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Forum: "Von der Regelklasse in die Förderschule"

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Von der Regelklasse in die Förderschuleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.06.2008 21:59:57

In meiner 3. Klasse ist ein Schüler, der am Rolando-Syndrom leidet. Die Notengebung ist ausgesetzt, weil der Schüler einfach überfordert ist mit dem normalen Stoff und Zweitklassmaterial bekommt und auch differenzierte Proben schreibt. Er wird vom Mobilen Sonderpädagogischen Dienst betreut. Die Kollegin hat sich sehr dafür eingesetzt, dass der Schüler einen Platz an der Förderschule bekommt. Nun ist ein Platz frei geworden (nach 3 Jahren!) und ich muss ein Gutachten schreiben.

Lange Rede kurzer Sinn. Hat von euch schon mal jemand so ein Gutachten geschrieben? Was muss da auf alle Fälle rein? Gibt es etwas, das auf keinen Fall drinstehen sollte? Oder soll ich den Schüler einfach "frei von der Leber weg" beschreiben???

Danke für eure Hilfe!!

joqui


wieso...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: skole Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.06.2008 22:03:54

musst DU das gutachten schreiben???
das macht der förderschullehrer!
skole


Die auchneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.06.2008 22:15:03

Also ich muss laut der Kollegin vom MSD etwas schreiben und sie schreibt ein Gutachten und der Rektor muss auch etwas schreiben.

Nachdem wir nun schon so lange auf einen der heiß begehrten Förderschul-Plätze warten, hab ich Angst, dass ich durch mein Gutachten etwas "verderben" könnte.

joqui


Musste das auch schon,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.06.2008 22:16:08

nennt sich zwar nicht Gutachten sondern Begründung des Antrags, ist aber praktisch das gleiche, zu sehen daran, dass in einigen Fällen mein Geschreibsel später als Gutachten in der Akte zu finden war, nur mit 'ner anderen Unterschrift drunter...

Also, wir haben das (Klasse5 oder 6 HS, NRW) meist so gemacht, dass wir das Kind frei formuliert beschrieben haben unter den Überschriften "Lern- und Arbeitsverhalten", "Leistungen in den Fächern", "Sozialverhalten", "Zusammenarbeit mit dem Elternhaus". Natürlich haben wir auch Bezug genommen auf alle Untersuchungen, Tests, Bescheinigungen etc., die schon vorlagen.

In NRW ist es wichtig, dass man einerseits deutlich herausstellt, welche Förderung in der Regelschule erfolgte (muss richtig viel sein, denn dazu sind wir verpflichtet), man kann ruhig auch Erfolge dieser Förderung beschreiben. Zum anderen muss aber ganz deutlich werden, was das Kind noch braucht und was die Regelschule begründet nicht leisten kann.


vielleichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sfstoeckchen Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.06.2008 22:16:46

meint joqui den "Bericht der meldenden Schule", womit der "Antrag auf Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs" gestellt wird. Dieser beinhaltet (in NRW) u.a. eine ausführliche Stellungnahme über Stärken/Schwächen des Schülers, angewandte Fördermaßnahmen und eine Begründung, warum diese nicht erfolgreich waren. Als das kommt schon einem Gutachten nahe!
Das Gutachten zur Ermittlung des sonderpädagogischen Förderbedarfs wird dann seitens der Förderschule erstellt.


ja, das meint joquineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.06.2008 22:23:25

Sorry, aber man merkt schon an meiner fehlerhaften Begriff-Verwendung, dass ich auf diesem Gebiet noch ziemlich unbeleckt bin .

Wir haben in Bayern ja sowieso diese ausführlichen Zeugnisse, da kann ich sicher einiges übernehmen, oder?

Zusammenarbeit mit den Eltern erfolgt kaum - der Vater (Kroate) behauptet, sein Sohn sei nur faul. Er weigert sich im übrigen auch, ihm Medikamente zu geben.

Der Schüler ( nennen wir ihn Bob) kann z.B. schriftlich addieren - aber nur ohne Übertrag. Er kann schriftlich subtrahieren - aber nur ohne Übertrag. Einfachste Sachaufgaben kriegt er hin (Niveau Ende 1 Anfang 2. Klasse). Ist das zu positiv, wenn ich die Sachen erwähne, die er gut kann???? Auch wenn es nicht dem Stand der 3. Klasse entspricht???? (eigentlich wäre er ja in der 4. ...)

joqui


Sicherneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.06.2008 23:09:26

wirst du viel aus den Zeugnissen übernehmen können, musst darüber hinaus aber auch deutlich herausstellen, was er nicht kann, wie ihr dran arbeitet, dass er das lernt, wie er mit individueller Förderung umgeht. Zusammenhänge zwischen Arbeits-und Sozialverhalten sind sehr wichtig, wenn möglich mit einer vorsichtigen Prognose über die weitere Entwicklung ("Es ist zu befürchten...."). Gilt alles für NRW, aber es muss ja nicht alles überall anders sein.
Und unter "Zusammenarbeit mit dem Elternhaus" heißt es dann eben "Leider kann Bob auch zu Hause keine Förderung/Unterstützung erhalten, da...."

