, auf Veranschaulichungsmittel nach und nach zu
verzichten.


und

Das kindliche Lernen im Mathematikunterricht der Grundschule ist ein aktiver, konstruktiver und oft ein entdeckender Prozess.

und

Erst wenn Vorstellungen entwickelt sind und das Verständnis der Rechenstrategien vorliegt, können Fertigkeiten durch formales Üben automatisiert werden.

Es gibt viele Kinder, die schon in Klasse 2 und 3 und 4 die Grundrechenarten nicht verstehen und nicht automatisieren.
Später wird dann im Unterricht (so nehme ich zumindest an) kaum noch Zeit sein, das 1+1 oder 1x1 zu wiederholen, in dem Maße, dass es automatisiert wird. Und häusliches Üben hilft diesen Schülern nur bedingt oder findet nicht statt.

Für alles kann man sagen: es gibt verschiedene Weisen, wie Menschen lernen. Beim Schreiben hat man erkannt, dass es Menschen gibt, die über das Lesen die Schrift erlernen. Es gibt Menschen, die über das Freie Schreiben die Schrift mit ihrer Funktion erkennen und beim Handeln die Rechtschreibung erlernen. Manche ahmen nach, andere üben und üben und behalten die Schreibweisen doch nicht.

Auch in anderen Fächern gibt es später die, die Texte und Daten auswendig lernen und sie damit behalten. Andere strukturieren sich die Daten, schreiben Zeitleisten, stellen sich Abfolgen vor, bevor sie letztendlich verstehen und dann behalten was gemeint ist.

Für die Mathematik würde ich sagen, dass es sicherlich auch hier unterschiedlichste Vorgehensweisen gibt. Diese gilt es den Schülern anzubieten und Wege zu öffnen, damit sie lernen können.
Gerade die schwachen Schüler können Platzhalteraufgaben (2+_=7)nicht lösen, wenn ich ihnen die gleich Aufgabe aber als Rechengeschichte mit Bonbons stelle (Du hast 2 Bonbons. Wie viele muss ich dir noch geben, damit du 7 hast.), wissen sie sofort das Ergebnis, ohne dass Bonbons auf dem Tisch liegen.
Wenn sie das verstanden haben, dann können sie diese Aufgaben rechnen. Imaginäre Bonbons helfen da mehr als Taschenrechner.

Ich denke, dass man Schülern Brücken bauen kann oder mit ihnen Umwege gehen kann, so dass sie schließlich Mathematik und Zahlen nicht als Buch mit 7 Siegeln sehen und Papa sagt: "Macht nichts, ich konnte das auch nie!", sondern Aha-Erlebnisse haben, die sie ermuntern.

Ich merke auch, dass Kinder sehr wohl einen Zugang zu Textaufgaben (Rechengeschichten) haben. Dieser geht wohl eher verloren bei vielen, als dass er nicht ausgebildet ist. Vielleicht ist es sinnvoller, von Beginn an Versuche, Knobeleien, verschiedene Wege etc. herauszufordern und zuzulassen, als immer nur den einen richtigen Weg an der Tafel zu erklären und für alle in ewigen Übungen nachrechnen zu lassen.

Palim


@ingneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rwx Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.02.2008 09:09:54

um überhaupt komplexere aufgabenstellungen bearbeiten zu können, muß ich rechnen können. da beißt die maus keinen faden ab. nur so wird ein schuh draus - nicht andersherum.


und wo kommen die "rechenregeln" her?
ich bin für mehr zahlentheorie statt stumpfsinnigem rechnen nach auswendig gelernten regeln.


@palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.02.2008 21:47:44

dem kann ich nur zustimmen

aber bei klassengrößen in der GS von 24 schülern und mehr, ist kaum zu erwarten, dass auch die schlechten schüler ausreichend anleitung und zeit bekommen


bitte richtig lesenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ing_08 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.02.2008 03:15:55

nochmal, bitte nicht soviel "nichtgesagtes" hineininterpretieren.

der frage, wo die regeln herkommen, habe ich mich doch gar nicht gewichtet? was sind das für stumpfsinnige kommentare von lehrern (!), die sich einem text auf solche weise nähern?
ernsthaft.

ich habe zu keiner zeit gesagt, daß ich wert auf alleiniges, ausuferndes pauken lege oder unterricht im paukereischema betreibe. im gegenteil. ich habe betont, daß ich das handwerkszeug nach der einführung, herleitung, erläuterung in langzeithausaufgaben auslagere.

manchmal gewinnt man den eindruck, hier werden gewisse dinge bewußt mißverstanden, um weiter esoterisch am "kompetenzansatz" herumzudiskutieren, der ohne ausreichende handwerkliche fertigkeiten gar nicht funktioniert.


