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Forum: "Gesamtschulbefürworter"

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@lupenreinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.04.2008 19:57:48

danke



@lupenreinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.04.2008 21:02:39 geändert: 08.04.2008 21:17:20

lies noch einmal, was ich geschrieben habe. Die Schlechtleistung der IGSsen ist auch dort zu finden, wo kein Gymnasium als Konkurrenz die Schüler abgräbt. (Beispielsweise in Teilen von NRW).

Die Leistung der IGSsen steht in keinem Verhältnis zu ihren Kosten. Es wäre nett, einmal zu wissen, welche Leistungen eine Realschule oder eine Hauptschule bringen könnte, hätte sie die Ressourcen der IGS.

Übrigens gibt es ja auch in den IGSsen einen Anteil Schüler, die das Abitur ablegen. Also ist die Bereinigung doch wohl nicht so stark, dass es keine Realschüler oder Gymnasiasten gibt. Immerhin sind Abi-prüfungen den Landesschulbehörden vorzulegen. Starke Schüler setzen sich eben immer durch, Egal welches System.

Bei Eurer Argumentation vergesst Ihr immer, dass in den 70 und frühen 80er Jahren viele Kinder der sogenannten Bildungsbürger explizit auf die IGSsen geschickt wurden, eben weil es ein politisches Statement war und man von dem Konzept überzeugt war. Dafür hat man in dieser Region für die Kinder richtig lange Wege in Kauf genommen. Mittlerweile haben diese Eltern mit den Füßen abgestimmt: die guten Schüler konnten dort ihr Potential nicht erreichen, die schlechten Schüler sich nicht verbessern.

Erstaunlicherweise sind die heutigen Abiturienten der IGS aber nicht mehr Schüler bildungsferner Schichten als im dreigliedrigen System. Weil aber gerade die Chancengleichheit ein grundsätzliches Argument der Gesamtschulbefürworter ist, finde ich die Studien sehr entlarvend. Die Ergebnisse sind schlechter und es gibt nicht mehr Chancengleichheit. Es kostet aber rund 25%mehr.

Das ist für mich ein sogenannter "No-Brainer".

Ich bin kein Verfechter des dreigliedrigen Schulsystems. Es ist aber überdeutlich, dass die IGSsen in der derzeitigen Form wahrlich keine Alternative sind. Man tut ja geradeso, als gäbe es nur diese beiden Möglichkeiten.

Sinnvoll wären für mich Modulschulen. Jeder Schüler/jede Schülerin besucht für bestimmte Fächer bestimmte Module. Die kann er verlassen und in das nächste Modul gehen, sobald die geprüften Leistungen dafür vorliegen. Auch mitten im Schuljahr.
Das würde zumindest das Problem lösen, dass schwache Schüler durch Ausgleichsmöglichkeiten und Vermeidungsstrategien sich ohne Rechenkenntnisse oder ohne richtig lesen zu können durch die Schulzeit mogeln und im Leben draußen kläglich scheitern. Das ist übrigens etwas, das bei IGS-Schülern nicht weniger passiert als bei Hauptschülern. Das Verschieben von Lücken von einem Jahr auf das nächste würde nicht funktionieren, ebensowenig wie das Schönrechnen von Ergebnissen, wie es so oft in den IGSsen, wo einige meiner Freude arbeiten, passiert.

In Klein- und Kleinstgruppen müsste man sich um diese schwachen Schüler kümmern. Der Klassenverband würde aufgelöst. Der Überflieger könnte am Freitag einen Kurs in Philosophie oder ein Proseminar an der Uni besuchen (ohne gleich hochbegabt zu sein), der mittelmäßige würde noch mal für seinen Mathegrundkurs eingenordet.
Hassan und Hülya müssten kein Englisch machen. Die säßen im Deutschkurs... und anstelle von Geldern, die für Albanischen Muttersprachlichen Unterricht ausgegeben werden, bekämen die entsprechenden Schüler eine Extraportion Hauswirtschaft oder Technik.

Alles ist mir lieber, als diese Diskussion um die einzigen beiden Alternativen für viele: auf der einen Seite 3-gliedrig, auf der anderen Seite IGS.

Als SPD-Mitglied habe ich oft das Gefühl, die IGS-Diskussion ist wie des Kaisers neue Kleider:

Jeder weiß, dass der Kaiser nackt ist, aber keiner traut sich, das zu sagen. 40 Jahre lang forderte man IGSsen und jetzt darf man nicht sagen, dass sich das System schon lange überholt hat.



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von: ing_08 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.04.2008 22:29:51 geändert: 08.04.2008 22:30:20

Eine Debatte über Gesamtschulen ist ja auch Unfug.

Die Gesamtschule ist eine mangelhafte westliche Erfindung,
die nie ernsthaft angepackt wurde.
Es gab nie den professionellen Versuch, diese
Schulform vorwärtszuenwickeln und den Geist des
asozialen, leistungsschwachen gegliederten Schulwesens auszumerzen.

Wie gesagt, schon der Begriff "Gesamtschule" muß aus
den Köpfen verschwinden.
Gesamtschule hat nichts mit dem Schultypus zu tun,
den das zweite Deutschland forcierte und der dann
auch Verbreitung in anderen Ländern fand.

Brauchbare Erfahrungen mit der Gemeinschaftsschule
existier(t)en nur in den Neuen Ländern.
(Dort liegen die Akten mancherorts noch heute
in den verstaubten Schränken, die bis 1994 in die
hintersten Winkel der Dachböden verschwanden.)


