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Forum: ""Fette Kinder ärmer machen""

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Was ist das für ein Argument?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wabami Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.06.2010 22:32:21

Mehrere Schreiber hier zögern überhaupt etwas gegen Fettleibigkeit von Kindern zu unternehmen mit dem Un-Argument wer denn da Normen festlege und was als nächstes wohl nicht in die Norm passt.

Keiner will hier über die Grenzfälle reden und streiten. Aber unternommen werden sollte etwas! Dringend!
Und wenn ich nur beipflichten kann, dass wir Lehrer uns nicht in alles einmischen sollten und genügend andere Baustellen haben, so möchte ich auch sagen, wie wichtig es ist (auch mit nicht umsetzbaren Vorschlägen) das wir Lehrer solch ein Thema immer wieder anstoßen!


PS Schade dass man nicht das Übergewicht der einzelnen Beitragsschreiber nachschauen kann!


"Wer Zielvereinbarungen nicht einhält, ..neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dafyline Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.06.2010 22:35:19

dem sollen Leistungen gekürzt werden."

Weitergedacht:
Wer nicht dafür sorgt, dass seine Kinder
- gesund sind,
- genügend lernen
- angepasst sind

dem streicht man dafür Geld - finde ich wirklich beachtlich!

Dann aber bitte nicht nur denen, die ohnehin nicht viel haben, sondern auch den Eltern wohlstandsverwahrloster und mit zu wenig Zuwendung aufwachsender Kinder und Jugendlicher.


@wabamineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dafyline Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.06.2010 22:43:38 geändert: 06.06.2010 22:57:04

Wieso unterstellst du den Schreibern einfach, nicht wirklich etwas gegen Fettleibigkeit unternehmen zu wollen?
Unterschwellig unterstellst du auch noch, die Schreiber wären wohl selber...
Oder hab ich das total falsch verstanden?

Wie sieht es umgekehrt mit Kindern und Jugendlichen aus, die untergewichtig sind? Bist du dann auch für eine Kürzung von Leistungen?

Es geht doch darum, dass man nicht einfach in das persönliche Leben eines Menschen eingreifen kann - das ist - meiner Meinung nach - in einer Demokratie doch nicht gut möglich.

Es wäre viel sinnvoller, statt dessen den Menschen Perspektiven und Arbeitsplätze zu geben, damit sie nicht so vom Staat abhängig sein müssen und sich dadurch auch nicht derartigen "Vorschlägen" aussetzen müssen.

Meine persönliche Meinung liegt wohl darin begründet, dass wohl jede und jeder (!) in irgendeiner Form mit dem Staat in Verbindung steht und abhängig ist (spätestens dann, wenn der Schulbesuch ansteht, ein Pass benötigt wird,...) und ich das Erfüllen von derartigen "Normen" bezüglich Körpergewicht als Eingreifen in mein persönliches Leben erachte.


Ursachen von Übergewichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.06.2010 23:09:52

Natürlich kommt Übergewicht auch von falscher Ernährung. Aber es gibt noch andere Ursachen, z.B. Medikamente. Ich habe bei meinem Enkel gesehen, wie er durch Kortison, das er wegen seines Asthmas bekommt, regelrecht aufgeschwemmt wurde. Zusätzlich hat er auch die genetische Disposition. Dafür kann man doch nicht die Familie sanktionieren!


Wenn ich schon höre, dass Menschen angeblichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.06.2010 23:29:02

diskriminiert werden, nur weil sie nicht in der Lage sind, statt einer Flasche mit Tee den lieben Kleinen jeden Tag die Kohle für einen Tetrapak Eistee (Kingsize 1 1/2l) zu geben.
Wenn ich dann den Kids die Frage stelle, ob sie wissen, dass täglicher Genuss dieses mit Zucker vollgestopften Sauzeugs - neben den Zahnproblemen - ihnen regelmäßig jedes Jahr mindestends 1kg zusätzlich zu dem Fett aus anderen Quellen "Hüft- Bein-, Bauch- Oberarm- und was weiß ich noch - "Gold" aufs Gerippe bringt und dass sie in Verbindung mit zunehmender Bewegungsarmut die ersten Anwärter für die Hüftoperation um die 50 sind, quittieren sie das mit einem Schulterzucken.

Wieso, so frage ich mich, muss die Allgemeinheit für so ein mutwillig in Kauf genommenes gesundheitliches und durch richtiges Elternverhalten vermeidbares Risiko aufkommen?
Ich sehe sowas nicht ein.


@lupenreinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dafyline Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.06.2010 00:02:10

Der Initialtext lautete:

"Wenn Kinder trotz Hilfsangeboten dauerhaft übergewichtig sind, dann muss man den Eltern das Kindergeld oder Hartz-IV kürzen."

und jetzt dein Text dazu:
"Wieso, so frage ich mich, muss die Allgemeinheit für so ein mutwillig in Kauf genommenes gesundheitliches und durch richtiges Elternverhalten vermeidbares Risiko aufkommen?
Ich sehe sowas nicht ein."

Das müsste dann ja alle Eltern betreffen oder?



Hierneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.06.2010 00:14:41

mal der (vermutliche) Originaltext.
Interessant auch die Kommentare dazu.....

http://www.welt.de/politik/deutschland/article7903926/Lehrer-wollen-Eltern-von-Dicken-Hartz-IV-kuerzen.html


@klexelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dafyline Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.06.2010 08:01:26

Danke für den Link!

