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Forum: "Übergang Grundschule - Gymnasium (Realschule) : ein Problemfeld"

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schön joquineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kla1234 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.04.2008 10:39:24

Angeregt durch die Diskussion habe ich auch etwas Erfreuliches in einer Nachbarstadt gefunden. Übergangsdidaktik wird das genannt, und Treffen dokumentiert.
Zu Französisch wurde da etwas ausgearbeitet. Wenn ich das jetzt mit der Gym-Brille kommt allerdings etwas ganz anderes raus als wenn ich das mit der GS-Brille lese...Hm
kla


Man muss aber, wie ysnp schon angedeutet hat ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.04.2008 17:15:01

... die Kirche im Dorf lassen!

Auf einer Fobi, die ich am GYmi zum Thema Englisch in der GS gehalten hab wurde mir auch vorgeworfen
- wir bereiten die GSler nicht g'scheit vor, die können ja noch nicht mal ein Vokabelheft führen...
- wir in der GS suchen uns die schönen Themen aus und für die weiterführenden Schulen "bleibt dann nichts mehr"...

Der Sinn und die Chancen des GS-Englisch liegen woanders:
- Lautdiskriminierung: Viel HV und die Schüler erkennen die Laute (speziell auch die, die es im Deutschen nicht gibt)
- Freude am Sprechen ohne Pubertätsbeutelung
- Freude an der Sprache, ohne Angst sich zu blamieren oder eine schlechte Note zu schreiben
- elementares Sprechen, kennen lernen der Themenbereiche, auf deren Grundlage dann an den weiterführenden Schulen die komplexeren Formen aufgebaut werden können
- Nährboden auf dem dann der immense Englisch-Stoff der weiterführenden Schulen besser fruchten kann

Wichtig ist, dass die Kollegen wissen, was da auf sie zukommt und sie nicht von vorne anfangen - Frust!
Wichtig ist, zu schauen, wo die einzelnen Schüler stehen: Leider sind die Unterschiede der einzelnen Schüler sehr groß. Trotz verpflichtendem Wortschatz von ca. 200 Wörtern sehen manche Kollegen Englisch nach wie vor leider eher als Pufferfach, das drankommt, wenn man Zeit hat
Nicht zu vergessen die großen Unterschiede im Sprachvermögen und der (m.E.) immer noch ungenügenden Ausbildung der Englisch-Lehrkräfte en gros um den Bedarf möglichst schnell "abzudecken" (egal wie...).

Aber sowas darf man natürlich nicht laut sagen und offiziell schon gleich gar nicht. Drum sag ich's auch ganz leise und inoffiziell

joqui


Englisch, Kooperation, Unselbständig seinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.04.2008 11:09:52 geändert: 06.04.2008 11:38:48

Zu Englisch:
Danke joqui, du hast es wunderbar beschrieben. Ich denke auch, dass wir den Boden bereiten, nicht mehr und nicht weniger.

Zur Kooperation:
In Bayern ist diese zwischen Kindergarten und Grundschule vorgeschrieben. Zur Sekundarstufe funktioniert es nur auf freiwilliger Basis. Wir haben schon Ansätze gemacht - mit der Realschule hat es geklappt und es war ein fruchtbares Gespräch - weitere Treffen haben aus Arbeitsüberlastung beiderseits nicht stattgefunden.
Bei dem Treffen mit dem Gymnasium mussten sich die Lehrer anhören, wen sie alles in der Augen des Gymnasiums falsch empfohlen haben. Dass auf dieser Basis kein Interesse des Austausches besteht, ist klar. Ich denke auch, dass so manches Gymnasium erst seine Einstellung der Grundschule gegenüber ändern muss und das nicht durch die Brille der angeblich falschen Empfehlungen sehen darf.
Schön, wenn es so klappt wie hier von manchen beschrieben.

