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Forum: "Strukturmodelle für jahrgangsübergreifenden Unterricht"

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Strukturmodelle für jahrgangsübergreifenden Unterrichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: leva Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.04.2008 10:04:30

Wir sind - wie so viele Schulen in Schleswig-Holstein - gerade dabei in unserer Grundschule ein Konzept für jahrgangsübergreifenden Unterricht in der Eingangsphase zu entwickeln.

Es fällt uns nicht schwer, ein Unterrichtskonzept für jahrgangsübergreifendes Lernen zu entwickeln. Viele von uns können sich gut vorstellen, wie das mit Hilfe von Verfahren des geöffneten Unterrichts funktionieren kann.

Das Problem ist die Organisationsstruktur!
Wir möchten, ...
1. ... dass feste Lerngruppen als Bezugsrahmen unbedingt erhalten bleiben und die Kinder nicht etwa häufig zwischen Jahrgangsklasse und jahrgangsübergreifender Lerngruppe wechseln müssen.
2. ... dass Kinder, die 3 Jahre in der Eingangsphase bleiben, nicht in eine komplett fremde Lerngruppe wechseln müssen.
3. ... nicht als Lehrkräfte immer nur in der Eingangsphase verbleiben, sondern auch in KLassenstufe 3 und 4 die Früchte unserer Arbeit ernten können.
4. ... in unserem System keine Unruhe oder gar Chaos entsteht. Wir sind eine 4zügige verlässliche Schule mit 380 Schülerinnen und Schülern. Da alle SchülerInnen während der Kernzeit Unterricht haben, platzen wir raummäßig aus allen Nähten und haben keinen Bewegungsspielraum. Wir haben nur 2 Gruppenräume für die ganze Schule und nutzen auch viel die Flure.

Ja, was tun? Ich habe bisher noch kein Strukturmodell entdeckt, das unseren Vorstellungen entspricht und bei einer Schule unserer Größe funktionieren würde.

Habt ihr eine Idee? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Könnt ihr mir Tipps geben?
Leva


....neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: maria77 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.04.2008 10:13:07

Ein Konzept, das für *deine* Schule passt wirst du auch nicht finden. aber es gibt viele Seiten (google), die bereits Konzepte entwickelt haben, die dir/euch zumindest Ideen geben und zur Entwicklung eures Konzeptes beitragen können.

z.B.

http://www.svs.hamburg.de/index.php/file/download/1425

http://www.cs-dresden.de/ju.html



Maßgeschneidert!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: leva Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.04.2008 20:16:44

Danke für deinen Hinweis! Genau das ist es. Ich will ja gerade etwas Maßgeschneidertes und suche eben keine fertigen Konzepte.

Wahrscheinlich habe ich mich unklar ausgedrückt.
Es gibt hier doch etliche Kolleginnen und Kollegen, die schon Erfahrungen mit jahrgangsübergreifenden Lerngruppen oder Klassen haben. Seht ihr die von mir angesprochenen Probleme auch? Falls ja, wie habt ihr sie gelöst? Für mich wäre es am wichtigsten, mit einer möglichst konstanten Lerngruppe zu arbeiten.
Wie sind eure Erfahrungen? Was geht? Was geht nicht?

Leva


Konzeptionneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: brigitte62 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.04.2008 20:45:36

Wir sind eine 4-zügige GS mit fast doppelt so vielen Schülern wie ihr und haben dieses Schuljahr umgestellt.
Insofern kann ich dir ein bisschen davon berichten:

1. in dem Jahr der Teilung ist Chaos, es sei denn euer Schulamt gewährt euch ein Jahr lang halbe Gruppen, die dann aufgestockt werden - glaube ich aber eher nicht.
Ich bin in dem Jahr vor der Teilung mit in der 1. Klasse mit Fachunterricht gewesen, bei den Elternabenden, bei besonderenElterngesprächen etc., so dass die Kinder und Eltern mich eigentlich schon gut kannten. Insofern haben sich zwar die Eltern viele Gedanken gemacht, für die Kinder war aber die Teilung kein so großes Problem, zumal die beiden Gruppen nach einem Jahr wieder zusammen kommen.