Also würde das alle (!) Eltern betreffen.

Noch einmal meine - weitere -Überlegung:
Wie sieht das mit magersüchtigen, an Bulimie leidenden Kindern/Jugendlichen aus? Das wäre ja dann auch zu überprüfen, oder?
Bloß: Wie bekommt man sie zum Essen? Wo sind hier die Grenzen?

Und: Kindesmisshandlung (ein starkes Wort in dem Zusammenhang!) kann auch verbal erfolgen oder durch zu wenig Zuwendung. Wer schreitet hier ein?

Meiner Meinung nach sollten sich Lehrer und deren Vertreter um ihr "Kerngeschäft" kümmern (dürfen).


Für die Selbstgewissen mit den Patentrezeptenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.06.2010 15:09:27 geändert: 07.06.2010 15:15:20

Gunter Frank ist Arzt und berichtet aus seiner Sprechstunde:

"Im Rahmen einer Elternsprechstunde wurde Frau R. von der jungen (schlanken) Lehrerin ihrer Tochter angesprochen. Sie bekam den Rat, die Kalorienzufuhr zu Hause einzuschränken und dafür zu sorgen, dass die Tochter kleinere Portionen zu sich nimmt und mehr Obst isst. Außerdem wollte die Lehrerin wissen, ob Rs. öfter ein Fast-Food-Restaurant besuchen. Mit anderen Worten, sie unterstellte Frau R., ihre Kinder ungesund zu ernähren, und der Familie an sich, sie sei verfressen. Schließlich sei ja auch deutlich zu sehen, dass die Tochter übergewichtig sei, und das könne dann wohl nur daran liegen. …

Ich fragte Frau R., was es denn bei ihnen zu Hause zu essen gibt, und sie antwortet, ganz normales Frühstück, Brot, Honig, Nutella, Müsli, wobei sie auf fettreduzierte Milch und Margarine achtet. Nach der Schule schafft sie es trotz Halbtagsjob meistens, selbst zu kochen und der Familie Gerichte auf Kartoffel-, Reis- oder Pastabasis anzubieten. Abends wird fast immer gevespert mit Wurst oder Käse, manchmal kommt auch eine Pizza auf den Tisch. Ab und zu gibt es nach dem Mittagessen einen Schokoladenpudding, Schokolade oder Jogurt. Getrunken wird in der Regel Apfelschorle, ganz selten Limo. Ins Fast-Food-Restaurant geht die Familie selten, vielleicht einmal in zwei Monaten."

Frank stellt nun die Vermutung an, dass die schlanke Lehrerin wohl mehr Kalorien zu sich nehme als die Mitglieder dieser Familie. Er begründet dies so: "Wenn man die Energieaufnahme von Menschen, die sich im BMI unterscheiden, untersucht, zeigt sich häufig, dass schlanke Menschen mehr essen als mollige, egal ob sie älter oder jünger sind. Eine der größten Ernährungsstudien, die in Deutschland je durchgeführt wurden … konnten keinerlei Zusammenhang zwischen den aufgenommen Kalorien und dem beobachteten BMI finden."

Quelle der Studie: Heseker/Eberhardt et al.: Lebensmittel- und Nährstoffaufnahme Erwachsener in der Bundesrepublik, Wissenschaftlicher Fachverlag Dr. Fleck, Niederkleen 1994

Quelle des Textes: Gunter Frank: Lizenz zum Essen, Piper 2010


Übrigens: Mit Gunter Frank ist in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift "Slowfood" ein Interview abgedruckt. Das schreibe ich deshalb, um der schnellen Meinung vorzubeugen, es handele sich hier um einen Esoteriker, der irgendwelche abstrusen Behauptungen in die Welt setzt. Die Bewegung "Slowfood" ist durchaus kritisch und argumentativ bemüht, sich mit dem Lebensmittelmarkt auseinanderzusetzen.



Beratungsangebot ja, einmischen neinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.06.2010 16:30:17

ich denke, mit dem Angebot, im Unterricht über gesunde Ernährung (Frühstück, Pausenbrot etc) zu reden, hat die Schule ihre Pflicht erfüllt. In Einzelfällen kann man mal ein Elterngespräch führen, und dann muss es auch gut sein. Ich hatte bis vor kurzem ein stark übergewichtiges Mädchen in der Klasse und habe 3 Jahre lang immer wieder darauf hingewiesen, die Eltern möchten sich doch bitte mal ärztlich beraten lassen. Das Kind hatte extreme Atemprobleme, konnte sich im Sport und in den Pausen kaum bewegen.
Da das Kind ständig dem Arzt vorgestellt wurde (Schnupfen, Husten, tralala), war mir unerklärlich, dass da nicht auch mal bezüglich der Ernährung eindringlich gesprochen wurde. Nach 2 Jahren kam es dann zögerlich von seiten der Mutter, ja, sie wäre beim Arzt gewesen, und der hätte ja aber nur gesagt, das Kind müsse halt eben mal 20 kg abnehmen. Anschließend seufzte sie: "Aber was soll ich machen, sie geht nun mal ständig an den Kühlschrank"
Was soll man da machen? Ich find's für die Kinder furchtbar. Letzten Endes bleibt aber nur, es selbst bei den eigenen Kindern anders zu machen (bzw. so, wie man es für richtig hält; und das glauben ja die allermeisten Eltern von sich). Ein schwieriges Thema, aber ich finde nicht, dass wir uns hierzu soweit aus dem Fenster lehnen sollten.


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