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Forum: "Prof. Gunnar Heinsohn über Sozialtransfer und seine Folgen"

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von: briefoeffner Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.02.2010 12:28:48

Ich finde die Aussagen nachdenkenswert und plausibel.
Die Denkweise: Die Allgemeinheit muss gefälligst für mich aufkommen,
bringt keinen weiter.


für mich sindneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: skole Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.02.2010 13:00:45

das typische aussagen vom stammtisch um die ecke....
skole


@skole:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.02.2010 14:37:58

Träum ruhig weiter...


@volleythomasneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.02.2010 14:52:54

volleythomas schreibt: „Die Zornesröte treibt es mir ins Gesicht, wenn ich daran denke, dass Schulabgänger für nicht arbeiten mehr Geld bekommen als Schulabgänger, die jeden Tag arbeiten gehen. (400 € für nicht arbeiten, 250 € für eine Ausbildung zur Fotografin).“

Ein typisches Beispiel, wie die Fakten für den Stammtisch zurechtgebogen werden. Und darauf beruhen dann die Urteile. In Deutschland gibt es insgesamt 2.100 Ausbildungsstellen für Fotografen, ein Nischenlehrberuf. Im Durchschnitt der drei Jahre Ausbildungszeit erhält man 290 Euro monatlich. Das wird auch von der Bundesagentur für Arbeit als außergewöhnlich niedrig eingestuft.

Ein Schulabgänger, der keine Ausbildungsstelle erhält, bekommt keine 400 Euro für seine angebliche soziale Hängematte, sondern exakt 287 Euro. Diese werden für zu Hause lebende Kinder im Alter von 14 bis 17 Jahren gezahlt. Damit wird mit dem Fotografenbeispiel schon mal ein Gleichstand erzielt.

Die Zahlungen in den Ausbildungsberufen weichen jedoch deutlich von denen der Fotografen ab.

Das Hotel- und Gaststättengewerbe zahlt
im 1. Ausbildungsjahr 508 Euro
im 2. Ausbildungsjahr 602 Euro
im 3. Ausbildungsjahr 675 Euro

Die Eisen-, Metall- und Elektroindustrie zahlt
im 1. Ausbildungsjahr 766,04 Euro
im 2. Ausbildungsjahr 804,18 Euro
im 3. Ausbildungsjahr 860,84 Euro
im 4. Ausbildungsjahr 935,27 Euro

Wenn ich jetzt das Beispiel von volleythomas auf reale Zahlen übertrage, so steht die Hartz-IV-Regelsatz von 287 Euro einem Anfangsgehalt von 508 bzw. 766,04 Euro gegenüber.


@ bakunixneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: volleythomas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.02.2010 15:11:44

Schön wenn man die in Deutschland gängigen Durchschnittsverdienste nimmt. Leider unterscheiden diese sich innerhalb eines Landkreises schonmal erheblich voneinander. Bitte bleib auch bei meinem Beispiel, das ist nämlich aus der Realität und nicht aufgrund irgendwelcher Durchschnittsverdienste herkonstruiert. Selbst wenn der Abgänger 287€ bekommt, hat er damit immer noch mehr als meine frühere Schülerin, die für 250€ jeden Tag arbeiten geht, während ihre Klassenkameradin für mehr Geld vier Tage die Woche daheim bleibt, ausschläft und dann noch in der Schule erscheint und den Leuten sagt, wie blöd sie doch sind, dass sie arbeiten gehen wollen.

Komm mal in die Realität!


@vollesthomasneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.02.2010 15:27:12

Hinzukommt dass der Azubi nicht noch nebenher jobben gehen kann. Als ob ALG II das einzige Einkommen bei den meisten wäre.

Was auch gerne von bakunix übersehen wird, ist dass der Azubi auch noch Sozialabgaben abführen muss.


@lupenrein und Adeptenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.02.2010 15:39:41 geändert: 14.02.2010 15:44:46

Lupenrein und seine Adepten haben sich auf den Zug aufgeschwungen, der seit Anfang des Jahrtausends durch die Lande rollt und mithalf, die Hartz-Gesetzgebung publizistisch vorzubereiten, also die Wende weg von der Statussicherung hin zur verminderten Existenzsicherung. Ziel war: Das Einkommen der Langzeitarbeitslosen dem der Sozialhilfeempfänger nach unten anzupassen. Dazu verbunden mit Sanktionsmöglichkeiten wie härtere Zumutbarkeitsklauseln, Kontrollen oder Leistungsentzug. Die Hartz-Gesetzgeber nennen das die ‚Aktivierung der Eigenverantwortung’. Hier liegt der Gedanke zugrunde, dass nicht die Globalisierung des Wirtschaftens und die damit verbundene Verschärfung des Konkurrenzgedankens, sondern zu hohe staatliche Leistungen die Herausbildung eines Sozialhilfeadels begünstigen würde. Deshalb, so die vermeintlich politisch korrekte Antwort, müsse der Unterschicht der Krieg erklärt werden.

