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Forum: "Unterricht in einer berufsbildenden Schule, Disziplinlosigkeit"

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Unterricht in einer berufsbildenden Schule, Disziplinlosigkeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: friedhof Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2008 21:20:46

Ich arbeite seit einem halben Jahr an einer berufsbildenden Schule und unterrichte dort Ernährungslehre. Ich bin keine ausgebildete Lehrerin sondern Quereinsteigerin. Von Anfang an hatte ich das Problem, daß es in den Klassen sehr laut und unruhig ist. In einer Klasse (16-jährige, die ein Berufsvorbereitungsjahr absolvieren) ist aufgrund der Lautstärke überhaupt kein Unterricht mehr möglich. Die Schüler sind absolut desinteressiert und auf Regeln pfeifen sie. Ich bin jetzt kurz davor, meine Stelle zu kündigen, weil die ganze Situation stark an meinen Nerven zerrt. Wer kann mir einen Rat geben?


Eine pauschale Empfehlung.....neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: emiliach Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2008 21:51:28 geändert: 15.02.2008 21:57:17

...ist sicher nur schwer möglich.

Aber ich bilde mir ein, die Klientel, die Du gerade beschreibst, sehr gut zu kennen. Auch ich habe solche "Kandidaten" immer und immer wieder. Und ich komme (ebenfalls als "Quereinsteigerin") seltsamer Weise hervorragend mit ihnen klar, teilweise sogar mit den Unmotiviertesten und vermeintlich "Chancenlosesten"....

Meine Vorgehensweise:

Ich stelle mich zunächst einmal vor. Dabei nenne ich nicht nur meinen Namen, sondern schildere auch meinen Werdegang in kurzen knappen Worten. Dann bitte ich die Teilnehmer/Schüler, sich vorzustellen. Das mache ich allerdings nicht in der Form, dass sie selber etwas über sich sagen, sondern in Form eines Paarinterviews. Schon sind sie zunächst mal beschäftigt und widmen sich der Aufgabe.

Dann frage ich weiter, was ihre beruflichen Ziele sind. Auch dies wieder mit Hilfe von Moderationsmaterial, d.h., sie füllen Karten aus, pinnen diese an und wir diskutieren darüber gemeinsam.

Summa summarum in Kürze:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Jugendliche oft gern "abgeholt" werden möchten. Sie möchten wissen, bzw. bestätigt bekommen, dass man ihre Welt ein Stück weit nachvollziehen und auch verstehen kann. Wollten wir das nicht damals auch immer gern?

Ich nenne das, pädagogisch ausgedrückt, immer "die Vorarbeit für ein wirksames Arbeitsbündnis" leisten. Kannst Du damit etwas anfangen?

Der Rest geht dann meist von selbst, sofern sie begriffen haben, dass sie verstanden werden, aber andererseits auch keine Kleinkinder mehr sind und sich im Anschluss an das Kennenlernen auch an -gemeinsam vereinbarte- Regeln (ganz wichtig) zu halten haben.

Mein "Rezept": Finde einen Zugang zu ihnen, auf Deine Weise.

Wenn der Zugang nicht möglich ist, ist auch kein effektives Lernen möglich. Es gibt keine unzugänglichen Jugendlichen von Grund auf....zumindest treten diese nicht in der Masse auf - Einzelfälle mag es sicher geben, zumindest aus meiner Erfahrung heraus....

Viele Grüße
emmi


@friedhofneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2008 22:26:51

1.nicht kündigen
2. haufenweise fragen an dich:

fangen wir zunächstmit zweien an:
bist du Quer- oder Seiteneinsteiger?
(Quereinsteiger: Lehrer ohne 1. und 2. Staatsexamen, dieses wird on the job nachgemacht;
Seiteneinsteiger: Lehrer ohne 1. aber mit 2. Staatsexamen)

wenn du erst ein halbes jahr dabei bist (mit oder ohne referendariat) ist es eine gedankenlosigkeit von deiner schule/deinem abteilungsleiter dich in die schlimmste klassenform an unseren bbsen zu setzen.
gestehe ruhig ein, dass du dich völlig überfordert fühlst - am besten in begleitung des personalrates. Fordere Hilfe an!!

