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Forum: "Treibt uns die berufliche Professionalität in ein Doppelleben?"

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Treibt uns die berufliche Professionalität in ein Doppelleben?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: crusher Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.07.2008 00:25:04


Also ich bin mir nicht sicher, ob der Beitrag hier richtig platziert ist, aber ich muss jetzt mal was loswerden.

Ich habe seit ich im Lehrberuf tätig bin immer wieder beobachtet, dass Lehrer sich privat oft völlig anders verhalten, als auf der Dienststelle. Diese Erfahrung habe ich sogar als Schüler schon gemacht. In der Schule der strenge Mathelehrer und nachmittags der Mann, der mit uns Fußball gespielt hat. Mir ist natürlich klar, dass wir die richtige Mischung aus Nähe und Distanz brauchen. Das Schülerverhalten nicht gegen mich als Mensch, sondern den Lehrer zu sehen. Ein Drahtseilakt, der nicht immer leicht ist. Manchmal habe ich irgendwie die Befürchtung, dass uns die Professionalität auch zur Falle werden kann. Als würde die Rolle die wir irgendwie spielen zur Wirklichkeit und die Wirklichkeit wird zum Spiel. Die Trennung fällt mir nicht immer leicht und nach meiner bisherigen Erfahrung scheint es im Lehrerberuf wohl genauso zu sein, dass man besser nicht allzu viel Privates von sich preisgibt. Wie bleiben wir aber trotzdem noch authentisch ohne uns zu verstellen? Die Schüler merken das ja auch sofort. Ich habe nicht selten den Eindruck, dass sich Kollegen hinter dem Begriff Professionalität auch verstecken.


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von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.07.2008 00:32:20

nicht so viel nachdenken, was die anderen denken könnten sondern du selbst sein... Das machen, wobei du dich gut fühlst...

Viele meiner Kollegen (eigentlich keiner... ) geht ins hiesige Freibad - da sind so viele Schüler... und das stört sie... Also ich find das nett! Manchmal spielen sie mit meinen Kindern oder bringen mir ihre gekäscherten "Schätze" aber immer nett. Mit manchen Eltern ergibt sich ein netter Ratsch und wenn ich meine Ruhe will, dann lese ich oder schaue ins Nichts. Das merken die doch. ...

joqui


Freibadneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.07.2008 00:50:44

Nun ja, als Grundschullehrerin ist das vielleicht ein bisschen anders...
Unsere HS-Sprösslinge haben mit Nähe und Distanz da schon manchmal ihre Schwierigkeiten. Ich erinnere mich an Nachmittage, wo ich schon Schwierigkeiten hatte, einer Meute von fast 30 SchülerInnen meiner Schule (Nachbargemeinde) klarzumachen, dass ich nicht ins Schwimmbad gekommen bin, um mir pausenlos Wasserschlachten mit ihnen zu liefern.
Einmal hatte ich eine wirklich blöde Situation mit einer unserer "Härtefälle", die sich provozierend vor mir, Freundin und Sohn aufbaute und dummes Zeug von sich gab. Als ich mich später wunderte, dass es meinen Nachwuchs an diesem Tag weder nach Eis noch Fritten gelüstete, stellte sich heraus, dass er Angst hatte , dass "dieses Mädchen" sich am Kiosk aufhalten könne. Da hört der Spaß dann doch auf.
Also, so auf dem Lande, da sehe ich mich im Freibad (auch mit zunehmendem Alter und gleichermaßen zunehmenden Krampfadern ) und in Kneipen durch meinen Beruf doch etwas eingeengt.


stimmtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.07.2008 00:57:19

da hab ich's "gut". Als mein Mann (GY-Lehrer) und ich noch keine Kinder hatten und öfter abends um die Häuser zogen war es auch oft sehr seltsam, wenn wir seine Schülerinnen getroffen haben... da war alles geboten: Von freundlich grüßen bis hin zu auf der Straße zusammen brechen und nicht an Herrn X vorbei gehen wollen und blöden Kommentaren.

