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Forum: "Schule - Vermittler eines falschen Unternehmerbildes ?"

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Ist ja gut und schön,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.10.2008 23:07:36

wenn du das nicht für ein primäres Ziel an allgemeinbildenden Schulen hältst. Tu ich auch nicht. Aber der Zug läuft in die Richtung. Vor allem an den Hauptschulen. Schau dir einfach mal den obigen Link (gotoschool)an. Und hier wie auch in anderen Foren ist wirklich die Frage, wer da noch bremsen kann, und wenn ja wie und so was alles...


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von: vobiscum Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.10.2008 19:30:27 geändert: 11.10.2008 10:46:15

dass in dieser Richtung von der NRW-Wirtschaft Dampf gemacht wird. Training in Schülerfirmen find ich grundsätzlich ja auch ok. oder hilfreich. Was auch Hauptschüler dort lernen können ist für ihre einzel-/ (sprich:haus-)wirtschaftliche Alltagskompetenz von Bedeutung ! Meine Befürchtung ist freilich, dass derartige Projekte (bei allen Chancen für die "Selbstprüfung" des "unternehmerischen Grundinteresses") wie die heißgestrickte Idee der Ich-AGs ausgehen (versanden) werden und die mit ihnen still verbundenen Erwartungen ("Unternehmer frühzeitig heranziehen") überhöht sind.


Nachtragneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vobiscum Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.10.2008 10:45:19 geändert: 12.10.2008 10:00:28

Natürlich gilt auch, was Brigitte Weining (die ZDF -Mona Lisa der Frankfurter Börse) in ihrem neuen Buch ("Von Bären ...") schreibt: "Die Beschäftigten von morgen werden nicht mehr nur Mitarbeiter, sondern auch Mitunternehmer sein. Das ist nicht gleichzusetzen mit unternehmerischem Risiko, sondern hat auch mit mehr Eigenverantwortung, mehr Eigeninitiative und auch mit mehr Kreativität zu tun. (...) Künftig wird also ein neuer Arbeitnehmertypus gefragt sein ... Der unternehmerisch denkende Mitarbeiter kann in viel stärkerem Maße zum geschäftlichen erfolg eines Unternehmens beitragen als der traditionell tätige Arbeitnehmer. (...) Diesen Arbeitnehmern gehört die Zukunft, weil vor allem sie globalsierungstauglich sind." (S.71) Aber gemach: Liest man heute den Leitartikel von Werner Abelshauser (bekannter Wirtschaftshistoriker) in der Neuen Westfälischen, wird dort von der Gefahr eines neuen nationalen Wirtschafts-Protektionismus im Gefolge der weltweiten Finanzkrise gesprochen. Braucht man dann den "globalisierungstauglichen" neuen Mitarbeiter eigentlich noch ?



@ vobiscumneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.10.2008 19:37:17

Wer jetzt einer Börsenmamsel die Möglichkeit eröffnet, ihre dort gesammelten Weisheiten unters Volk zu bringen, sollte schon mal diesen Textauszug zur Kenntnis nehmen:

Die deutsche Forscherin Renate Rau von der Universität Marburg bestätigt: "Die durch Arbeit verursachten Krankheiten wie Muskel-Skelett-Erkrankungen und depressive Störungen nehmen in Deutschland und den anderen Industrieländern deutlich zu." Die Arbeitspsychologin leitet eine groß angelegte Studie im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin über Depressionen durch Arbeit, die am Dienstag, 14. Oktober, in Berlin vorgestellt wird.

Das Ergebnis der Studie ist eindeutig: "Schlecht gestaltete Arbeit erhöht klar das Risiko depressiver Störungen", sagte Rau der Frankfurter Rundschau. Die Forscherin untersuchte 517 Beschäftigte in den drei Branchen mit den höchsten Fehlzeiten wegen Depressionen, Gesundheit, öffentlicher Dienst und Banken. Mit einer objektiven Messmethode erfasste sie dabei den Grad der Arbeitsintensität an den Arbeitsplätzen. Ergebnis: "Diejenigen mit der höchsten Arbeitsintensität hatten ein vierfach erhöhtes Risiko, während ihres Arbeitslebens an einer klinischen Depression zu erkranken."

