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Der 4teachers Schulplaner 2016/17
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Forum: "Stellenausschreibungen 2008 - November"

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Außerdem: überaltert? So ein Schwachsinn!!!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.11.2008 22:31:26 geändert: 24.11.2008 22:33:03

Man lese die Forenbeiträge zum Thema "Jammerlappen".

Machen wir doch mal eine klitzekleine volkswirtschaftliche Rechnung auf:
Der durchschnittliche Lehrer kommt nicht vor dem 25. Lebensjahr in eine feste Anstellung
Bis zu ihrem 60. Lebensjahr hören die meisten dann wieder mit der Berufstätigkeit auf.
Dann beziehen sie bis zu ihrem seligen Ende, sagen wir mal, 20 Jahre Pension/Rente.
Volkswirtschaftlich bedeutet das oft:
von 80 Jahren Leben nur 35 Jahre Berufstätigkeit mit Nutzen für die Allgemeinheit.

Volkswirtschaftlich geht die Rechnung schon mal überhaupt nicht auf, ohne daß andere Bevölkerungsgruppen mit höherer Lebensarbeitszeit unsere Berufsgruppe sponsern, wie die eine oder andere Berufsgruppe - Berufssoldaten,.....- übrigens auch.

Überaltert? Von wegen!. Nachher glaubt noch jemand den Quatsch. In fast allen anderen Berufszweigen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, daß wir die Älteren länger "an der Schüppe" lassen sollen.
Also:
Nicht kürzer, sondern ein wenig länger arbeiten müssen wir Lehrer, genau wie andere Berufsgreuppen auch.
Alles andere wäre unfair gegenüber den anderen.


Komischneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.11.2008 23:05:28

Ich wollte dir nicht zu nahe treten! Aber es sind wirklich viele Kollegien in sofern überaltert, als sie vor einer Pensionierungswelle stehen. In manchen Kollegien fehlt praktisch eine Generation, wegen der restriktiven Einstellungspolitik in den 80er Jahren. In meinem Kollegium beträgt das Durchschnittsalter 51 Jahre! Und das darf man mit Fug und Recht überaltert nennen! So sieht es in vielen Kollegien aus. Selbst wenn die meisten davon nicht bis 65 im Dienst sind, möchte man so ein Kollegium lieber verjüngen.

Dass du mit der Fächerkombination Probleme hast, wundert mich schon etwas, denn das sind doch eigentlich Mangelfächer. Übrigens haben wir an meiner Schule in den letzten Jahren bereits drei Referendare mit dieser Kombi gehabt, alles ehemalige Ingenieure, die teilweise älter als ihre Ausbildungslehrer waren. Muss wohl häufiger vorkommen.


Ich habe keine Probleme mit der Fächerkombination, aber ich bekam bisher mit dieser neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2008 13:27:49 geändert: 25.11.2008 13:51:23

(wahrscheinlich wäre das auch mit jeder anderen so gewesen) Fächerkombination seit meinem achtundfünfzigsten Lebensjahr keine feste Stelle.

Vertretungsstellen kann ich immer bekommen.
Da steht man schon vor der Frage - ganz vorsichtig ausgedrückt - , ob da nicht bei der Besetzung der festen Stellen vielleicht im Bestreben der Einstellungsteams "die Kollegien zu verjüngen", möglicherweise die aus meiner Sicht schon ein wenig diskriminierende Nicht-Einstellung eines älteren Kollegen begründet wird.

Angesichts der demoskopischen Entwicklung und der daraus resultierenden Überprüfung der Einstellungspraxis in der Industrie ist das für mich nicht so richtig nachzuvollziehen:

Es gibt wegen der Pensionierungswelle zu wenig junge Lehrer, die nachrücken und trotzdem stürzen sich alle, seien es nun Haupt- Real- oder Gesamtschulen, wie wild auf die zu geringe Anzahl der jüngeren Absolventen , um sich ihren Wunschkandidaten ohne Berufserfahrung zu schnappen
Diese sind dann in der komfortablen Situation, sich die ihrer Meinung nach besseren Realschulen und Gesamtschulen mit dem besten Ruf auszusuchen.

Und die Hauptschulen?

Genau: Die bleiben dann am Ende des Entscheidungsprozesses der jungen Absolventen auf der Strecke, weil sie mit dem falschen Blatt zu hoch gepokert haben.
Was mich schon ein wenig erschreckt, ist die Tatsache, daß sehr oft die logischen Konsequenzen aus dieser Überlegung im spezifischen Stellenangebot einer Schule eben nicht ihren Niederschlag finden.



Keine Diskriminierungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2008 17:10:06

Ich kann mir schon vorstellen, dass du dich diskriminiert fühlst. Aber diese Entscheidungen würde ich nicht als diskriminierend bezeichnen. Man will halt längerfristig planen, wer stellt schon gern jemanden für den kurzen Zeitraum von fünf Jahren ein!

Es ist auch gar nicht so, dass man sich auf junge Leute ohne Berufserfahrung "stürzt". Auf der einen Seite ist die Zahl der jungen Leute frisch vom Seminar erheblich größer als die der Älteren mit Berufserfahrung; auf der anderen Seite gibt es klare Anweisungen mit Prioritäten. Es geht zuallererst nach Fächerkombination und Ranking. Dann schaut man auf die weiteren Qualifikationen oder Interessenschwerpunkte. Da sind Leute mit Berufserfahrung oft durchaus interessant. Erst wenn man dann die Qual der Wahl zwischen zu vielen Bewerbern hat, kommen weitere Kriterien wie z. B. das Alter in Betracht.

Allerdings weiß ich vom Erfahrungsaustausch mit anderen, dass viele Schulen ein Problem mit Seiteneinsteigern haben!


Zeitungsmeldungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2008 17:28:13

Hurra! Wir dürfen länger arbeiten!

http://www.derwesten.de/nachrichten/wr/westfalen/2008/11/24/news-93377278/detail.html


Die LandesregierungNRW macht das nicht aus Gründen einerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2008 20:19:30 geändert: 25.11.2008 20:39:04

"Anti-Diskriminierungs-Kampagne" oder weil Amnesty International ihre "Altersdiskriminierung" gebrandmarkt hat.
Sie tut es aus schierer Verzweiflung, weil die jungen Lehrer nicht in dem Maße nachwachsen, wie entsprechend der jetzt anrollenden Pensionierungswelle nötig wäre (wie überraschend; fast so, wie die Tatsache, daß Heiligabend in diesem jahr auf den 24. Dezember fällt) und sie ihrer gesetzlichen Verpflichtung, kompletten Unterricht vorzuhalten, sonst nicht nachkommen könnte.
Ist doch nur gut für die älteren Kollegen (und damit natürlich auch für mich), die leistungswillig und -fähig sind. Die können dann ja mit 60 noch 10 Jahre "schurbeln" - wenn das für eine längerfristige Planung zu wenig ist, weiß ich dann auch nicht

Einer der nächsten logischen Schritte wird die vereinfachte Zulassung von Privatschulen sein, wollen wir wetten?

Ich bin übrigens aus gutem Grund damals nicht über den Seiteneinstieg gekommen, sondern habe unter Anerkennung meines Ingenieurexamens als I. Staatsprüfung ein ordentliches 2-jähriges Referendariat mit II. Staatsprüfung absolviert, bin also Lehrer mit Staatsexamen.
Vergleichbar damit wäre etwa:

Ein Lehrer läßt sich mit 55 sein II. Staatsexamen als Zwischenprüfung anerkennen, macht die nächsten 2 Jahre seinen Dipl.-Ing. und arbeitet dann in diesem neuen Beruf.
Von der Sorte kenne ich allerdings sehr, sehr wenige.

Ein Freund von mir hat erst Lehramt studiert, seine II. Staatsprüfung bestanden, als Lehrer gearbeitet und anschließend sein Ingenieurstudium erfolgreich abgeschlossen - Chapeau, sage ich dazu nur. Von denen gibt es noch weniger. Der geht auch nicht mit 60 in Pension. Eher macht der bis 75, weil ihm Arbeiten Spaß macht!
Ein Seitensteiger ist nach meinem Verständnis - und so definiert man es auch in den Ausschreibungen jemand, der mit abgeschlossenem Hoch- oder Fachhochschuldiplom in den Schuldienst einsteigt und berufsbegleitend bei Stundenreduzierung eine pädagogische Grundausbildung erhält.


überaltert... @lupenreinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: miro07 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2008 20:34:33

ich verstehe den begriff überaltert - es sei mir erlaubt, diesen aus der diskussion herauszunehmen - so, dass das durchschnittsalter der kollegien immer mehr steigt!!! und das ist wohl so!!! leider!

miro07


Wieso leider?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2008 20:44:07 geändert: 25.11.2008 20:45:07

Wenn du damit meinst, daß die jungen Absolventen fehlen, die neue Methoden und Denkweisen wie die Gedanken des Konstruktivismus und die Konsequenzen aus den Ergebnissen der Neurobiologie in die Schulen tragen stimme ich dir sofort voll zu.

Andererseits habe ich auch festgestellt, daß nicht unbedingt immer die Jüngeren die bessere Einstellung zum Beruf haben.

So gesehen stimmt wohl eher auch:

Es gibt nur eine Alternative zum Älterwerden. Und die heißt jung sterben. Wer will das schon?


Altersstrukturneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2008 21:38:11

Ich muss auch sagen, leider sind unsere Kollegien zu alt. Jüngere Leute können frischen Wind in eingefahrene Kollegien bringen und sind näher an den Schülern dran. Am besten finde ich es sowieso, wenn alle Altersgruppen vertreten sind. Ich fand es schon als Schülerin nicht gut, dass wir kaum jüngere Lehrer hatten. Und "jung" bedeutete da so Mitte dreißig. Und jetzt? In unserem Kollegium sind doppelt so viele über 60 wie unter 40! Und in allen Altersgruppen findet man sowohl engagierte als auch "müde" Kollegen.

@lupenrein: Dachte ich's mir doch, dass du früher Ingenieur warst! Ist eben kein Einzelfall. Aber schon richtig, ein Referendariat zu machen. Die Seiteneinsteiger tun sich schwer. Ich bin auch deswegen nicht so überzeugt von Seiteneinsteigern, weil sich da auch Leute bewerben können, die zweimal durchs II. Staatsexamen gerasselt sind (Tatsache!!!).


@bger: um ehrlich zu sein:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2008 21:44:12 geändert: 25.11.2008 21:45:36

Ich habe nach meinem Ingenieurexamen im Februar 1974 nur 4 1/4 Jahre auch projektiert - Induktionsschmelzöfen - . Das war aber schon im Vertrieb bei der BBC im Dortmunder Hafen, heute ABB.
Mein Berufsleben spielte sich immer im Dunstkreis von Vertrieb/Marketing/Beratung ab.
Darum habe ich auch erst einmal 2003/2004 2 Semester in Münster studiert - neben Erziehungswissenschaften, Didaktik der Technik, Bionik, Didaktik des Sachrechnens, Didaktik der Geometrie unter anderem innerhalb der Technik auch Elektronik, weil ich nach 30 Jahren über Transistoren nur noch wußte, daß man da nicht reinbeißen darf


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