transparent Startseite Startseite Spendenaktion
Anzeige:
Hallo Gast | 357 Mitglieder online 08.12.2016 21:36:08
Login Bereich transparentSUCHE: 
Hilfe zur Suche

Anzeige

EDBlog - gamifikation

    UNTERRICHT
 • Stundenentwürfe
 • Arbeitsmaterialien
 • Alltagspädagogik
 • Methodik / Didaktik
 • Bildersammlung
 • Tablets & Co
 • Interaktiv
 • Sounds
 • Videos
    INFOTHEK
 • Forenbereich
 • Schulbibliothek
 • Linkportal
 • Just4tea
 • Wiki
    SERVICE
 •  Shop4teachers
 • Kürzere URLs
 • 4teachers Blogs
 • News4teachers
 • Stellenangebote
 • Klassenreisen
    ÜBER UNS
 • Kontakt
 • Was bringt´s?
 • Mediadaten
 • Statistik


Motivstempel im Shop

 ForenoptionenNachricht an die Mitgliederbetreuung Mitgliederbetreuung
dieses Forum Bookmarken
Bookmark
zum neuesten Beitrag auf dieser Seite
Neu auf Seite
zum neuesten Beitrag in diesem Forum
Neu im Forum
über neue Beiträge in diesem Forum per E-Mail informieren
E-Mail-Info ist AUS


Forum: "Übergang Grundschule - Gymnasium (Realschule) : ein Problemfeld"

Bitte beachte die Netiquette! Doppeleinträge werden von der Redaktion gelöscht.

<<    < Seite: 2 von 6 >    >>
Gehe zu Seite:
Fundament oder Erdgeschoß?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ivy81 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.04.2008 13:45:09 geändert: 04.04.2008 14:03:38

@ rhauda

Mir ging es an der GS genauso. Aber ich habe gemerkt, dass es nicht am System (zumindest oft) sondern an einzelnen Kindern liegt. Die, die von daheim viel Druck oder alles nachgetragen bekommen, fragen einen wegen jedem Sch... tot.
Ich hatte letztes Jahr die Regel: Nur wenn ich etwas sage, will ich es auf eine bestimmte Weise. Sage ich Nichts, entscheide selbst.
Das hat bei 22 von 26 super geklappt - bei 4 leider nicht wirklich. 2 haben nie so gemacht, wie ich wollte, die anderen 2 ständig nachgefragt!
Das ging so weit, dass die ganze Klasse entnervt im Chor sagte, "Mach wie du willst!", wenn sich Schüler XY nur meldete.

@ den rest

Die Grundschule - Fundament oder Grundstufe des "Bildungshauses"? - Das ist doch die eigentliche Frage, aus der das Problem entsteht
Ob Fundament oder Grundstufe macht einen riesigen Unterschied? Das Fundament ist kein bewohnter Teil, hat also zwar eine wichtige Bedeutung, ist aber kein bewohnter Bestandteil. Viele GS-Lehrer sehen sich in diese Ecke gedrängt und machen dann (wie ich oben lese) dicht. Nach dem Motto: "Wir sind nicht nur die Zuarbeiter für die höheren Schulen" Diese Sichtweise macht auch eine direkte Kommunikation zwischen den Schulformen unnötig, da ja nur vom oben "auferlegt" wird, was man zu tragen hat.
Die andere Sicht - GS als Erdgeschoss - macht die Aufgabe viel deutlicher und ruft auch mehr zur zusammenarbeit auf. Sie gesteht der GS ihren eigenen wichtigen Wert ein. Schließlich ist sie der Eingang zum Bildungshaus. Aber auf der Treppe kann man hoch und runter gehen - soll heißen sich austauschen. Gegenseitige Hospitationen wären sicher sinnvoll, aber aufwendig - gemeinsame Konferenzen wären ein Anfang. Nur sollten sie nicht darauf hinauslaufen, dass von den oberen Stockwerken nur Forderungen/ Vorwürfe kommen.

