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Forum: "Süddeutsches Abitur"

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Schwierigneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: knuschele Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.03.2008 08:16:03

"die anderen Bundesländer sollen sich anschließen.."

Mal angenommen, es stimmt und die Süddeutschen sind 1-2 Schuljahre voraus. Wie sollen die sich dann anschließen. Das ist ein langwieriger Prozess.

Außerdem gilt es ja auch, andere Kompetenzen zu erwerben. Damit meine ich, z.B. das selbständige Erarbeiten von Texten, Lernstrategien usw. Sind die Süddeutschen da auch besser als die anderen?

Natürlich wäre es fatal, wenn alle Bundesländer sich in der Mitte träfen. Aber ich denke, man sollte immer die örtlichen und sächlichen Begebenheiten berücksichtigen, auch bei einem Vergleich D-Finnland.


ein langwieriger Prozessneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: drkamper Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.03.2008 10:07:14

Das Problem liegt meiner Meinung nach an den unterschiedlichen Schulabschlüssen (nicht nur Abitur), die untereinander kaum vergleichbar sind. Ein bundeseinheitliches Abitur ist wünschenswert - auch damit endlich diese leidige Diskussion aufhört, wer denn nun das schwerste, anspruchsvollste Abitur hat. Doch letztlich ist dieses Problem in Dtl. hausgemacht und liegt z.T. am Förderalismus und uneingeschränkter Souveränität der Länder in Bildungsfragen und zusätzlich daran, dass unsere Damen und Herren aus der Politik sich nie richtig einigen können. Was bei politischen Kompromissen z.B. in der KMK herauskommt, ist eher halbherzig und mündet letztlich in Mittelmäßigeit (siehe PISA). Hier brauchen wir Veränderungen. Allerdings ist das tatsächlich ein langwieriger Prozess.


P.S. Ich glaube übrigens nicht, dass die SuS im Süden unserer Republik 1-2 Schuljahre voraus sind. Die Leute in Bayern sind auch nicht schlauer als alle anderen. Das soziale Umfeld, weil geprägt durch weniger Arbeitslosigkeit (und damit weinger Armut), trägt erheblich zu dieser Annahme bei. Ich weiß nicht, ob es heute noch mgl. ist, doch vor einigen Jahren konnten Kernfächer wie Deutsch, Englisch und Mathematik in der Abiturstufe abgewählt werden.


@ drkamperneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.03.2008 10:28:51

Ja aber warum gibt es denn in Bayern weniger Arbeitslose? Und aus welchem Grund ist dieses Bundesland auch wirtschaftlich recht erfolgreich?
Also irgendetwas muß das auch mit dem Schulsystem (bei allen vorhandenen Fehlern) zu tun haben.

LG

Hesse


Das ist nur eine Vermutung von mir ;-)neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.03.2008 10:49:21 geändert: 18.03.2008 11:20:05

Ich frage mich wirklich, ob der Inhalt der Lehrpläne so auseinandergeht. Wenn man z.B. die Schulbücher im Grundschulbereich vergleicht, bestehen da kaum Unterschiede; manchmal fallen mir in anderen Bundesländern im mathematischen Bereich sogar anspruchsvollere Themen, die in Bayern nicht auf dem Plan stehen, auf.
Als ich damals im Grundschulbereich von Baden-Württemberg nach Bayern wechselte, wunderte ich mich, dass zwischen diesen beiden Bundesländern - obwohl man Bayern ja immer als das Bundesland mit dem höchsten Anspruch sieht - ich zumindest so gut wie keinen Unterschied im Lehr/Lernstoff feststellen konnte. Ebenfalls verstärkt sich der Eindruck, wenn ich hier bei 4 tea die Materialien der unterschiedlichen Bundesländer anschaue.
Aber: Ein nennenswerter Unterschied bestand schon zwischen Baden-Württemberg und Bayern, wie der Stoff abgefragt wurde und wie die Leistung benotet wurde. In Bayern lag der Anspruch, wie einen Unterrichtsstoff abzufragen, höher. Das fällt mir übrigens hier auch wieder bei den eingestellten Tests und Arbeiten der verschiedenen Bundesländer auf.
Dabei betone ich:
Ich stelle das völlig wertneutral fest. Was des Weisheits letzter Schluss ist, darüber habe ich mir noch keine Meinung gebildet.