Stimmt, bei der von dir beschriebenen Situation hört der Spaß echt auf. Aber ist das nicht auch bei Ärzten so oder anderen "im öffentlichen Leben arbeitenden"?

fragt sich
joqui


Also ichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: frauschnabel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.07.2008 09:55:21 geändert: 21.07.2008 10:00:00

führe schon so eine Art Doppelleben, finde das aber gar nicht schlimm, weil es nicht alle Teile meines Lebens betrifft! Ich gehe aus wann und wohin ich will und treffe gerne Schüler auch im Schwimmbad. Trage jedoch nicht alle Klamotten, die ich in der Freizeit trage auch im Dienst, Fluche zu Hause, dass sich die Balken biegen, mache das aber nicht vor den Schülern!
Aber gerade jetzt in den Ferien fällt mir das "Doppelleben" (ich würd es gar nicht unbedingt so bezeichnen wollen)besonders auf.
Ich bin von Natur aus eine freundliche Person, die nicht immer Recht haben muss, auch mal zurück steckt und vieles auch mal aussitzen kann, ich bin chaotisch und lasse gerne mal Fünfe gerade sein. Und habe mich letztens gefragt, wie ich es schaffe, dass die Schüler Respekt vor mir haben und sich benehmen, denn das tuen sie ja, Außnahmen bestätigen die Regel
Folgendes Ergebnis:
In meiner Klasse "sehe ich ganz anders aus", wie sonst sollte ich meine Hauptschüler, mit denen ich jetzt in die neunte Klasse gehen zurecht kommen und woran sollten die sich sonst orientieren, wenn nicht an meiner klaren Linie, mit festen Regeln und einer Lehrerin, die nett und höflich ist aber Grenzen steckt, denn die Eltern meiner Schüler tuen dies nicht.
Und die Schüler verstehen das auch recht gut, denn auf einem Ausflug oder auf Klassenfahrt ist man ja auch anders als im Klassenraum, denen scheint auch schon klar sein: "schnaps ist schnaps" und "dienst ist dienst" und daran halten wir uns alle.

Ich finde das eigentlich ganz gut, denn so ist mein Privatleben ein schöner Ausgleich zu meiner Arbeit und ich möchte Privat gar nicht so streng sein, wie ich es in der Schule bin!
lg frauschnabel


Alsoneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: crusher Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.07.2008 14:14:07 geändert: 21.07.2008 14:16:23

ich kann nirgens mehr hingehen, ohne das mein Nachnahme aus allen Ecken grufen wird. Das ist eigentlich nichts schlimmes und es zeigt ja auch, dass ich wohl irgendwie nicht unbeliebt bin. Mit den Eltern unterhalte ich mich dann auch gerne. ich würde sehr gerne ich selbst sein und die Schüler scheinen an mir sehr zu schätzen, dass ich keinen "Mimikri" betreibe. Ich bin ganz konkret von Schülern mit einem befreundeten Kollegen in der Kneipe beim Bier trinken erwischt worden.
Das hat natürlich die Runde in der Schule gemacht und alle wollten mit mir in die Kneipe! Ich habe mich daraufhin in andere Lokalitäten zurückgezogen, doch Schüler treffe ich überall. Ich kriege von Schülern oft die Rückmeldung "cool" zu sein.Aber in erster Linie habe ich nun einmal einen Lehrauftrag und die Schüler sollen etwas lernen. Antwort: "Bei coolen Lehrern lernt es sich doch besser!"
Na ich weiß nicht!
Anderes Beispiel!
Ich hasse Karnevall und Kostümierungen. Wenn es aber an meiner Schule gefeiert wird, kommt auch gleichzeitig die Erwartung auf mich zu auf diesen Zug mitaufzuspringen, obwohl ich nicht der Typ dafür bin. Dann fühle ich mich einfach nicht wohl und nicht authentisch. Wie weit darf unsere berufliche Professionalität gehen?