So, jetzt hab ich wieder viel geredet. Aber ich finde, der Vergleich trifft es ganz gut und zeigt, wo die Probleme ihren Ursprung haben.

ivy


Anmerkungenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: piramia Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.04.2008 15:03:46

@rhauda: Warum soll es euch besser gehen wie den Lehrern der Grundschule
Ich muss ehrlich sagen, dass ich ab der 3. Klasse dann auch schon mal genervt reagiere und die Kinder auffordere selber zu denken - wie man mit den Streitereien umgeht - das war ja auch schon mal Thema in einem anderen Forum.
Ich will, dass meine Schüler selbstständig und selbstbewusst in die neue Schule gehen - Wissenslücken sind schnell gestopft!

@ivy81: Dein Bild gefällt mir sehr gut - jedes Stockwerk hat seine eigene Berechtigung, aber ohne Verbindung ist das ganze Gebäude nutzlos!


Fragebogenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.04.2008 15:05:30

In einem Nachbar-Thread habe ich jüngst geschrieben: "Da sind wir wieder an dem Punkt angekommen, der bei uns im Kollegium öfter diskutiert wird: Sollen die Kinder gut für das Gymnasium vorbereitet sein oder sollen die Kinder nur mit Blick auf die GS die Inhalte dargeboten bekommen? Da gibt's in meinem Kollegium zwei Fraktionen."

Wir haben folgendes System entwickelt: Ein Jahr, nachdem die Kinder unsere GS verlassen haben, übersenden wir an die weiterführenden Schulen einen Fragebogen, in dem nach dem Leistungsstand (D, M, E) und dem Sozialverhalten gefragt wird. Auch die Schülernamen werden von uns eingetragen. Die Lehrer, die ausfüllen, müssen aus drei Kategorien auswählen: "sehr gut - gut", "gut bis noch ausreichend" und "schlechter als ausreichend".

Wir vergleichen damit unsere Empfehlungen, die wir für die weitere Schullaufbahn gegeben haben und sammeln somit Erfahrung.

Allerdings: Trotz unserer Vorarbeit bekommen wir nicht von allen Schulen eine Rückmeldung.


@bakunixneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: frauschnabel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.04.2008 15:27:19

würd ich mir auch wünschen!


IGLU vs PISAneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.04.2008 15:45:44

Auf eins möchte ich mal in diesem Zusammenhang hinweisen. Am 27.11.07 stand in der Süddeutschen Zeitung folgendes zu lesen: "Die Grundschüler in Deutschland haben in der Lese-Studie 'Iglu' überdurchschnittlich gut abgeschnitten. Seit 2001 haben sich die schon damals starken Leistungen weiter verbessert."

Die Bundesbildungsministerin sagte laut diesem Artikel: "Deutsche Grundschulen spielen in der internationalen Spitzenliga."

Das muss doch auch mal zur Kenntnis genommen werden, wenn es um das Übergangsverfahren zu den weiterführenden Schulen geht. Müssten da nicht die Vertreterinnen und Vertreter der Schulgattungen ab der Klassenstufe 5 mal eine Stufe tiefer steigen, um neue Höhen erklimmen zu können?

Vieles deutet darauf darauf hin, dass die PISA-Geprüften von den IGLU-Getesteten lernen könnten.


IGLU vs PISAneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: volleythomas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.04.2008 16:27:33

Das Problem ist nur, dass die PISA-Studie die gleichen Kinder testet wie IGLU, nur eben ein paar Jahre später. Das ist das was mich so fasziniert.
In einer Studie sind die Kinder "super", in einer weiteren Studie 4 Jahre später spielen sie nicht mal mehr rechtschaffen im Mittelfeld der europäischen Staaten. Wo bzw wann haben diese Kinder ihre Fähigkeiten verloren? Haben sie überhaupt Fähigkeiten verloren oder wurden bestehende einfach nicht weiter sinnvoll gefördert?

