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Forum: "Einheitsschule"

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Quatsch mit Sauceneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2010 08:21:15

Einheitsschule bedeutet nicht alle Jahrgänge in einem Haus.

Leider ist man bei den IGSen in neuerer Zeit davon abgewichen Abteilungshäuser zu schaffen, die sich rund um Gemeinschaftsräume scharen. Eine Einheitsschule brauchte (siehe Ausland) eine Art Campus, auf dem die unterschiedlichen Schulen einschließlich "Kindergarten" zusammen geführt werden.

Das Konzept der Einheitsschule wird derzeit von Politik und Verwaltung doch schon gefahren. Immer mehr Grund- und Hauptschulen werden zusammengelegt. In den ländlichen bereichen sind das dann die XYZ-Grundschule mit den beiden Schulstandorten A und B. Der rektor sitzt dann in A und der Kon in B, die Konferenzen finden abwechselnd in A und B statt. Hier hat Politik "Muffe" zu sagen, wir geben einen Schulstandort auf. Da beide Schulteile z6u klein sind für städtisches Personal - Hausmeister und Sekretärin - werden sie zentral versorgt. Das Personal fährt dann länger als es an der Schule ist.

Bei den Hauptschulen das gleiche. in den Städten verschwinden einzelne und auf dem Land werden sie um einen Realschulzweig erweitert (NRW Verbundschule). Auf dem wege wird die Profilklasse vom Typ B ( Abschluss FOR) gleich mit abgeschafft. Gleichzeitig ziehen diese Verbundschulen den realschulen der Nachbargemeinden potentielle Schüler ab, wodurch diese im bestand gefährdet sind.

Die einzigen, die eine Erfolgsgeschichte mit ständig steigenden Schülerzahlen vermelden können, sind die Gymnasien. Sie platzen trotz G8 aus allen Nähten und schreien nach Geld, das letztendlich den anderen Schulformen entzogen wird.

Es gehen in NRW mittlerweile 42% eines GS-Jahrganges an ein Gymnasium, die städtischen und Landesmittel für die Gymnasien betragen aber weit über 50% der Finanzzuwendungen.

Wenn Einheitsschule, dann über den Haushaltsansatz. Schule bekommt je Schüler egal welchen Alters einen festen Betrag x. Im Zuge der mischkalkulation wird Schule dann für alle Altersabschnitte und alle Schulabschlüsse ein Angebot vorhalten müssen.


Einheitsschule IIneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2010 09:00:12 geändert: 22.05.2010 20:34:05

Wenn scho, denn schon.

Verbindliche Kindergartenpflicht ab dem dritten Lebensjahr. 2 bis 3 Kigas sind einer Grundschule zugeordnet. In der Schuleingangsphase der Primarstufe (PI) wir nach 2 oder 3 Jahren der Übergang in die vierte Klasse erreicht. Ab 4 bginnt in der zweiten Stufe der Primarstufe (PII)der Englischunterricht, die Erprobungsstufe 5 bis 6 wird der Primarstufe zugeordnet. Nach 6 erfolgt der Übertritt in die SekI. Der Fächerkanon wird erweitert, es kommt ein Wahlpfichtfach hinzu. Ab der 8 erfolgt die Fachleistungsdifferenzierung. Ab der achten können bei größeren Schulen Profilklassen gebildet werden, die auf unterschiedliche Abschlüsse vorbereiten. Die SekI endet nach der 10. Für "Hauptschüler" wird in der 10 der Unterricht entsprechend des Berufgrundschuljahres angeboten.

Alle anderen haben den gleichen Pflichtkanon, unterscheiden sich aber hinsichtlich der zugewählten Fächer und des Anforderungniveaus von einander. So gibt es eine Differenzierung bei den Abschlüssen. Nach der 10 erfolgt der Übertritt in die Lehre, die Fachoberschule oder die gymnasiale Oberstufe.

Keine Angst, die Schulen sind keine Mega-Einheiten. Die 1. bis 3. Klasse ist in einem Gebäude, die 4. bis 6. ebenfalls. Erst die Jahrgänge 7 bis 10 werden in vier- bis sechszügigen Systemen unterrichtet. Das sind dann 140 bis 150 je Jahrgang, ergibt ca. 600 SuS im SekII-Bereich. Das sind dann die gleiche Anzahl SuS in der Gruppe 4. bis 6. Schuljahr, die aber auf zwei Schulstandorte verteilt sind. Der Bereich davor (1 bis 3) kann aus 4 Standorten a 150 SuS kommen. Für die Kigas ergeben sich dann Größen von ca. 60 bis 70 Kindern, die wohnortnah sind, wie der Eingangsbereich der Primarstufe. Danach wird gefahren.