Um das sich zu verbildlichen, also stammtischkompatibel zu machen, werden in Variationen folgende Szenarien entworfen: Tattoos und Piercings, dicke Kinder, Bewegungsmangel und Fehlernährung, Videotheken, Gameboy und Sky-Abonnement, Tabak, Alkohol und Lottospiel, ungezügelte Vermehrung bei Unfähigkeit zur Erziehung („Armut macht Kinder“), Unterschichtenfernsehen.

Mehrerer solcher Varianten hat lupenrein sich bedient, als er etwa den rauchenden Hartz-IV-Empfänger beschrieb, der „mal eben schlappe 120,- Euronen im Monat“ verqualmen würde.

Passend ebenfalls sein zweites Beispiel, nämlich das der verfettenden Kinder, die dann aufgrund ihres eigenen Fehlverhaltens in späteren Jahren die Krankenkassen abzocken würden, weil sie sich wegen ihres Zustands neue Gelenke auf Kosten der Allgemeinheit einsetzen ließen:

„Viele ihrer Kids nuckeln pro Tag einen 1 1/2-l-Tetrapak mit Eistee o. ä. weg.
Das sind auch mal eben knapp 20kg Zucker zusätzlich pro Jahr. Quelle: Inhaltsangaben auf der Verpackung, Rest eigene Hochrechnung auf 1 Jahr. Das daraus entstandene Körperfett bekommen sie nie mehr von den Rippen und spätestens mit 50 sind die Hüft- bzw. Kniegelenke hin. Dann gibt´s neue.“


Es ist schwer nachzuvollziehen, dass Pädagogen solchen Gedanken nachhängen.


@ missmarpelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: volleythomas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.02.2010 15:45:49

Das Gemeine an der Situation meiner ehemaligen Schülerinnen war zudem, dass die mit dem Ausbildungsplatz jeden Tag 25km einfach zur Arbeit fahren musste (Bus) und zur Blockschule nach München, das sind nochmal etwa 100km einfach. Das alles musste sie von ihrem Gehalt bezahlen, da die Eltern das nicht stemmen konnten.

Die andere war in einem Sonderprogramm der Arbeitsagentur und hat deshalb 400€ bekommen - und alle ausgelacht, die jeden Tag arbeiten gingen. Übrigens hat die sich, nachdem das Programm abgelaufen war, schwängern lassen (der Kindsvater übrigens auch Hartz IV-Empfänger) und lebt seither ganz gut so...

Ich rede hier, falls das jemand missverstehen sollte, nicht von den Leuten, die auf das Geld wirklich angewiesen sind. Da gibt es genügend und denen gönne ich das Geld, gerne auch mehr. Ich rede nur von denen, die das System ausnutzen - und davon gibt es leider immer mehr. Und ich habe sie jeden Tag vor mir sitzen...

Th


@bakunixneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.02.2010 15:46:41

vermutlich, weil Pädagogen durchschnittlich MEHR Kinder zu sehen bekommen als Menschen anderer Berufsgruppen.
Ich kann zu jedem Szenario, das Lupenrein geschildert hat, mindestens 5 Beispiele aus meiner Schule nennen, es gibt doch diese Fälle, warum wehrst du dich denn so dagegen, wenn sie jemand nennt? Ich finde das weltfremd.


@bakunixneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sth Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.02.2010 15:59:35

Gibt es wirklich nur schwarz und weiß, gut und böse?

Viele deiner Argumente sind schlüssig und in einigen Punkten gebe ich dir durchaus Recht. Dennoch ist es nicht von der Hand zu weisen, dass Sozialhilfe Sozialhilfeempfänger schafft, dass Empfänger damit prahlen, auf Kosten des Sozialstaates Karriere zu machen und so weiter. Zu einem guten Teil hängt es sicher vom eigenen Umfeld, von der Klientel in der Schule ab, welche Eindrücke überwiegen, wie man seine Meinung bildet. Neulich war in der SZ ein Artikel zu lesen, über einen Berliner Bürgermeister, der von seinen Bürgern und deren Problemen erzählte (hab' den Bezirk vergessen, war aber ein SPD-Mann, nur am Rande). Die Kernaussage war- es ist schlimmer, als alle sagen, aber keiner will es wahrhaben, wenn er nicht direkt damit zu tun hat. Ähnliche Erfahrungen mache ich selbst immer wieder.

Unglücklich ist auch, dass jetzt alles Hartz IV ist, Sozialhilfe und ALG nicht mehr von einander zu trennen sind. Man kann Menschen anhand ihres Status nicht über einen Kamm scheren.

Bitte zeigt euere Bildung jetzt hier nicht, indem ihr Kollegen mit anderen Meinungen in Schubladen steckt und über sie herfallt.


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