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Forum: "Weiterentwicklung des gegliederten Schulsystems"

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gegliedertes Schulsystem - freie Wahl der Eltern?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wolfga Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.03.2009 14:08:08

..'ermöglicht den Eltern die freie Wahl ...'. Bei uns in BW dürfen Eltern nicht wählen, in welchen Schultyp die Kinder nach der Grundschule gehen sollen.
Diese Zitat ist damit zumindest für uns nachweislich falsch.


höhere sphären...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: miro07 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.03.2009 20:31:35

Warum geht das in den höheren Sphären verloren?

... eben weil es höhere sphären sind, man dort oben leicht die bodenhaftung und den bezug nach unten verliert!

miro07


Freie Schulwahl???neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.03.2009 18:44:16

Freie Schulwahl? Das ist doch nur ein Werbeslogan. Nach meinen Erfahrungen wünschen nahezu alle Eltern, dass ihr Kind den besten Schulabschluss macht, und das ist das Abitur. Real- oder Hauptschule werden doch nicht freiwillig gewählt. Sie werden gezwungenermaßen in Kauf genommen.

Wir werden die Einheitsschule jedoch bekommen, so wie sie in der Grundschule schon praktiziert wird. Mittlerweile machen 45 Prozent eines Jahrgangs in Dt. das Abitur mit steigender Tendenz. 2005/06 waren es noch 43,1 Prozent.

Ein Vergleich zwischen den Bundesländern zeigt, dass hier jedoch große Unterschiede existieren, ebenso zwischen Stadt und Land. Den geringsten Wert erreicht Mecklenburg-Vorpommern mit 32,2 Prozent, den höchsten Nordrhein-Westfalen mit 53,4 Prozent (2005/06). Macht jetzt etwa NRW die beste Bildungspolitik? Nach allem, was ich bisher in den Blogs von 4t gelesen habe, scheint das aber keineswegs der Fall zu sein.


53,4%neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: miro07 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.03.2009 18:55:22

soll es wirklich ein bundesland geben, in dem 50% der schüler das ZEUG dazu haben, aufs gymnasium zu gehen und dann auch wirklich zu studieren?

fragt sich miro07


@ponineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: frauschnabel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.03.2009 19:01:19

du schreibst:
Was Lehrer wollen sollte wohl nicht wichtiger sein als das was für die Kinder gut ist.
Ich denke dass wir LuL bestimmte Dinge nicht wollen, gerade weil wir der Meinung sind zu wissen was gut für die Kinder ist. Das ist nämlich u.a auch unser Job. Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass ein dreigliedriges System mit einer bestimmten gut definierten Durchlässugkeit gut für Schüler ist.
Darüber kann man ewig diskutieren ich weiß, aber um nur wenige Punkte gegen einen "Einheitsbrei" und absoluten Elternwille zu nennen.
- Differenzierung wird immer schwieriger, und das schon im Dreigliedrigen

- Nicht alle Eltern kennen ihre Kinder wirklich (auch wenn das wünschenswert wäre)

- IGS ist nicht für jeden SuS geeignet

- Man ändert nichts wenn man "dem Kind" einen anderen Namen und eine neue Hülle gibt

-Die IGSsen haben doch kaum noch die 3/3 Mischung, da sind mehr Hauptschüler als GYmnasiasten vertreten, wo bleibt da der Sinn?

etc etc

lg frauschnabel


Ich bin mal ganz fies:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.03.2009 19:16:32 geändert: 29.03.2009 19:20:16

Mein Compadre ist Professor an einer Fachhochschule. Er fragte mich (wir kennen uns wirklich schon aus Kindertagen): "Sind deine Schüler auch so bekloppt wie meine Studenten?"
Ich: "Wiso?"

Er: "Ich benote nur noch mit 1,2 6 und 7.
Ich: "Was ist 7?"
"Wenn sie gar nichts wissen! Die sitzen hier, heulen sich bei mir aus, weil sie die Klausuren versemmeln und behaupten: "Ich hatte früher in Mathe immer ´ne 1!"
Was sie allerdings nicht tun: Jede Vorlesung ordentlich nachbereiten. Das bedeutet, mindestens die gleiche Zeit in die Nachbereitung wie in den Besuch der Vorlesungen und der Praktika hinein zu stecken. Sagt denen das eigentlich niemand?"

Andere Szene: Zwei Kollegen der SEK II unterhalten und beklagen sich, dass der/die Schüler/in im Abitur eine 6 in Mathe hingelegt hat.
Meine Frage: "Warum habt ihr sie nicht früher gebremst?" wurde nicht beantwortet.

Ich vermute mal: Solange die Gesamtschule befürchten muss, dass sie ihren Status als Gesamtschule verliert, wenn sie nicht mindestens 2-zügig zum Abitur führt...

Oder so:
Wer, bitteschön, möchte eigentlich guten Gewissens unter einer Brücke hergehen, die ein Ingenieur mit diesen Voraussetzungen konstruiert hat?
Da ist es schon besser, Leute wie mein Compadre bremsen ihn vorher aus.



liebe frauschnabelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.03.2009 19:39:56

eine gute Gesamtschule nimmt Schüler in dem Prozentsatz auf wie der Durchschnitt der Empfehlungen ist, und der ist seltenst 3/3/3

Eine gute Gesamtschule ist nix neues sondern arbeitet im Idealfall schon über 30 Jahre nach neuen Konzepten (Stammgruppen bishin zum Tischgruppenmodell)

Gesamtschulen bieten doch deshalb keinen Einheitsbrei, weil von vorneherein differenziert wird und die Schüler selbständiger arbeiten gewöhnt sind.