Thomas


@ piramianeuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ivy81 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.04.2008 17:35:00

Es freut mich, dass dir das Bild auch so gut gefällt. Ich muss allerdings gestehen, dass es nicht von mir ist. Es stammt von meinen beiden supertollen Professoren Pius Thoma und Cornelia Rehle und ist in ihrem Buch "Einführung in grundschulpädagogisches Denken" beschrieben. Übrigens eine sehr rentable Lektüre!

Gruß ivy


@rhauda: Unselbständigkeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.04.2008 21:55:39

Der Kinderpsychater Winterhoff (s. entsprechendes Forum) interpretiert solche Situationen folgendermaßen: Das Kind ist psychisch auf der Gegenstandsebene steckengeblieben und hat das Bedürfnis, sich selbst permanent zu beweisen, dass der "Gegenstand" Lehrer (oder Mutter, Vater) seiner Kontrolle unterliegt und von ihm gesteuert werden kann. Ursache ist für ihn eine zunehmend zu beobachtende symbiotische Elter-Kind-Beziehung, in der Eltern reflexartig auf Bedürfnisse ihrer Kinder reagieren, so als wären es die eigenen. Also ungefähr so, wie man sich am Bein kratzt, wenn es da juckt. Ich finde, da ist was dran. Wir haben vor langer Zeit hier in einem Forum mal darüber gesprochen, dass wir uns selbst dabei ertappen, wie wir z.B. Arbeitsanweisungen viel zu oft wiederholen, auch fast reflexartig, wenn wieder einmal ein Großteil der Klasse mit "Häh?" oder "Ich versteh das nicht" oder "Welche Seite?" reagiert. Ich finde, das nimmt rasant zu.

So traurig das ist, so köstlich ist es für mich (merkwürdiger- oder verständlicherweise??), solche Beschreibungen wie die von dir zu lesen. Ich könnt' mich dann wegschmeißen vor Lachen. Vielleicht sollten wir so etwas mal in einem Forum sammeln. (Falls auch andere das so empfinden...)

Noch etwas zum Thema dieses Forums: Ich habe immer schon gefunden, dass die weiterführenden Schulen es versäumen, vieles zu nutzen, das die Kinder aus der Grundschule mitbringen, vor allem im methodischen Bereich. Gesprächskreis, Blitzlicht, Gruppenarbeit, Stationenarbeit, Schleichdiktat und und und. Oft kommt es zu der kuriosen Situation, dass dann plötzlich in Klasse 7 oder 8 ein (z.B. von der Schulleitung inszenierter) "Methodenkoller" die Schule überrollt, dann werden solche Dinge als "neu" eingeführt und die Schüler reden von "Kindergarten". Zumindest wir an der HS mit Klassenlehrerprinzip könnten hier vieles sehr schön weiterführen, leider tun es nur wenige.


Zusammenarbeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christeli Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.04.2008 22:05:06

Wir haben im Einzugabereich unseres Gymnasiums eine sehr gut funktionierende Zusammenarbeit mit den Grundschulen, die ihre Kinder zu uns schicken. Das läuft auf mehreren Ebenen ab: die KollegInnen, die die nächsten Eingangsklassen übernehmen, besuchen Kinder aus 1 bis 2 Klassen, die sie später unterrichten werden, in ihren Grundschulklassen. Es ist gut zu sehen, woher die Kinder kommen, um zu wissen, wie groß der Sprung ist. Dann laden wir die Grundschullehrer im 1. und im 2. Jahr nach dem Schulwechsel zu uns ein, um die Entwicklung der Kinder zu besprechen - dazu schauen wir uns die Zeugnisse an und sprechen über die Kinder. Das ist für die GrundschullehrerInnen sehr spannend und dient auch dazu, die gegebene Empfehlung für sich selbst zu überprüfen. Eine sehr gedeihliche Zusammenarbeit hatten wir im Abstecken von Themenbereichen im Englisch- unterricht. Aus dem existierenden Rahmenplan für Englisch in Schleswig-Holstein haben wir verbindliche Themen und vor allem verbindliche "classroom phrases" festgelegt, so dass die Kinder gleich Anweisungen auf Englisch verstehen. Dieses Treffen war sehr positiv, baute es noch Vorbehalte auf beiden Seiten ab. In diesem Schuljahr haben wir die ersten Kinder, die nach diesem Rahmenplan unterrichtet wurden. Wir konnten feststellen, dass die meisten mit gleichen oder sehr ähnlichen Voraussetzungen kamen.
Nachahmung empfohlen!