Zum Unselbständig sein:
Ich finde, die Kinder machen in der Grundschule eine enorme Entwicklung durch. Wenn ich vergleiche, wie die Kinder in die Grundschule kommen: Bei vielen muss man am Anfang jedem einzelnen etwas erklären, weil sie ja - auch entwicklungspsychologisch gesehen - noch sehr auf sich selbst fixiert sind und auch die direkte Beziehung zum Lehrer für ihr Wohlbefinden in der Schule brauchen. Es gibt ja Erstklässler, die würden sich der Lehrer/in am liebsten auf den Schoß setzen und bei jedem Unterrichtsgang händchenhaltend mit der Lehrerin gehen. So langsam baut sich diese Ichbezogenheit und alleinige Fixierung auf die Lehrer/in ab. Im Laufe der Grundschule wird das Kind immer selbstständiger und bewältigt dies auch - aber - es braucht immer noch eine persönliche Zuwendung und verstärkte persönliche Ansprache des Lehrers - viel mehr, als ein Sekundarschüler.
(Anmerkung: Dass der entwicklungspsyochologische Aspekt eine große Rolle spielt, untermauert u.a. die spontane Äußerung einer Praktikantin, der der Riesenunterschied in der Selbstständigkeit einer ersten und einer dritten Klasse spontan auffiel.)
Zudem herrscht durch das Klassenlehrerprinzip in der Grundschule ein größeres Vertrauensverhältnis zwischen Lehrer und Schüler - ich denke, dadurch werden die Schüler mehr in ihrer Gesamtpersönlichkeit wahrgenommen (was ja in der Hauptschule auch der Fall ist).
Was ich damit sagen will, ist, dass bestimmte Verhaltensweisen entwicklungspsychologisch bedingt sind und wir in der Grundschule darauf auch reagieren müssen.
Außerdem sollte man bedenken, dass es für die Grundschüler eine Riesenumstellung ist, von der geborgenen und vertrauten Atmosphäre plötzlich in solche Riesenschulen zu kommen ohne Bezugspersonen, wie sie sie in der Grundschule gehabt haben. Da kommt sich sicher ein manches Kind verloren vor und es sucht auf irgendeine Art Zuwendung.
Zuletzt denke ich schon, dass jeder Viertklasslehrer das Fernziel hat, die Kinder so selbstständig wie möglich in die Sekundarstufe zu entlassen.



umverpacktneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kla1234 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.04.2008 16:05:14

Es sind die gleichen Kinder, um einen Sommer älter, die in der 5. Klasse einfach umverpackt werden und neu deklariert.
Da stellt man dann alles Mögliche an Mangel fest an den Kindern im Gym. Genauso wie Kiga, "Kindergartenkind", wird GS zum Schimpfwort. "Wir sind doch hier nicht mehr in der GS".

Es wundert mich nicht, dass sich da GS und Gym schwer tun mit der Kommunikation an dieser Sollbruchstelle nach der 4.Klasse.

Die Lehrer, die sich ja alle redlich bemühen, reagieren empfindsam auf allgemeine Kritik und beziehen sie jeweils auf sich und die eigene Schulart.
Ich stelle die Notwendigkeit dieses Bruchs in Frage.
Solange der Bruch da ist, plädiere ich einfach für viel, viel mehr Kommunikation.

Ob GS-Lehrer wirklich ehrlich und deutlich genug das Lernen! hinter dem geregelten Wissen darstellen, das Tempo, die Methoden, die Alltagskleinigkeiten....
Ob ein Gym-Lehrer darlegt, wie Tests mit Fallen gespickt werden, jede Kleinigkeit abgefragt werden kann, das Arbeitstempo, das Pensum...

Können sie sich überhaupt treffen, wenn man bedenkt, dass GS-Lehrer ihren Unterricht "auch" für ihre "Hauptschulkinder" gestalten?
Bei gleichem Stoff im gleichen Tempo für alle: ein klares Nein. Und alle Lehrer strampeln sich ab, müssen Kritik einstecken, die Kinder so gut es geht hinbiegen fürs Gym...
Am Bruch ist nichts herumzudeuteln.

kla


Ein "buntes Angebot"neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: landwutz Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.05.2008 18:30:59

an Schülern hat frau, wenn frau eine 1. Klasse übernimmt:Kannkinder, schulreife Kinder, zukünftige Schüler der Schule für Lernhilfe, spätere Hauptschüler, Realschüler, Gymnasiasten, auch ein paar Integrationskinder, Kinder mit Migrationshintergrund und eventuell auch eine/einen Hochbegabten. Manche können sich die Schuhe zubinden, manche brauchen Klettverschlüsse, vor 30 Jahren noch saßen zwei mit Windeln in meiner Klasse. Und heute müssen wir alle gut auf das Gymnasium vorbereiten. Vor sechs Jahren fragte man mich beim Elternabend Klasse 0, so heißt der Elternabend bei uns im Mai/ Juni für die zukünftigen Erstklässler:"Ab wann arbeiten sie denn auf das Gymnasium hin?"
Da mir diese Frage damals noch nie gestellt worden war, musste ich meine Sprachlosigkeit vertuschen.Wie ich das gemacht habe, ist mir entfallen. Falls mir diese Frage in einem Jahr wieder gestellt wird, werde ich antworten:" Vom 1. Schultag an arbeite ich auf die Sonderschule, auf die Hauptschule, auf die Realschule, aufs Gymnasium und auf.....??????????hin."


:-)neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.05.2008 21:43:29 geändert: 02.05.2008 23:01:26



Gut ist auch, wenn einem die Gymnasialkollegen vorwerfen, wir würden die Kinder nicht gut aufs Gymi vorbereiten - die könnten in Englisch ja noch nicht einmal ein VOKABELHEFT führen...