ich hatte ein ähnliches problem zu beginn meiner laufbahn, weil ich in so eine klasse mit dem idealismus, den man im referendariat vermittel bekommen hat, reingegangen bin und mit den völlig falschen methoden angefangen habe. da war ich unter durch und hatte auch nach veränderung des stils lange kämpfen müssen.

was du dir zu nutze machen kannst, ist der fehlende realismus der bvjler. viele gehen davon aus, dass sie ihr hauptschulabschluss schaffen und eine lehrstelle bekommen, ohne dass sie sich besonders anstrengen müssen. wenn also, wie so oft von den 10-15 schülern mal wieder bloss 5 anwesend sind, dann unterhalte dich über ihre berufswünsche mit ihnen.
was auch hilft ist jede art von spielen und bewegung.

verlasse auf jeden fall die übliche unterrichtsform, denke daran, diese schüler haben schon 9-10 jahre gescheiterte schulexistenz hinter sich. mit dem üblichen system kommen sie nicht klar.
bedenke, dass diese schüler meistens z.b. ihren heimatort nicht auf einer deutschlandkarte finden. nutze eine einfache sprache. schreihe nicht.

das wäre also jetzt erstmal mein vorschlag für deine kurzfristige rettung: spiele, gespräche, keine überforderung, Hilfe anfordern

und keine Angst, keiner der Kollegen glaubt dann von dir, du wärst eine schlechte Lehrerin.
Schließlich wurdest du in die klasse gesetzt, weil die gestandenen Lehrer da alle keine Lust zu haben!


zu den anderen klassenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2008 22:28:24

bist du in den berufsfachschulen eingesetzt??

oder hast du auch auszubildende?



@emilachneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2008 22:32:27

wo unterrichtest du denn?

paarinterview im bvj??? Kann ich mir gar nicht vorstellen



ich habe janeuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2008 22:32:54 geändert: 15.02.2008 22:54:38

den verdacht, dass du einen einstieg ohne ref machst??


Berufsbildende Schuleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: friedhof Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.02.2008 20:31:49 geändert: 16.02.2008 21:01:59

Hallo Jam jam, ich muss noch einiges klarstellen. Im Grunde genommen bin ich weder Quer- noch Seiteneinsteigerin.Ich habe mein Studium mit Diplom abgeschlossen. Die Möglichkeit, das 2. Staatsexamen nachzuholen, habe ich nicht. Die Schüler haben übrigens alle Sekundarabschluss I. Sie möchten an unserer Schule den erweiterten Sek.I nachholen. Die Schüler bringen sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit. Einige haben den Sek. I auf dem Gymnasium erworben, einige auf der Realschule und manche auch auf der Hauptschule. Ich unterrichte auch in Klassen mit Auszubildenden. Auch dort habe ich Probleme mit Unruhe, aber nicht so extrem. Also insgesamt muss ich sagen, daß ich wirklich vollkommen mit der Situation überfordert bin. Zuerst hat mir der Job sogar Spaß gemacht, aber mittlerweile bin ich ziemlich verunsichert.


hmneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.02.2008 22:18:36

1. du hast überhaupt keine pädagogische ausbildung?

2. in welchem Bundesland?

3. Motivation: Die meisten Schüler sind wahrscheinlich in deiner schulform, weil sie keine lehrstelle bekommen haben aber noch schulpflichtig sind.

4. wenn 1. stimmt, kann ich dich gut verstehen. du brauchst ein training in methoden und körpersprache, damit du dein handeln und deine wirkung auf die schüler reflektieren kannst. sonst schwimmst du nur.

wenn dir das Unterrichten spass gemacht hat, bevor sich die situation zuspritzte, solltest du dich vielleicht insofern anders orientieren, als dass du einen einstieg mit seminarunterstützung wählst.

Ich bin selber lehrerin an einer berufsschule und seiteneinsteigerin mit referendariat. mein mann ist das gleiche nur seiteneinsteiger ohne referendariat aber mit dreijährigem begleitenden seminar.
wir beide hätten den job nicht gepackt ohne die unterstützung durch das seminar.
es macht schon sinn, das lehrer lehramtstudieren!



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