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Forum: ""standardisierte Schulleistungstests""

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"standardisierte Schulleistungstests"neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: carolint Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.02.2008 13:23:21

... oder, hier in BaWü einfach die Vergleichsarbeiten die alle 2 Jahre anfallen. Was haltet ihr eigentlich davon?
Während meiner eigenenen Schulzeit gabs die - abgesehen von der zk in der 10. klasse - nämlich noch nicht und in den jahren an der uni habe ich davon auch nicht allzu viel mitbekommen (dabei werden wir doch mittlerweile ach so gut auf den lehrberuf vorbereitet, mit viiel mehr pflichtveranstaltungen im bereich pädagogik und psychologie, die uns wertvolle informationen vermitteln sollen )
nun ja, jetzt wollte ich einfach mal fragen, wie diese vergleichsarbeiten so ablaufen? ähnlich wie früher die zk? wie fließen sie in die benotung mit ein, zählen sie auch doppelt im vergleich zu "normalen" klassenarbeiten? oder hat man als lehrer etwas spielraum was die gewichtung dieser arbeiten betrifft?
danke schon mal für eure meinungen!!


auf die spitze getriebene alternativeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ing_08 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.02.2008 14:22:57 geändert: 25.02.2008 14:40:20

ich wurde mit diesen "leistungsfeststellungen" das erste mal letztes jahr konfrontiert.
so recht beschäftigt habe ich mich damit noch nicht, da nächstes jahre mit der abschaffung des kurssystems ein wesentlich interessanterer vorgang ansteht. soweit mir die schüler berichteten, gibt es bei uns einen solchen landesweit einheitlichen test zum ende der klasse 4 und zum ende der klasse 10. das gewicht beträgt 50% der jahresendzensur. für realschulen entfällt logischerweise diese leistungsfeststellung, denn die realschüler müssen eine zentrale abschlußprüfung absolvieren, in der vorzensur & prüfungszensur ebenfalls 50-50 verrechnet werden.

was mir beim ersten blick auf die tests auffiel, war eine "affige", didaktisch unsinnige bewertung. vermutlich bekamen die lehrer genaue vorgaben/ erwartungen. ich konnte zumindest keine einheitliche philosophie in der bewertung ausmachen; an einigen stellen wurde die geistige leistung (analyse, zielgerichteter logischer denkprozeß, ansatz, erste schritte) überhaupt nicht honoriert, oder es wurde zuviel wert auf handwerkliches gelegt (bspw. überbetonung des reinen stumpfen rechenweges vom ansatz zum endergebnis). an einigen stellen war jedoch auch das gegenteil der fall, also die überbetonung der idee/ des ansatzes, und das ignorieren/ nichtahnden grober handwerklicher verfehlungen, so daß das ergebnis deutlich verfehlt wurde.
didaktische anerkennung für plausibilitätsüberlegungen des schülers vermißte ich ebenso - so zum beispiel: der schüler findet am ende einer rechnung heraus, daß er etwas falsch gemacht hat, tut dies auch kund, schlägt mögliche fehlerquellen vor oder identifiziert gar die fehler, kann jedoch auf grund des zeitdrucks nicht korrigieren. gerade solche mitunter brillanten denkmuster belohne ich eigentlich immer mit ein paar punkten, auch wenn defacto arg wenig geklappt hat bei einer aufgabe. es gibt nichts wertvolleres als mitdenkende schüler, die den umsichtigen blick dafür behalten, was sie eigentlich tun. deswegen sollte man lösungsüberprüfung belohnen und das unüberlegte bis dreiste hinschreiben falscher ergebnisse entsprechend bestrafen. doch sowas konnte ich in der korrektur keiner dieser tests finden. es galt also "richtig oder falsch".






ansonsten sehe ich diese tests nur als zögerlichen versuch, transparenz zu schaffen.

es existiert eine deutlich modernere idee, nämlich die versetzung von schuljahr zu schuljahr an eine wiederkehrende prüfungsperiode zu binden.
die schüler würden wie bisher über das schuljahr zensuren erhalten, die dann im mai zu einer vorzensur zusammengerechnet werden. anschließend wird eine landesweit einheitliche prüfung, teilweise schriftlich, teilweise mündlich, durchgeführt. ein nichtbestehen führt zum sitzenblieben, vorzensur und prüfungszensur werden 50-50 verrechnet. im hinblick auf die abschlußprüfung nach der klasse 10 würden schriftlich anfallen deutsch, mathematik, eine naturwissenschaft, erste fremdsprache.
hin und wieder wird zudem gefordert, diese examensphase nach klassischer art durchzuführen - also prüfung in jedem fach.

für die qualität des bildungssystems würde eine solche reguläre prüfung nach jedem schuljahr erheblichen auftrieb bedeuten.

