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Der 4teachers Schulplaner 2016/17
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Forum: "Total faule Schüler, die ..."

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Betitelungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: frauschnabel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.07.2010 22:28:04 geändert: 18.07.2010 22:29:02

Tja, auch das ist so eine Sache.
Wir haben an unserer Schule für die fünften und sechsten Klassen einen bestimmten Satz an Stunden zur Förderung und die müssen auch genau so im Stundenplan auftauchen, sonst wird uns die Stelle sofort wieder gestrichen.
Nun könnten wir es nur ganz offiziell als Förderstunden laufen lassen und inoffziell nennen wir es anders. Aber was meinst du was los ist wenn das raus kommt.
Und da "unsere" Eltern zwar von ihren Pflichten nix wissen wollen, ihre Rechte aber sehr wohl kennen, würde eine Umbenennung unsererseits sofort auffliegen. Und dann sind die zum Teil wertvollen Stunden weg,
Paradox, ja, aber so ist es!


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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.07.2010 22:49:31

Niedersachsen hat die Förderstunden gleich ganz gestrichen*. Es gibt zwar Stunden in der Stundentafel, die Förder heißen, wenn in diesen Stunden aber immer alle SchülerInnen anwesend sein müssen, ist eine Förderung eben nur im Klassenverband möglich ... oder an größeren Systemen mit Förderbändern etc, dann aber auch in Klassengrößen.

Schulen, die andere Möglichkeiten finden, tricksen irgendwie oder zwacken Stunden ab, wo keine sind.

Zusätzliche Stunden für gesonderte Förderung (LRS o.a.) steht den Schulen zu, wenn 20% der Schüler eines Jahrgangs diese Schwierigkeiten aufweisen.
Also bekommen Schulen in Brennpunkten ggf. Förderung.

M.E. sollte sehr früh erheblich bessere Förderung stattfinden, denn Schwierigkeiten, die ab Klasse 5, 6 oder 7 auftauchen, hängen oft mit nicht vorhandenen Grundlagen zusammen.

Palim

* Förderstunden gibt es auf Antrag für Sprachförderung im Kindergarten und ggf. auch für Kinder mit Mitgrationshintergrund.


@silberfleckneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.07.2010 07:37:44

Ich denke wir sollten schon unterscheiden, ob wir hier von faulen/unwilligen Schülern sprechen oder von Schülern mit Förderbedarf, auch wenn sich manchmal beide die Hand geben.
Und ich möchte in beiden Fällen den schwarzen Peter nicht nur dem Bildungssystem/den Schulen/den Lehrern zuweisen.
Kinder und Jugendliche zu erziehen und für ihre Bildung und Ausbildung zu sorgen, ist eine vielschichtige Aufgabe.


Faulheit ist ein Recht der Schüler, wer vermeidet nicht gerne unnötige Anstrengungen. Faulheit setzt aber eben Intelligenz voraus, der Faule muss erkennen können, was ist lästige Routine und was nicht.
Die hier angesprochene "Faulheit"ist aber das Symptom für andere Ursachen. Jemanden, der seine Hausaufgaben nicht gemacht hat sich im Unterricht als sehr träge erweist etc, wird vermutlich eher bereit sein zu sagen: "ich war zu faul, das zu machen", als "ich habe das nicht hingekriegt".

Es geht auch nicht um Schuldzuweisungen, nur wer soll diesem Verhalten entgegntreten, wenn es die Elternhäuser nicht tun?

Ich kann z. B. nicht nachvollziehen, warum Eltern trotz eindeutig festgestelltem Förderbedarf ablehnen dürfen, dass ihr Kind eine entsprechende Einstufung erhält und damit auch keine speziellen Fördermöglichkeiten.

Weil sie keine Lust haben, sich mit dem eigenen Nachwuchs auseinander zu setzen. Wenn der liebe Kleine nur lang genug rumnörgelt, wird er halt abgemeldet.

Und auch nicht zu vergessen, mein Kind wird zum Förderunterricht bestellt, weil die Lehrer es für dumm halten, das lass ich mir nicht sagen.
Dasselbe gilt für den festgestellten Förderbedarf im Bereich Lernbehinderung oder soziale und emotionale Entwicklung. Viele Eltern sehen die Festsetzung des Förderbedarfs als Makel an und nicht als Chance. Da kommt schnell der Vorwurf der Stigmatisierung.

Warum gibt es keine verpflichtende Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus?

Aber die gibt es doch. Hat nur leider einen Haken; für die Schule ist sie verpflichtend, nicht aber für die Eltern.

Du glaubst gar nicht, wie viele Teilkonferenzen über Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen wir schon durchführen mussten, ohne dass der betroffene Schüler und seine Eltern da waren.

