transparent Startseite Startseite Spendenaktion
Anzeige:
Der 4teachers Schulplaner 2016/17
Hallo Gast | 40 Mitglieder online 10.12.2016 07:58:14
Login Bereich transparentSUCHE: 
Hilfe zur Suche
    UNTERRICHT
 • Stundenentwürfe
 • Arbeitsmaterialien
 • Alltagspädagogik
 • Methodik / Didaktik
 • Bildersammlung
 • Tablets & Co
 • Interaktiv
 • Sounds
 • Videos
    INFOTHEK
 • Forenbereich
 • Schulbibliothek
 • Linkportal
 • Just4tea
 • Wiki
    SERVICE
 •  Shop4teachers
 • Kürzere URLs
 • 4teachers Blogs
 • News4teachers
 • Stellenangebote
 • Klassenreisen
    ÜBER UNS
 • Kontakt
 • Was bringt´s?
 • Mediadaten
 • Statistik



 ForenoptionenNachricht an die Mitgliederbetreuung Mitgliederbetreuung
dieses Forum Bookmarken
Bookmark
zum neuesten Beitrag auf dieser Seite
Neu auf Seite
zum neuesten Beitrag in diesem Forum
Neu im Forum
über neue Beiträge in diesem Forum per E-Mail informieren
E-Mail-Info ist AUS


Forum: "Gibt es ADS auch bei Erwachsenen?"

Bitte beachte die Netiquette! Doppeleinträge werden von der Redaktion gelöscht.

 Seite: 1 von 4 >    >>
Gehe zu Seite:
Gibt es ADS auch bei Erwachsenen?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.04.2004 13:53:07

Eigentlich eine Rhetorische Frage, denn die Antwort: ja-habe ich längst im Netz gefunden. Nun aber: gibt es Lehrer/Lehrerinnen mit ADS, in welcher Ausprägung auch immer, denkt man das bei manchen Eltern, die müßten doch auch AD(H)S Kandidaten sein?
Ich denke, das berühmte Bild vom zerstreuten Professor hat vielleicht auch was mit ADS zu tun, auf der einen Seite hochbegabt, auf der anderen weit weg von alltäglichen Normalitäten und Taten. Würde mich mal sehr interessieren, was Euch dazu ein- bzw. auffällt.

Gruß Poni


klarneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.04.2004 15:32:26

In der Zeitschrift "Psychologie" waren vor einiger Zeit einige Beiträge zu genau dem Thema. Dort gab es auch eine Liste mit Merkmalen, was ja immer kritisch zu sehen ist. Nach dieser Liste habe ich eindeutig ADS, obwohl ich als Kind nicht sehr auffällig war (wäre mir zumindest nicht aufgefallen )

Eine Kollegin von mir war auf einer Fortbidlung, bei der die Theorie vorgestellt wurde, dass immer ein Elternteil eines ADS-Kindes auch selbst ADS habe.

Palim


Wennneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sth Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.04.2004 21:32:40

es die Diagnose ADS oder ADHS schon zu unserer Schulzeit (Mitte 70er) gegeben hätte, dann hätten es vielleicht auch einige von uns gehabt. So konnten wir nur einfach nicht stillsitzen und haben gestört.


Noch gar nicht mal solange bekannt!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: crusher Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2004 23:04:57

Nach Aussage der neurologischen Abteilung der UNI-Klinik Freiburg, die sehr intensiv an ADS bzw. ADHS forscht, hätte bis vor drei bis vier Jahren bei Erwachsenen mit den symptomtypischen Auffälligkeiten niemand auf ADS getippt. Bei Kindern hieß es früher noch, dass es sich rauswachsen würde. Aber bei diesen Kindern die dann Erwachsene wurden verschwand es keineswegs und richtig problematisch ist es ja auch erst in unserer heutigen Informationsgesellschaft geworden die von Reizüberflutung geprägt ist. Über Ritalin lässt sich streiten, allerdings finde ich es schon etwas merkwürdig, dass es Kindern schnell und manchmal auch etwas voreilig verschrieben wird, während es bei Erwachsenen kritischer geprüft wird.
Man kann mit Ritalin bei falscher Anwendung einen Haufen Unfug treiben, daher sollte man doch eher bei Kindern, die noch in der Wachstumsphase sind vorsichtiger sein oder irre ich mich ?????????

Grüße an Alle Crusher!


AD(H)S ein Konstrukt oder genetischer Defekt?!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: idssilversurfer Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2004 00:24:19 geändert: 09.05.2004 01:05:21

These: AD(H)S ist eine von der Industrie, Lehrern und manchmal auch Eltern gewollte und konstruierte Krankheit.

