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Forum: "Fünftklässler - verzogen, dreist, respektlos"

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@rodlerhofneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.03.2009 10:41:03

zerfall und oberflächlichkeit sind adequate stichworte...ich gestehe, ich überlese einiges...also:

1) lupe schrieb was von "entweder die kinder setzen ihre regeln durch oder wir unsere".....das klingt nach einem puren machtkampf, den man vielleicht in der sozialen marktwirtschaft so führen muss, aber bitte nicht in pädagogisch reflektierten unternehmen, das macht keinen sinn!

2)du schreibst: " Das kann nicht jeder an seinem Schreibtisch als Einzelkämpfer lösen!"

volltreffer! deswegen bitte sofort in die gewerkschaft für erziehung und wissenschaft eintreten, falls nicht längst geschehen!

du fragst:"Ist diese Veränderung vielleicht auch ein ernstes Anzeichen des Unterganges der europäischen Gesellschaft?

sorry, liebe rodlerhof, aber das ist mir zu pathetisch - was befürchtest du denn genau?
wer soll diese "europäische gesellschaft" sein - die westlich orientierte kultur ohne die bösen islamisten?

unverzagte bittet um denkermöglichung.



ein paar Gedanke...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: edty Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.03.2009 11:02:41

Liebe KollegInnen,
mittlerweile haben sich in dem thread rund 90 postings angesammelt, was die Übersicht nicht gerade erleichtert. Ich kann verstehen, wenn bei einigen hier das Thema recht emotionell behandelt wird, aber ich denke, man tut gut daran, die Emotionen hier erst mal außen vor zu lassen und einige Dinge aus der Sachebene zu betrachten.

Einige KollegInnen haben zu Recht gesagt, dass es auch früher Probleme mit SuS gegeben hat – waren wir wirklich besser?? Vielleicht war uns bewusster, wo „die Grenze“ war – aber wer definiert(e) die Grenze? Früher waren das sicher in großem Maße die Eltern oder Großeltern, sprich das familiäre Umfeld. Diese stellten auch das – ich will es mal „Unterstützungssystem“ nennen - für die Schule dar. Somit war das Stabilitätsdreieck zwischen SuS-Eltern und Schule stabil. Wenn ich an meine Kinder- und Jugendzeit vor rund 30 Jahren zurückdenke, kann ich meinen Eltern eigentlich nur dankbar sein, dass für die eine oder andere Dummheit entsprechende Konsequenzen folgten, auch wenns manchmal wirklich weh tat.

Was ist aber in den letzten 30 Jahren passiert? Das Gleichgewicht des Dreiecks hat sich mehrfach in unterschiedliche Richtungen bewegt und befindet sich, je nach Klasse, Eltern und Schule eben nicht mehr im Gleichgewicht bzw. kann nur unter z.T. großem Aufwand wieder in den „Idealzustand“ verschoben werden.

Betrachtet man einmal das Unterstützungssystem Eltern, so darf man nicht verkennen, dass dieses leider an vielen Stellen nicht mehr richtig arbeitet und entsprechend gegensteuern kann – dies begründet sich in grundlegenden Veränderungen in unserer Gesellschaft und im Bereich der Medienerziehung.
Die Schule leistet seit vielen Jahren einen enormen Erziehungsauftrag, zu dem ist sie durch Gesetze auch verpflichtet ist (die Eltern übrigens auch....wer mal ins Grundgesetz schaut wird Entsprechendes finden). Leider haben es Bund und Länder jahrzehntelang verschlafen, entsprechende Unterstützungssysteme an den Schulen einzurichten (das haben die skandinavischen Länder wirklich in hervorragender Weise getan!). Klar, diese Unterstützungssysteme kosten Geld, manchmal viel Geld – aber wenn ein moderner Staat jedem und jeder den Zugang zu Arbeit ermöglicht, muss er eben dafür sorgen, dass familiäre „Defizite“ durch Unterstützungssysteme ausgeglichen werden. Hier hätte man durchaus aus den Erfahrungen der ehemaligen DDR lernen können, aber das war natürlich politisch nicht opportun.