Meine Kolleginnen überlegen jetzt übrigends ernsthaft, bei der Einführung der schriftlichen Subtraktion nur den "alten Weg" zu lehren, da an den weiterführenden Schulen der "neue Weg" (Abziehverfahren) sowieso sofort wieder umgelernt wird und es viel schwieriger ist (sobald oben Nullen sind) und es beim schriftlichen Teilen problematisch ist und überhaupt....

Manches kann mich echt nur noch wundern...

lg joqui


:-))neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.05.2008 22:50:35

Joqui, du meinst Subtraktion, gell?!?


hups, ich ändere dasneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.05.2008 23:01:06

danke streberin dass du so gut auf mich aufpasst!!!!!

bin einfach noch nicht so fit

lg joqui


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 03.05.2008 00:20:17

Ich habe es so erlebt, dass es gemeinsame Konferenzen der GS-Lehrerinnen mit den Gym-Kollegen gibt. Dort kommen allgemeine Dinge zur Sprache und dann auch jeweils ein Fach (es gibt Konferenzen für D, MA und Eng).
Beim letzten Mal saßen dort viele Kolleginnen der GS, die den Gym Lehrern nach dem Mund redeten und nur wissen wollten, was sie denn noch machen sollen, damit die Kinder es am Gym nachher schaffen.
Von neuen Curricula (die in Niedersachsen noch nicht sooo alt sind), geändertem Rechtschreibunterricht etc. war nicht die Rede. Vom diesjährigen Treffen weiß ich, dass sich die Kollegen vom Gym erbeten, dass wir bitte ungeübte Diktate schreiben. (Das ist nur ein Beispiel aus dem Wunschkonzert)

Auch solche Sätze wie: "Die Kinder sind ja so unselbstständig, wenn sie zu uns kommen." hört man auf diesen Treffen. Ich habe allerdings immer den Eindruch, dass nur die selbstständigsten Kinder überhaupt zum Gym empfohlen werden.
Eine Rolle spielte in den letzten Jahren in Niedersachsen auch, dass die Orientierungsstufe (5. und 6. Klasse) abgeschafft wurde und wohl einige Kollegen der Gymnasien seit Jahren nur Schüler ab Klasse 7 unterrichtet hatten.

Was mich wirklich nervt: Wenn schon selbst die Grundschullehrerinnen nicht mehr in die Bildungsstandards und Curricula schauen, sondern meinen, sie müssten den halben Stoff von Klasse 6 gleich mit unterrichten, damit ihre Schüler auf dem Gym viel Erfolg haben.
Dazu gehört (Sprachen wurden ja angesprochen), dass entgegen des Ansatzes, von Beginn an Englisch gedrillt wird.

Klar, die 4 Fälle kann man mit zukünftigen Gymnasialschülern durchnehmen, aber in den Bildungsstandards und unseren Curricula steht das nicht. Somit sollte es Stoff der 5. Klasse sein.
Sicherlich finden sich da noch mehr Beispiele, wo einfach die Grenzen des Zuarbeitens meiner Meinung nach überschritten werden.

Wie wäre es mit Gesamtschulen für alle? Dann hätte der Satz: "Wenn du das nicht kannst, gehörst du nicht hierher" keine Bedeutung mehr.

Palim


Eine verbesserte Abstimmung tut sicher Notneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 03.05.2008 08:15:55

Ich greife ein Beispiel aus Bayern auf:
Im Gymnasium kommen in der 5. Klasse die negativen Zahlen dran, in der Realschule wird im Bereich der natürlichen Zahlen gerechnet, die Hauptschule nimmt Brüche durch.
http://www.isb.bayern.de/isb/index.asp?QNav=4
zum Selbernachschauen , denn so ein staatlich verordnetes Durcheinander ist kaum glaubbar.
Das Kreuz mit dem neuen Abziehverfahren ( Wechseln mit Notation oberhalb) ist wirklich, dass es bei längeren Divisionen total unübersichtlich wird. Dank meiner (Grundschul-)Frau habe ich es mir beigebracht und auch den Mathekollegen erklärt. Wir stellen unseren Schülern inzwischen frei, nach welchem Verfahren sie rechnen bzw. führen Rechnungen nach beiden Verfahren vor ( ungefähr die Hälfte unserer 5.Klässler beherrscht nämlich auch/nur das alte Verfahren).
Abstimmungsprobleme bei den Fremdsprachen (Englisch) liegen sicher auch in dem abrupten Wechsel von spielerischem Lernen zu streng fachspezifischem. Da dürfen wir Lehrer an den weiterführenden Schulen oft noch etwas an uns arbeiten!
Fazit:
- Verbesserte Abstimmung zwischen Grundschule und weiterführender Schule
- Gemeinsame Fortbildungen ( von GS-Lehrern und Gym/RS-Lehrern geleitet!)
-Angleichung der Lehrpläne HS,RS und Gym!
rfalio


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