: ab 1990 wurden in den USA sozialschwache Familien bei der Diagnose AD(H)S mit $450 pro Monat unterstützt.
:ab 1991 wurden darüber hinaus pro diagnostiziertes Kind ein Zuschuss für Erziehungshilfe von weitern $400 an die Schulen gezahlt
Daraus resultierte ein Zuwachs der Diagnosen von:
1989: 5% der Gesamtschülerschaft
1995:25% der Gesamtschülerschaft

Weiter Beispiele:

Novatis, die das Medikament Ritalin(Methylphendiat)
herstellen und vertreiben, sponsern z.B. die größte Ad(h)S Selbsthilfegruppe in den USA.
Dieses hat aber nicht den Zweck alternative Therapien zu entwickeln/unterstützen.

USA: der internationale Drogenkontrollrat der UNO stellte im seinen Bericht von 1998 (INCB) fest, das teilweise 30-40% einer Schülerschaft mit Ritalin behandeln werden

Es gibt bei Ad(h)S kein eindeutiges Ursache-Wirkungsprinzip. Nur eins scheint festzustehen, Ritalin hilft nur für die Dauer der Anwendung. Bei absetzen des Medikamentes treten die Symptome (das unerwünschte Verhalten) im volle Maße oder schlimmer wieder auf! (Vgl. Steinhausen/Kreuzer)
Um deine Theorie von Hochbegabung und auffälligen Verhalten aufzugreifen, empfehle ich dir Hartmann (2000) zu lesen.
Er geht davon aus, das es sich bei AD(H)S nicht ausschließlich um einen genetisch vererbbaren Defekt handelt
(vs. Barkley u.a., die daran festhalten lol)
sondern "als Besonderheit der Persönlichkeit"
-er unterscheidet in Jäger&Sammler und Bauern,
für ihn sind Ad(H)S Kinder nachkommen der Jäger&Sammler.
-immer auf der lauer
-sie nehmen die kleinsten Veränderungen in ihrer Umwelt war...etc
Die Problem entstehen dann, wenn ein Kind mit "Jägerkompetenzen in ein Schulsystem kommen, wo eher die Qualitäten eines Bauern gefragt sind." (geduld zu haben auch mal etwas auszusitzen zum Beispiel)
Jantzen teilt die Thesen von Hartmann, und gibt differenzierte Hinweise.
Grob: er stellte fest, das es für diese Kinder schwerer ist, Bezüge zwischen bildlichen und sprachlichen Vorstellungen im innerpsychischen Raum herzustellen.
(...)Bei nur in sprachlicher Form realisierten Aufgaben ermüden diese Kinder schneller, da der für sie so wichtige Visuelle Bezug fehlt.

Ich höre lieber mal auf...obwohl ich noch könnte

so ist es einfacher:

Literatur Tipps:
- Hartmann,T: Eine andere Art die Welt zu sehen. Das ADS, Lübeck 2.Aufl.97
-Jantzen, W.: Über die Konstruktion von Verhaltensstörungen; Das Beispiel ADS; Zeitschrift für Heilpäd. 6/2001 222-231
-Balgo,R& Klaas,R.: Über die Koordination von Verschiedenheit; in: Passolt, Michael Hyperaktivität 2001; Ernst Reinhardt Verlag

Vertreter des med.Modells
-Russel A. Barkley: Hyperaktive Kinder; aus; Spektrum der Wissenschaft, März 1999
P.S.Wenn du noch mehr/andere Lit.Hinweise brauchst wie z.B.A(D)HS aus psychoanalytischer Sicht etc. melde dich!




coolneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2004 00:53:31

He, ids, du kennst dich ja richtig gut aus so komprimiert klingt es echt spannend - onne die Bücher gelesen zu haben.

Das Problem ist wohl, dass nach wie vor viele Lehrer, Ärzte und Eltern kaum informiert sind und - wie du ja auch sagst - alternative Therapien nicht einfach zu finden sind.

In der Schule ist es sicher oft schwierig, da diese Kinder neben vielen anderen sehr auffällig sind und die hyperaktiven dazu ein hohes Stör-Potential haben. Schlimmer finde ich persönlich allerindgs die Träumer, die man mit kaum etwas wecken kann.

Außerdem halten es sicher auch einige für einfacher, eine Pille zu nehmen, statt eine Verhaltenstherapie zu beginnen.

Aber was tut man mit Kindern, die extrem auffällig sind, weil sie hyperaktiv sind oder weil sie nur träumen?
An wen soll man sich richten oder mit wem Kontakt aufnehmen, wenn man wirkliche Hilfe sucht und zig Therapien über Jahre nichts gebracht haben?