Ich will endlich an einer real existierenden Gesamtschule arbeiten und endlich zwei Schulen wirklich miteinander vergleichen können, auch wenn das natürlich nicht representativ ist.

Ich finde es schlimm, was ich gestern erst wieder aus völlig unwissendem Mund gehört habe, "hach Gesamtschule, da sind Hauptschüler und die benehmen sich schlecht."

In jeder Gesamtschule, in der ich leider nur zu Besuch war, war die Atmosphäre angenehmer, weniger gereizt und gestresst als ich das in der Schule so kenne.


@ponineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: frauschnabel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.03.2009 19:48:47

das Problem ist nur, dass man die 3/3 Gesamtschulen kaum noch findet, in meiner Stadt ist nach den neusten Untersuchungen der letzten Woche (es wurde mal eine spontane Überpfüfung gestartet) gerade eine (1) dabei, die eine heterogene Gruppe an Gesamtschülern aufgenommen hat!
Das ist schlimm, ja! Aber so ist es und das ist kein neues Phänomen, man schiebt und drückt es bis es auf dem Papier passt. Das ist die aktuelle Schulpolitik.
Und nach dem ich gestern Frau Sommer mal wieder live und in Farbe genießen durfte, wundert mich gar nichts mehr!
Und ich fordere:
1. die gleichen Drogen wie die die diese Frau nimmt
2. "Sommer"-ferien


Gesamt-/Gemeinschaftsschulenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unag Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.03.2009 22:32:35

Bakunix meint, das Abitur ist bester Schulabschluss? Ich habe andere Erfahrungen gemacht und zwar mit der 30 Jahre bewährten Gemeinschaftsschule, die eine andere Qualität als die westdeutschen Gesamtschulen hatte. Ich bin ein relativ guter 10klassenschüler gewesen und habe nach intensivem, meist autodidaktischem Nachholen des 11./12.Klasse-Lehrstoffs damit meine Aufnahmeprüfung an der Ingenieurhochschule bestanden. Von insgesamt 300 Bewerbern sind 180 10.Klässler und nur 120 Abiturienten angenommen worden! Nicht der Schulabschluss, sondern das Können, die Leistungsfähigkeit für die Praxis sind entscheident und das entspricht oft nicht den gegebenen Noten, die nur das Theoriewissen wiederspiegeln!


@frauschnabelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.03.2009 08:12:09

Das Dilemma ist, dass die Gesas (IGS) sich jahrelang auf SuS mit maximal eingeschränkter Gymnasialempfehlung kaprizieren mussten und froh waren, wenn sie von dieser Gruppe überhaupt 1/3 in den neuaufgenommenen Jhg. bekamen. Realiter waren das auch schon einmal nur knapp 1/7 des Jhg.

Um die Zahlen nicht allzu schlecht aussehen zulassen, wurden die SuS mit eingeschränkter Realschulempfehlung grundsätzlich nicht als Hauptschüler eingesttuft.

Auf dieses Klientel haben sich die Gesas der Standorttypen C und B eingestellt. Die Gesa im gutbürgerlichen Vorort (Typ A) musste tlw. SuS aus anderen teilen des Kreises bzw der Stadt herankarren um den Drittelmix hinzukriegen.

Da in NRW die gesas nicht von der jetzigen Regierung gemocht werden, wird unter den veränderten Rahmenbedingungen des G8 und der gleichzeitigen Abnahme der Zahl potentieller Hauptschüler verstärkt darauf geachtet, dass der Drittelmix im unteren Leistungsbereich passt bzw. bei 40% liegt.

Politik und auch die Gesas haben sich auf die veränderte Lage schlecht eingestellt. Für die Gesas bedeutet das, wenn man jahrzehntelang Schwachenförderung betrieben hat, sieht man jetzt alt aus, wenn die Eltern des oberen Drittels nach mehr Starkenforderung rufen. Die Klassen sind noch inhomogener geworden und der Spagat mittels Binnendifferenzierung alle angemessen zu beteiligen wird immer komplizierter. Einige Gesas gehen schon hin und bilden das gegliederte System innerhalb der Gesa ab. Also nach dem sechsten Jahrgang werden die SuS neu gruppiert:

Klasse A:
SuS, die voraussichtlich den HA10 erreichen;
Klasse B:
SuS die einen guten HA10 oder einen mäßigen FOR erreichen;
Klassen C und D:
Sus, die den FOR schaffen;
Klasse E:
SuS, die den For und ggf. den FOR-Q schaffen;
Klasse F:
SuS denen der FOR-Q bereits ab Klasse 7 (E-Kurse in D und M sowie Franze im WPI-Bereich) zugetraut wird.

Das alles ist nicht der weisheit letzter Schluss, deshalb muss eine komplett neue Schulstruktur her und der Grabenkrieg zwischen den Gymnasial-/Realschulprotagonisten und den gesa-Protagonisten beigelegt werden.

Wenn ich könnte, gäbe es nur zwei Schultypen:
a) das klassische Gymnasium des letzten Jahrhunderts mit überwiegend kognitivem Lernen und differenzierter Oberstufe alter "Machart".

b) die klassische IGS für alle anderen SuS, die bis Klasse 8 gemeinsam unterrichtet werden. Differenzierung nur in den Fachleistungskursen und im Wahlpflichtfachbereich.
Ab Klasse 9 werden die SuS entweder auf die berufsvorbereitenden Klassen oder die studiumvorbereitenden Klassen neu aufgeteilt. Bei der letzteren Fallgruppe können die Stunden aus dem Ergänzungsstundenbereich (früher WPII) zur Vorbereitung auf die Oberstife eingesetzt werden.

Wenn wir nicht vom Schwarz-Weiß-Sehen wegkommen, sehe ich schwarz


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