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Forum: "Nachmal: Gesamtschulen und Gymnasien"

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Wo sind die echten Argumente?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2008 16:53:39 geändert: 22.09.2008 19:19:38

caldeiro schreibt:ist in dem Zeitungsartikel der einzige Indikator, der hier verglichen wird die Sachkompetenz. In Brandenburg (und ich vermute in den anderen Bundesländern ist es nicht anders) steht aber im Rahmenlehrplan, dass die SuS Handlungskompetenz erwerben sollen und da ist die Sachkompetenz neben der personalen, sozialen und Methodenkompetenz nur eine Säule,

Rahmenlehrpläne sind geduldig. Wie aber ein berühmter Deutscher schon einmal anmerkte. "Wichtig ist, was hinten raus kommt."
Die viel beschworene bessere Sozialkompetenz der Gesa-Schüler ist ein Mythos, der durch nichts zu belegen ist. Das wir einfach erst einmal grundsätzlich so angenommen, weil man ja mit diesem Ziel vor 40 Jahren anetreten war.
Untersuchungen sprechen eine andere Sprache:
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/84232/
"Der Aufsatz berichtet, welche Wirkungen die Schulform (z.B. das Gymnasium) auf die aggressive Orientierung der Jugendlichen hat bzw. auf die Bereitschaft, Mitschüler zu unterstützen. Ergebnis: Verglichen mit den Schulformunterschieden bei den Schulleistungen, sind die Differenzen im Bereich der Sozialkompetenz, der Kommunikation und Kooperation gering. (...)Damit wird klar, dass es für bestimmte Schulformen (etwa Gesamtschule oder das dreigliedrige Schulsystem) keine politischen Argumente gibt, die aus empirischen Ergebnissen über besseres soziales Lernen abgeleitet werden könnten."

Was nutzen mir die Lackaffen wie z.B. bei der KFW Bank, die vielleicht ihr Abitur mit 1,0 bestanden haben und glatt 300.000.000 € oder wie viel auch immer in den Sand setzen und dabei nicht mal ein schlechtes Gewissen haben.

OOOookayyyy...
Die logische Weiterentwicklung deines Argumentes würde bedeuten:
Es ist besser, wenig Leistungsanforderungen zu stellen, denn dann gehen die Leute auch nicht in die Banken und versenken Milliarden?
Abgesehen davon...wer sagt eigentlich, dass diese Banker nicht die Gesamtschule besucht haben?

Ok. Wahrscheinlich nicht. Da ja auch bewiesen wurde, dass die Gesamtschule kein Iota mehr als das 3-gliedrige Schulsystem in der Lage ist, soziale Herkunft auszugleichen und einen Aufstieg der Schüler zu bewerkstelligen (Untersuchung zu langfristigen Berufsaussichten und Karriereverläufen), dürften sich bei der KFW wohl eher Gymnasiasten tummeln.

Die Aussage, dass es sich bei den Bewertungsunterschieden hauptsächlich um das Fach Physik handelt, ist auch nicht richtig.
http://www.lehrerverband.de/gesamt.htm
Ich gehe mal davon aus, dass sich Herr Kraus die Studien, die er dort zitiert, nicht aus den Fingern gesogen hat.


Untertitelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2008 18:38:20 geändert: 22.09.2008 18:58:42

Herr Kraus, der aus Süddeutschland kommt und neulich in einer Talk-Show zu sehen war, ist Vorsitzender des Deutschen Lehrerverbandes. Auf der Homepage ist einzusehen, dass dies der Dachverband von Philologen-, Realschullehrer- Wirtschaftsschullehrer - und Berufsschullehrer-Verband ist.

Und wer mit dem Namen Lenzen etwas anfangen kann, ihn aber zur Zeit nicht eingeordnet bekommt:
Dieter Lenzen ist inzwischen Präsident der Uni Berlin, veröffentlicht recht viel zum Thema Erziehungswissenschaft,
tauchte in den Erklärungen auf, warum es nun überall Eigenverantwortliche Schulen geben soll (vgl. GEW-Präsentationen dazu) und siehe
http://www.zeit.de/2007/11/C-Gespraech-Lenzen?page=1
http://www.aktionsrat-bildung.de/index.php?id=12
http://www.studis-online.de/HoPo/Hintergrund/humankapital.php
sitzt in sehr vielen Gremien und ging durch die Presse, als er äußerte, der IQ von Migranten sei geringer als der deutscher Mitmenschen.
(Hattest du, rhauda, dich nicht so vehement gegen die Bertelsmannisierung ausgesprochen?)

Palim


@palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2008 19:17:17 geändert: 22.09.2008 19:30:19

die Veröffentlichungen sowohl von Kraus als auch von Lenzen beziehen sich auf Datenmaterial, bzw. Untersuchungen, die nicht Herr Kraus, sondern das NRW-KuMi in Auftrag gegeben haben.

