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Die Landesregierung ist inkonsequentneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.01.2010 14:30:31

In der Schulordnung für die Grundschulen in Rheinland-Pfalz versucht man, das weibliche Geschlecht nicht zu diskriminieren. So heißt es etwa in §1 Abs. 1:

In der Grundschule trägt die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer besondere pädagogische Verantwortung. Insbesondere in der ersten und zweiten Klassenstufe sollen die Schülerinnen und Schüler überwiegend von der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer unterrichtet werden.

Etwas später, in § 5, wird aber über Schülervereinigungen geschrieben. Damit ist das Gender Mainstreaming auf das Sträflichste vernachlässigt worden. Es hätte nämlich konsequenterweise heißen müssen: Schülerinnen- und Schülervereinigungen.


Die derzeitige Bundesregierung schreibt zum Thema Gender Mainstreaming:

Gleichstellungsorientierung in der Arbeit der Bundesregierung

Die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern wird effektiv gefördert, wenn sich die Arbeit der gesamten Bundesverwaltung durchgängig am Leitprinzip der Gleichstellung von Frauen und Männern orientiert. Diese Strategie, für die sich in Europa der Begriff "Gender Mainstreaming" etabliert hat, basiert auf der Erkenntnis, dass es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt und Männer und Frauen in sehr unterschiedlicher Weise von politischen und administrativen Entscheidungen betroffen sein können. Das Leitprinzip Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet die politischen Akteure, bei allen Vorhaben die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse von Frauen und Männern zu analysieren und ihre Entscheidungen so zu gestalten, dass sie zur Förderung einer tatsächlichen Gleichstellung der Geschlechter beitragen. Ein solches Vorgehen erhöht nicht nur die Zielgenauigkeit und Qualität von politischen Maßnahmen, sondern auch die Akzeptanz der Ergebnisse bei Bürgerinnen und Bürgern.
Zur tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist die Bundesregierung durch Art. 3, Abs. 2, Satz 2 GG ausdrücklich verpflichtet, sie ist wesentlicher Bestandteil des politischen Handelns der Bundesregierung in allen Politikbereichen.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend begleitet die Anwendung des Leitprinzips Geschlechtergerechtigkeit innerhalb der Bundesregierung und gibt als federführendes Ressort wichtige Impulse. Das vom Bundesministerium geförderte GenderKompetenzZentrum, ein anwendungsorientiertes Forschungsinstitut an der Humboldt-Universität zu Berlin, unterstützt die Umsetzung des Gender Mainstreaming in der Bundesregierung.
In Zukunft soll es dabei verstärkt darum gehen, die gleichstellungspolitischen Kompetenzen und Chancen der verschiedenen Fachressorts genauer herauszuarbeiten und damit den fachlichen Mehrwert einer übergreifend querschnittlich ausgerichteten gleichstellungsorientierten Arbeitsweise zu verdeutlichen.


wowneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.01.2010 17:26:17

WAS für ein Wort: GenderKompetenzZentrum

Und was das bestimmt kostet

und was man mit DEM Geld alles machen könnte


Im Bundesministerium ist keine Konsequenz vorhandenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.01.2010 18:33:54

Dieses Wort ist wirklich ein Monstrum. Weiter oben im Text heißt es:

"Das Leitprinzip Geschlechtergerechtigkeit verpflichtet die politischen Akteure...".

Ist das politisch korrekt? Hätte da nicht stehen müssen: die politischen Akteurinnen und Akteure..?


Genau genommenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.01.2010 00:18:51

müsste es im Sinne des Gender Mainstreaming heißen:
Bundesministerium für Familie, Senioren und Seniorinnen, Frauen, Männern und Jugend

Denn warum die Männer ausklammern, das ist ja auch keine Gleichstellung. Damit aber wäre das Ministerium für alle zuständig - braucht man es dann noch???


Zu Ende denkenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.01.2010 21:50:45 geändert: 06.01.2010 21:51:15

Du hast Recht.

