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Forum: "Elitär?"

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Elitär?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.08.2009 00:52:07

Bei uns in der Zeitung wird seit einigen Monaten mit großen Anzeigen für ein neues Privatgymnasium geworben. Mittlerweile soll es mit etwa einem Dutzend Schüler gestartet sein. Das klingt alles ganz toll. Aber die Preise können sich bestimmt nicht viele leisten. http://www.pgs-dortmund.de


Ich frage mich aber: Sind elitäre Privatschulen wirklich besser als die staatlichen? Und: brauchen wir so etwas?


Notwendigkeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.08.2009 07:26:11

Der große Vorteil privater Einrichtungen ist, dass sie ganz andere Klassengrößen als staatliche Schulen haben.

Aus meinem näheren Umfeld weiß ich, dass Klassengrößen so zwischen 11 und 15 Schülern keine Seltenheit sind. Kursgrößen betragen tlw. 6 bis 8 SuS.

Vielen Eltern sind diese Bedingungen so viel wert, dass sie dafür auf die "kostenlose" Beschulung ihrer Kinder verzichten und etwa 500,00 EUR je Monat in die Hand nehmen. Kosten für Verpflegung und Transport sind da noch nicht einmal dabei.


Privatgymnasienneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christeli Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.08.2009 09:27:20

werden nicht nur von Eltern angewählt, die mehr Bildung wollen, sondern auch von solchen, deren Kinder das staatliche Gymnasium erfolglos besuchen: "Papa kauft mir ein Abitur".
Ich habe nirgends gefunden, was das genannte Privatgymnasium kostet. Darüber wird sehr wenig gesprochen, auch nicht über die Durchfallquote beim (externen) Abitur.


Es gibt...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: galadriel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.08.2009 14:01:38

...aber einen Unterschied zwischen privaten Gymnasien und einer sogenannten Privatschule.

Ich arbeite an einem privaten Gymnasium und abgesehen davon, dass der Träger für eine sehr gute Ausstattung sorgt, sind die Schüler absolut normal und die Klassen haben teilweise auch über 30 Schüler.
Da muss man also vorsichtig sein mit Vorurteilen.

Es gibt allerdings schon einen Unterschied - zumindest bei uns - und zwar der allgemeine Umgang miteinander. Man merkt schon, dass die Kinder aus nicht ganz ärmlichen verhältnissen stammen. Die wissen sich meist recht gut zu benehmen. Aber das ist natürlich an staatlichen Schulen auch nicht ausgeschlossen.

Ich hatte bisher zwei Extreme: Integrierte Gesamtschule mit Ausländeranteil (böses Wort!) von ca 70% und im sozialen Brennpunkt und eben nun das ländliche private Gymnasium. Und obwohl ich meine Schüler an der Gesamtschule sehr gern mochte würde ich immer JA sagen zum privaten Gym - zumindest aus Lehrersicht. Es ist einfach ein wesentlich entspannteres Arbeiten dort.



:-)neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.08.2009 15:55:31

Die Eltern verzichten nicht auf die kostenlose Bildung, der Staat finanziert die Privatschulen mit und bezahlt für jeden Schüler, der dort zur Schule geht.

Die staatlichen Schulen übernehmen den Rest,
- die Arbeit der Einschulungs-Modalitäten,
- die Schulabgänger, die dort rausgeworfen werden
- die, die keiner haben will.

Wissen sollte man vielleicht auch, dass an Privatschulen nicht allein von Lehrern unterrichtet wird, sondern auch anderes Lehrpersonal eingestellt werden kann - bisher machte das einen größeren Unterschied als in Zukunft, wenn dank erheblichen Lehrermangels auch in staatliche Schulen Quereinsteiger u.a. vermehrt eingestellt werden, die sich aber in der Regel dann weiter qualifizieren müssen.

