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Forum: "Harte Aussichten auf kommendes Schuljahr - Tipps gesucht!"

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Harte Aussichten auf kommendes Schuljahr - Tipps gesucht!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wonnie4u Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.04.2009 13:03:15

Hallöle!

Unsere Schule wird einzügig, die verbleibende erste Klasse soll ich bekommen. Aussicht: 29 Kinder (Tendenz steigend!!). Damit könnte man ja noch halbwegs leben, wenn das keine BRennpunktschule wäre mit ganz besonderen "Spezialfällen". Beim Screening verhielten sich alleine 10 Kinder extremst auffällig und auch die Infos aus dem Kindergarten sind wenig erbauend. Dann kommen noch einige sehr schwache Kinder - halt ein echt anspruchsvoller Haufen kommt da auf mich zu. Ich will mich wappnen, und zwar rechtzeitig. Wir hatten zwar immer wieder problematische Kinder, aber durch die Zweizügigkeit auch sehr kleine Klassen (16 bis 18 Kinder), was sich doch gut handeln ließ. Jetzt mit der fast doppelten Menge in einem winzigen Raum (so sind leider alle Zimmer in der Schule) werden Konflikte wohl nicht zu vermeiden sein. Ohne zu sehr schwarz malen zu wollen wäre ich einfach mal für TIpps dankbar. Wie könnte man ins neue Schuljahr starten, so dass man sich direkt eine gute Basis für eine fruchtbare Zusammenarbeit schaffen kann? Die normalen Disziplinierungsmaßen kenn ich, schon klar. Immerhin mach ich den Job auch schon einige Jährchen. Aber dennoch war ich nie in einer Klasse wie der kommenden und bin ein bisschen vorsichtig. Also, falls ihr schon mehr Erfahrung mit extremen Klassen (auch wenn es "nur" eine 1. Klasse ist) habt, dann lasst mich an euren Disziplinierungs- oder Organisierungsmaßnahmen bitte bitte teilhaben!!! Ich will auf den "Ernstfall" bestmöglich vorbereitet sein.

DAnke,
Wonnie


@wonnieneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.04.2009 14:13:54 geändert: 18.04.2009 14:33:21

Solche Bedingungen sind doch eine echte Chance, aus den üblichen Verfahren auszuscheren und diese total unterschiedlichen Kinder selbstständig lernen zu lassen.
Üblich ist es zu erklären, Anweisungen und Arbeitsaufträge zu erteilen, die Ausführungen und die Ergebnisse zu kontrollieren und die Erfolge und Misserfolge zu bewerten.
Das Ganze muss natürlich mit Hilfe von Strafandrohungen und womöglich Strafen
und mit Belohnungen oder Versprechungen "gelenkt" werden. Oder es wird versucht, so zu lenken. Oft klappt es ja sowieso nicht oder höchstens kurzfristig.
Unüblich in der Schule ist das Zulassen von so viel Eigenaktivität der Kinder wie möglich. Das was es zu lernen und arbeiten gibt, wird einfach zur Verfügung gestellt und die Kinder dürfen selbstständig und miteinander damit umgehen. Es dauert ein Weilchen, bis sie dem Braten trauen und bis sie so miteinander reden als seien sie nicht hunderte von Metern voneinander entfernt.
Und dann sind sie nicht mehr zu bremsen, lernen was erreichbar ist und fangen an, gut miteinander umzugehen.
Die einzigen Probleme sind Lehrer, die entweder meinen, das ginge nicht. Oder die meinen, so dürften sie nicht in der Schule lernen lassen.
Und natürlich Eltern, die von den Lehrern erwarten, dass sie ihre Kinder klein halten und möglichst still, damit diese Kinder "gute Noten" bekommen.
Herzliche Grüße
Robischon
www.selbstbestimmteslernen.de


zum Platzmangelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.04.2009 13:39:41

Neues Anzudenken ist sicher angebracht und ich würde mir auch frühzeitig Gedanken machen, was ich ändern möchte und könnte.

Ein Einfall, der mir sofort kam, weil auch wir 2 sehr kleine Räume haben:
Wenn ihr einzügig werdet, müsste doch ein Klassenraum "übrig" sein. An unserer Schule mit absoluter Raumnot gäbe es sicher sofort viele Ideen, was mit einem solchen Raum geschehen könnte (Fachraum oder endlich ein Materialraum), allerdings wäre es vielleicht auch möglich, dass du deine Klasse neben dem leeren Raum bekommst und somit Ausweichmöglichkeiten zur Verfügung stehen:
- manche Materialien könnten in den anderen Raum, das schafft Platz - vielleicht kann sogar ein Schrank in den anderen Raum geräumt werden,
- der andere Raum könnte eine andere Sitzordnung aufweisen oder aber Platz (und Stühle!) für einen Stuhlkreis, für Bewegung u.a. bieten.
Dann kann man die Räume wechseln, zwischendurch Arbeiten in einem der Räume liegen lassen und später daran weiter arbeiten, einen Raum für Projekte nutzen etc.

Aus Raumnot war bei uns 4 Jahre eine Klasse in der Aula untergebracht, hier hatten wir gleich 2 Arbeitsbereiche eingerichtet - und somit viele Möglichkeiten hinzu gewonnen. Das war ein wundervolles Arbeiten. Jeder Klassenraum sollte diese Größe haben *träum*.

Als Vorbereitung für eine evtl. schwierige Klasse würde ich im Vorfeld auch ausloten, ob euch zusätzliche Stunden für große Klassen zustehen oder woher ihr vielleicht doch zusätzliche Stunden zur Differenzierung/ Teamteaching nehmen könntet. Das ist aber von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich.