Die Frage kann also nicht lauten:
gegliedertes Schulsystem gegen Gesamtschule -
das wäre gerade zu grotesk.
Die Strukturfrage lautet:
gegliedertes Schulsystem gegen Einheitsschule.

Denn Einheitsschule ist das einzige Schulmodell,
wo die sogenannte "Grundstufe", siehe "Gesetz über
die Demokratisierung der deutschen Schule" 1946,
NICHT die 1. Stufe im Bildungssystem darstellt,
sondern erst die 2. Stufe ist.
Nur die Einheitsschule bezieht die dringend
notwendige frühzeitige staatliche Betreuung und
Erziehung der Kinder in das Bildungsgefüge ein.

Niveaueinbruch der deutschen Grundschulen ist
eine Sache -- doch schaut man sich an, was da
von der anderen Seite an Rohmaterial jedes Jahr
in die 1. Klasse kommt...
Auf lange Sicht wird darunter das gegliederte
Schulsystem zusammenbrechen, die Gesamtschule
mit Sicherheit auch, nur später.


Ahoi


Genau,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.04.2008 08:43:55

kein Gemeinschafts- oder Einheitschulverfechter (eine Schule für alle) will ernsthaft den alten Typ Gesamtschule wieder aufleben lassen.
Das ist einfach eine unredliche Argumentation und es werden mit Begriffsverwirrung Scheingefechte geführt oder Menschen -absichtlich?- verunsichert.
Wichtige Fragen bleiben weiterhin unbeantwortet. (vgl. mein letzter Beitrag)
Gut finde ich auch, dass im letzten Beitrag das Augenmerk auch auf die Frühförderung gelenkt wird. Hier haben wir großen Nachholbedarf.
elefant1

Wer sich mit Positionen auseinandersetzen will:
http://www.laenger-gemeinsam-lernen.de/
http://www.aktion-humane-schule.de/AufrufSchuleFurAlle.pdf


Warumneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.04.2008 14:46:16

verwendet man denn jetzt wieder in der Öffntlichkeit und in der Politik den begriff Gesamtschule? will die politik eventuell mit den assoziationen zur "alten" Gesamtschule unterschwellig die Abneigung dageen schüren?
Ich kann mich daran erinnern,dass gerade die SPD - nachdem sie hier die Orientierungsstufe gegen die Wand gefahren hatten - nach der Wahl, die sie verloren hatten, von der Gemeinschaftsschule sprachen. Den Begriff Einheitsschule wollte man da ja natürlich auch nicht.
ich hätte gar nichts dagegen, dass man sich hier eine Schue für alle wünscht nd dieses aktuelle gebilde dann Gemeinschaftsschule nennt.
Vom Wort her fände ich das sogar noch positiver, denn Gemeinschaft ist doch etwas erstrebenswertes.


Und warumneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.04.2008 16:27:18

kann man das Ganze nicht einfach "Schule" nennen?
Wenn es nur eine Form derselben gibt, weiß jeder, was mit dem Wort gemeint ist: Ein Ort, an dem gelernt wird


Dasneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.04.2008 16:44:54 geändert: 09.04.2008 16:45:48

fände ich wirklich am schönsten, stimmt

Die GEW will z.B. eine Schule für alle ..... fertig


eine schule für alleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: miro07 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.04.2008 17:48:44

von 1-10 und dann aufs gymnasium!

miro07


Kann das klappen?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: piramia Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.04.2008 19:07:03

Ich habe damit keine Erfahrung, deshalb ist das jetzt eine ernstgemeinte Frage: Von 1 - 10 zusammnen. Wie funktioniert das?
Ich denke jetzt zum Beispiel an die "Randkinder" -entweder hochbegabt oder sehr schwach. Die einen müssen richtig gefordert werden, die anderen gefördert.
Ich hab in meiner 4. Klasse Kinder, die können es kaum noch erwarten aufs Gymnasium zu kommen, um endlich richtig loslegen zu können.


Es kann klappen,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.04.2008 19:33:02

bedarf aber eben entsprechender Lehrer- oder Assistentenstellen.
Nur die fallen nicht vom Himmel und so wird in "einer Schule" (nehmen wir die Bezeichnung von oben) bei der derzeitigen Ausstattung auch nur der Mangel verwaltet.
M.E. werden hier ( auch in der Argumentation) 2 getrennt voneinander zu betrachtende Themen häufig vermischt:
- gemeinsame Schule bis zur 10. Klasse
- bessere Ausstattung mit Lehrer- und Assistentenstunden zur verstärkten Differenzierungsmöglichkeit.
Ein Beispiel: Die Kollegen in der Grundschule (Einheitsschule) differenzieren und fördern so gut sie können und die Zeit dazu haben. Trotzdem sind im 4. Schuljahr z.T. erhebliche Leistungsunterschiede festzustellen; durchaus auch geprägt von sozialen Schichtungen. Wird das besser, wenn man noch 6 Jahre dranhängt (wohlgemerkt bei unveränderten Rahmenbedingungen)?
Hat ein Schüler eine bessere Chance, wenn in seinem Zeugnis nach der 10. Klasse zwar lauter gute Noten stehen, vor den Noten aber immer C-Kurs
(oder ähnlich für das untere Niveau) steht?

Die Menge der Gelder für Bildung ist beschränkt, auch wenn in Zukunft vielleicht mehr Geld in die Bildung gesteckt wird.
Sollen wir davon einen Systemwechsel finanzieren, der dann kaum noch Raum lässt für notwendige Differenzierungsmaßnahmen?
Oder stecken wir zuerst die Gelder in Förderung und Differenzierung im Rahmen des bestehenden Systems?
Ich halte die 2. Lösung für effizienter.

rfalio


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