Wenn man allerdings, wie hier im thread auch geschehen, die Eltern für viele Dinge die Schuld gibt, begibt man sich auf eine nicht ungefährliche Gratwanderung. Viele, gerade junge Eltern, haben eine große Unsicherheit in der Erziehung ihrer Kinder – und das ist auch nicht verwunderlich, weil sie bereits selbst als Kinder möglicherweise nicht mehr eine notwenige Werteerziehung erfahren haben. Zudem gibt es in der Tat auch in den Bildungsplänen nur wenig Stellen, die den Fokus auf diese, zugegeben schwierige Thematik richten – am ehesten noch im Bereich Religion, Ethik oder Hauswirtschaft /Technik / Wirtschaftslehre / Gemeinschaftskunde. Trotzdem, hier gäbe/gibt es sicherlich Handlungsbedarf.
Diese Unsicherheit führt dann auch dazu, dass sich Eltern Rat bei Leuten außerhalb des Systems, wie etwa Rechtsanwälten holen und diese dann möglicherweise auch noch mit in die Schule bringen. Um diese „Auswüchse“ zu kanalisieren könnten aber auch Unterstützungssysteme von Eltern für Eltern greifen. Hier wäre die richtige Bezugsebene gegeben – Schule vs. Eltern funktioniert schon deshalb nicht, weil Schule immer der verlängerte Arm der Exekutive ist. Wer sich schon einmal ein bisschen mit Kommunikationsmodellen befasst hat, wird diese Zusammenhänge kennen.
Sicherlich ist es schwierig die seit vielen Jahren eingefahrenen Gleise von heute auf morgen wieder zu verlassen – aber warum kann man so ein Thema nicht einmal in einen Elternabend (bitte jetzt aber nicht die Schiene...da kommt sowieso niemand) thematisieren. Gerade in der Grundschule und in der Unterstufe Klasse 5/6 sind die Elternabende doch meist recht gut besucht. Wichtig ist dabei aber immer, nicht die Sachebene zu verlassen – also auch gut vorbereitet zu sein und sich seiner Moderationsregeln bewusst zu sein – hier kann ich Professionalität beweisen!

Ich unterrichte selber an einer großen HS, die zum Glück ein prima Unterstützungssystem besitzt, habe aber auch eine Tochter in der 5. Klasse in einer RS, der diese Unterstützungssysteme fehlen, so kann ich beide „Lager“ verstehen.....
Addieren sich dann noch fehlende Unterstützungssystem mit einer ggf. handlungsunfähigen SL, potenzieren sich hier die Probleme und sind de facto vorprogrammiert...

ein schönes WE wünscht edty


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von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.03.2009 12:03:30

vom Dreieck und dem Gleichgewicht gefällt mir gut. Auch die Gedanken zum Wandel der Schule. Alle 4 Jahre behandle ich ja in Kl.3 das Thema "Schule vor 100 Jahren", da kann man doch sehr schön sehen, aus welchem Korsett wir ausgebrochen sind. Und wenn es um Verschiebung der Gehältnisse geht: Früher haben die Lehrer geprügelt, heute prügeln die Schüler(sorry, sollte'n Witz sein)

Insgesamt glaube ich, dass die innere und äußere Haltung eines Lehrers (oder der Schule allgemein) entscheidend für die Zusammenarbeit mit den Eltern ist. Glücklicherweise haben ja viele von uns beide Blickwinkel (als Lehrer und selber als Eltern) Da sollte es doch leicht fallen zu verstehen, welcher Umgang gut tut und fruchtbar ist. Ich möchte von den Lehrern meiner Kinder das Gefühl haben, sie arbeiten zum Wohle meiner Kinder mit mir zusammen. Und dieses Gefühl versuche ich auch den Eltern meiner Schüler zu geben.
Ein paar Unverbesserliche hüben wie drüben wird es immer geben, aber wie oben schon gesagt wurde, müssen wir uns vor Verallgemeinerungen hüten.


Disziplinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.03.2009 20:01:07

Die Kinder finden es immer ganz spannend, wenn sie bei uns im Schulmuseum Unterricht wie vor 100 Jahren mit der entsprechenden Disziplin mitbekommen. Wenn man das auch nicht auf die heutige Zeit übertragen kann (und will!), so merkt man doch immer wieder, dass die Schüler sich bei den etwas strengeren Lehrern wohler fühlen als bei den "Laisser-faire"-Typen.
Im Unterricht versuchen doch viele von uns verstärkt auf das Einhalten von Regeln zu achten - und das kennen einige Kinder von zu Hause aus überhaupt nicht...

Ein anderer Grund, warum es viele Probleme mit den Fünfern gibt, wurde mir klar, als meine Nichte (GS-LAA) bei uns an der Schule (RS) hospitierte und mir über ihre Beobachtungen berichtete. Sie meinte, die Unterschiede seien größer als von ihr erwartet und die Umstellung für die Neuen sei doch beträchtlich. Vor allem der ständige Wechsel von Fachlehrern und -räumen, strengere Regeln, der erheblich größere Notendruck - und vor allem der wenig spielerische vorwiegende Frontalunterricht.