2. feste Lerngruppen
Wie soll das funktionieren?
Ja ich lege meine gemischte Klasse nicht mit einer Parallelklasse zusammen, um eine homogene Gruppe zu erreichen - d. h. aber einen hohen Grad an Differenzierung und ein sehr anstrengendes halbes Jahr bzw. bis die Kleinen lesen können.
Bei uns war das durch viele Erzieherstunden abgefangen.
Idealer finde ich dann die Mischung 1 - 3, was aber in Berlin durch die 6jährige Grundschule besser funktionieren würde.

3. Wenn ihr Lehrer nicht nur in 1/2 bleiben wollt, braucht ihr ganz viele an der Schule, die das mittragen. Z.B. können ja immer 4 von den 8 Lehrerinnen der SAPH mit weiter in die 3 gehen und 4 neue rücken nach. Dadurch habt ihr immer einen Klassenlehrerwechsel innerhalb der SAPH ???, den ihr dadurch vielleicht abmildern könntet, dass ihr die "neuen" Kollegen als Fachlehrer mit hinein nehmt.

Wir für uns haben entschieden, zunächst nur in der SAPH zu bleiben, und zwar deswegen, weil es uns viel zu anstrengend ist, derartig differenzierenden Unterricht zuerst für 1/2 vorzubereiten und dann dasselbe noch mal für die anderen Jahrgänge zu tun. Vielleicht nach ein paar Jahren wieder - aber im Moment nicht.

Unterschätz nicht, auch wenn ihr schon sehr differenziert gearbeitet habt und viel Material habt, wie anstrengend für euch Lehrer die erste Zeit sein kann.

Wir haben in diesem ersten Jahr von unseren 8 Kolleginnen 3 die längerfristig erkrankt sind. Natürlich spielen hierbei noch andere Faktoren eine Rolle, aber die Einführung der Jahrgangsmischung ist ein wichtiger davon.

Ich mache das total gerne, sage aber dennoch - langsam - seht unbedingt zu, dass ihr euch nicht überfordert.


@brigitte62neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: leva Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.04.2008 21:19:35

Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Ja, genau so etwas brauchen wir. Das hilft weiter. Ihr, die ihr die Umstellung schon bewältigt habt, seid die Experten. Alle Fortbildungen, die uns angeboten werden, kommen ja von Leuten, die nur theoretisch über jahrgangsübergreifendes Lernen reden. Praktische Erfahrungen hat ja bei uns noch niemand.

Sich selbst nicht überfordern - das ist ein guter Vorsatz. Wir versuchen ein gemäßigtes Tempo bei der Einführung. Im nächsten Jahr haben wir erstmal eine Erprobungsphase...





Hilfen nutzenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: brigitte62 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.04.2008 22:08:31

Ich weiß nicht wieihr ausgestattet sein werdet:

Wir haben Erzieher in ca. 10 -12 Stunden mit dabei, ohne die ich mir die Anfangsphase kaum hätte vorstellen können.

Zusätzlich habe ich eine Mutter, die in einer Doppelstunde kommt.
Dann habe ich mir jetzt noch eine Referendarin geangelt.

Klar - wenn du dem völlig abgeneigt bist, dann ist das eine zusätzliche Belastung. Wenn du dir so etwas aber vorstellen kannst, hol dir Praktikanten, Referendare, Mütter - alle, die du kriegen kannst.

Bindet eure Kollegen mit ein - das ist bei uns momentan ein sehr großes Problem.

Unsere Kollegen, die dann die 3. übernehmen, haben immer noch die Hoffnung, das alles so ist wie immer.
Sie werden aber Schüler bekommen, die ganz andere Arbeitstechniken gewohnt sind (die Kollegen unterrichten vorwiegend old fashioned), die noch unterschiedlicher in ihren Leistungen sind als bisher und deren Eltern anderes erwarten. Bei uns ging die Einführung der Jahrgangsmischung einher mit der Herabsetzung des Einschulungsalters, so dass die Kinder auch noch jünger sind - und das merkst du in einigen Dingen.