Frage' doch mal, ob jemand im Kollegium schon mal so einen Antrag gestellt hat, dann bekommst du vielleicht ein Beispiel.


Unbekanntes "muss" ich immer googeln...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kla1234 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.06.2008 13:02:44

Eigentlich hat Epilepsie nicht zwingend mit Lernmöglichkeiten zu tun, dachte ich.

Ich hab mal gegoogelt deshalb zu Rolando:
"Die Anfälle treten häufig aus dem Schlaf heraus auf, da die Aktivität sich hier vom Fokus über das gesamte Gehirn ausbreiten kann.
Diese Ausbreitung bestimmt letztlich auch die Prognose für die geistige Entwicklung der Kinder. Da wir überwiegend im Schlaf lernen, führt die pathologische Hirnaktivität zu einem verminderten Lernvermögen. Es kann somit zu Teilleistungsstörungen - insbesondere im sprachlichen Bereich - kommen, wenn die Epilepsie nicht behandelt wird."

Wenn die Epilepsie nicht behandelt wird!!! Und du sagst, es klappt nicht mit der Medizineinnahme?
Also muss der Vater in eine Förderschule und nicht das Kind.

Liebe Grüße
kla

PS: eine Integration ist nicht weiterhin möglich und sinnvoll?
Gerade habe ich einen Filmausschnitt zur Primaria-Schule am Bodensee gesehen. Jeder lernt etwas anderes. "Kinder" von Reinhard Kahl.


Muss mich meiner Vorrednerin anschließenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.06.2008 16:37:04

Wenn der Vater bei einer solchen Schwere der Krankheit die Medikation nicht regelmäßig gibt, liegt Kindeswohlgefährdung vor. Das würde ich unbedingt dem Jugendamt mitteilen.

Des Weiteren, warum kann er nicht weiterhin bei Dir integrativ betreut werden? Ich bin auch sehr verwundert, dass man 3 Jahre warten muss, wenn man Förderbedarf hat.

Ins Gutachten oder wie Du das auch immer nennst, schreibst Du eine Ist-Standsanalyse im sozialen Bereich, kommunikativen Bereich, personalen Bereich (Einstellungen, Motivation, Durchhaltevermögen usw.) und kognitiven Bereich.
Des Weiteren gibst Du an, wie Du Ihn gefördert hast, wie er darauf reagiert hat und was Du dadurch erreicht hast.


Danke Euch!!!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.06.2008 21:49:21

Das Jugendamt ist eingeschaltet. Aber da passiert nicht viel .

Bei uns sind Förderschulplätze so rar, dass man da eben schon mal "etwas" länger darauf warten muss und schon mal einen Kniefall samt Luftsprung macht, wenn es dann doch klappt...

Die Gendanken mit dem "Weiterfördern" hab ich mir auch gemacht. Aber in meiner Klasse sind 27 Kinder. Der Schüler braucht aber viel mehr persönliche Zuwendung und Aufmerksamkeit, als ich ihm bei dieser großen Anzahl an Schülern geben kann. Wir machen WP-Arbeit und offene Unterrichtsphasen helfen auch, ihn immer wieder zu aktivieren. Aber oft genug wird ihm vor Augen geführt, dass er nicht das kann, was andere können. Er ist mit einigen Sachen schlichtweg überfordert - und merkt das zuweilen auch. Selbst wenn er nach der allgemeinen Einführung eines neuen Themas an differenziertem Material weiter arbeitet. Da wird der Schüler an der Förderschule einfach besser gefördert... hat Erfolgserlebnisse... wird optimal betreut....

Abgesehen davon erzählte mir eine Kollegin von dieser Fö., sie habe auch ein Kind mit Rolando-Syndrom in ihrer Klasse und der bekäme zuweilen auch während des Unterrichts Epeleptische Anfälle ...

P.S. dass der Vater unmöglich ist, brauch ich wohl nicht zu erwähnen....

lg jouqi


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