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Forum: "Neuste "Idee" in Bayern im Licht der bevorstehenden Landtagswahlen: ein Übertrittszeugnis für alle!"

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Neuste "Idee" in Bayern im Licht der bevorstehenden Landtagswahlen: ein Übertrittszeugnis für alle!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.05.2008 09:54:58 geändert: 01.05.2008 10:09:50

Neuste Pressemitteilung:

Pressemitteilung des Kultusministeriums Nr. 103 vom 30.April 2008:

Kultusminister Siegfried Schneider wird bis Ende 2008 das
Übertrittsverfahren überprüfen

MÜNCHEN. Am 2. Mai erhalten die Schülerinnen und Schüler der 4.
Grundschulklassen das Übertrittszeugnis. Darin bestätigen erfahrene
Grundschullehrerinnen nach gut eindreiviertel Jahren Erfahrung mit den
Kindern, für welche Schulart die Kinder nach ihrer Bewertung geeignet
sind.
Die Wahl der weiterführenden Schule nach der vierten Klasse ist keine
endgültige. Sollten sich Kinder gut entwickeln, können sie jederzeit auch
nach fünften Klasse in eine andere weiterführende Schule wechseln.
Das gegliederte Schulwesen hat sich bewährt, da es die Schülerinnen und
Schüler je nach ihren Talenten bestmöglich fördert.
Für alle Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit, am
Probeunterricht teilzunehmen.
Das Bayerische Schulsystem stellt sicher, dass auch Absolventen der
Hauptschule, etwa nach dem M-Zug oder einer Berufsausbildung, über die
Berufliche Oberschule die Zugangsvoraussetzung für die Hochschule erwerben
können. Die Berufliche Oberschule wird ab dem kommenden Schuljahr sogar
flächendeckend eingeführt.
Um die Begabungen noch intensiver erkennen und ausweisen zu können,
bekommt im neuen Schuljahr jeder Viertklässler ein Übertrittszeugnis, auch
wenn die Eltern keines beantragt haben.
Kultusminister Siegfried Schneider hat angekündigt, dass er die
Übertrittsregelung bis Ende 2008 prüfen wird, um mögliche Belastungen für
die Grundschüler zu senken. Gemeinsam mit Eltern und Lehrkräften wird er
über mögliche Änderungen nachdenken.

--------

Ich sage nur: Wahnsinn!
Ich müsste dann für 27 Schüler ein Übertrittszeugnis schreiben, das ein ausführliches pädagogisches Wortgutachten erhält.
Die Kinder, die auf die Hauptschule gehen, werden dort frustrierende Einschätzungen vorfinden.
Zwei Monate vorher haben sie und ihre Eltern schon ein ausführliches Halbjahreszeugnis mit Informationen über ihre Leistungen erhalten.
Wo führt dieser Wahnsinn noch hin?
Ich glaube, wir brauchen NOCH mehr Mobile Reserven, damit unsere Klasse ständig versorgt ist. Und ich mach zusätzlich ein Überlebenstraining.


Ich kann nur hoffen, dass die ausführlichen Berichtzeugnisse von den Texten her vereinfacht werden. Denn die sollen ja geändert werden. Doch ich befürchte, dass man vor allem das Wegfallen der Kopfnoten als DIE Errungenschaft anpreist.


Da hat sich doch mal wieder gezeigt:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ivy81 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.05.2008 10:33:55

"Es kommt auf jeden Fall nichts Besseres nach!"
Eigentlich dachte ich, nach der Strauß-Tochter kann es nicht mehr schlimmer kommen, aber wurde wieder eines Besseren belehrt.
Wenn ich das lese, wünsche ich mir auf einmal nicht mehr, in die Staatsnote reinzukommen. So bleibe ich lieber mit Jahresverträgen an der FöS und muss mich dem Wahnsinn nicht stellen, der da verbreitet wird!
Wir haben ja vor lauter Bürokratie überhaupt keine Zeit mehr, uns um die Kinder zu kümmern (von Privatleben will ich gar nciht reden!) Warum wundert sich die Öffentlichkeit eigentlich noch, wenn viele Kinder dabei auf der Strecke bleiben? Der Lehrer muss so viel über Möglichkeiten aufschreiben, was man mit ihnen tun könnte, dass er am Ende keine Zeit hat, es umzusetzen! Aber bei sowas besteht wohl keine Chance, dass die Eltern auf die Straße gehen, oder?

Wann hat dieser Wahnsinn mal ein Ende? Fragt sich

ivy

PS: Wie wärs mit einem bayerischen Raumfahrtprogramm: Schießt Goppel und Schneider auf den Mond - ohne Rückflugmöglichkeit! Aber da sind wir wieder am Anfang angelangt: Es kommt eh nichts Besseres nach...


@ysnpneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.05.2008 11:09:21

Das Zwischenzeugnis entfällt ab nächstem Jahr in der 4. Klasse. Stattdessen bekommen alle Kinder der 4. Klasse ein Übertrittszeugnis!
streberin


Das ist schon richtig!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: teacher-redo Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.05.2008 11:30:09

Aber: Hoffentlich wird uns dann endlich auch erlaubt, in den Übertrittszeugnissen KLARTEXT zu reden und die Tatasachen nicht noch durch angenehme Wortlaute zu verschleiern. Letztere werden von Teilen der Elternschaft nämlich nicht verstanden, was dazu führt, dass sie dann sicher der Meinung sind, dass ihr Kind doch gar nicht so schlecht ist, wie es die Noten aussagen.
Und: Herr Schneider redet auch davon, dass das System aus Hauptschule-Realschule-Gymnasium erhalten werden soll. Bei mmir gab es bisher in den 4. Klassen aber immer ein paar Schüler, deren Eltern mir zugestimmt haben, dass ihr Kind (trotz 3/3/2 in D/Ma/HSU) nicht der richtige Kandidat für eine höhere Schule ist. Wenn diese Leute dann lesen "bedingt geeignet", werden sie sich sicher in viel größerer Anzahl FÜR den Weg an die höhere Schule entscheiden und weniger intensiv auf die Argumente der Lehrer hören. Packen sie es dann an der höheren Scule nicht und wollen zurück ... ja, dann gibt es diese Hauptschule vielleicht schon nicht mehr, weil die Schülerzahlen nicht gepasst haben. UND DANN? Fragen diese Leute dann Herrn Schneider?
Mal abwarten, was letztendlich wirklich passiert!


@mobber und streberinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.05.2008 11:56:12

Dann wundert mich, dass der von euch erwähnte Zusammenhang in der Pressemitteilung nicht aufgezeigt wird, da man daraus falsche Schlussfolgerungen zieht.

Woher habt ihr diese Info? Ist mir da etwas entgangen?

Übrigens, das mit den 25 Schülern pro Klasse wird erst in Jahren angestrebt. Darauf können wir vorerst nicht hoffen.


in einem Rundschreibenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.07.2008 08:56:48

stand das glaub ich ....
Also keine Zwischenzeugnisse, aber Ü'zeugnisse. Ich frage mich, wann endlich dieser blöde Notenschnitt abgeschafft wird! Das würde vieles an Druck rausnehmen. Für alle Beteiligten!

Die Vereinfachung der Zeugnisse, die du @ysnp angesprochen hast, ist ja auch lächerlich:

Buchstaben A-D fallen weg. Trotzdem soll zu jedem Unterpunkt ein Satz abgefasst werden und am Schluss ein abschließender Kommentar im Sinne von "Insgesamt war das Arbeitsverhalten gut... befriedigend... ".
Ach ja, und die Bemerkung in HSU fällt weg. Das war's ... Von wegen einfacher.

Wir sollten mal Herrn Schneider einen Satz Zeugnisse tippen lassen, dann würde sich vielleicht was ändern...

joqui


Im selben Staat!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.07.2008 09:48:43

Wenn die bayrischen Kolleginnen und Kollegen Probleme erörtern, habe ich Mühe, obwohl ich auch Lehrer an der GS bis - allerdings in RLP -, Inhalte zu verstehen. Beispiel: Was ist eine Staatsnote? Habe ich noch nie gehört. Anscheinend müsst Ihr umfangreiche Zeugnisse schreiben, wenn die Kinder im 4. Schuljahr sind.

In der RLP ist das nicht der Fall. Die Eltern entscheiden selbst über den weiteren Schulweg ihrer Kinder. Die Empfehlung des Lehrers ist nicht bindend. Da diese Entscheidung in der letzten Januarwoche getroffen werden muss und die Kinder schon im Februar an die weiterführenden Schulen angemeldet werden, haben wir z.B. das Problem, dass nicht wenige Kinder und Eltern denken: Das war's mit der Grundschule und beginnen eine Hängepartie bis zum Ende des Schuljahres.

Die HS, die jetzt hier abgeschafft werden, hatten das Problem, in der 5. und 6. Klasse nur sehr wenige Schüler zu haben, die meistens völlig leistungsunfähig waren, und dann ab Stufe 7 neue Klassen bilden mussten, weil die Rücklaufquote vom GY und der RS sehr hoch war. Und diese Abstiegsschüler, die sich selbst als Versager ansahen, zu Unterrichtsstörern sich weiterentwickelt haben. Also: HS-Lehrer zu sein mit den beschriebenen Schülern ist in RLP wohl ein noch härteres Brot als in Bayern.

