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Forum: "Desinteresse epischen Ausmaßes"

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jaaaaaaaaaaaaaaaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: miro07 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2009 13:46:05

da stellt sich eben wieder die frage, warum ist dies einigen (nicht allen!) jugendlichen so sch*** egal??? wie haben sie ihre zukunft im blick? was, glauben sie, erwartet sie nach der schule bzw. was, glauben sie, bringt ihnen das wiederholen der 10.klasse (was aber oftmals gar nicht für alle möglich ist...)?

ich verstehe und teile diesen ärger leider viel zu oft!

miro07


Weil..neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sufrefape Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2009 14:08:43

- sie jung sind..

- man in diesem Alter die Folgen seiner Taten noch nicht überreißt.

- man wichtigere Dinge im Hirn hat als Schulnoten.

- man Spaß haben möchte.

- man Erwachsene als Außerirdische wahrnimmt, die an allem, was man tut, herumnörgeln.

- usw.


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: feul Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2009 14:27:57 geändert: 24.05.2009 14:28:53

ich kann ishaa bei allen genannten gründen nur zustimmen, besonders bei den punkten, wo den kindern wirklich alles "gerichtet" wird.

aber auch ich seh mich manchmal in der klemme, weil keine gerade linie im kollegium herrscht.
und warum nicht?
hängt es damit zusammen, dass in meiner schulzeit (im vorigen jahrhundert) der lehrer seine anerkennung auch bekam, wenn es mal schlechte noten gab? weil er einfach lehrer war und das von vornherein ein hohes ansehen mit sich brachte?
hängt es damit zusammen, dass heute manche lehrer ihre anerkennung (nur mehr) durch die schüler (und eltern) bekommen (wollen)??
so nach dem motto: wenn ich zu den schülern nett bin, dann bin ich ein beliebter lehrer, dann mögen sie mich?? ich bin zumindest beliebter als der kollege, wo sie ständig über die schlechten noten schimpfen…. (gut, das ist jetzt sehr einfach gestrickt, aber ich hoffe, ihr versteht, was ich meine).
ja, ich weiß, jetzt kommt als antwort, dass auch strenge lehrer mit einer natürlichen autorität beliebt sind/sein können. aber: wie viele davon gibt es wirklich?


Sry,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ines Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2009 16:11:26

aber ich kanns nicht mehr hören...dieses ....."weil - man Spaß haben möchte."

Ich will auch Spaß haben...warum nur bin ich in den 80ern zur Schule gegangen und nicht heute - da hat keiner gefragt ob wir Spaß haben oder nicht.

Es kann doch nicht immer alles nur Spaß sein, ist doch mein Leben auch nicht. Das Leben und das darin passierende Handeln hat Konsequenzen und die sind kein Spaß.

...und außerdem kann ich rhaudas Einstellung nur unterstützen, wer nichts leistet - und diese Leistung zu erbringen war nicht sehr schwer - der bekommt in unserem System eben die Beurteilung "Nicht genügend" (bei euch 6)

...gut nun könnte man wieder übers System fachsimpeln, aber das ist nicht Sinn dieses Forums, denn die Tatsache ist, dass dieses System in Kraft ist.
Schüler die nicht lernen, dass es Konsequenzen gibt werden oft die gelangweilten Typen hinter dem Verkaufsstand oder der Kassa....denn selbst dort sagt ihnen ja keiner mehr, dass ihr Verhalten nicht ok ist. Viele Chefs haben ja schon aufgegeben und stehen nur schulterzuckend daneben.

ja, und noch was - Jobangst kenne ich auch aus meiner Jugend. ("Der Computer wird euch alle ersetzen.") Persepektivenlosigkeit ebenfalls, auch das gabs schon, aber es wurde nicht immer als Entschuldigung verwendet, wenn einer auf gut Deutsch gesagt stinkfaul war.


Wo ist der smiley mit der qualmenden Stirn für Dampfablassen?

ines



@feulneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ines Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2009 16:24:26

hängt es damit zusammen, dass heute manche lehrer ihre anerkennung (nur mehr) durch die schüler (und eltern) bekommen (wollen)??

folgender Ablauf an einer mir bekannten Schule. xy unterrichtet nur mit Schüleraufträgen die er dann in seiner Stunde kommentiert. Sprich Buchbesprechungen, Referate, Hü Präsentationen etc. - dh keine eigenständige Vorbereitung, er macht sich damit eine nette zeit, hat aber das Problem, dass er von der Disziplin der Kinder abhängig ist. Denn wenn jemand seine Dinge nicht am Termin fertig hat, hat er keine Stunde....dass es dafür aber keine Konsequenzen gibt, außer leeren Drohungen, vergessen immer mehr ihre Referate und Präsentationen zu machen....dann wird um schnell eine Note aus dem Hut zaubern zu können ein schriftlicher Test abgehalten, bei dem dann sicherheitshalber genau die besagten Kandidaten wieder fehlen. Aber man will es sich mit den Kindern nicht verscherzen und schon gar nicht mit den Eltern - daher "schenkt" man am Jahresende die guten Noten einfach her.


Oder Kollege hat nur "Freunde" im Sportunterricht,20 Stück im Turnsaal, weil er ist ja lässig - nun in der 8ten angelangt, wachsen ihm die "guten Freunde" mächtig über den Kopf - leichtes Leben vorbei.