Nachdem ich bisher nur gelesen hab, schreib ich nun mal...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.04.2008 22:52:27

Also, bei uns im Landkreis läuft so einiges zum Thema Zusammenarbeit:

1. Kollegiale Hospitation: Hier gab es eine Einführungsveranstaltung, bei der sich Teams zusammen gefunden haben. Das konnten reine GS-Teams sein (Koll. Ho.) oder Schulartübergreifende TEams (GS/GY oder GS/RS oder... = Transition auf Schlau ). Diese Teams hospitieren sich gegenseitig, geben sich Rückmeldung, ... Unterstützt wird das durch die Schulämter durch unbürokratische Möglichkeiten, (Rand-)Stunden ausfallen zu lassen. Eltern müssen informiert werden. GS-Leher müssen sich aber (aus organisatorischen Gründen) nach dem Stundenplan der weiterführenden Schulen richten (was ja auch einleuchtend ist).
Die Koll. Hospi. läuft nun schon das zweite Schuljahr und wurde begeistert aufgenommen.

2. Englisch Kleeblatt: Wir haben in unserem Kleeblatt-Team die Englisch-Kleeblatt-Initiative genauso wie die Kollegiale Hospitation organisiert, weil sich das KOnzept einfach bewährt hat. Vorteil: Jeder lernt vom anderen, man hat kurze WEge, weil im Idealfall das Kleeblatt mit Kollegen aus allen Schularten besetzt ist. Wir haben schon gemeinsam an Konferenzen teilgenommen, uns intensiv ausgetauscht...
Meine Kleeblatt-Kollegen waren sehr erstaunt, wie viel die Kinder in Englisch in der GS tatsächlich lernen.

Dass Vorurteile abgebaut werden müssen und eine Zusammenarbeit und wertschätzende Anerkennung aufgebaut werden müssen, sehe ich auch so. Aber ich glaube, dass da oft die Falle der über Jahrzehnte tradierten Vorurteile zuschnappt. Zusammenarbeit wie oben beschrieben fördert Offenheit und Vertrauen. Nur wer macht denn bei solchen Projekten mit...

Zum Thema blöder Fragen:
Ich werde in meiner 3. auch gefragt, ob man das an der TA ins Heft schreiben soll (nö, mir war nur grad so langweilig), ob man die Ü unterstreichen soll, ob.....
Meist kommt dann immer der gleiche "blöde" Spruch von mir (s.o.), den dann nach einer gewissen Zeit immer mehr der S. auch wiederholen
Ich glaube, oft heißt so eine (sorry) saublöde Frage nur: Hallo, ich bin auch noch da, hast du mich schon wahrgenommen? Huhuuuuuuuu!

lg joqui


<<    < Seite: 2 von 6 >    >>
Gehe zu Seite:
Beitrage nur für Communitymitglieder
Beitrag (nur Mitglieder)
   QUICKLOGIN 
user:  
pass:  
 
 - Anmelden 
 - Daten vergessen 
 - eMail-Bestätigung 
 - Account aktivieren 

   COMMUNITY 
 • Was bringt´s 
 • ANMELDEN 
 • AGBs 


Schulplaner 2016/17



 
  Intern
4teachers-Shop
4teachers-Blogs
4teachers-News
4teachers-Schulplaner
  Partner
Der Lehrerselbstverlag
SchuldruckPortal.de
netzwerk-lernen.de
Die LehrerApp
  Friends
ZUM
Der Lehrerfreund
LehrCare
Klassenfahrten
  Info
Impressum
Disclaimer
AGBs