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2010 12:36:39

Bezüglich der überlegenen Ergebnisse des dreigliedrigen Schulsystems:

Seit Brandenburg auf 6 Jahre Grundschule umgestiegen ist, verschlechtern sich die Ergebnisse ALLER Schüler, auch der schwächeren.

Laut Baumerts Studie hat sich auch die Koppelung "soziale Herkunft / Bildungserfolg" verstärkt und Brandenburg nimmt nun in dieser Beziehung den letzten Platz ein.


@missmarple:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2010 13:26:29 geändert: 22.05.2010 14:45:19

Konsequenterweise muss zur Kindergartenpflicht der kostenlose Kindergarten mit Ganztagsangebot incl. Verpflegung gehören - dafür wird das Kindergeld abgeschafft -.
Im Kindergarten wird intensivst an einem Punkt gearbeitet: der Beherrschung der deutschen Sprache.
Dann haben mehr Kinder mit
(türkischem, die anderen können interessanterweise nach kurzer Zeit auch jetzt schon deutsch) Migrationshintergrund endlich eine bessere Chance, ihren geistigen Fähigkeiten entsprechend gefördert zu werden.


Finanzpolitik oder Pädagogik??neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: angel19 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2010 13:28:47

Die von missmarpel beschriebene Schullandschaft (klingt vielleicht für sensible Gemüter nicht so böse wie Einheitsschule...)erinnert sehr an die real existierenden Gegebenheiten in Holland und Skandinavien. Ich habe davon schon auf Seite 2 oder so geschrieben, und ich glaube auch weiterhin fest daran, dass die von mir dort gemachten Beobachtungen und Erfahrungen nichts mit Vorführcharakter zu tun hatten.
Übrigens gibt es zumindest die Bestrebungen der bis zu dreijährigen Eingangsphase als durchaus praktikables Modell bereits in NDS.
Was mich aber immer in Rage bringt, ist das Totschlagargument mit dem (nicht vorhandenen) Geld. Innovationen sollten ausprobiert, auch falsifiziert und verändert werden dürfen, ohne dass ein MP Koch oder andere gleich nach den Kosten schreien und mit Verweigerungshaltung im Bundesrat drohen, falls...
Es geht um pädagogische Erneuerungen, die durchführbar, zukunftsweisend und realistisch sind, nicht um fehlendes Geld!!!
angel


Kostenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2010 13:47:46

Nun jede Innovation oder Veränderung zieht kosten nach sich. Es ist lediglich Blödsinn den betriebswirtschaftlichen "Kosten" nicht die "Erlöse" gegenüber zu stellen.

Im Zusammenhang mit der Veränderung der Schullandschaft wird es mit Sicherheit einigen "Aufwand" geben. Dem stehen aber auch "Erträge" gegenüber. Die Höhe des "Auwandes" ist nur dann ein KO-Kriterium, wenn sie im längerfristigen Mittel über der Höhe der durchschnittlichen "Erträge" liegt.

Au Schule heruntergebrochen kann zwar jeder die "Kosten" beziffern, nicht aber die "Erlöse". Dies ginge nur, wenn die Abgänger von der Wirtschaft "abgelöst" würden, sie also für die Abgänger zahlen müssten. Ertragreich wäre dann eine Schule, die mit niedrigem Aufwand ihre Schüler bestmöglich ausbildet und zu wohlfeilen Preisen am Markt plaziert.

Die Schule, die mittels BAB ihre Kosten zusammenstellt, würde ich gerne kennen lernen


EHDA-Kostenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2010 13:59:15 geändert: 22.05.2010 14:00:29

Dazu kommen noch die enormen EHDA-Kosten. Das sind Kosten, die sind "eh da", nämlich die Zeitressourcen der Lehrkräfte, die schon jetzt teilweise am Rande des Zusammenbruchs arbeiten, Ressourcen der Vrwaltungskräfte in den Schulen, der Schulassistenten (sofern vorhanden).

Bei den Lehrern gehen solchen "Innovationen" immer von der Zeit des Kerngeschäftes (guten Unterricht planen und erteilen) ab, bei den Verwaltungskräften bleibt Anderes dann halt liegen.


Gleichheitsgrundsatzneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2010 15:55:26

rhauda, warum soll mit dem Personal anders umgegangen werden als mit den sonstigen Resourcen? Ich denke da an Material und Immobilien, auch die werden auf Verschleiß genutzt und wenn sie kaputt sind nur in geringerem Umfang ersetzt. Also ich finde die gleichmäßige Nutzung aller Resourcen nur gerecht



Und gute Ergebnisseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2010 16:05:24

dürfen ignoriert werden, wenn sie nicht passen?
rfalio


Würdigung guter Ergebnisseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2010 17:11:16

Wenn gute Ergebnisse gewürdigt werden dann nur in der Gorm, dass die Beteiligten gescholten werden und anschließend die völlig Unbeteiligten in den höchsten Tönen gelobt werden.


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