Wenn sich nicht permanent die Elite selbst bereichern, bedienen und belobigen würde, sondern der Staat wie auch die Gesellschaft das Geld in vernünftige staatliche Schulen zu ordentlichen Bedingungen stecken würde, könnte man sich viele Probleme in vielen Bereichen sparen.
Gleichzeitig könnte man staatliche Schulen mehr Möglichkeiten zugestehen, so dass die Schulen unterschiedlichen Ausprägungen und Angeboten entwickeln können, die allen zu Gute kommen.
Aber das ist ja politisch nicht gewollt.

Palim


Privatschulenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.08.2009 16:17:59

Nicht überall wo privat drauf steht ist auch privat.

Die meisten Schulen mit nicht statlichen Schulträgern sind der staatlichen Aufsicht unterstehende Ersatzschulen, bei denen das Land die Gelder für das Lehrpersonal zur Verfügung stellt und die Kommunen einen Zuschuss zu den betriebskosten gewähren. Der private Träger der Ersatzschule kann einen Teil seiner Kosten auf die Eltern in Form von Schulgeld umlegen. Die Abschlüsse dieser Ersatzschulen sind Abschlüssen an staatlichen Schulen gleichgestellt.

Schüler von Privatschulen müssen im Regelfall eine Externenprüfung vor staatlichen Prüfern absolvieren, damit ihre Abschlüsse anerkannt werden.


Übrigensneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.08.2009 23:09:56

sollen die Eltern monatlich über 500 € bezahlen (der genaue Betrag stand vor kurzem in der Zeitung). Ob die Abschlüsse extern oder intern sind, steht nirgends, es heißt nur, die Schule habe im Juli ihre offizielle Genehmigung erhalten. Bis zum ersten Abiturjahrgang ist sowieso noch viel Zeit - jetzt gibt erst einmal Klasse 5.

Übrigens wirbt die Schule mit kleinen Klassen: "Schülerzahlen bis 21" - na ja, sooo klein sind die ja nun auch wieder nicht!


Das Landesgymnasium für Musik in Wernigerodeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.08.2009 00:00:33

ist auch eine staatliche Schule, dennoch ist der Monatsbeitrag für Schule und Internatsplatz kaum höher als das monatliche Kindergeld, weil vom Staat unterstützt.

Diese Info steht zwar nicht auf der HP, aber als ehemalige "Mutter" und Mitfiebernde weiß ich das....

http://www.landesgymnasium.de/index.php


Schülerzahlenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.08.2009 07:53:43

Nun bis 21 ist klein. Der Teiler für Gymnasialklassen und gesamtschulkursen in NRW beträgt 35. Das heißt, eine weitere Klasse bzw. ein weiterer Kurs muss erst eingerichtet werden, wenn die Zahl 34 überschritten wird.

12 von 35 entspricht 60 Prozent, das nenne ich klein. Wie entspannt das Arbeiten mit Gruppen unter 20 Schülern in der SekI ist, habe ich zum Glück schon ein paar Mal erleben können. Leider ist das nicht Standard. Zur Zeit erlebe ich eher, dass bei insgesamt sinkenden Schülerzahlen die Kurse wieder größer werden.


noch wasneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.08.2009 16:15:29 geändert: 25.08.2009 08:05:02

eine Sache ist ja auch nicht zu verachten:

Private Schulen können sich ihre Schüler aussuchen. Das muss ja nicht immer etwas mit dem Geldbeutel zu tun haben.
Diese Schulen müssen sich nicht mit integrationsunwilligen Migrantenkindern ohne Deutschkenntnisse rumärgern, Eltern, die ständig wie Graf-Kotz in der Schule auftauchen und rumpöbeln gibt es da auch nicht und KInder aus prekären Verhältnissen mit all ihren Problemen sind dort auch nicht zu finden.

Wer ständig gegen die Regeln verstösst, der kann der Schule verwiesen werden, ohne dass eine Tonne Papierwust fällig wird und wenn man dann noch den guten alten Spruch: "Was nix kostet, das taugt auch nix!" in Betracht zieht, dann ist dort der Respekt gegenüber Lehrern und Bildung generell einfach höher.

Das kann schon zu einer ganz angenhemen Arbeitsatmospähre beitragen.


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