mehr sage ich doch gar nicht. ich betone das rechnen als notwendige bedingung und habe deutlich herausgearbeitet, warum dies so bedeutsam und logisch schlüssig begründbar ist.
ich habe zu keiner zeit in abrede gestellt, daß auch noch eine hinreichende bedingung für mathematik gegeben sein muß. das ist doch selbstredend.
sowas muß man einem normal denkenden menschen doch nicht dazusagen - sowas ist einfach klar. oder müssen euch solche sachen wie im kindergarten immer explizit in den text hineingearbeitet werden?

ich habe hier alleine das problem der mangelnden rechentechnik beleuchtet, sowie die rechentechnik in ihrer bedeutung eingeordnet.
das war bewußt keine unbegrenzte erörterung, in der ganzheitlich alle aspekte bis ins kleinste besprochen, gewichtet und logisch eingeordnet werden. dafür schreibt man bücher - und nicht kommentare in einem forum.


davon abgesehen bin ich glühender anhänger des stils "einmal-das-grundprinzip-ordentlich-erklären".
danach kommt übung auf eher einfachem niveau, um mit dem thema in kontakt zu kommen. anschließend widmet man sich den spezialfällen - im grunde reicht immer ein gutes beispiel. das intensive üben für den schüler ist dann, wie erwähnt, ausgelagert in ein angeleitetes, eigenverantwortliches arbeiten zuhause.
fleißig zensiert wird auch noch, während die leistungsanreize motivieren. so ein system etabliert man einmal, danach ist es ein duracelhase - läuft und läuft und läuft und läuft.
mit etwas einsatz, idealismus, liebevoller strenge sowie fairer zensierung hat es sich für meine zwecke als uneingeschränkt praktikabel und erfolgreich erwiesen.

mir ist im übrigen klar, daß heutige schüler nicht mehr in den vorteilhaften zuständen aufwachsen, wie ich vielleicht noch. dennoch ist das kein argument, das niveau und auch die mentalität in einen steilen sinkflug zu entlassen. vielmehr versuche ich positiv auf die kinder einzuwirken, vor allem in der nachhilfe. statt also den sich verbiegenden helfer, oder gar den pädagogischen freund zu geben, versuche ich lieber, den mangel an klassischen werten ein bißchen wettzumachen.
das fängt schon bei der hefterführung an, hört bei sauberer arbeitsweise auf (schreiben mit füller gegen die kugelschreibersauklaue, ordentliche äußere form beachten) und mündet in dingen wie fleiß, neugier, pünktlichkeit, diszipliniertes benehmen, achtung von autoritäten, mindestanstand (begrüßung, halbwegs ordentlich sitzen, ...).
das mag ziemlich "old school" sein - ist es vielleicht auch. doch so erlebte ich einst schule, so empfinde ich es - insbesondere im direktvergleich zu heute - als wesentlich besser, ergo versuche ich, davon soviel als möglich weiterzugeben. und in der regel sind die schüler nach mir besser als zuvor. daß ich noch nicht arg lang aus der schule heraus bin, hilft haushalten. im ggs. zu manch anderem lehrer, der schon jahrzehnte seinen stiefel macht, sind meine schulischen erlebnisse noch taufrisch im kopf.

und nun stürzt euch wieder auf den stumpfsinn dieses professors.


Nehmt es mir bitte nicht übel Leute:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.02.2008 03:31:21 geändert: 05.02.2008 03:36:06

Aber wenn ich nach reichlich Arbeitsvorbereitung für den nächsten Schultag so ein Konvolut lese, denke ich unwillkürlich an 2 Sprüche:

"Tod den Phrasendreschern!"

Das stand auf Transparenten der 68er, die gegen professoralen Schwachsinn andemonstrierten und

"Er diskutiert mit großer fachlicher Distanz!"

Wie ich kürzlich hörte, sagen so etwas jüngere Leute als ich schon mal, wenn ihnen jemand als Dampfplauderer daherkommt.

Mir wird das Niveau hier im Forum durch "ingeniöse Beiträge" so langsam zu hoch .

Der letzte Beitrag war wirklich frei nach dem Motto:

"Selbstsicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!"

Iss ja Karneval, gelle?


tzzneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ing_08 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.02.2008 17:24:56

wenn du sowas als ahnungslosigkeit empfindest.

mehr oder weniger die ganze zeit am text vorbeidiskutiert, und zum schluß dann mit solchen ergeiferungen wie "phrasendreschern" usw. daherkommen. prima!

du hast recht und ich hab meine ruhe


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