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Forum: "gute Noten"

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Noten erteilenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.07.2008 12:03:24

Hallo wabami,
solche Sätze
Die Tatsache die Qualität eines Unterrichtes an den Schülerleistungen zu müssen scheitert ja an dem Problem, dass die Leistungsbewertung der Schüler ja durch den Lehrer dessen Unterrichtsqualität beurteilt wird erfolgt.
sind nicht so einfach zu lesen.
Ein Problem ist wohl die unterschiedliche Sichtweise auf das was als Schülerleistung verstanden wird.
Wir alle kennen Kollegen, bei denen es leichter ist gute Noten zu erhalten und welche bei denen es schwerer fällt.
Sind die einen gutmütiger und die anderen "strenger"? Ist bei den einen eigenes Lernen möglich und bei den anderen wird auf möglichst genaue Reproduktion Wert gelegt?
Mir wurde auch immer wieder unterstellt, ich gäbe Kinder "zu gute" Bewertungen. (Eltern beschwerten sich beim Oberschulamt, Kindern ginge es bei mir "zu gut")
Auf ständige Kontrollen hin schickte ich dann in kurzen Abständen Arbeiten von Kindern ans Schulamt, nach Rechtschreibsicherheit oder Rechensicherheit in Prozent ausgewertet(z.B. Von 100 Aufgaben aus allen Bereichen 3. Klasse sind 92 bearbeitet, 89 richtig ...)
Solche Sicherheit scheint etwas anderes zu sein als "Schülerleistung". Das Schulamt hat auf diese Auswertungen nie reagiert, sie entweder vernichtet oder im Keller gelagert bis nach meinem Ableben.
Wenn Kinder etwas bearbeiten und nicht sicher sind, ob ihre Arbeit richtig ist, sind sie unsicher. Wenn sie trotzdem eine gute Note erreichen (Zufall, Abschreiben, Reproduzieren) und dabei unsicher sind, halte ich das eigentlich nicht für "Leistung".


@rolfneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wabami Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.07.2008 12:31:21

Auch wenn du es nicht präzise ausdrückst, wird doch deutlich:
Es ist nicht objektiv messbar was an Schülerleistungen und Lehrerleistung erbracht wird. Gute Noten entstehen eben nicht nur durch gute Bewertung sondern auch durch leichter bearbeitbare Leistungsmessung oder durch mehr oder weniger gezieltes Vertrauen auf bzw. Einsetzen von Sekundärkompetenzen.

Es gibt keine absolute Norm, wie die Leistungsfestellung anzusetzen ist, es gibt eben nur Erfahrungswerte und da sind egal in welche Richtung signifikante Ausreißer unerwünscht und die Anforderung nach Anpassung legitim!

Und wenn es tatsächlich möglich wäre [was ich ernsthaft bezweifel] durch besonders ansprechenden und leistungsförderenden Unterricht 90% eines Jahrgangs auf das Gymnasium zu schicken, das ist im Interesse von keinem!


ausreißer unerwünscht?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.07.2008 13:02:27

das erleben leider jede Menge hochbegabte Kinder und Jugendliche in Deutschland. Sie werden zu oft als störend empfunden.
Es gibt Hochbegabte die deshalb Schulversager werden. Kinder mit besonders hoher Intelligenz, denen bescheinigt wird, dass sie für das Gymnasium ungeeignet seien.
Du schreibst: Und wenn es tatsächlich möglich wäre [was ich ernsthaft bezweifel] durch besonders ansprechenden und leistungsfördernden Unterricht 90% eines Jahrgangs auf das Gymnasium zu schicken, das ist im Interesse von keinem!
Es müsste nicht "ansprechender und leistungsfördernder Unterricht" sein, sondern viel eher selbstständiges und ungebremstes Lernen, das Kinder und Jugendliche alles Erreichbare erreichen ließe. Und das soll nicht im Interesse dieser Lernenden oder der Menschen mit denen sie zu tun haben sein?
Meinst Du sie sollten in ihrer Kaste bleiben?


Vergleichbarkeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.07.2008 14:53:42 geändert: 31.07.2008 22:56:23

doppelt


woran lag es?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.07.2008 15:01:35

Da haben wir es wieder: in jeder Schule müssen schulinterne Arbeitspläne begfolgt und jahrgangsübergreifende Tests geschrieben werden.
Wenn dann eine Klasse signifikant besser ist als eine andere, dann muss man mal überlegen, woher das kommt.
Liegt es an der Zusammensetzung der Klassen? Liegt es an Gutleistung der einen Lehrkraft oder Schlechtleistung der anderen? Welche Unterrichtsausfälle waren zu verzeichnen?
Wie ist diese Analyse in der betreffenden Schule vollzogen worden?

Einfach per Ordre de Mufti Zensuren zu verändern, ist auf jeden Fall nicht die Lösung und verzerrt die Eignungssaussagen für die Schüler.

Andererseits kenne ich sehr wohl (vor allem) KollegINNEN, die bei einer vollen Stundenzahl an einer Realschule gerade mal eine fünf verteilen auf die gesamte von ihr unterrichtete Schülerzahl, obwohl weder die objektive Leistung noch die gesammelten Zensuren das hergeben. 20 durch 4 ist halt immer 4,4. Kollegen in den Parallelklassen müssen sich da häufiger mal den Fragen der Eltern stellen. Gerade, wo es in den Abschlussklassen um Ausbildungsplätze oder um Notenschnitte für erweiterte Abschlüsse geht, finde ich das skandalös.