Gute Arbeitsbedingungen bedeuteten, dass die Menschen Arbeitswege selbst bestimmen könnten, sie bekämen Rückmeldungen, aus denen sie lernen, und sie würden ihrer Leistung gemäß gefordert. "Das Gefährliche ist, dass zurzeit die Arbeitsintensität hochgezogen wird", sagt Rau. Daher verlören selbst Menschen, die leitende Funktionen haben und Entscheidungen treffen, ihre Spielräume, weil ihnen die Zeit zum Nachdenken genommen werde.

Die Untergebenen stünden unter demselben Zeitdruck, müssten Fehlentscheidungen ertragen, und erhöhten ihren Stress zum Teil selbst, weil auch sie Karriere machen wollten. Wer dann noch in einem feindlichen Umfeld arbeite, habe keine Chance.


Was Weining mit schön gesetzten Worten vertritt, ist jene Haltung, die in dem Textauszug kritisiert wird.

Der vollständige Text findet sich unter

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/1611620_Arbeit-macht-krank.html


Was ist denn hier los?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.10.2008 20:48:42 geändert: 12.10.2008 11:23:43

Ich komme gerade zurück aus Südtirol und habe mich ein wenig durch die Beiträge gekämpft.

Die einzige, die sehr gut begreift und versucht, es dem Rest der hier versammelten illustren Leser- und Schreiberschaft nahhezubringen, daß unser gesamter Wohlstand von einer genügenden Anzahl von Unternehmern abhängt(die was unternehmen, wenn sie das Unternehmen unterlassen würden, wären sie Unterlasser),mit genügend unternehmerischen Ideen und mit der Durchsetzungskraft, sie gegen alle Widerstände auch durchzusetzen, scheint ja emiliach zu sein.
Leute, das Wesen der Sozialen Marktwirtschaft ist zunächst der Markt mit seinen Möglichkeiten, Chancen und Risiken. Der Staat gibt die Rahmenbedingungen vor, nicht immer gut, wie ich finde.
Unsere Aufgabe hier ist tatsächlich,unseren SuS Mut zum Risiko zu vermitteln und z. B. nicht nur Geschichten vom (zumeist Staats - ) - Bankier zu erzählen, der das Geld verzockt, das ihm nicht gehört.
Es gab auch die Grundigs mit ihrem Heinzelmann, die Borgwards, die Daimlers, die Familie Miele, die Nixdorfs, die Bosch´s, die...

Menno, wo ist das Problem, sich deren Geschichte "reinzuziehen" und daraus eine spannende Geschichte zu erzählen, die Spaß macht auf mehr?
Wieso kann man nicht mehr Schülerfirmen ins Leben rufen. Erfolgreiche Beispiele gibt es genug im Netz.
Oder die kleine Geschichte von dem jungen Mann, der mit Hilfe seiner Mutter ein florierendes Versandunternehmen für Adhäsionsfolien als Schutz für Handys ins Leben rief...und und und...
ein wenig Begeisterung werden die Damen und Herren Pädagogen wohl noch aufbringen können für diejenigen, die mit ihren Steuerzahlungen zu 2/3 den finanziellen Grundstein für das eigene ach so schwer Lehrerleben legen.
Ach so: kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nennt man die übrigens. Und nicht zuletzt sind die es, die immer noch den größten Anteil an Ausbildungsstellen stellen.


...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vobiscum Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.10.2008 22:21:08 geändert: 12.10.2008 09:59:54

@bakunix: Durch die Gegenüberstellung der wirtschaftsliberalen Position von B. Weining mit der Protektionismus-Befürchtung von W. Abelshauser (Bielefelder Wirtschaftshistoriker) meinte ich einen ironisch-kritischen Abstand zur von Weining gewünschten "Globalisierungstauglichkeit" des neuen Arbeitnehmers deutlich gemacht zu haben. Also: Wir liegen in unserer Grundhaltung millimeternah beisammen. Danke, dass du auf die verheerenden psychosozialen Auswirkungen der untersuchten Arbeitsbedingungen heute hingewiesen hast. Der genannte Artikel war mir auch schon aufgefallen.

