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Forum: "aufgaben einer lehrkraft"

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Ach ja...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: volleythomas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.06.2009 20:17:03

Die "freiwillige" Mittagsaufsicht an meiner letzten Schule habe ich ja glatt vergessen. Das war eine Beaufsichtigung der S während der Mittagspause, die "freiwillig" und natürlich unentgeltlich durchgeführt wurde. Jeder L, der Nachmittagsunterricht hatte, hatte an einem Nachmittag (vorzugsweise so gelegt, dass man nicht mal ne viertel Stunde für sich hatte)diese Aufsicht zu führen.
Wenigstens hatten die Kids ein Einsehen und haben einem dann mal eine Leberkässemmel geholt. Sie durften nämlich ins Dorf (mit Unterschrift der Eltern.

Auch die Beteiligung an Korrekturen für Abschlussklassen sollte man nicht vergessen. Ich habe gerade eine 9. - ohne meine Kollegen, die ihre Nachmittage opfern, wäre es nicht möglich, dass der Aufwand sich etwas verteilt. Jeder macht das gerne und hilft, wo er kann, auch die, die nichts mit der 9. zu tun haben. Auch ohne dass sie die Stunden rechnen...

Nochmal: DANKE AN ALLE ZWEITKORREKTOREN!!!!!

Thomas


Auf ein Neues!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.06.2009 21:58:09

Einer gegen alle. Aber warum nicht? Ich denke nicht, dass die Dänen und andere Europäer strunzdumm sind und nicht wissen, was sie in der Schule machen sollen. Deshalb miro07, Deine Frage: “präsenzzeiten in der schule?!??! wofür soll lehrer sie nutzen? soll er nur da sein, um da zu sein?!?!?“, die müsstest Du mal an unsere Nachbarn stellen. Ich bin sicher, die würden Dir eine sinnvolle Antwort zu geben wissen.

Ein Beispiel aus einer dt. Waldorfschule:

Präsenzzeit in der Schule: 35 Stunden
Vertrauenszeit zur eigenen Nutzung 10 Stunden
Anwesenheitszeit: 8:00 bis 15:00 Uhr;
mittwochs bis 17:00 Uhr;
freitags bis 13:00 Uhr oder nach Vereinbarung.

Ich denke nicht, dass dort der Lehrkörper sinnlos rumsitzt und nicht weiß, was zu tun ist. Da gehört natürlich auch dazu, die Schule ein wenig anders zu denken:

Wer Teamteaching anstrebt, benötigt mit Kollegen gemeinsame Vorbereitungszeit. Wer echten fächerübergreifenden Unterricht will, benötigt die Kooperation mit den Kolleginnen. Wer projektorientiert unterrichten möchte, muss sich austauschen.
Wer regelmäßigen Austausch über seine Schüler will, benötigt Klassenkonferenzen.

All das und anderes braucht wöchentliche Planungen. Wer hat nicht schon mal versucht, als Klassenlehrer eine Klassenkonferenz einzuberufen und fand keinen Termin, weil von den sieben Fachlehrern fünf absagten. Das ist doch Alltag! Das ist Frust! Bei Präsenzzeiten fällt so etwas in die normale Arbeitszeit. Da muss ich nicht bitten, betteln und Kopfstände machen, bis die nach Hause flüchtenden KollegInnen sich zu ihrer Präsenz herablassen.

Ein weiterer Punkt: Jeder von uns kennt Kollegen und Kolleginnen, die präsent sind, wenn’s um Steuergruppen geht, wenn’s um Festvorbereitungen u.ä. geht. Jeder von uns kennt auch welche, die nie dabei sind, weil sie angeblich keine Zeit haben. Das macht abhängig vom Goodwill der Kolleginnen und Kollegen, die sich verantwortlich fühlen. Das produziert Enttäuschung, weil das dt. System diejenigen durch die Lappen gehen lässt, die durch die Lappen gehen wollen, und niemand hält sie auf.

Das berüchtigte Einzelkämpferdasein des bundesdeutschen Lehrers müsste aufgehoben werden zugunsten einer gruppenorientierten Arbeitsweise. Die Präsenzzeit in der Schule erhöht sich, die Last, die ein Einzelner zu tragen hat, mindert sich.


@ bakunixneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: volleythomas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.06.2009 22:32:07

Das hast du falsch verstanden - sicher ist keiner gegen dich. Es geht aber darum, dass bestimmte Aussagen differenzierter betrachtet werden müssen.

Sicher ist die Zusammenarbeit während einer Präsenzzeit leichter zu bewerkstelligen. Aber man braucht auch die Gegebenheiten, dass man arbeiten kann. Und mit 40 Kollegen in einem Lehrerzimmer mit einem PC geht das nicht. Außerdem brauche ich meine Unterlagen zur Vor- und Nachbereitung. Nachdem ich aber in der Schule kein Büro habe, keinen Arbeitsplatz mit Schränken, PC etc, muss ich meine Vorbereitungen daheim machen. Wir treffen uns übrigens auch bei Kollegen zu Hause für solche Sachen, dazu brauche ich keine Präsenzzeit.

Gegen Präsenzzeiten spricht außerdem, dass besonders die weniger engagierten Kollegen diese Zeiten als Entschuldigung nutzen, in der "Freizeit", also der unterrichtsfreien Zeit, nichts mehr tun zu müssen. Die Stunden habe ich ja dann schon abgeleistet.

Thomas

P.S. Ich bin durchaus für Präsenzzeiten zu haben - wenn die Arbeitsbedingungen stimmen. Also: Arbeitsplatz mit (dienstlich geliefertem) PC, Telefon, Fax, Material wie Papier und Stifte, Bücher,... Dazu noch Büromöbel wie Schränke (verschließbar wegen Schülerakten) und Sitzmöbel für Eltern oder andere Besucher. Ach ja, und frei planbarer Urlaub, wie alle anderen Arbeitnehmer eben auch. Rat mal warum der Staat bei uns das nicht durchsetzt? Das wäre nämlich richtig teuer - und an der Bildung und dem Bildungssystem kann man doch hervorragend sparen... (Im Gegensatz zu anderen Staaten, mit denen wir immer verglichen werden, die nämlich in Bildung investieren.)


Auch auf die Gefahr hinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.06.2009 15:15:13

missverstanden zu werden, finde ich es nicht passend immer wieder auf andere Berufe hinzuweisen.
Auch in anderen berufen kann man seinen Urlaub nicht frei planen.
Sollten wir nicht lieber überlegen (und an unsere Personalräte etc weiterleiten) was verändert werden sollte und anderseits auch im schulischen Umfeld verändern, was wir von uns aus verändern können?
Wie wäre es denn mit einer sinnvollen Mischung aus Unterrichtsverpflichtung, Präsenzzeit und frei zu planender Zeit? Reine Verwaltungsarbeiten sollten nicht mehr von Lehrern zu erledigen sein, sondern von entsprechenden Fachpersonal. Nachweis über Verwendung von Entlastungstunden.


@ silberfleckneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: volleythomas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.06.2009 15:50:07

Naja, das mit dem Urlaub wäre ja eh nur das Sahnehäubchen (ganz ehrlich - im Oktober oder November bekommt man gut Urlaub...).
Meiner Meinung nach sind Vergleiche mit anderen Berufen schon zulässig - nichts anderes machen nämlich die, die entsprechend an "der Lehrerschaft" rummäkeln. Ob das allerdings zielführend ist, sei dahingestellt.

Zum Thema Ausstattung von Arbeitsplätzen braucht man eigentlich auch nichts sagen - unser Arbeitgeber hat nicht das Geld, die Schulen entsprechend auszustatten, dass die notwendigen Arbeitsbedingungen hergestellt werden können.

Präsenzzeiten sind nur sinnvoll, wenn ich sie auch für dienstliche Zwecke nutzen kann. Präsenzzeiten um der Präsenz willen sind Nonsens. Dann haben wir nämlich den Effekt, den man auch wunderbar in der "freien Wirtschaft" beobachten kann - Nischen für die kleinen und großen Auszeiten der Beschäftigten. (Toilettengang alle 10 min; Pausenzimmer oder Pausenbereiche, die nicht einsehbar sind; ...) Die sind sicher nötig, werden aber auch ausgenutzt. Nicht anders wäre es in der Schule. Es gäbe welche, die die Präsenzzeit nutzen und es gäbe welche, die sie absitzen.