Aber wehe ich sage einmal, dass es mir wurscht ist wie sich Schüler Z fühlt, weil er wiedereinmal nix gelernt hat - inklusive Dauerentschuldigung -"Ich hab vergessen, dass wir Repetition haben!"
- dann bin ich gemein, hartherzig und unsensibel..."Na geh`ines, schau der weint ja."
Na und?
Hat das früher wen interessiert?
Hat das bei mir jemals als Entschuldigung gegolten?
Nein.

Oh jetzt bekommt der Beitrag allmählich einen Psychocouchfürines - touch....ich hör lieber auf..


also...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: miro07 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2009 16:29:11

- sie jung sind..
waren wir doch auch!!! ganz ganz lange!!

- man in diesem Alter die Folgen seiner Taten noch nicht überreißt.
konnten wir wohl auch in keinster weise, oder?

- man wichtigere Dinge im Hirn hat als Schulnoten.
stimmt: hatten wir auch - fernsehen, kino, freunde, musik...

- man Spaß haben möchte.
oja, den hatten wir auch, ODER???

- man Erwachsene als Außerirdische wahrnimmt, die an allem, was man tut, herumnörgeln
genau: die nervenden erzeuger waren früher auch nicht besser... und trotzdem haben wir uns doch gedreht und unsere sachen erledigt oder? und die, die es nicht gemacht hatten, haben wenigstens die 2.chance genutzt!!

miro07


@inesneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2009 16:36:23 geändert: 24.05.2009 16:37:54

Hat das früher wen interessiert?
Hat das bei mir jemals als Entschuldigung gegolten?
Nein.


ist das deine ernsthafte überzeugung?
weil früher irgendwas bei dir entsprechend war, handelst du ebenso?

im übrigen sollten wir uns, was deine allergie auf die bespaßung betrifft, ausnahmsweise mal an den amis ein beispiel nehmen mit ihrem verfassungsrechtlichen anspruch auf spaß, ach nee, das war glück oder? egal, ich bin der ansicht, dass schule durchaus mehr "spaß" (das schöne an dem wort ist, dass es keine so wirklich sagen kann, was das eigentlich ist, da es nirgendwo hinlänglich definiert ist) vertragen könnte.

unverzagte grüßt.










@unverzagteneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ines Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2009 17:10:25 geändert: 24.05.2009 17:12:29

nein, nicht ganz, aber ich musste überspitzt auf den Punkt bringen, dass heute zu viel entschuldigt wird. Das ist sehr wohl meine Überzeugung. Es gibt für nahezu alles eine Entschuldigung und selbst das Wort "Entschuldigung" ist oft zu einer einzigen Höflichkeitsfloskel degradiert in Verwendung. Meine Schüler verwenden es in jeder erdenklichen Situation und denken, wenn sie es an den Satzanfang stellen ist `eh alle okay, aber den Sinn dahinter (Es tut mir leid, ich werde es versuchen das nächste Mal besser zu machen) den begreifen sie gar nicht. Mit diesem Allheilmittel und Wunderwort kommen sie überall durch und spüren keine Konsequenzen. Wenn ich sie dann darauf anspreche sehen sie mich mit ihen 14jährigen Augen an und meinen: "Wieso?? Ich hab ja `eh `tschuldigung gesagt!"
Darum gings mir und ja ich bin froh, dass meine Lehrer nicht alles entschuldigt haben. Ich habe gelernt, dass mein Handeln oder Nichthandeln bei anderen eine Reaktion hervorruft.

ja, und Spaß in der Schule ist in Ordnung - mir wird's aber manchmal zu viel Spaß und manche bemerken einfach nicht den Unterschied, dass eben nicht alles immer nur Spaß sein kann.

Ich will verhindern, dass sie es auf die harte Tour lernen müssen, so wie meine Klasse dieses Jahr im April lernen musste, dass aus Spaß schnell bitterer Ernst werden kann.
http://www.4teachers.de/url/3405


Ernsthaftigkeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2009 17:20:29

In D gehen Schüler in die Schule, um Freunde zu treffen und anschließend mit ihnen in der Freizeit abzuhängen, zu chillen. Solange Schule einen Unterhaltungswert hat, ist sie eigentlich ganz cool. Aber wehe es geht auf das Ende zu. Schule hat etwas Verlssliches für die Schüler. Selbst der Stress, den Lehrer machen ist eingepreist. Sie wissen halt, dass sie letzten Endes keiner hängen lässt, ihnen von Tag zu Tag vergeben wird und das Spiel von vorne beginnen kann. Aber mir einem Mal kommt der Punkt of no return. Der hat etwas Entgültiges und sie sehnen sich zurück. Bezeichnend ist ihre Angst vor dem Leben nach der Schule, denn sie wissen genau, dass sie da auf sich gestellt sind und nach ihrem Können, ihrem Fleiß und ihrem Verhalten bewertet werden. Folglich haben sie Angst vor dem Versagen. Versagen ist neu für sie, weil scheitern lassen, so richtig scheitern lassen, haben wir sie in Schule nie.


@mironeuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sufrefape Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2009 17:21:37

Ganz genau! Das war früher bei uns ganz genauso! Und: es ist was Ordentliches (mehr oder weniger) aus dir geworden.



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