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Forum: ""Ungerechte Grundschullehrer""

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@janneke und bgerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.09.2009 21:07:15

Milde lächeln ist das Mittel der Wahl, würde ich sagen. Wer so weltfremd und der Realität entrückt ist, kann sich seine Betroffenheit sonstwohin schieben.

bger, da bin ich aber froh, dass ich die meisten meiner Kinder gekriegt hab, als ich noch nicht im Schuldienst war. Die einzige Beschränkung waren da die Namen ehemaliger eigener Mitschüler, an die man nicht erinnert sein wollte.


@ jannekeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.09.2009 21:10:08 geändert: 19.09.2009 10:04:31

Ich weiß nicht genau, ob ich Dich richtig verstanden habe. Meinst Du tatsächlich, dass diese Untersuchung etwas wert ist? Dass die Schlussfolgerung zulässig ist, fast 100 Prozent der GrundschulpaukerInnen hätten Namensvorurteile?

Der weiter oben zitierte Professor, der soziologische Studien mit der Namengebung treibt, ist ja auch der Auffassung, dass sich die Namensgebung an der sozialen Schicht ablesen lässt, nur nicht so krass, wie der Fragesteller unterstellt. Es könnte doch sein, dass es keine Vorurteile sondern reale Erfahrungen sind, die die KollegInnen zu diesen Erkenntnissen gelangen lässt. Namen übernommen aus Seifenopern, die im "Unterschichtenfernsehen" (Harald Schmidt) eine gewichtige Rolle spielen, die zu Situationsheldinnen und -helden aufgebauscht werden. Und die hören wohl auf Chantal, Jenny oder Yustin [sic!].

Und da, wie der Professor andererseits erläutert, die Intellektuellen sich zu dieser sozialen Unterschicht distinguiert verhalten wollen, wählen diese Namen aus, die mitnichten in amerikanischen oder anamerikanisierten Fernseh-Soaps eine tragende Rolle spielen. Da ist eher der Tristan oder die Isolde angesagt, weil dahinter eine deutsche Kulturtradition steht, die auf dem konservativen grünen Hügel in Bayreuth gepflegt wird.


Vielleichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.09.2009 21:42:35 geändert: 18.09.2009 21:43:10

müsste man einfach mal eine Umfrage unter den Schülern starten, mit irgendeinem fadenscheinigen Hintergrund: Fragt doch mal zu Hause nach, wie und nach welchen Kriterien eure Eltern eure Vornamen ausgesucht haben!


Bei manchen Modetrendsneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.09.2009 22:24:35

muss man gar nicht fragen! Wenn "zufällig" während der Laufzeit einer Soap oder 9 Monate nach einer erfolgreichen Miniserie bestimmte Namen oft auftauchen, kann man doch 1 + 1 zusammenzählen! (Leon - GZSZ; Janina in den 80er nach einem Mehrteiler, Namen hab ich vergessen)


Weiß ich auchneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.09.2009 22:52:54

aber dann wäre es mal die Aussage der Eltern. So wird ja immer nur behauptet, die Lehrer hätten sich das ausgedacht.
Welcher Mika war das noch, der vor 6-8 Jahren hoch im Kurs stand? Mittlerweile gibts immer mehr davon


empirische Forschungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2009 06:23:20

Nun das ist doch der Witz der Studie.

Es wird aufgrund statistischer Erhebung herausgefunden, dass bestimmte Namen negativ konotiert sind. Daraus wird abgeleitet, dass die Lehrer Vorurteile hegen, die sich negativ auf die Laufbahn der "Kevins" auswirken.

Was eindeutig fehlt, ist die Korrelation zur Häufigkeit des Namens "Kevin" bei der Namensvergabe.

Seit die empirische Bildungsforschung sich stochastischer Methoden bedient (siehe auch PISA), muss man im mathematischen Sinn von Vergewaltigung dieser mathematischen Methoden sprechen.


Orginalfragen aus der Masterarbeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2009 10:37:49 geändert: 19.09.2009 10:42:47

Wird man selbst Objekt einer Studie, ist man schon etwas verärgert über die Einschätzung der Wissenschaft. Da fühlt man sich gar nicht gut behandelt. Ich habe das ganz unwissenschaftliche Gefühl, mit einer solchen Frageauswahl wird man zugerichtet, damit das rauskommt, was man vermutet.

So heißt es auf den Seiten 4 und 5:

„Es wird angenommen, dass bei Grundschullehrpersonen spezifische Vorurteile
bezüglich bestimmter Vornamen von Grundschülern vorliegen, welches durch die
Verbindung bestimmter Persönlichkeitsmerkmale mit bestimmten Vornamen zum
Ausdruck kommt. In Folge dieser Annahme lassen sich folgende Hypothesen dieser Untersuchung formulieren:

1. Es wird vermutet, dass Lehrpersonen mit bestimmten Vornamen von
Grundschulkindern bestimmte Persönlichkeitsmerkmale verbinden.
2. Es wird vermutet, dass Lehrpersonen einen spezifischen Namenspool für
Kinder mit besonderen Verhaltensauffälligkeiten nennen.“


Ab der Seite 84 dieser Master-Arbeit ist der Fragebogen abgedruckt. Er beginnt mit folgender Frage:

Stellen Sie sich bitte vor, Sie bekämen demnächst ein Kind. Welche Vornamen würden Sie Ihrem Kind auf keinen Fall geben?

Die Frage Nr.2 lautet:
Falls Sie bei der vorherigen Frage Vornamen angegeben haben, die Sie Ihrem Kind auf keinen Fall geben würden,begründen Sie bitte kurz, warum Sie Ihrem Kind keinen der angegebenen Vornamen geben würden!

Frage Nr. 12:
Wenn Sie schon einmal von einem typischen populären
Vorurteil zu einem Vornamen gehört haben, welches wäre das?

Nennen Sie kurz den Vornamen und das spezifische Vorurteil!


Hier ist der Link zur Studie:

http://www.kinderforschung.uni-oldenburg.de/download/Masterarbeit_JuliaKube_Vornamensstudie.pdf


Die Kevins, die ich anneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2009 10:51:23 geändert: 19.09.2009 10:52:40

bisher 2 Hauptschulen und 3 Gesamtschulen in den letzten 5 Jahren genie0en durfte, entsprachen zu etwa 90% dem Klischee.
Nicht ich habe Vorurteile. In meiner Wahrnehmung pflegen und nähren die "Dennisse" dieser Welt die Träger dieses Namens die Ansichten über sie.

Bin ich mit diesen Erfahrungen jetzt mit Vorurteilen belastet?
Wahrscheinlich habe ich eine gewisse gesunde Skepsis bei der Nennung dieses Namens entwickelt.
Wer will mir das verdenken?
Frau Professor? Die soll mal ein paar Tage wieder "an die Schüppe" der täglichen Lehrerarbeit.
Das ist wahrscheinlich mein Vorurteil, dass an Hochschulen Lehrende oft auf Erfahrungen zurückgreifen, die Jahrzehnte zurück liegen.

Es soll sogar unter uns Kollegen geben die behaupten, die Kids hätten sich inzwischen sehr verändert,


gab es nicht...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: super-miri Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2009 13:01:46

hier ein forum/einen link zu dieser studie?

ich meine mich zu erinnern, dass hier einige teil genommen haben und im entsprechenden thread schon darüber diskutiert haben....



@ super-mirineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.09.2009 13:05:01 geändert: 19.09.2009 14:13:09

Guck mal die letzten 3 Seiten vom Forum: Kindernamen verraten Gehaltshöhe der Eltern.
S. 63 - 65


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