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Forum: "Über die Hälfte der Schüler aus zwei fünften Klassen beherrschen nicht die schriftlichen Grundrechenarten"

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ahaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.10.2009 18:04:07

Bei der Sichtweise ist der Eingangsbeitrag hinfällig:

Wenn es auch in der GS nur um Anwesenheit geht, können ja nicht alle Kinder die schriftlichen Verfahren beherrschen.

Ich bin zwar keine Verfechterin des Kompetenzgeschwafels, eines halte ich aber für gar nicht so falsch:
Dass die Lehrkräfte nicht nur ihr Wissen ausleeren sollen, sondern dass der Lehrer auch überprüfen und ggf. nachbessern soll, sodass die SuS die Inhalte wirklich gelernt haben und diese auch anwenden können.

Wie dies mit den erweiterten Anforderungen bei gleicher Zeit und gleichen Bedingungen zu bewerkstelligen ist, ist wohl eher das Rätsel.
Und hier sind auch die Unterschiede zwischen GS bzw. Lehrkräften zu sehen:
Sie sind gezwungen, Prioritäten zu setzen, denn alles können sie nicht leisten. Über die Prioritäten entscheidet aber jeder und jede selbst - oder die Schule gemeinsam. Dadurch ergeben sich vielleicht mehr Unterschiede als früher?
Denn wirklich den gleichen Wissensstand in Klasse 5 hat es früher doch auch nicht gegeben, oder?

Palim


Bin zwarneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.10.2009 20:08:01

kein Mathematiker, kann aber trotzdem Palim nur Recht geben: Unsere 5er waren nie auf einem Level, immer schon waren Unterschiede zwischen den GS (sowie den abgebenden Lehrern) zu erkennen. Mal waren die Unterschiede größer, mal kleiner. Geändert hat sich nur, dass eben die Basics - ob beim Rechnen oder Schreiben - immer weniger vorhanden sind.

Um den GS-Lehrern nicht nur die Schuld zu geben: Manchmal wundern wir uns auch, wenn wir eine Klasse übernehmen, ob der Kollege eigentlich Thema XY nicht behandelt hat - um dann zu erfahren: Er hat, aber es ist nichts hängen geblieben... Hat irgendwer diese Erfahrung eigentlich nicht gemacht???


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: feul Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.10.2009 20:53:17 geändert: 06.10.2009 21:33:21

brauchen wir schuldige? ich nicht. ich hab einfach ein problem und bin auf der suche nach der lösung.
fakt ist:
es gab immer schon unterschiede.
die basics, wie im vorangegenagenen beitrag so schön gesagt,werden aber immer weniger........
das ist mein problem.
klar muss ich die kinder dann dort abholen, wo sie sind (und mach ich natürlich auch). aber warum sind deren köpfe schon so voll mit mozart und stromkreisen (und fernsehserien und handyneuerungen und.......???? (überspitzt formuliert)


und genau das mit den intrinsisch motivierten wird in neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.10.2009 21:27:27 geändert: 06.10.2009 22:42:13

den Jahren bis, sagen wir mal, Mitte des 8. Schuljahres überdeckt von dem Wunsch, der Lehrerin/dem Lehrer, den kleinen Alphatierchen zu gefallen, nicht dem Mainstream zuwider zu handeln (Streber!) usw.
Die wirklich Cleveren und immer mmotivierten kann man aber auch demotivieren - als Lehrer, wenn man sie nicht erkennt und nicht fordert -.



Abholen, aber wo?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.10.2009 22:10:16

In das Horn kann ich doch als GS-Lehrerin mittuten. Wenn ihr 5.Klass-Lehrer beklagt, dass aus der GS nichts kommt, mag es dran liegen, dass die Kinder geringe Merkfähigkeit haben, und es liegen ja immerhin 6 Wochen zwischen den Schuljahren (ich habe die Kinder 4 Jahre lang, und nach jeden Ferien sind einige in manchen Bereichen wie "tabula rasa"). Es mag meinetwegen auch an der unterschiedlichen Stoffvermittlung der Kollegen liegen.
Wie sieht es aber mit den Schulneulingen aus? Dort beklagen wir ganz genau das gleiche Phänomen. Immer weniger Grundfertigkeiten darf man als bekannt voraussetzen. Früher hast du dich gefreut, wenn die Kleinen gerade an der Linie entlang schneiden konnten. Heute musst du schon in Ekstase geraten, wenn sie eine Schere überhaupt HALTEN können. Ebenso lehrst du einen Stift zu halten und nicht, mit ihm zu malen oder zu schreiben. Und für die Mathematiker: Nicht umsonst wird in den Einschulungstests von heute abgeprüft, ob die Simultanerfassung der 3 schon gegeben ist. (den motorischen Bereich lassen wir mal weg, solche Dinge wie über eine Langbank laufen oder Schuhe binden)


Schuldfrageneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.10.2009 22:30:15

Die Frage nach den Schuldigen ist müßig.