@hesse: Tut mir Leid, dass ich dir da widersprechen muss. Ich wohne im größeren Einzugsbereich von München. Hier leben viele "zugezogene" Nichtbayern, die eben in München und Umgebung eine Arbeit gefunden haben. Ich denke nicht, dass der wirtschaftliche Erfolg von Bayern etwas mit der Schulbildung zu tun hat. Die Industriebetriebe holen sich Experten aus allen Bundesländern. Wir haben hier genug Hauptschulabgänger, die keine Lehrstelle gefunden haben.
@drkamper: Das mit dem geringen Ausländeranteil kann ich hier ebenfalls nicht so sehen. Wie haben in der Nähe eine Kleinstadt, wo es fast mehr Ausländer (wegen der ansässigen Firma) gibt, als Einheimische.


@ ysnpneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.03.2008 13:32:36

"Die Industriebetriebe holen sich Experten aus allen Bundesländern. Wir haben hier genug Hauptschulabgänger, die keine Lehrstelle gefunden haben. "

Das mag heute so sein, war aber nicht immer so. Von daher sehe ich da keine Widerspruch zwischen unseren Positionen.

LG

Hesse


Vorsicht Falleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.03.2008 17:24:52

Probleme die wir in NRW schon seit Jahrzehnten haben, holen nun auch Bayern ein. Was ist mit den Arbeitsplätzen bei AEG, Siemems, BMW, Audi etc. die gerade wegfallen. Was ist mit den Arbeitzplätzen im ehemaligen Zonenrandbereich, die auch noch Förderung erhielten als sie EU-Außengrenze waren? Textil- und Steine-Erden-Betriebe im fränkischen und der Oberpfalz.

Darüber hinaus gab es in der Satzung der BA schon immer den Passus: ".. wird ein Nebenerwerbslandwirt arbeitslos gilt er als Haupterwerbslandwirt". Un d in Bayern gibt es eine Menge von Nebenerwerbslandwirten, da die Höfe eigentlich auf Grund ihrer Größe unwirtschaftlich sind. Vergleicht einmal einen Milchviehbetrieb in Neufünfland oder hoch im Norden der Republik mit de´m größten Teil der betriebe in Oberbayern, Niederbayern oder im Allgäu.

Bayern bekommt auch wenn es noch nicht überall zu sehen ist strukturelle Probleme vorallem in den Ballungsräumen (München, Nürnberg/Erlangen und Ingolstadt).


Zur Bildung der Unternehmensansiedlungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: binzo4 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.03.2008 18:52:56 geändert: 18.03.2008 18:57:09

Hallo,
um es vorab zu schreiben, dieser Beitrag stellt einzig meine persönliche Meinung dar.
Also zum einen kann man nicht vor Allem von der Bildung auf die Ansiedlung bestimmter Industriebetriebe schließen. Ein Punkt der für Unternehmer mit entscheidend sein kann ist der sogenannte Hebesatz der Gewerbesteuer, der von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich ist. Dieser beeinflusst mit die Steuerlast von Gewerbetreibenden. - Wer zahlt schon gerne mehr Steuern und verzichtet auf Annehmlichkeiten von Seiten des Staates, wenn es woanders einfacher geht.

Bestimmte strukturelle Probleme der Bildungspolitik wie fehlende Einheitlichkeit sind sicher hausgemacht durch den Förderalismus. Allerdings ist z.B. auch die Mentalität innerhalb von Deutschland in Flensburg mitunter als in Koblenz - sei es aufgrund von religiösen Einstellungen, Riten und Gebräuchen und Umgebung.

Letztlich wird sich - pragmatisch gesehen - nur etwas ändern, wenn Industrielobby und andere Interessensvertretungen den Politikern ein wenig Druck machen, weil einheitliche Bildung und passendere Bildungsstandards nach ihrer Meinung zu ihren Gunsten sind. Politiker können es sich nicht immer leisten, ihnen zu widersprechen, denn Unternehmer könnten auch abwandern. Und da Bildung Ländersache ist, können Vertretungen gezielt Politiker einzelner Bundesländer gegeneinander ausspielen. Dieses geschieht im Regelfall natürlich nicht publikumswirksam und wird besser umschrieben und ggfs. verharmlost. Vertretungen wie GEW haben da traditionell zunächst weniger Chancen, etwas zu bewegen.