Wenn ich ein wenig gegoogelt hätte, hätte ich mit Sicherheit auch die Originalstudien gefunden.
Wer sie zitiert, ändert erst einmal nichts an den Fakten, die aus den Zahlen sprechen.


Nebenschauplatz:

Übrigens gibt es jede Menge Datenmaterial zu durchschnittlichen IQ von Migranten.
Reine IQ-Test bestätigen, dass der Durchschnitts-IQ von Migranten geringer ist. In Europla liegt es hauptsächlich daran, dass bei Zuwanderern aus der Türkei und dem nahen Osten nicht so sehr die breite Masse, sondern die IQ-Spitzen fehlen. (Da gibt es auch jede Menge Studien aus den USA bezüglich der IQ von Asiaten, die den Kaukasiern überlegen sind, der der Schwarzen ist denen der Kaukasier unterlegen, etc.). Diese zahlen zweifelt auch kein seriöser Wissenschaftler an.
Interessant ist es allerdings, dass zwischen Einwanderern aus dem nahen Osten und dem Bereich Türkei und den Kaukasiern in den USA im Schnitt keinerlei Unterschiede festzustellen sind. Dies ist der grundlegend anderen Einwanderungspolitik zu verdanken.

Also: diese IQ-Diskussion ist in anderen Teilen der Welt schon kalter Kaffee, die Zahlen sind schon längst akzeptiert.

Gerangel gibt es nur über die Ursachen. Rein biologistisch orientierte Forscher behaupten, das läge an der höheren Geburtenzahl, die in sozial problematischen Familien herrscht. Sie gehen von der Vererbung aus.
Andere Forscher sagen, dass der IQ sich auch noch weiterentwickeln kann, bzw sich nicht so gut entwickelt in problematischen Familien.

Wer von den beiden Fraktionen Recht hat...keine Ahnung.


Nachtrag: Ich habe mal ein wenig geschmökert. Bisher ging man von ca 50-55% Genetik aus bei der Intelligenzvererbung. Neuere Zwillingsuntersuchungen aus den USA schieben den Genetik-Faktor auf bis zu 70%.
Aber auch da hauen sich die verschiedenen Wissenschaftler. Die Unterschiede in der durchschnittlichen Intelligenz sind allerdings kein Diskussionsthema mehr. Das steht für alle Wissenschaftler fest.


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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2008 19:47:22

Zur IQ-Diskussion empfehle ich Betz-Breuniger: Pädagogische Psychologie, Kapitel über Intelligenz.

Du weißt schon, dass Intelligenztests stark von kulturellen Gegebenheiten abhängig sind und wir z.B. den Test der Inuit zur Unterscheidung von Schneearten nicht bestehen könnten, weil wir gar keinen Schnee kennen.

Palim ,
die meint: zu jeder Studie gibt es eine gegen-Studie und man sollte sich jedes Mal genau angucken, wer welche in Auftrag gegeben hat.


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von: elceng_th Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2008 19:47:53

Was keinerlei Gewicht für aber gegen das gegliederte Schulwesen hat, denn am Problem der sozialen Auslese, der notwendigen gemeinschaftlichen Sozialisation, der notwendigen Förderung aller zur gleichen Zeit und an den Strukturanforderungen des Systembegriffs ändert eine genetische Komponente des IQ nichts.

Wie gesagt, Gesamtschulen sind grober Unfug und diese Debatte zu führen, ist Nonsens. Wir müssen weg von der Gesamtschule hin zur Gemeinschaftsschule, welcher besonders die mit Oberschichtattitüde behaftete Konkurrenz in Form der Gymnasien abgedreht wird.

Solange gewisse Schichten Kraft ihres Geldes die Möglichkeit haben, die Gemeinschaftsschule zu unterwandern, indem ausgewichen werden kann, solange wird die Gemeinschaftsschule auf Realschulniveau oder darunter versacken. Entweder Eingliedrigkeit oder Vielgliedrigkeit, dazwischen gibt es strukturell nichts.



die Zahlen sind kein Diskussionsthema mehrneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2008 19:52:53

Du weißt schon, dass Intelligenztests stark von kulturellen Gegebenheiten abhängig sind und wir z.B. den Test der Inuit zur Unterscheidung von Schneearten nicht bestehen könnten, weil wir gar keinen Schnee kennen.


In diesen US-Studien wurden jedoch nicht die IQ von Inuit und Australiern verglichen, sondern es wurde a) Zwillingsforschung betrieben und b) Menschen mit gleichem sozioökonomischen Hintergrund.

Wie gesagt, die Tatsache der verschiedenen durchschnittlichen Intelligenz ist kein Diskussionthema mehr. Die Zahlen haben in den USA selbst Gruppen anerkannt, die Anti-Rassismus auf ihre Fahnen geschrieben haben und in keiner Weise verdächtig sind, tendenzielle Forschung zu unterstützen.
Ihre Erklärungsansätze sind einfach nur anders und dort tut sich die große Differenz in der Meinung auf.


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