naja,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: super-miri Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.07.2008 14:59:57

ich weiß schon warum ich in einer großstadt wohne, in der meine schule NICHT steht.
im ref war das anders. nervig fand ich dann verrenkte hälse im supermarkt. die müssen nicht wissen welche tampons ich verwende...
schüler auf parties und in kneipen zu treffen fand ich nie schlimm. meistens sind die dann auch schnell gegangen, weil sie sich vor mir nicht betrinken wollten. in der schule hieß es dann natürlich sofort, ich wäre total voll gewesen (war ich nicht!!!), das hat aber keiner von den kollegen ernst genommen und die sus auch nicht wirklich.

unbezahlbar ist übrigens der gesichtsausdruck von schülerinnen, wenn man sie auf schwul-lesbischen parties trifft...(meine ehemalige mitbewohnerin hat die veranstaltet, ich war mit meinem freund da, hat also hinterher kein gerede gegeben...)


Mirneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: aloevera Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.07.2008 15:53:20

gefällt der Begriff "Doppelleben" nicht so ganz. Sicher tritt man in der Schule anders auf, als im Privatleben, denn in der Schule haben wir eine Vorbildfunktion und vermitteln Schülern Dinge, die für uns als Erwachsene in Fleisch und Blut übergangen sein sollten.

Wenn ich Schüler außerhalb der Schule treffe, was selten vorkommt, da ich 14 Kilometer von der Schule wegwohne, verhalte ich mich völlig normal, wie ich mich auch jedem anderen gegenüber verhalten würde.

Gewisse private Aktivitäten würde ich aber ungern im Beisein von Schülern ausüben, daher verbringe ich z.B. meinen wöchentlichen Saunatag sehr weit weg von meiner Schule.



Wie würdest Du es sonst nennen........neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: crusher Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.07.2008 23:15:13 geändert: 21.07.2008 23:17:22

....wenn nicht "Doppelleben"? Ich lasse mich auch gern von eienem anderen Synonym überzeugen. Manchmal weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll. Schüler fragen mich, was ich von Drogen halte. Dann sage ich, dass ich es nicht gut finde und viele Menschen dadurch ins Verderben gestürzt werden. Wochen später treffe ich sie in meiner Stammkneipe und dann erwischen sie mich auch noch beim Rauchen. Diese Kneipe ist eigentlich gar nicht die Lebenswelt von Teenagern und sie liegt außerdem auch noch in einem "Kaff" auf plattem Land. Aber nein, ausgerechnet da müssen sie mich vorfinden. Da trage ich kein Sakko, sondern Lederhosen. Mache ich mich unglaubwürdig? Aber eigentlich bin ich den Schülern über mein Privatleben auch keine Rechenschaft schuldig. Die hat es natürlich gefreut mich in dieser Lokalität anzutreffen. Das finden sie einfach "cool" Die sollen lieber mal was lernen. Cool sein alleine macht nicht die Noten.


@crusherneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: aloevera Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.07.2008 23:31:19 geändert: 21.07.2008 23:32:44

Schüler fragen mich, was ich von Drogen halte. Dann sage ich, dass ich es nicht gut finde und viele Menschen dadurch ins Verderben gestürzt werden. Wochen später treffe ich sie in meiner Stammkneipe und dann erwischen sie mich auch noch beim Rauchen

Das ist doch menschlich, so etwas passiert. Deine erste Aussage ist richtig, so ähnlich würde ich auch reagieren, ich würde aber auch dazu stehen, dass ich rauche und mir der Gefahren bewusst bin.
Das wäre aber für mich kein Doppelleben. Mit dem Begriff verbinde ich spontan etwas Negatives (so wie Unehrlichkeit, Seitensprung, etwas Kriminelles). Das ist aber eine rein persönliche Empfindung.

In anderen Berufsgruppen findest du die gleiche Problematik. Wie viele Ärzte rauchen und klären ihre Patienten über dessen Schädlichkeit auf? Führen sie ein Doppelleben?
Wenn der Arzt dir erklärt, dass du auf deine Leberwerte achten sollst, du ihn aber beim Biertrinken erwischt, führt er doch auch kein Doppelleben, sondern übt einerseits seinen Beruf aus und ist andererseits ein ganz normaler Mensch, oder ?


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