Palim


Pädagogische Ansätze bei Ad(H)Sneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: idssilversurfer Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2004 01:01:40 geändert: 09.05.2004 01:21:13

Ok weiter gehts
Hier wird gut beschrieben, was man als Lehrer versuchen kann!
-Imhof,Skrodzkie,Ursinger: Aufmeksamkeit,Hyperaktive Kinder und Jugendliche im Unterricht; Donauwörth 2001 S.32-47 Konkrete dida-methodische Überlegungen! (GUT)
-Holowenko Henryk; das ADS 1999 Beltz; Leitfaden für U-richt,Elternarbeitetc (sehr übersichtlich und leicht verständlich)



was istneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2004 09:12:40

wenn man als Lehrer selber ein ADS-Fall ist?
Kann man dann die Kinder nicht besonders gut verstehen, weil man aus eigener Erfahrung weiß, wie es den Kindern zumute ist?
Was ist, wenn einem Erwachsenen die schulische Situation genauso zu schaffen macht wie den Kindern?
Echte Fragen, keine Veräppelung!!!


Warumneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: crusher Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2004 11:39:44

sollte es ein Problem sein, wenn man als Lehrer selbst ein ADS Fall ist?
Ich denke gerade dann kann man besonders gut auf die betroffenen Schüler eingehen und ihnen mit "echtem Verständnis" unter die Arme greifen.
Wäre ich ein ADS Schüler und wüßte, dass mein Lehrer/in es auch hat, würde ich es als Ansporn sehen, dass man trotz aller Alltagsproblematik die ADS mit sich bringt etwas aus sich machen kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Kinder auch unter ihrer Verhaltensauffälligkeit leiden.
Was heißt überhaupt Krankheit, oder Verhaltensauffälligkeit? ADS gab es schon immer und erst durch unsere reizüberflutete Informationsgesellschaft ist es auffällig geworden. Drehen wir den Spieß doch einmal um! Vieleicht wird unsere Gesellschaft immer mehr im negativen Sinne auffällig, so dass sie einfach so mir nichts dir nichts Verhaltensnormen setzt ohne zu schauen, dass sie auch erfüllbar sind. Noch weiß man über ADS nicht alles, aber sicher ist, dass es sehr häufig ist und nun einmal die persönliche Note der betroffenen Menschen, ob groß oder klein.
Wenn es schon Uni-Profs. mit Legasthenie gibt, warum nicht auch Lehrer mit ADS?


was machen?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: idssilversurfer Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2004 11:40:37 geändert: 09.05.2004 13:56:37

Hi Poni
ich kann deine Situation verstehen, und wenn dich die Schule wirklich so belastet, und du das mit AD(H)S vergleichst, rate ich dir zu einer Systemische Beratung.
Das Ziel einer solchen Beratung ist es, Systembedingungen zu schaffen, wo unerwünschtes Verhalten nicht mehr auftritt (idealfall), oder ertragbar/er wird (normalfall)
Ich kann dir leider keine konkreten Vorschläge geben, ohne Suppervision.
Nur ein paar Tipps. zur Selbstreflexion.
Achte darauf unter welchen Bedingungen geht es dir besonders gut, oder schlecht.
Versuche Unterschiede und Regelmäßigkeiten zu finden.
Beschränke deine Beobachtungen nicht nur auf Schule und Klassenzimmer! Wie mann morgens aufsteht, oder der Nachbar der einem jeden mo. zur Weisglut treibt gehört dazu (deinem System)
manchmal schaffen auch räumliche veränderungen Abhilfe.

P.S. Diagnosechecklisten sind gefährlich, und sollten nicht von Laien ausgewertet werden. Nach dem ICD-10 hätte ich AD(H)S und sogar Borderline.......?!?!?!?!


 Seite: 1 von 4 >    >>
Gehe zu Seite:
Beitrage nur für Communitymitglieder
Beitrag (nur Mitglieder)
   QUICKLOGIN 
user:  
pass:  
 
 - Anmelden 
 - Daten vergessen 
 - eMail-Bestätigung 
 - Account aktivieren 

   COMMUNITY 
 • Was bringt´s 
 • ANMELDEN 
 • AGBs 


YaClass für 1 Monat gratis



 
  Intern
4teachers-Shop
4teachers-Blogs
4teachers-News
4teachers-Schulplaner
  Partner
Der Lehrerselbstverlag
SchuldruckPortal.de
netzwerk-lernen.de
Die LehrerApp
  Friends
ZUM
Der Lehrerfreund
LehrCare
Klassenfahrten
  Info
Impressum
Disclaimer
AGBs