Ob die großen Unterschiede zwischen GS und Sek. I-Schulen vielleicht die Probleme mit den Fünfern noch verstärken?


Da könnte was dran sein...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.03.2009 21:27:27

Immerhin passt es dazu, dass hier an zwei Stellen angemerkt wurde, dass die HS-5er ruhiger wären. An der HS haben sie meist ganz viel Unterricht beim Klassenlehrer und es gibt in der Regel auch nicht so viel Frontalunterricht. Durch den Klassenlehrerunterricht muss man auch nicht den Stift fallen lassen, wenn es klingelt, sondern kann in Ruhe eine Arbeit beenden, das andere Fach nimmt dann halt an einem anderen Tag mehr Raum ein. Es kann auch mehr fächerverbindend unterrichtet werden. Also insgesamt ein fließenderer Übergang.


Fließender Übergangneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.03.2009 23:21:09

Trotz aller gegenseitigen Hospitationen, Kontakten mit den abgebenden GS-Lehrern sowie unserem "Sanften Schuleinstieg" ist es immer noch kein fließender Übergang. Hinzu kommen natürlich noch die erzieherischen Probleme ("kleine Tyrannen"), die schon angesprochen wurden. Und die Pubertät beginnt auch noch früher (und dauert länger). Nimmt man alles zusammen, brauchen wir uns wohl nicht zu wundern!


Wagenburgmentalitätneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.03.2009 16:50:39

Trotz aller gegenseitigen Hospitationen, Kontakten mit den abgebenden GS-Lehrern sowie unserem "Sanften Schuleinstieg" ist es immer noch kein fließender Übergang

Das hatten wir schon einmal in einem Forum. In unserem Einzugsbereich liegt das weniger an unserer RS, wir versuchen, hauptsächlich Kollegen in 5 einzusetzen, die auch GS-Erfahrung haben und wir versuchen, uns in Teilen von der Unterrichtsorganisation her einzustellen auf das, was die Schüler aus der GS mitbringen und sie dann langsam auf die andere Art des Unterrichts vorzubereiten.

Unsere Konferenzen mit den GS enden leider aber immer so, dass auch wir Bitten und Vorschläge an die GS haben, damit der Übergang gleitender wird.
Mehr als einmal haben wir jedoch gehört: "Wir sind eine Grundschule und wir haben unsere eigene Pädagogik."
Ende Gelände. Unsere Kollegen haben echt keine Böcke mehr auf diese Treffen. Die sind meist Zeitverschwendung.


Beide Seitenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.03.2009 18:40:21

Bei uns liegt es an beiden Seiten. In der 5 sind auch Kollegen eingesetzt, die eigentlich besser mit Älteren zurecht kommen - manchmal geht es wohl mit dem Plan nicht anders. Die Erfahrung, dass einige GS-Lehrer nicht sehr kooperativ sind, haben wir aber auch schon gemacht.
"Wir sind eine Grundschule und wir haben unsere eigene Pädagogik."
, das haben wir auch schon gehört. Allerdings: Lassen wir uns denn als abgebende Schule z. B. vom Berufskolleg sagen, wir hätten eine "Zubringerfunktion"? Da sehen wir als RS uns doch auch als eigenständige Schule, warum also die GS nicht?


nicht ganz!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.03.2009 20:07:29

Lassen wir uns denn als abgebende Schule z. B. vom Berufskolleg sagen, wir hätten eine "Zubringerfunktion"?

Natürlich nicht so ausschließlich, aber wir sind schon in Kontakt und versuchen Bereiche, die laut BBS nicht so gut laufen, in unserem Unterricht mit einzubringen.
So dicht wie unsere GSsen machen wir nicht.


Am Gymnasiumneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: teachingteam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.03.2009 20:35:51

Durch den Förder in der 5 in Deutsch, den ich zur Zeit gebe, sind mir die Unterschiede zwischen den einzelnen Grundschulen erst richtig bewusst geworden. Da hat man auch gemerktm, dass es gerade für Gymnasien sehr schwierig ist, Absprachen mit den Grundschulen zu treffen. Wir haben nur 2 Gymnasien in der Stadt und deshalb kann man sich für eins der beiden entscheiden.
Doch die Gymnasien können sich nicht mit jeder Grundschule intensiv auseinandersetzen.
Zu Beginn der 5 gehen viele Woche erst einmal dafür drauf, alle Schülerinnen und Schüler annähernd auf einen Stand zu bringen.


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