Das "Versagen" vieler Schüler ist eine Folge des Erziehungsversagens der Eltern. Nur dies wollen sich die Eltern natürlich nicht sagen lassen, vor allem nicht von Lehrern, die die Mehrheit für inkompetente Minderperformer hält. Die Schuld an der Faulheit oder dem Förderbedarf eines Schülers haben natürlich die ihn unterrichtenden Lehrer, da sie es nicht schaffen den Schüler entsprechend zu motivieren oder eben individuell und binnendifferenziert zu fördern, wie es die Politik vorgibt.


@missmarpelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.07.2010 10:55:38

Ich kenne das was du beschreibst auch aus dem Alltag.
Und natürlich meinte ich mit verpflichtender Zusammenarbeit die Pflicht der Eltern zur Zusammenarbeit.
Manche Eltern kommen erst in die Pötte, wenn das Jugendamt eingeschaltet wird, andere leider selbst dann nicht.


Jugendamtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hugo11 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.07.2010 12:23:27

Manche Eltern kommen erst in die Pötte, wenn das Jugendamt eingeschaltet wird,


Da man ja nie wissen kann, welche Eltern in die Pötte kommen, sollte man das Jugendamt einschalten.


Gute Ideeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.07.2010 12:35:50

Kannst Du uns auch sagen, hugo11, wie wir das machen sollen? Formblatt raus, Anforderung ankreuzen und gut ist, das Jugendamt schickt dann jemanden vorbei

Mann hugo, Du hast die gleiche Ahnung von Erziehungshilfe wie 'ne Kuh vom Eier legen?


Das Jugendamt...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: mitzekatze Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.07.2010 13:58:48 geändert: 19.07.2010 14:00:04

... würde in meinem geschilderten Fall wirklich nichts machen. Wir hatten da schon ganz andere Fälle bei denen das Jugendamt auch nichts tun konnte. Von schulischer Seite versuchen wir unser bestes. Eine Kollegin, die dafür ausgebildet ist, versucht ihr ja schon einen Platz in einem Antiaggressionstraining zu verschaffen. Aber auch da ist die Warteliste lang.
Die Mutter kommt trotz Einladungen und Telefongespräche, die ich geschickt bzw. geführt habe, nicht. Sie unterschreibt bzw. bestätigt alles. Sie kommt aber nicht her. Auch nicht als ich ihr einen Termin anbot, der nicht mit ihrer Arbeitszeit kollidierte und für mich eher unpassend war. Zwingen könne wir sie ja leider nicht. Ein Kollege meinte, dass es bei manchen Eltern gut wäre, wenn die Schule Vorladungen mit Rechtsverpflichtungen verschicken dürfte. Dann hätte Nichterscheinen Konsequenzen wie es die bei Nichterscheinen bei einer Vorladung vor Gericht hätte. Aber es gibt halt resistente Eltern. In diesem speziellen Fall wird (und kann) auch das Jugendamt nichts machen.


Jugenamtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hugo11 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.07.2010 14:28:40

Es mag sein, dass das Jugendamt erstmal nichts unternimmt. Ich würde trotzdem einen schriftlichen Bericht fertigen und ans Jugendamt senden. Es ist mir schon klar, dass einzelne Lehrer in solchen Momenten machtlos sind. Eigentlich wäre es Aufgabe des Rektors zu bestimmen, was in einem solchen Fall unternommen wird. Er sollte auch dafür gerade stehen bzw. den Bericht unterzeichnen und ans Jugendamt leiten.


@alleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: n8wandler Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.07.2010 14:34:35

Vorschlag: Einfach alle Anträge an das Jugendamt über hugo11 weiterleiten, dann finden sie sicher Gehör (von hugo), aber dann wird's hier stille.


ich fasse mal zusammen:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.07.2010 14:35:41

und verweise auf Seite 2 dieses Forums, wo ausführlich Fälle beschrieben werden, in denen das Jugendamt NICHT eingreift.
Da hat sich Hugo beschwert, der Ton hier wäre aggressiv, und ob man das nicht anders erklären können. Dann folgen 2 Seiten in sachlichem Ton, alles mit dem einen einzigen Ergebnis:

Man mag es glauben oder nicht, das Jugendamt greift einfach ganz oft NICHT ein.

Was folgt: Hugo meint, man solle das Jugendamt einschalten (übrigens, einschalten ist hübsch, hätte das Jugendamt einen Knopf zum Einschalten, wir würden täglich Sturm klingeln)
Und damit hat missmarpel den Nagel auf den Kopf getroffen: Außenstehende kapieren die Abläufe nicht.

Irgendwie erinnert mich das Ganze hier an einen alten Film (Titel ist mir entfallen, irgendwas mit Tieren), wo ein Affe unter einen Stein guckt, dort eine Schlange sieht und in Ohnmacht fällt. Als er erwacht, schaut er gleich wieder nach, ob die Schlange noch da ist, fällt wieder in Ohnmacht und immer so weiter.


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