Außerdem macht euch gefasst darauf, das vor allem in dem Jahr nach der Teilung die Eltern der 2.Klässer das ganze mit großem Argwohn betrachten, ob ihr Kinder nicht zu kurz kommen.

Eine Mutter bei mir drückte das so aus: "Die meckern über die gleichen Dinge, über die eigentlich schon immer gemeckert wurde. Aber jetzt ist die Jahrgangsmischung schuld.

Wie werden bei euch die personellen Bedingungen sein? Wisst ihr das schon?


Personalausstattungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: leva Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.04.2008 22:17:55

Wie die Personalausstattung sein wird, wissen wir noch nicht genau. Der Planstellenerlass ist noch nicht veröffentlicht.

Die Schulräte sprechen momentan davon, dass es pro Eingangsklasse 2 Stunden zusätzlich geben soll - also 8 Stunden für die ganze Schule. Dazu bekommen wir vermutlich noch Unterstützung durch das Förderzentrum. Mit etwas Glück sind das auch 2 Stunden - insgesamt also wohl 4 Stunden pro Woche doppelt besetzt. In der Realität fällt davon mehr als 50 % aus. Das zeigt die Erfahrung. Wir sind verlässliche Grundschule und brauchen unsere Lehrerstunden fast alle dafür, die vorgeschriebenen Stunden abzudecken. In diesem Jahr hatten wir noch eine kleine Vertretungsreserve. Aber sobald jemand krank wird, haben wir "Notstand". Dann müssen wir oft die Doppelbesetzungen auflösen.

Erzieher werden wir ganz sicher nicht bekommen. Wir arbeiten eng mit der Berufsfachschule für Sozialpädagogik zusammen und haben häufig Praktikanten bei uns. 3 Lehrkräfte in Ausbildung haben wir auch schon jetzt - mehr geht nicht.

Also wir behelfen uns sowieso - und schon jetzt ist die Personaldecke zu knapp; auch ohne jahrgangsübergreifende Gruppen.

Und dann ist da ja noch die Raumknappheit...


Personalausstattungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: brigitte62 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.04.2008 22:29:48

Diese 4 Stunden hatten wir auch und wie bei euch sind sie kaum verlässlich.

Inzwischen hat der Senat wohl verstanden, dass das nicht klappt und hat uns zusätzliche 2 Teilungsstunden zugebilligt + zusätzliche Erzieherstunden.

Zwar glauben wir das erst, wenn wir es sehen, aber immerhin ...

Um so wichtiger ist es, dass ihr euch gegenseitig unterstützt.
Aber nichts desto trotz. Ich finde meine Klasse total toll.
Ich arbeite gerne so.


Das macht mir Mut!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: leva Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.04.2008 23:06:20

Das macht mir Mut, wenn du schreibst, dass du gerne so arbeitest - trotz aller Schwierigkeiten.

Hast du dich denn jetzt auf die Eingangsphase spezialisiert? Ich habe bisher überwiegend Modelle gesehen, bei denen eine Spezialisierung erfolgt.

DAs würde mir total schwer fallen. Ich habe gerade eine 3. Klasse und genieße es, dass ich die Lernentwicklung der Kinder weiter verfolgen kann. Es sind so unglaublich positive Entwicklungen zu beobachten. Das macht so richtig Freude, jetzt zu sehen, wie sie die Arbeitstechniken anwenden und wie selbstständig sie sind! Darauf würde ich so ungern verzichten...


Spezialisierungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: brigitte62 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.04.2008 17:43:46

Ja, das verstehe ich gut.
Als ich nach Berlin kam ist mir schon der Verzicht auf Klasse 4 schwer gefallen.

Aber Mischung 1- 3 ist bei uns nicht durchsetzbar und jetzt für 1/2 das auf die Reihe zu kriegen ist wirklich eine Herausforderung. Unsere Langzeitkranken mahnen mich denBogen nicht zu überspannen.

Keine Klasse 3 derzeit. Vielleicht in ein paar Jahren wieder.
Bei uns an der Schule kommt noch dazu, dass die anderen Kollegen die Mischung ablehnen, insofern müsste ich sehr kämpfen eine 3 zu bekommen.


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