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Der 4teachers Schulplaner 2016/17
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Forum: "Wo sind die wichtigen Themen?"

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Große Themenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: veneziaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.08.2008 18:31:56 geändert: 31.08.2008 18:33:32

Sie interessieren mich sehr, aber nicht jeden Tag!

Auch ich habe bei verschiedenen Threads, die ich angelegt hatte, nicht aus allen Ecken Resonanz erfahren bzw. Diskussionsfreude gesehen. Das ist jedoch verständlich aus genau diesen Gründen, die bisher angeführt wurden: Themen betreffen speziell ein Bundesland, viele sind mit der Bewältigung des Alltags ziemlich ausgelastet, sehr viele sind von der großen Schulpolitik bzw. den entsprechenden Diskussionen angenervt.

Auch mir gefällt es nicht, dass manche Themen als "minderwertig" abgetan werden. Für denjenigen, der den Thread einstellt, ist es in diesem Moment ein wichtiges Thema. Das sollten wir akzeptieren, zumal man sich an solchen Hilfen bzw. Überlegungen ja nicht beteiligen bzw. die Beiträge zu diesem Thema lesen muss.

Hier appelliere ich nachhaltig an mehr Toleranz!

An all diejenigen, die hier nach mehr Niveau schreien, richtet sich meine Bitte:

Stellt Themen ein, über die diskutiert werden sollte.

DIESER Thread zeigt doch, dass es geht und dass auch Interesse besteht.



The worst is yet to come!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.08.2008 18:41:48

viele sind mit der Bewältigung des Alltags ziemlich ausgelastet, sehr viele sind von der großen Schulpolitik bzw. den entsprechenden Diskussionen angenervt.

Wenn sich, wie es sich in der bundesdeutschen (oder auch österreichischen)Lehrerschaft abzeichnet, kaum noch Leute für die Entwicklungen interessieren, beziehungsweise wenig Kenntnisse von grundlegenden Strömungen haben, dann graben sich diese Leute selbst das Wasser ab.

Dann ist all das, was im Moment an Bewältigung des Schulalltags und an Schulfrust anliegt, nur eine müde Vorausschau auf das, was uns in Zukunft erwartet.
Sagt dann nicht, man hätte nicht gewarnt!


rhaudaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rodlerhof Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.08.2008 19:02:00

der letzte Satz ist wichtig,der gehört an jede Lehrerzimmertür, und damit ihn keiner übersieht, an beide Seiten der Tür.


Wir können eine Menge tun:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.08.2008 19:16:39

Beispielsweise endlich die innerlich oft noch vorhandene Leitvorstellung vom Lehrer als "bildungspolitischen Einzelunternehmer" über Bord werfen zugunsten der sofort umzusetzenden Erkenntnis, daß nicht jeder jeden Sch... selbst erfinden muß, sondern geordnet für jeden zur Verfügung stellt.
Alleine die besssere Arbeitsteilung - wenn sie überhaupt je bestanden hat - bringt nach anfänglichem Mehraufwand für systematisache Ablage von Materialien themengerecht für ein ganzes Schuljahr,, Abstimmung über einzusetzende Arbeitsblätter als Mindest-Standard etc. einen erheblichen Zeitgewinn und eine ebensolche Arbeitsentlastung.
Man muß nicht immer das Allerbeste machen, manchmal ist das Besrte ja auch gut genug - auch wenn es der Kollege/die Kollegin gemacht hat.
Und komme mir ja keiner, er habe für sowas keine Zeit.
Für den habe ich die Erzählung eines Unternehmensberaters, der zusah, wie sich ein Waldarbeiter mit seiner Motorsäge abmühte.
Nach kurzem Blick fragte er den Waldarbeiter, ob der nicht endlich einmal seine Säge schärfen wolle. Sie sei ja total stumpf.
Dazuh hab´ich überhaupt keine Zeit" sagte der Waldarbeitet.
"Und wieso nicht?"

"Ich muß sägen!"

Also bitte: Keine Ausflüchte mehr und anfangen vor der eigenen Haustür.