- überprüfung des leistungsvermögens
- überprüfung des wissensstandes
- überprüfung des stoffes aus dem vorangegangen schuljahr
- motivation für langfristiges, nachhaltigeres lernen
- transparenz für die eltern
- transparenz für unternehmen und privatschulen
- aussagekräftiger vergleich zwischen einzelnem schüler und dem rest der schülerschaft
- gewöhnung an die schriftliche prüfungssitation für die spätere abschlußprüfung
- gewöhnung an die mündliche prüfungssituation für die spätere abschlußprüfung
- stärkung der verbindlichkeit der lehrpläne schon in den anfangszeiten der mittelstufe
- reduzierung des fluktuierenden niveaus von schule zu schule


ein empfindlicher nachteil wäre der - in deutschland rasch ausartende - verwaltungstechnische aufwand zum erstellen, verfielfältigen, verschicken und amtlichen messen der prüfungen.
allerdings könnte man dem gegenüberstellen, daß es nicht übermäßig zeitintensiv ist, entsprechende aufgaben zu erstellen. bestätigt jeder nachhilfelehrer. ein permanentes prüfungskomitee könnte also in zeiten moderner elektronik recht zügig solide prüfungen für die schriftlichen fächer erstellen. die mündlichen prüfungen obliegen sowieso den einzelnen schulen.


insofern muß man abwarten, wie die neuen leistungsfestellungen angenommen werden, und ob weitere modernisierungen/ reformen in die richtung unternommen werden, siehe oben @jährliche prüfungsphase.



ahoi


hui... das warenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: carolint Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.02.2008 14:45:45

ja schon mal ganz schön viele informationen aif einmal. danke dafür erstmal!
du sprichst an, dass durch diese vergleichsprüfungen die verbindlichkeit der lehrpläne stabilisiert werden würde und genau da sehe ich eine widersprüchlichkeit. auf der einen seite wurden die "neuen" bildungs standards eingeführt, die ja größere spielräume in der gestaltung der lehrpläne ermöglichen und mehr an kompetenzen der schüler als an stofflichen inhalten der lehrpläne orientiert sind. auf der anderen seite werden eben beinahe gleichzeitig diese vergleichsarbeiten eingeführt, die meines erachtens die gefahr bergen, dass man als lehrer versucht die klasse so gut wie möglich auf diese arbeiten vorzubereiten und dadurch eben die "freiheiten" die die neuen bildungs standards bieten gerade wieder verloren gehen und man nur test-orientiert unterrichtet. oder habe ich da grundsätzlich schon was falsch verstanden?


tjaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ing_08 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.02.2008 15:12:17

das ist eben das problem, was auch bei jährlichen abschlußprüfungen bestünde. es darf nicht zu einem übermäßig mechanischen vorgang verkommen. lehrer und schüler müssen es als chance begreifen, sich vor der prüfung, die die abschlußnote zementiert, ausprobieren zu können.

natürlich ist es ein widerspruch, wenn eine bildungsleitlinie verabschiedet wird, die sich von streng verbindlichen lehrplänen wegbewegt, während im gleichen atemzug solche ziemlich stumpfsinnigen tests geschrieben werden.
vielleicht ist noch nichtmal der test an sich die hürde, sondern WAS er beinhaltet.


ich konnte hier in sachsen einige gute ansätze erkennen. doch dann wirft man den blick auf die bewertung und fragt sich, warum der denkende schüler durch primitives punkteverteilen nach schema "richtig oder falsch" bestraft wird.

meine beiden aktuellen nachhilfeschüler verschlechterten sich alleine durch die leistungsfeststellung in mathe beide von 3 auf 4
(weil leistungsfestellung = 5).
dummerweise sind die beiden überhaupt nicht auf den kopf gefallen, rechnen präzise, machen sich gedanken. es fehlt nur an den von mir immer wieder beschworenen grundlagen der mittelstufe, die möglichst umfassend aus dem effeff zu kommen haben.

nur als vergleich: hätte ich die tests von den beiden bewertet, hätten sie ihre vorzensur beide bestätigt (also eine 3). ich mußte mich natürlich beim durchsprechen zusammenreißen, innerlich wollte ich an manchen stellen aber in die luft gehen, wie stumpfsinnig die lehrer an unmöglichsten stellen null punkte verteilten/ verteilen mußten.

ich bekam überhaupt nicht das gefühl vermittelt, die schüler sollten zeigen, was sie können, und dafür eine ordentliche rückkopplung erhalten.
stattdessen prägte sich ein eindruck von hohler paukerei.


es kommt also durchaus darauf an, wie diese leistungsfeststellungen an die lehrpläne angeschmiegt werden.


ahoi


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