Gruß
binzo4


Länderfinanzausgleichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.03.2008 20:47:26

Bayern hat über den Länderfinanzausgleich bis 1986 jährlich 3 Milliarden DM empfangen. Im Jahr der letzten Zahlung, 1992 waren es immerhin noch 28 Millionen.
In diesen Jahren waren sie also in der Lage, über besonders günstige Konditionen im Gewerbesteuerrecht zukunftsträchtige Betriebe anzusiedeln, während die Zahlerländer, bspw. NRW sich nicht von den alten Industrien wie Steinkohleförderung und Stahl trennen konnten, ohne Massenarbeitslosigkeit zu verursachen.

Leider hat man dann diese Industrien auch noch massiv subventioniert. Somit warf man gutes Geld dem schlechten nach.

Allerdings wäre für die Partei, die diese Wirtschaftspolitik geändert hätte, wohl innerhalb einer Wahlperiode aus der Regierung verschwunden. Catch 22: man verliert, egal, was man macht.

Dass die Bayern jetzt aber so dick die Fresse aufmachen, ärgert mich schon.


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.03.2008 08:43:48

Dass die Tests in BY anders aussehen, ist auch mir im Material aufgefallen. Allerdings haben die Bundeseinheitlichen Bildungsstandards hier zu einer Änderung zumindest in Niedersachsen beigetragen, die ja nun seit jahrzehnten mal wieder neue Richtlinien bekommen haben ... und wohl noch eine Weile an deren Umsetzung knabbern werden.

Unterschiede der Mentalitäten gibt es in allen Ländern, es gibt ehrgeizige und weniger ehrgeizige Eltern oder Schüler. Allerdings ist es ein Unterschied, ob man aus einer Vielzahl von Angeboten die anscheinend oder offensichtlich beste Schule vielleicht auch schon Grundschule aussuchen muss. Diese Konkurrenz durch Wettbewerb ist in vielen Gegenden nicht gegeben. Da gehen die Schüler zur Grundschule, die vor der Haustür liegt, zur Haupt- oder Realschule, die vor der Haustür liegt, und bleiben auch danach - wenn es irgendwie geht - im Umkreis von 30 km.

Im GS-Chat wurde außerdem deutlich, dass die Notenvorgabe für die Aufnahme im Gymnasium (in BY und BW) schon ab der 3. Klasse bei einigen Eltern mächtige Bemühungen und Bestrebungen und Nachhilfeverhalten auslösen. Das beginnt in Niedersachsen - die erst seit 4 Jahren Schüler bereitsch nach der 4. Klasse sortieren - nun langsam auch in der Grundschule. Der Druck bei einigen steigt, manchmal ins Unerträgliche. Ob das letztlich zu einer Leistungssteigerung und höherer Abiturquote führt, kann ich nicht beurteilen.

Palim


Nachtrag zu palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.03.2008 10:51:24

Deine Ausführungen kann ich nur bestätigen. Ich spreche für das Saarland, in dem ebenfalls nach 4 Grundschuljahren gewechselt wird, was meiner Meinung nach viel zu früh ist. Wir spüren den Druck der Eltern spätestens ab dem 1. Halbjahr Klasse 4, wenn die Empfehlungen für die Gymnasien verteilt werden (meistens fangen sie schon in Kl.3 an). Seit einigen Jahren kommt als Stressfaktor dazu, dass man bei uns die Haupt- und Realschulen zusammengefasst hat zur "erweiterten Realschule". Da diese Schulform , jetzt mal böse ausgedrückt "alles" an Schülern nehmen MUSS (wodurch laut Volksmeinung das Niveau erheblich gesenkt wird), sind viele Eltern bestrebt, eine Gymnasialempfehlung zu bekommen und geben diesen Druck massiv an die Schüler weiter.
Ich persönlich denke, dass die Problematik daran liegt, wie lange Kinder an der Grundschule verweilen dürfen. Nach 6 Jahren sind die richtungsweisenden Strukturen gefestigter und die Kinder werden nicht mehr so ins Verderben gejagt wie nach 4 Jahren. Dadurch könnte die Versagerquote niedriger liegen. Glaube ich


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