Ich wollte nur darauf hinweisen: Wenn die bisher geltenden Voraussetzungen für den Übertritt an weiterführende Schulen abgeschafft werden, wie oben gefordert, sinkt die HS, ebenso wie RS, im Niveau nach unten. Das Gymnasium entwickelt sich zur "Gesamtschule", weil immer mehr hingehen. Auch dort wird das Niveau sinken, da so viele nicht rausgeschmissen werden können.

P.S. Wenn ich am 4.8. wieder schaffen muss, beginnt bei euch der Urlaub. Jetzt kommt an unsere Schule ein Schüler aus Bayern. Das arme Kind!


licht und schattenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.07.2008 10:33:14

so isses, bakunix - ist wohl auch nicht das Gelbe vom Ei....

Früher (in den sechzigern) musste jeder, der aufs GY wollte einen dreitägigen Probeunterricht absolvieren. Egal wie die Noten an der GS waren. Stressig aber auch irgendwie gerecht, oder? Aber aus irgendwelchen Gründen wurde es ja abgeschafft....

Der Vorteil in eurem System: Es braucht nicht so viele Rechtsanwälte

Ehrlich: In jeder vierten Jahrgangsstufe sind immer Eltern, die den Rechtsanwalt bemühen, damit das Kind auf das hl. Gymnasium kommt. Komme was wolle! Kinder brechen weinend über Proben mit der Note 3 zusammen (das ist leider kein Scherz) und Leherinnen, die den Druck nicht mehr aushalten, erleiden einen Nervenzusammenbruch ... (auch öfter schon vorgekommen). Ich hatte Kolleginnen, die nicht mehr in der GS arbeiten wollten, lieber in der HS, weil sie den Druck in 3/4 nicht mehr ausgehalten haben.

Bei uns ist das beschriebene Problem in der HS 7. Klasse auch vorhanden: Viele Eltern geben ihr Kind schon in der 3. Klasse jeden Tag in Nachhilfe. Irgendwann ist dann das Ende der Möglichkeiten erreicht und die Schüler kehren zurück. Sehr unschön für alle - auch für die HS-Kollegen.

Schwierig schwierig... joqui


@joqui und bakunixneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: volleythomas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.07.2008 10:58:02

...zumal wir ja auch in 5/6 das Problem haben dass wir nur noch "Ausschussware" bekommen. Jeder der halbwegs was auf die Reihe bringt geht an GY oder RS, und wenn es auch nur mit Hilfe von Nachhilfelehrern ab der 2. (!) Klasse geht. Leider haben viele RS und GY-Rektoren die Einstellung dass man ungeeignete Kinder länger halten muss als zumutbar (für S und L), damit man nicht auf eine doch größere Anzahl von Kindern verzichten muss (und man dann kein "großer" Rektor mehr ist?!?!?).
Durch den Auslesedruck in 3/4 haben die Kollegen kaum noch Zeit, sich um die schwachen Kinder, die die meiste Zuwendung benötigen würden, zu kümmern. Wir bekommen derzeit immer mehr Kinder in die 5., die kaum in der Lage sind halbwegs richtig zu lesen, schreiben oder zu rechnen. Dann gehen nach der 5. nochmal einige in die RS, nach der 6. verschwindet wieder ein Teil in die Wirtschaftsschulen, und der Rest, der übrig bleibt, ist dann so richtig motiviert - wie man sich denken kann.
Hat man die Kids dann soweit, dass sie in der 9. auf den Quali hinarbeiten, kommen dann wieder Heerscharen von GY oder RS, die extern den Quali ablegen wollen/müssen - damit sie wenigstens irgendwas haben, weil das Erreichen des eigentlichen Abschlusses an RS oder GY kaum im Bereich des Möglichen liegt. Warum behält man Kinder, die das Ziel der Schulform sehr wahrscheinlich nicht erreichen, überhaupt in dieser Schulform (zumal sich das "Versagen" ja idR über mehrere Jahre hin abzeichnet)?

Thomas


Auswüchseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.07.2008 11:25:08

Auswüchse am Rande des förderalen Systems

BaWü und RLP sind teilweise nur durch den Rhein getrennt. In BaWü gibts, wie in Bayern, Übergangsvorschriften: 2,5 in D und M im Schnitt ergibt eine Erlaubnis, das Gy zu besuchen, 3,0 ergibt RS.

Wenn nun ein Kind 2,6 oder schlechter aufweist und demnach nur auf die RS darf, dann handeln manche Eltern: Sie melden ihr Kind in RLP am Gy an, das dann eine Schamfrist lang besucht wird. Anschließend wechselt es nach BaWü. Da es vom Gy kommt, darf es das Gy jetzt besuchen.


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