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Forum: "Münchner U-Bahn-Schläger"

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Im Großenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ivy81 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.07.2008 14:35:13

und Ganzen stimme ich emiliach zu.
Aber um mal wieder ans Opfer zu erinnern:
Wenn mich einer krankenhausreif prügeleln würde, wäre es mir normalerweise wurscht, wer er ist. Ob derjenige Ausländer ist, ne schwere Kindheit hatte oder gerade high war. Ich würde in jedem Fall wollen, dass er eine gerechte Strafe bekommt. Und so ist es doch bei allen Verbrechen! Man müsste überall ohne Diskussionen den gleichen Maßstab ansetzen, dann wäre es für die Opfer "fair". Aber an die denkt ja vor lauter politisieren wieder keiner mehr. Nur über die Täter redet man noch ewig.

Meint jedenfalls

ivy


Opferschutzneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.07.2008 14:41:39

Hier liegt ein grundlegendes Problem der StPO, das Opfer kann höchstens als Nebenkläger auftreten. Ansonsten kann es als Zeuge auftreten, so die gesundheitlichen Folgen einer Attacke dies zulassen. dabei spielt die Nationalität des Täters aber keine Rolle.


Kelekneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.07.2008 10:46:35

Mich beschäftigen die Frauen, die völlig unreflektiert und deshalb nach außen hin auch noch gerne in einer solchen Falle sitzen und ich frage mich, was man dagegen tun kann. Vielleicht wäre eine Sprachkurspflicht nicht verkehrt.

Ich empfehle die Lektüre von Necla Kelek "Die fremde Braut".
Sie gibt einige Hinweise, wie das von dir Geschilderte abgemildert werden könnte.
Sie schlägt vor, dass das Zuzugsalter der Frauen aus der Türkei auf 24 jahre hochgestuft wird. Ihre Begründung:
Die meisten Frauen sind unter 20 und haben nie etwas Anderes kennengelernt als Gehorsam den Eltern und den Brüdern gegenüber. Ältere Frauen sind selbstbewusster und selbstständiger.


Moment Malneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.07.2008 11:03:20

Anstatt darüber zu debattieren, wie man unliebsame "Gäste" los wird, sollte man überlegen, wie man es schaffen kann die Integration - insbesondere der Frauen - zu verbessern.


Das sehe ich etwas anders.
Wer hier in Deutschland geboren ist und für immer leben will, kann die deutsche Staatsangehörigkeit annehmen.
Wenn jemand das nicht tut, dann hat er/sie dafür Gründe, meist wird argumentiert: Ich bin halt Türke/Kurde/Syrer und nicht Deutscher.

Dass alle vor dem Gesetz gleich sind, egal welchen Pass man besitzt, ist selbstverständlich.

Danach sollte man sich allerdings sehr gut überlegen, ob man Intensivtäter ohne deutschen Pass noch weiterhin von der Solidargemeinschaft alimentieren sollte, ob man es noch weiter zulassen sollte, dass sie die Gesellschaft angreifen, die sie aufgenommen und auch finanziell versorgt hat.
Es ist nämlich zu bedenken, dass die Diskussion um Ausweisung erst dann beginnt, wenn der Täter teilweise bis zu 80 mittelschwere bis schwere Straftaten begangen hat. Glaubt jemand wirklich ernsthaft, diese Leute sind noch irgendwie zu fleißigen steuerzahlenden Bürgern zu machen, die ihren Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten?

Wenn wir wenigstens sie loswerden können, dann sollten wir das tun. Wir haben nämlich mit den deutschen und eingebürgerten Tätern schon genug zu tun.
Dazu lohnt sich ein Blick ins Ausland. Typische Auswanderungsländer wie USA ,Kanada und Australien sind da überhaupt nicht zimperlich. Da genügt meist schon eine einzige Straftat.


Hmneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ninniach Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.07.2008 11:07:02

Mein Eindruck ist, dass es Mittel und Wege geben wird, auch das mit dem Zuzugsalter auszuschalten. Beispiel: Dann wird geheiratet, die Frau bleibt in der Türkei, wird besucht, bekommt die Kinder dort und zieht dann mit den Kindern zu, wenn sie das Alter erreicht hat. Ich glaube nicht, dass die Frauen dadurch freier würden, denn im Prinzip würden sie wohl bei der Familie des Mannes bleiben. Für Freiheit wäre da kein Raum. (Das ist auch so was: Wenn die türkischen Mädchen hören, dass ich ganz alleine wohne - ohne Eltern, ohne Mann, sind sie immer etwas verwirrt und ich glaube, die meisten sind schon so geprägt, dass sie das eher weniger gut finden.)

Wirklich was ändern, kann man, glaube ich nur, wenn man hier ansetzt mit der Grundlage die uns der Rechtsstaat bietet. Trotzdem bleibt es unheimlich schwer, in dieses System hineinzukommen, weil man sich nicht bewusst ist, welche Mechanismen da hinter den Kulissen ablaufen, damit die Frauen sich fügen. Das Kopftuch tragen auch viele freiwillig. Wenn man dann aber mal mitbekommt, was so alles erzählt wird, damit das passiert. Hätte man mir solche Geschichten erzählt, als ich noch wenig über die Welt wusste, hätte ich auch geglaubt, es freiwillig zu tragen.

Mir fehlt immer noch ein sinnvoller Weg, damit umzugehen und ich bin immer wieder neu froh, in meine Kultur und meine Familie hineingeboren zu sein.


RLPneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.07.2008 11:35:47 geändert: 12.07.2008 11:42:12

Hier wo ich wohne, gibt es in den Kindergärten und in den Schulen Förderprogramme für Kinder mit Migrationshintergrund. Da der Kindergartenbeitrag sehr niedrig ist, gehen praktisch alle Kinder unabhängig von der Nationalität in den Kindergarten.
Ein Freund hat vor 5 Jahren eine Frau aus Bulgarien geheiratet. Sie war dort Erzieherin und Grundschullehrerin. Damit ein Teil ihrer Ausbildung in Deutschland anerkannt wurde, musste sie einen speziellen (teuren) Kurs für die Praxis als Erzieherin und Sprachkurse (Selbstzahler!) besuchen und am Ende eine Deutschprüfung machen, die Sprachkenntnisse mindestens in Abiturniveau nachweisen.
Sie erzählte, dass viele Kursteilnehmerinnen diese Kurse als Migranntinnen vom Land bezahlt bekommen. Trotzdem (oder gerade deswegen?) sei ihr ernsthaftes Interesse an den Kursen nicht vorhanden.
Vielleicht sollte man auch dazu übergehen, wenn z. B. Elterngespräche anstehen und die Eltern nicht genügend Deutsch sprechen, die Eltern zu verpflichten einen professionellen Übersetzer mitzubringen (auf ihre Kosten!). Das hat auch etwas damit zu tun, dass man ja nie weiß, ob Familienangehörige oder Freunde wirklich "echt" übersetzen.
Auch Arbeitgeber könnten in diese Richtung einiges tun, oder ist manchem ein "stummer Arbeitnehmer", der die deutschen Gesetze nicht versteht lieber?
Meine ganz persönliche Meinung ist, dass alle Kinder, die einen Kindergarten oder -wenn sie nicht im Kindergarten waren-und eingeschult werden, bei geringen Deutschkenntnissen einen intensiven Deutschunterricht erhalten sollten.
Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (auch geringfügig Beschäftigte, sollten wenn sie nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und nicht aufgrund von Zeugnissen Deutschkenntnisse nachweisen können, Sprachkurse belegen, die mit einer Prüfung abschließen und wenigsten einfache Kenntnisse belegen.


typisch deutsche Diskussionneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.07.2008 11:41:23

Warum dieser Disput über Abschiebung, Warum das Pferd von hinten aufzäumen?

Die Situation, wie sie ist, ist schlecht, weil die Zuzugsbedingungen fehlerhaft geregelt sind.

Das ganze Rechtssystem (Ausländerrecht) gehört auf den Prüfstand. Warum keine europäische Einwanderungsbehörde, die Kontingente der Mitgliedsstaaten vergibt? Wenn ich eindeutige Bedingungen für die Zuwanderung festlege, dann kann ich mir auch Gedanken machen über Konsequenzen. Wobei Abschiebung dann nicht geht, da der Zugewanderte die Staatsbürgerschaft des Staates hat, in den er eingewandert ist.

Fazit: Die Bedingungen unter deb´nen man zusammen kommt müssen geregelt respektive vereinheitlicht werden. Wie man sich wieder trennt ist dann die nächst Frage. Mich jedenfalls stört das Herumdoktorn an Symptomen.


Bedingungen für Zuwanderungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.07.2008 12:50:24

gibt es doch, aber egal wie gut oder schlecht sie auch sein mögen - sie ersetzen nicht die Integration bzw. den Integrationswillen Zuwandernder wie auch Aufnehmender

LG

Hesse


@hesseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.07.2008 13:25:20

Das Migration und Integration das selbe sind, habe ich auch nicht gesagt. Mir geht es zunächst einmal um die Anerkenntnis des Faktums durch die politisch-Verantwortlichen, dass deutschland ein Einwanderungsland ist. damit verbunden müssen klare bedingungen formuliert werden, unter denen der Einzelne zuwandern kann.

Zur Zeit ist das Problem aus meiner Sicht, dass Staatsvolk und Wohnbevölkerung keine große Schnittmenge bilden. Hieraus wiederum ergeben sich unterschiedliche Pflichten und Rechte, was schnell dazu führt, dass mit zweierlei Maß gemessen wird.


Staatsbürger oder Durchreisende?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.07.2008 13:46:00

Mir geht es zunächst einmal um die Anerkenntnis des Faktums durch die politisch-Verantwortlichen, dass deutschland ein Einwanderungsland ist. damit verbunden müssen klare bedingungen formuliert werden, unter denen der Einzelne zuwandern kann.

Zur Zeit ist das Problem aus meiner Sicht, dass Staatsvolk und Wohnbevölkerung keine große Schnittmenge bilden. Hieraus wiederum ergeben sich unterschiedliche Pflichten und Rechte, was schnell dazu führt, dass mit zweierlei Maß gemessen wird.


Wenn wir von Einwanderern reden, dann reden wir von Leuten, die sich entschieden haben, hier den Rest ihres Lebens zu verbringen. Einwanderung heißt, dass auch die Staatsangehörigkeit des Landes angenommen wird. (und wir sprechen ja nicht von Leuten, die hier her kommen um mal zu gucken, wie's so läuft - wir sprechen von Leuten, die z.T. in dritter und vierter Generation hier sind).
Wer dazu nicht bereit ist, muss auch damit rechnen, dass für ihn Gesetze gelten, die heißen, dass er bei Fehlverhalten hier nicht bleiben kann.

Ich denke, dass sich bei der Annahme der Staatsbürgerschaft sehr wohl die Spreu vom Weizen trennt. Wenn ich dazu nicht bereit bin, bin ich auch nicht bereit, mein neues Land als Heimat anzuerkennen - mit allen Rechten und Pflichten und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Ohne die Annahme der Staatsbürgerschaft befindet sich ein Zuwanderer immer rechtlich und emotional auf "der Durchreise".


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