Denkt man (!) sich das System der Genderfizierung zu Ende, kommt frau (!) von einer Schreibverlegenheit in die andere.


Heute gelesenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tanteerna Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.01.2010 09:52:06 geändert: 07.01.2010 09:52:28

In einem (ansonsten hervorragenden) Arbeitsmaterial zur Schulentwicklung:

"Sehr fruchtbar für die Erarbeitung der Qualitätskriterien kann auch die Unterstützung durch eine externe Qualitätsmanagementexpertin/ einen externen Qualitätsmanagementexperten, z. Bsp. eine pädagogische Prozessbegleiterin/ einen pädagogischen Prozessbegleiter oder eine Qualitätsmanagementbeauftragte/ einen Qualitätsmanagementbeauftragten aus einem Unternehmen sein, die/der dem Kollegium mit ihrer/seiner Erfahrung bei der Ausarbeitung der Kriterien hilft."

Ich musste es dreimal lesen, bevor ich's kapiert habe.

tanteerna


Manchmalneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.01.2010 17:14:05

habe ich das Gefühl, diese Unsitte ist umweltschädigend: Man verbraucht viel Papier für wenig Inhalt!


@ tanteernaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.01.2010 18:02:00

Früher galten die Schriftsteller als die Vorbilder für Sprachkunst. Würde sich ein Meister seines Fachs so ausdrücken wie in Deinem Beispiel, könnte er nicht mal einen Blumentopf gewinnen.

Es ist doch absurd, dass die belletristische Form des Schreibens und die vermeintlich politisch korrekte Behördensprache so weit auseinanderklaffen.

Würden wir die Gender-Maßstäbe an die Aufsätze der Schüler anlegen, wir würden als sprachunfähig abgekanzelt werden - zurecht.


@bgerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.01.2010 18:09:34 geändert: 07.01.2010 18:11:01

Es ist doch menschenfreundlich, sich so auszudrücken, dass man verstanden wird. Gerade für uns Lehrer ist das ein sehr wichtiger Maßstab.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass diejenigen, die diese Sprachungetüme produzieren, diese als gelungen empfinden. Sie schreiben so, weil es pc ist. Und das ärgert mich umso mehr, weil weder die Leser noch die Schreiber dieser Texte einen Gewinn davon haben.


..neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sufrefape Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.01.2010 10:26:12

Ich beziehe mich auf die vorherige Seite auf den rätselhaften Eintrag von wulpius:

"Dem fällt bei Glocken vieles ein"

Dieser Satz ist beileibe nicht falsch zu verstehen, sondern verweist auf eine Ausstellung über die Beziehung zwischen Schiller und den Frühromantikern in Jena. Falls irgendjemand den Satz anders interpretiert hat, so hat wulpius das bestimmt nicht gemeint.

http://www.jena.de/sixcms/detail.php?id=115967&_nav_id1=77034&_lang=de

Schiller war ein Kind seiner Zeit, hatte das Frauenbild seiner Zeit, wenn er in der Glocke schreibt: "(...) was unten tief dem Erdensohne das wechselnde Verhängnis bringt (...)", dann ist klar, wen er anspricht.

Aber für uns heute: Wollen wir wirklich wieder dahin: "Liebe Schüler, ich begrüße.." "Liebe Wähler, ich freue mich.." Ich bin froh, dass es fast selbstverständlich geworden ist, beide Geschlechter anzusprechen und würde alles andere als Rückschritt betrachten.

Merkwürdigerweise produzieren die Auswüchse meist die Menschen, die sowieso aufgeblasene, schlechte Texte produzieren, ohne Genderisierung hört sich der Beispielsatz genauso furchtbar an, oder?:

"Sehr fruchtbar für die Erarbeitung der Qualitätskriterien kann auch die Unterstützung durch einen externen Qualitätsmanagementex-perten, z. Bsp. einen pädagogischen Prozessbe-gleiter oder einen Qualitätsmanagementbeauftrag-ten aus einem Unternehmen sein, der dem Kollegium mit seiner Erfahrung bei der Ausarbeitung der Kriterien hilft."


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