@lupenrein: Schön, dass du aus dem Urlaub sofort ins Forum zurückgekehrt bist, und natürlich argumentativ gut aufmunitioniert. Wie das ein guter Wirtschaftskundelehrer tut, mache ich meinen Schülern natürlich durch spannende Erzählungen zu Wirtschaftspionieren, Unternehmern und wichtigen Vorgängen das Thema eigener Unternehmerinitiative immer wieder schmackhaft. Freilich konzentriert sich das Kerninteresse meiner Schüler dann aber teilweise auf Konsumentenschutz-Themen, weil manche aufgrund verschiedentlicher Erlebnisse / Vorgänge am Markt verärgert bzw. verunsichert sind. Zusammengefasst: Trotz gelassener Rekrutierungsoffenheit meinerseits scheint die dazu notwendige Bereitschaft oder das erkennbare Unternehmerpotenzial von Schülern oft weiter weg als der Sirius am Himmel ...


@lupenreinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.10.2008 08:38:09

Schön für Dich, dass Du in Südtirol verweilen konntest, da schließe ich mich gerne vobiscums Gruß an. Schön auch, dass es unter den Lehrern noch derart loyale Adepten des internationalisierten Kapitalismus gibt. Der hat es heute nötiger denn je, verteidigt zu werden.

Eventuell gehe ich noch näher auf Deinen Beitrag ein. Aber: Deinen 2. Satz habe ich nicht verstanden, der scheint im Nirgendwo zu enden. Das mit den 2/3 der Steuern habe ich auch nicht kapiert. Vielleicht kannst Du mir als Teilmenge der von Dir so abschätzig titulierten "Damen und Herren Pädagogen" diesen Bruch etwas näher bringen.


stimmt, bakunixneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.10.2008 11:14:06 geändert: 12.10.2008 11:21:51

Ich war wohl noch etwas zu k.o. von der Fahrt.
Also: Den 2. Satz habe ich ergänzt, wie ich es während des Schreibens wohl vergessen habe.
die 2/3 waren nicht verständlich. Ich hätte schreiben müssen, daß 2/3 der von Unternehmern erbrachten Steuern von KMU stammen und diese selbstverständlich unser aller Wohlergehen mit finanzieren.
Man mag über die Soziale Marktwirtschaft denken wie man will, dieses Modell hat sich zumimndest in Europa gegenüber den offenbar an Altruismus glaubenden Modellen wie den Spielarten des Kommunismus/Sozialismus als - für meine Begriffe jedenfalls - das erfolgreichere Modell durchgesetzt.
Mein Credo ist: Jede "Ideologie", die den Egoismnus des Menschen als seine Triebfeder nicht in ihr Weltbild einbezieht, wird grandios scheitern, weil der Mensch nun mal als Individuum ein Egoist ist.

Sozialistischen Träumereien kann man nur wirklich anhängen, wenn die eigene Existenz durch die Umstände - reiche Erben, Staatsdiener mit gesicherter Versorgung etc. gesichert ist.


Worumneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vobiscum Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.10.2008 13:45:07 geändert: 12.10.2008 13:49:06

geht es ? Um sozialistische Träumereien ? Dass beständig "der Egoismus des Menschen als Triebfeder" wirtschaftlichen Handelns geleugnet wird ? Mitnichten. Seit einiger Zeit hat der Staat aber seine regulatorische Autonomie (aktuellste Stichworte: Finanzkrise, Turbokapitalismus) zugunsten von (Groß-)Konzernen abgegeben und so die Verantwortlichkeiten in unserer Demokratie verwischt. Das ist jedenfalls der Kerngedanke im Buch "Der gekaufte Staat" von Adamek / Otto. Und bei den beiden heißt es Seite 12 weiter: Die "klassische Teilung von Profitinteressen und Gemeinwohlinteressen (droht)... über den Haufen geworfen (zu werden)... Konsequent auf allen politischen Ebenen durchgeführt, entstünde ein ziemlich monströses Gesellschaftswesen", das Demokratie ( und ihre Werte) bestimmt überflüssig machen würde.


@vobiscumneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.10.2008 15:02:44

Zustimmung!
Das sehe ich auch so.


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