Einen schönen Abend noch


Stopsignale setzen!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.08.2008 19:30:28

@lupenrein:

Dazu kommt, dass wir lernen müssen, Stopsignale zu setzen und uns nicht zum Büttel der ortsansässigen Wirtschaft zu machen.
Ein Miteinander reden ist gut, sich diktieren zu lassen, was wir wann wie in welcher Qualität zu unterrichten haben, ist nicht gut.

Das betrifft nicht nur die große Bildungspolitik.
Hier bei uns am Ort schaut jeder auf den großen Autobauer.
Wenn von dort verlautet wird, dass Unterwasserhäkeln und Modellieren mit Kartoffelsalat unabdingbare Schlüsselqualifikationen sind, kann man sein nicht vorhandenes Weihnachtsgeld darauf verwetten, dass im Schuljahr darauf an 50% der Schulen diese Dinge im schulinternen Lehrplan stehen oder Bestandteil des Schulprogramms sind.


So IST es!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: veneziaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.08.2008 20:44:22

Das erleben wir auch - es IST so! WIR sollen DENEN die zukünftigen Arbeitnehmer PASSEND ausbilden!!! Die Wirtschaft diktiert die Lehrpläne ...


ähhhm...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.08.2008 21:37:06 geändert: 31.08.2008 21:37:54

"Dazu kommt, dass wir lernen müssen, Stopsignale zu setzen und uns nicht zum Büttel der ortsansässigen Wirtschaft zu machen."

Ist schon mal aufgefallen, daß es "die ortsansässige Wirtschaft" per se nicht gibt?
Hat jemand schon mal mit einem kleinen Unternehmer gesprochen, der die Hände über den Kopf zusammengeschlagen hat über mangelnde Raumvorstellung, mangelnde Deutschkenntnisse und mangelnde Kenntnisse in rudimentären Grundrechenarten der Aspiranten für einen Ausbildungsvertrag?
Verlangt er wirklich zuviel, wenn er die Beherrschung der Grundrechenarten, des Grundwortschatzes Deutsch in Wort und Schrift einfordert und hofft, das seine Auserwählten das mit Hilfe ihres gesunden Menschenverstandes (Logik, Kombinationsgabe, aufmerksames Hinhören und Nachmachen) zum Bestehen ihrer Prüfungen nutzen wollen und können?
Ein kleiner Unternehmer ist wirklich so bescheiden. Und die kleinen und mittleren Unternehmen stellen den Löwenanteil der Arbeitsplätze - nicht der Autohersteller und seine Zulieferer.
Warum klappte das vor 30 Jahren noch? Wer und was hat sich verändert?
Wie reagieren wir auf diese Veränderungen?

Und:
"Ein Miteinander reden ist gut, sich diktieren zu lassen, was wir wann wie in welcher Qualität zu unterrichten haben, ist nicht gut. "
Wir unterliegen alle bereits genau diesem Diktat - jedenfalls entnehme ich das z. B. der Kernlehrplänen Mathematik des Landes Nordrhein-Westfalen.
Ist es wirklich von einigen von uns sooo schwer zu verstehen, das Wissen allein mit einer immer kleineren Halbwertszeit versehen ist und wir unsere Kids daraufhin befähigen müssen, sich erfolgreich mit grundlegendem Wissen und mit umfassenden Kenntnissen um das Aufspüren der für die Lösung der gerade aktuellen Probleme nötigen Daten selbst versorgen zu können?
Wir sollen also mehr "Befähiger" als Vermittler von "Wissen für die geistige Müllhalde" sein.
Jeder Neurobiologe wird bestätigen, daß nicht genutztes, also träges Wissen den Aufwand für seinen Erwerb fast nicht lohnt.


Blick in die Zukunft?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: oblong Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 31.08.2008 23:21:59

An dieser Stelle sei es erlaubt zu fragen: Woher wollen gewisse Leute so genau wissen, was an Wissen benötigt wird?

Ist es wirklich von einigen von uns sooo schwer zu verstehen, das Wissen allein mit einer immer kleineren Halbwertszeit versehen ist und wir unsere Kids daraufhin befähigen müssen, sich erfolgreich mit grundlegendem Wissen und mit umfassenden Kenntnissen um das Aufspüren der für die Lösung der gerade aktuellen Probleme nötigen Daten selbst versorgen zu können?
Wir sollen also mehr "Befähiger" als Vermittler von "Wissen für die geistige Müllhalde" sein.