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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.07.2008 17:28:42

Und wenn es tatsächlich möglich wäre [was ich ernsthaft bezweifel] durch besonders ansprechenden und leistungsförderenden Unterricht 90% eines Jahrgangs auf das Gymnasium zu schicken, das ist im Interesse von keinem!






Soll man da oder oder oder ?

BY rühmt sich mit seinen tollen Schulen, hat aber eine winzige Abiturquote und lässt die Abiturienten für ihre Eliteuniversitäten lieber für viel Geld in anderen Ländern ausbilden.

Warum, um Himmels Willen, können Schulen nicht so sein, dass für jeden Schüler das bestmögliche Ergebnis erreicht werden kann, wie auch immer seine Bedingungen sind?
Wie nur kann man die Leistung von Schülern abqualifizieren, weil einem die Ergebnisse dann besser in die Schulpolitik passen?

Wenn der Satz oben wirklich so gemeint ist, wie ich es verstehe, fällt mir nur noch ein Spruch ein:
Macht die Schulen zu, kostet eh nur Geld!

Palim


@rolfneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.07.2008 19:31:45

Wenn man allgemein akzeptiertes Schulsystem schaffen würde, das von dem unterschiedlichen Potiental der Kinder ausgeht, worauf sich weiteres aufbaut, dann braucht man keine Noten mehr.
Ich finde, dann würden "Eignngstests", wer auf einen anderen Schulzweig gehen möchte, reichen.

So lange unser Schulsystem von oben (Lehrstoff bestimmt den Unterricht) nach unten aufgebaut ist, denke ich, wird es Noten geben und vieles leider nur über Notendruck funktionieren.
Beispiel aus meinem engen Umfeld, das sicher alltäglich ist: Das, was man gerne macht, dort setzt man sich ein (z.B. Referate, Präsentationen) und erhält gute Noten, dort, wo man Lästiges lernen muss, macht man nur das Notwendigste, wenn überhaupt.
Lerneinsatz aus Pflichtbewusstsein oder Ehrgeiz zeigt doch nur ein geringer Prozentsatz älterer Kinder.


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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.08.2008 08:56:10

Meine Beobachtung ist eine andere:
Lerneinsatz zeigen die Kinder lange und gerne - bis zum Ende der 2. Klasse.
Dann setzen die Noten ein. Die Kinder freuen sich auf Noten, einige geifern sogar danach. Wenn dann aber nicht jedes Kind eine 1 oder 2 für seine Mühen bekommt, dann lässt die Motivation nach. Das ist doch auch verständlich.
Das übliche Problem: Selbst wenn man nach Kriterien beurteilt, werden schwache Kinder abgestraft. Wer sich trotz schwacher Leistungen erheblich steigert, erhält vielleicht einen aufmunternden Kommentar a la "Du bist schon erheblich besser geworden", wenn aber daneben trotzdem eine 4 oder 5 steht, ist das für das Kind nicht zu begreifen.

Klar, es gibt auch schon im 1. Schuljahr Kinder, die nur das allernötigste tun und auf die Noten warten. Davon habe ich in meiner jetzigen Klasse allerdings nur 1-2 Kinder und das Verhalten wird ganz deutlich von den Eltern unterstützt. Von Interesse und Neugier ist da nicht mehr viel zu sehen. Und ich ahne auch schon, dass gerade die Eltern (und Kinder) nicht verstehen werden, wenn das Kind 3en oder 4en mit nach Hause bringt. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Kind unter dem Notendruck entwickelt, letztlich sind aber bisher mahnende Worte (an die Eltern) ins Leere gelaufen ... und das werden sie auch mit Noten tun.

Palim


schwache Kinderneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.08.2008 14:01:56

In Schulen werden Kinder gern als leistungsstark, leistungsschwach oder schlimmstenfalls als mittelmäßig ausgewiesen. In so eine Bewertung fließt auch ein, ob ein Kind "stört" oder "pflegeleicht" ist.
Gleichzeitige Kontrollen (Klettert auf diesen Baum! als Aufgabe für Affe, Adler, Elefant, Aal, Ente...) sollen solche Einteilungen beweisen.

Wenn ein Kind sich während gleichzeitigen Unterrichts für etwas anderes interessiert, Wortlaute aus Erklärungen anders interpretiert als gemeint, wenn es langsamer ist (gründlicher, Umwege suchend, an interessanten Punkten verharrend...), wenn es eigene Einfälle hat, wenn es Fragen stellt die von der Lehrkraft nicht verstanden oder als Störung empfunden werden, wenn ein Kind im gleichzeitigen Unterricht müde, traurig, hungrig, durstig ist oder gerade auf Phantasiereise, kann ihm leicht bescheinigt werden, es sei schwach, schlecht, nicht leistungsfähig, etwas dümmer als andere.
Hätte dieses Kind nicht gleichzeitigen Unterricht, sondern könnte selbstständig arbeiten und lernen, dann würde ihm womöglich bescheinigt werden können, es sei einfallsreich, phantasievoll, gründlich, selbstständig, selbstsicher, sozial, vielseitig interessiert.
Beim einen Umgang mit seinem Lernen bekäme es also eine Fünf, beim anderen hohe Anerkennung.


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