Festgehalten werden muss aber, dass die Politik die Schule als eierlegende Turbowollmilchsau sieht, die in immer kürzerer Zeit unter immer schwieriger werdenden Bedingungen mäßig sozialisierten SuS immer mehr Kompetenzen zu einer stetig wachsenden Palette von Themen vermitteln soll und zwar so passgenau, dass die Absolventen ohne größere Schwierigkeiten als Auszubildende Anschluss finden im Berufsleben.

Das kann nur schiefgehen, zumal der Rest der Gesellschaft die lieben Kleinen möglichst lange infantil halten will.


hmneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.10.2009 00:13:56

Ich frage mich, ob es wirklich so viele Neuerungen gibt, mit denen die Schüler voll sind.
Klar, mit Neuerungen der Medien.
Aber sind die Pläne wirklich voll mit NEUEM Stoff?

Im Kindergarten steht ein großes Regal voll mit Forscher-Equipment.
Wird aber so gut wie gar nicht eingesetzt.
Und ich teile die Ansicht, dass Herumprobieren zwar Spaß macht, vieles aber noch gar nicht begriffen wird.
Während meiner Ausbildung sollte ich laut Mentorin das Thema MAgnetismus weglassen. Andere GS sahen es als absolut verbindlich an - grün zieht eben rot an ... oder wie war die Erklärung?
Forschen ja!, aber bitte mit guter Ausbildung, Heranführung und Erklärung und nicht allein als buntes, zischendes oder Blasen werfendes Aha-Erlebnis.

Eine weitere Frage, die auch entsteht:
Könnten vielleicht die Schulbuchverlage etwas übersehen haben? Wenn die Bücher der 4. und 5. Klasse gar nicht zusammen passen?

Und letztlich:
Vielleicht sollten wir alle mal ganz deutlich an ganz vielen Stellen und ganz laut sagen, dass manches der Standards eben murks ist und nicht umsetzbar - irgendwann muss es doch gehört werden... und braucht Nachbesserung oder qualifizierende Fortbildungen (aber auch hierfür gilt: bitte nicht wild mit Methoden umherspringen und die Inhalte dabei vergessen!)

Palim


@palim: Meine Schlussfolgerung ist mittlerweile klar.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.10.2009 17:57:12 geändert: 07.10.2009 18:04:31

Ich muss!!! die Kids wegen der unterschiedlichen Vorerfahrungen (die sind gegeben; ich kann sie nicht wegdiskutieren) erst auf ein gemeinsames Wissens- und Methoden - Fundament stellen, schiebe ein par Einheiten Grundrechenarten ein, lasse parallel immer mal wieder Kopfrechnen (auch die Quadratzahlen von 1 - 15, dann gibts später bei der Berechnung der Flächeninhalte von Quadraten die "Aha-"Erlebnisse und - Glück in der Hinsicht - in den entsprechenden Mathe-Förderkursen für schwächere Fünftklässler, die ich hauptsächlich selbst mit ausgewählt habe, bekommen sie die "volle Dröhnung" nochmal und nochmal und nochmal - mit abwechslungsreichen Aufgaben natürlich und mit Einüben von "Listen, think, pair, share".
Das funktioniert nämlich in Mathe wunderbar.
Die Kinder schrieen gestern förmlich nach weiteren Aufgaben, so sehr hat ihnen die Methode und der gemeinsame Lernerfolg gefallen.

Mir ist auch völlig schnuppe, ob ich das Schulcurriculum des 5. Schuljahres in Teilen nicht ganz erreiche.

Ich meine:
Wenn die Basics sitzen, geht alles, was darauf aufbaut, anschließend vieeel schmerzärmer.
Die mich Ende des 5. Schuljahres vielleicht kritisieren, werden am Ende der 7 wahrscheinlich erstaunt zur Kenntnis nehmen, dass "meine" Kids voll auf der Höhe des Lehrplanes sein werden.


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.10.2009 18:18:34

Deine Worte wären vielleicht in den Gehörgängen und Gehirnwindungen mancher GS-Lehrerinnen gut aufgehoben
meint Palim

Ich verstehe nur nicht, warum du die Schüler auf einen Stand bringen musst? Lass sie doch einfach lernen, was sie gerade brauchen... oder gibts auch Forder-Kurse bei euch?



Na lego!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.10.2009 18:31:46

Und ich habe die entsprechenden Kinder als Fachlehrer in die Mathe-Förderkurse empfohlen
du kannst dich darauf verlassen, dass sie anschließend das nötige Basiswissen haben - vielleicht sogar mehr -.
Da kommt es selbstverständlich darauf an, ob die Defizite intellektuell oder durch die Umstände bedingt entstanden sind.
Das wird sich weisen.


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