Wenn du schon viel Erfahrung gesammelt hast, könntest du ein wenig sammeln, was du in früheren Jahren am Anfang gemacht hast, welche Regeln dir wichtig sind, was du einüben möchtest. Aber ich finde, jede neue 1. Klasse lässt einen die bisherige Arbeitsweise überdenken und man bekommt immer wieder Lust auf Anderes und Neues.

Palim


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von: brigida Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.04.2009 09:40:16

es möglich ist, lass aus zwei Räumen einen machen: Entweder die Wand entfernen oder eine großzügige Verbindungstür durchbrechen lassen.
Eine vorbereitete Lernumgebung mit vielen Lernspielen, Arbeitsblättern, Zusatzarbeiten,Födermaterialien, mit einer Bastel- und Leseecke kann in dieser Situation sicherlich hilfsreich sein. Klare Regeln sind eine Selbstverständlichkeit und bei Nichteinhaltung Konsequenzen setzen. Viel Ausdauer und Kraft wünsche ich dir!


Hab Mut für neue Wege, aber auch Geduld mit dir selbst! neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: mondundsonne Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.04.2009 14:02:54

Ich möcht dir Mut machen, diese Chance wahrzunehmen, von der Rolf Robischon spricht. Probiere Neues aus, denn Lernen ist tatsächlich, wie Netze spinnen. Es funktioniert wirklich!
Selbstbestimmtes Lernen ist besonders wichtig für deine Fitten, die schneller voran kommen wollen. Lass sie frei, dann hast du viel mehr Zeit und Ruhe für individuelle Förderungen.

Dazu brauchst du viel zusätzliches Material - klar. Und hier überfordere dich selber nicht, sonst geht dir ganz schnell die Puste aus. Bestimmt hast du inzwischen klare Vorstellungen von der vorbereiteten Umgebung, die du für deine neue Klasse schaffen willst. Bei allem Herstellen, Zusammensuchen, Basteln usw. vergiss eines nicht, auch du brauchst Zeit für dich. Hab nicht nur mit den Kindern Geduld, auch mit dir selber. Manches wäre zwar schön, noch zu haben - ist aber eigentlich gar nicht notwendig.

Einen Rat von einer sehr erfahrenen 1. und 2. Klasse Lehrerin wollt ich dir auch noch weitergeben: Vieles lernen die Kinder von ganz alleine, ohne dass du es verhindern kannst. Du musst nicht alles initiieren.
Da denk ich ganz oft dran, und dass macht mich dann wieder ruhig und zuversichtlich.


Ich finde es toll, dass du dich jetzt schon damit befasst!


Danke!!!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wonnie4u Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.04.2009 17:02:08

Wirklich, vielen Dank! Das hat mir schon echt was gebracht! (Aber natürlich hoffe ich weiterhin auf gute Unterstützung und noch mehr Tipps - kann ja nie schaden!! )

@ rolf und mondundsonne: Ich arbeite schon "verhältnismäßig" offen, also wohl offener als Bayerns Durchschnitt. Grade die Dokumentation auf Rolfs Seite hat mich begeistert (die hab ich schon länger mal durchgekuckt). Ich finde es super, wirklich! Ich werde auf definitiv noch mehr öffnen. Ob ich es so ganz frei laufen lassen kann (darf?), muss man sehen. Denn: Was macht dann die Kollegin in 3/4, die das so gar nicht kennt? Wie sind eure Erfahrungen damit, wenn Kinder, die so frei gelassen werden, zu einem Kollegen kommen, die ganz anders arbeiten?

@ palim: Obwohl wir einzügig werden, ist kein Raum offen. Heuer wurde uns ein Hort angegliedert, so dass eine Kollegin in den WTG-Raum auswandern musste. Im nächsten Jahr hat also jeder wieder seinen Raum. ICh bin aber dran, ein Zimmer mit Gruppenraum zu bekommen - da gibts nur noch ein einziges in der ganzen Schule. *schnief* (Leider hat auch der Hort eins bekommen und ich begreife nach wie vor nicht, warum. Klar, die Hortkinder brauchen auch Platz, aber ich finde, die Schulkinder bräuchten ihn noch mehr morgens). Unsere Aula wäre auch riiieeeesig, aber irgendwie so dunkel und ständig latscht da wer durch. Aber vielleicht sollte ich die Turnhalle beantragen! Leider ist unser Bau aus den 70ern, denk ich. Also kleine Räume... Zusätzliche Diff-Stunden werde ich so viele wie möglich beantragen. Aber: Sowohl die Förderlehrerin wird irgendwann sicherlich für Vertretung eingesetzt wie auch unsere MobRes, die dann sicherlich schon vor Weihnachten irgendwo einen Einsatz hat und erstmal nicht mehr wiederkommt. *seufz* Aber ihr kennt das ja sicher...

@brigida: Super Idee, wir hätten auch eine verschiebbare Wand zwischen zwei Zimmern, aber ich denke nicht, dass das Raumangebot im kommenden Jahr ausreicht, dass das dann auch gemacht würde. Aber vielleicht im Jahr drauf?

Wie steht ihr zum Thema "Gruppentische" von Anfang an? Ich bin da in meiner Schule der Exot und setze die Kinder auch am Anfang gerne zusammen, weil an den Gruppentischen einfach viel mehr gemacht werden kann. Meine Kolleginnen stehen da aber auch eine frontale Sitzordnung, bis eine gewisse "Grundruhe" hergestellt ist...

Wonnie


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