Meine Intention war von Anfang an, darauf hinzuweisen, dass die meisten Lehrer eigentlich genug Präsenz an den Schulen haben, auch ohne Diktat von oben. (Jedenfalls ist es bei uns an der Schule so.) Dass es Kollegen gibt, die Punkt Gongschlag die Schule verlassen und nur das Nötigste machen - nun, das hat man überall.

Thomas


@bakunix @volleythomasneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: miro07 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.06.2009 17:34:27 geändert: 30.06.2009 17:45:46

Präsenzzeiten sind nur sinnvoll, wenn ich sie auch für dienstliche Zwecke nutzen kann. Präsenzzeiten um der Präsenz willen sind Nonsens. ... Meine Intention war von Anfang an, darauf hinzuweisen, dass die meisten Lehrer eigentlich genug Präsenz an den Schulen haben, auch ohne Diktat von oben.
danke an volleythomas und danke für die unterweisung @bakunix...

alles das, was du genannt hast, läuft auch bei uns. wenn eine klassenkonferenz einberufen wird, dann findet sie statt: el basta!

aber eben diese bedingungen, die es wirklich möglich machen, die präsenzzeit effektiv für dienstliche zwecke zu nutzen, fehlen oftmals.

miro07


Auch wenn ich jetzt wieder geschimpft werde:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hugo11 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.07.2009 09:06:39

Ich dachte, dass die vielen Ferien, die die Lehrer haben auch durch die Mehrstunden, die während der Schulzeit anfallen, gerechtfertigt werden. Habt ihr dadurch nicht schon genügend Ausgleich?


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von: christeli Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.07.2009 12:29:47

wir einen Ausgleich bekommen sollten, müssten die Ferien länger sein - und das verkaufe mal den Eltern. Fakt ist, dass die außerunterrichtlichen Aufgaben immer mehr geworden sind, die Ferien aber nicht länger.


@ hugo11neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: volleythomas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.07.2009 13:47:36

Es wäre schön, wenn jeder seine Ferien zu Hause ohne Arbeit verbringen würde. Ich bin in den Ferien oft genug in der Schule unterwegs, alles das erledigen, was man während der Unterrichtszeit nicht tun kann.

Das wären zum Beispiel:

- den Kartenraum auf Vordermann bringen
- Karten reparieren, erfassen, aussondern etc
- die PCB-Sammlung überprüfen, defekte Geräte etc austauschen
- Inventarlisten aktualisieren
- Installationen für das Schulnetzwerk bzw die PC-Räume durchführen
- im Klassenzimmer Material aussondern
- Bücher für das neue Schuljahr sichten, ausleihen und die Vorplanungen durchführen (der Jahresstoff muss nämlich vorausgeplant sein - wann mache ich was...)
- alte Proben, die nicht mehr aufbewahrungspflichtig sind, vernichten
- Stundenpläne und Zimmerpläne erstellen

Die Liste ist sicher nicht vollständig, da kommen noch viele Aufgaben und Arbeiten dazu, die keiner sieht - weil die Kinder sind ja daheim, also müssen das die Lehrer ja auch sein.

Ach ja, und natürlich gibt es einen Dienst, dass die Schulleitung auf während der Ferien besetzt ist. Das wird auch im Kollegium aufgeteilt.

Es ist mir klar, dass viele Außenstehende diese Arbeit nicht sehen (können) - wer geht schon während der Ferien in eine Schule?
Es sind aber immer ganz nette Tage, die man da im Kollegenkreis zubringt. Manchmal kommen ehemalige Kollegen vorbei und bringen ne kleine Brotzeit mit, man sitzt dann auch mal ne halbe Stunde zusammen und ratscht. Aber gearbeitet wird auch in den Ferien.

Ich kenne genügend, die in die Ferien fahren (Italien etc), aber die meisten haben dann doch noch etwas Arbeit dabei, gut versteckt (nicht dass man vom Partner geschimpft wird... ).

Thomas


@ Thomasneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hugo11 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.07.2009 14:21:28

Das glaube ich sofort, dass noch Arbeiten in den Ferien anfallen. Aber Hand aufs Herz, mehr als eine Woche Arbeit ist es nicht. Und welchen Angestellten oder Selbständigen mit einer anspruchsvollen Tätigkeit ergeht es nicht genauso? Da stellt der Lehrberuf keine Ausnahme dar.


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