Schön gesagt!
Aber:
Wer legt fest, was "grundlegendes Wissen" ist?
Eine Behörde?
Ein Konzern?
Gibt es nicht noch (genügend) Lehrerinnen und Lehrer mit Rückgrat, die ein Gewissen besitzen und eigenverantwortlich den geforderten Käse zur Makulatur werden lassen?
Schimpft nicht zu schnell auf den Beamtenstatus:
"Habt Dank für mein Achtel Lorbeerblatt, auf dem ich tun kann, was ich will." (Reinhard Mey)
Verachtet mir nicht zu schnell das Wissen: es stärkt das Selbstbewusstsein und ermöglicht es, Vergleiche, Übertragungen und Parallelen zu finden, die nicht unbedingt in einer tendenziösen Anleitung bereits enthalten sind.
Wer zu schnell das Lied der Nützlichkeit singt, wird schnell zum nützlichen Idioten.
Davon abgesehen: Endlich wieder ein Thema!
Danke, rhauda! Es lebe der Moorgeist!
Grüßle,
oblong


Wissen ist Machtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.09.2008 08:02:25

Wissen verleiht Unabhängigkeit. Der vielbesagte "kleine Mann" (vor dem eine menge einflussreicher Leute de facto Angst haben) soll nach Möglichkeit ohnmächtig also unwissend bleiben.

Die von Wirtschaft und Politik beschworene Wissensgesellschaft soll wie die Industriegesellschaft arbeitsteilig gestaltet werden. So wie es in der vormaliegen Industriekultur Hierarchien gab, sollen diese auch in der Wissensgesellschaft fortbestehen. Folglich muss beizeiten. um den Herrschaftsanspruch zu sichern, festgesetzt werden, auf welcher Stufe wer was wissen soll. Das ist wie bei Email-Gruppen in Unternehmen. Vorstand, erweiterter Vorstand, Hauptabteilungsleiter, Abteilungsleiter, Gruppenleiter, Sachgebietsleiter und zum Schluss der Kaskade der "gemeine Mitarbeiter".

Wir gehen vorwärts in die Vergangenheit, wo in den Klöstern bestimmt wurde, wer was wissen muss.
Konnte Dank der Aufklärung irgendwann jeder lesen und sich ein eigenes Bild machen, was zur Teilung der Macht und zur Bildung demokratischer Strukturen führte, stehen wir heute wieder vor dem Problem, dass mit Wissen ein Führungsanspruch abgesichert werden soll. Ergo muss der Wissensvorsprung für Wenige gesichert werden. Für alle anderen gilt, sie müssen nur soviel wissen, dass sie innerhalb eines Systems bestimmte Funktionen wahrnehmen können.

Also ein selbst bestimmtes eigenverantwortliches Leben sieht aus meiner Sicht anders aus. - Und dazu möchte ich SchülerInnen in die Lage versetzen; sie also dahingehen umfassend zu unterrichten, dass ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen und Wirtschaftlichen leben möglich ist, wobei sich Teilhabe am gesellschaftlichen leben nicht auf SchülerVZ oder das lesen der "BLÖD"-zeitung erstrecken darf.

So ganz daneben gelegen haben, kann der Herr Kant aus Königsberg mit seiner Forderung nicht.

Also bedient Euch Eures Verstandes


@oblongneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.09.2008 08:13:06

Schön gesagt!
Aber:
Wer legt fest, was "grundlegendes Wissen" ist?
Eine Behörde?
Ein Konzern?


Das ist ein komplizierterer Mechanismus hinter dem ein größeres Konsortium steht.

Die üblichen Tatverdächtigen sind leicht auszumachen.

An der Spitze die OECD, dahinter PISA und in der weiteren Folge BDI, BDA, DIHK, ZDH sowie die INSM von Gesamtmetall getragen und auf der untersten aber wirtschaftlich lukrativsten Ebene die gestifteten Bertelsmänner. Bei soviel gut organisierter Lobby-Arbeit kann die Politik den Einflüsterungen nicht widerstehen.

Merke Sachverstand zum Thema Schule darf überall vermutet werden, aber bitte nicht in der Schule.
(Gängige Praxis in den KuMis.)


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